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Produktbild: Tief in der Erde
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Tief in der Erde Kriminalroman nach einer wahren Begebenheit

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inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

55402

Erscheinungsdatum

15.03.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

3807 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641268206

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

55402

Erscheinungsdatum

15.03.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

3807 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641268206

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  • Jasmin Henseleit

    aus Wuppertal

    5/5

    15.05.2021

    eBook (ePUB)

    Ein sehr emotionaler und aufwühlender True-Crime-Roman!

    1981, ein Dorf in Oberbayern. Die zehnjährige Annika Schön ist mit dem Fahrrad auf dem Heimweg von einer Freundin, doch sie kommt nie zu Hause an. Tage des qualvollen Wartens verstreichen, bis die Polizei einen erschütternden Fund macht – eine Kiste, vergraben im Wald, darin die Leiche des Mädchens, das dort erstickt ist. Eine mögliche Spur in das nahe gelegene Internat wird nur halbherzig verfolgt. Jahre später verurteilt man einen Verdächtigen, doch es bestehen Zweifel an seiner Täterschaft. "Tief in der Erde" von Christa von Bernuth und dem Goldmann-Verlag ist ein Kriminalroman nach einer wahren Begebenheit, der am 15. März 2021 erschienen ist. Basierend auf dieser wahren Geschichte und ihren eigenen Recherchen hat Christa von Bernuth, selbst ehemalige Internatsschülerin, einen Roman geschrieben, der den alten Fall neu aufrollt. Auf der Suche nach der Wahrheit, was damals wirklich geschah. Die Autorin hat tatsächliche Ereignisse aufgegriffen, die sich in einer bestimmten Gegend zu einer bestimmten Zeit abspielten. Obwohl zahlreiche Abläufe und handelnde Personen verändert, ergänzt und in ihren Verschränkungen romanhaft gestaltet sind, hat mich diese Geschichte emotional unheimlich mitgenommen. Denn die Handlung geht nicht nur tief in die Erde, sondern auch ganz tief unter die Haut. Bevor ich von diesem Kriminalroman Kenntnis nahm, habe ich von diesem schrecklichen historischen Fall des vergrabenen Mädchens nichts gewusst. Bevor ich zu lesen angefangen habe, machte ich mich im Internet über diverse Zeitungsartikel über diesen schrecklichen Vorfall schlau. Was ich dort erfuhr, hat mich sprachlos gemacht. Was 1981 geschah, ist kaum in Worte zu fassen. Nicht nur, was einem unschuldigen Mädchen und dessen Familie angetan wurde, auch wie die Ermittlungen abliefen haben mich erschüttert. Die Ermittlungsfehler von damals werden in dem Buch sehr gut recherchiert. Die Zweifel an dem Tatverdächtigen, der bis dato seit über zehn Jahren in Haft ist, werden aufgegriffen. Ich habe mich nach dem Beenden der Geschichte mit dem Fall noch etwas weiter beschäftigt und ich bin überzeugt, dass der falsche Mann unschuldig hinter Gittern sitzt und der wahre Täter, bzw. die Täter, draußen frei herumlaufen. Die Autorin erzählt diesen True-Crime-Roman unheimlich spannend und authentisch. Der Schreibstil ist flüssig und detailliert, der für einen schnellen Lesefluss sorgt. Am Anfang konnte ich mir ein kurzes Bild von Annika und ihrer Familie machen. Eine ganz normale Familie, die von jetzt auf gleich das schlimmste erlebt, was eine Familie erleben kann. Die Schilderungen des Verschwindens, die Gründe der Täter bis hin zur Suche nach dem Mädchen haben mir eine Gänsehaut beschert. Die Ermittlungsfehler haben mich während des Lesens richtig wütend gemacht und ich war immer wieder am mitfiebern. Unglaubliches, was damals geschah und hier gedruckt wurde. Die Verzweiflung und das schreckliche Leid der Familie wurde emotional wiedergeben, ich habe mit den Protagonisten mitgelitten und ich konnte mich in dessen Ohnmacht wirklich hineinversetzen. Gerade für mich als Mutter ein Alptraum den man nicht beschreiben kann. Der Roman besteht aus drei Teile. Kurze Kapitel werden aus verschiedenen Perspektiven der hier vorkommenden Protagonisten erzählt, die mit Ortsangaben und teilweise Uhrzeitangaben aus den Jahren 1981, 2010, 2011 und 2019 versehen sind. Dies macht die komplette Handlung nicht nur spannend, sondern auch abwechslungsreich. Da auch aus der Sicht der Täter geschrieben wird habe ich hier oft Wut verspürt und ich war von Anfang bis Ende komplett in den Bann gezogen. Die Journalistin Julia Neubacher begleitet und recherchiert im Jahre 2010 den damaligen Fall. Sie ist bei dem Zivilprozess von Martin Schön, dem Bruder der getöteten Annika dabei, der unter dem Strafprozess gegen Karl Leitmeir, dem Tatverdächtigen, damals gesundheitlich gelitten hat und er verklagt deshalb den hier genannten Täter auf Schadenersatz. Außerdem erhofft er sich aus dem Zivilverfahren endlich Gewissheit, ob Leitmeir wirklich schuldig ist. Hat er Annika am 15. September 1981 entführt und sie dann sterben lassen? Die Vergangenheit hat bei mir deutlich mehr Emotionen hervorgerufen, doch die Gegenwart hat mich am Ende mit ziemlich heftigen Wendungen überrascht und mich ehrlich gesagt geschockt. Mich hat diese Geschichte auf jeden Fall auch nach dem Beenden des Buches nicht losgelassen. Nachdem, was ich aus der Presse usw. erfahren habe und was damals im Jahre 1981 in der Realität passierte, hoffe ich wirklich, dass die wahren Täter für dieses abscheuliche Verbrechen doch noch gefunden und bestraft werden und das der jetzige Verdächtige somit endlich seine Unschuld beweisen kann. Ein sehr emotionaler und aufwühlender True-Crime-Roman.

  • Alexa K.

    aus Bad Oeynhausen

    4/5

    15.09.2026

    eBook (ePUB)

    Konnte mich aufgrund der Schreibweise nicht erreichen...

    Zum Buch: Die 10-jährige Annika Schön wird auf dem Heimweg überfallen und entführt. Man sperrt sie in eine Kiste, die dann verbuddelt wird. Leider reichen die Lüftungsrohre nicht aus und Annika erlebt es nicht mehr, dass die Kiste gefunden wird. Die Spur zum naheliegenden Internat wird nur halbherzig verfolgt. Jahre später macht man in einem Indizienprozess Karl Leitmeir für die Tat verantwortlich. Nach 30 Jahren findet dann noch einmal ein Prozess statt, den die Journalistin Julia Neubacher mitverfolgt. Nicht ganz ohne eigenen Hintergrund, wie sich dann herausstellt. Meine Meinung: Da es sich um eine Geschichte handelt, die auf einer wahren Begebenheit ruht, will ich auf keinen Fall zu viel Negatives schreiben. Es ist sehr schlimm, was dem kleinen Mädchen damals passiert ist und wie schlampig die Polizei damals vorgegangen ist. Zumal das Mädchen verwechselt und das falsche Kind entführt wurde. Denn Annikas Eltern sind nicht wohlhabend. Was mich nur gestört hat, ist die Schreibweise. Mit der bin ich das ganze Buch über nicht richtig warm geworden. Die Erzählweise schwankt in mehreren Zeitebenen und auch verschiedenen Erzählerperspektiven. So gibt es Täter 1 und 2, dann Julia und auch wieder aus Annikas Sicht. Dieses ganze Hin- und Her war mir zu viel. Des weiteren habe ich im Anhang den Bezug zur realen Geschichte vermisst. Wenn man sich mit einem wahren Fall befasst, sollte man hinten zumindest ein paar Quellen angeben, finde ich. Den richtigen Namen des kleinen Mädchens habe ich letztendlich aus einigen Rezensionen entnommen, ein wenig schade. Deswegen wusste ich am Ende auch nicht, was ich davon halten soll, denn ich weiß ja nicht, was im echten Leben aus dem letztlich doch verurteilten Leitmeir geworden ist. Mein Fazit: Insgesamt hat mir die Geschichte schon gefallen, aber durch die Schreibweise der Autorin konnte sie mir den Fall nicht wirklich ans Herz tragen. Von mir gibt es daher leider nur 3,5 Sterne und keine Weiterempfehlung.

  • Bewertung

    4/5

    18.04.2023

    eBook (ePUB)

    Interessant geschriebener Krimi, basierend auf wahren Begebenheiten

    Annika Schöns Entführung ist wirklich passiert. Für dieses Buch wurden aber die Namen geändert und einiges hinzugedichtet. Dennoch eine sehr spannende Geschichte, die aus verschiedenen Zeitepochen (Entführung, kurz danach, spätere Verhandlung, Gegenwart) und unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird. Eine Empfehlung für Krimi-Leser mit Hang zum True Crime.

  • Bewertung

    5/5

    22.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Das vergrabene Kind

    Ein kleines Mädchen ist mit dem Fahrrad unterwegs nach Hause. Auf einem einsamen Waldweg verschwindet die kleine Annika spurlos. Bald gibt es eine Lösegeldforderung, obwohl die Familie nicht wohlhabend ist. Auf eine tagelange Suche folgt schließlich die grausame Gewissheit: Annika ist tot, erstickt in einer vergrabenen Kiste. In der Folge kommt es zu Ermittlungspannen, Spuren verlieren sich. Jahre später werden diese Versäumnisse bitter rächen, denn trotz Verurteilung bleiben Zweifel an der Schuld des Angeklagten. Basierend auf einem wahren Fall aus den 80er Jahren verwebt die Autorin Fakten und Fiktion und beschreibt, wie tief und lebensbestimmend die Spuren sein können, die ein ungelöstes Verbrechen im Leben aller Beteiligten hinterlässt.

  • Bewertung

    5/5

    04.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Was geschah wirklich im Sommer...

    Was geschah wirklich im Sommer 1981? Ungemein spannende True-Crime Story mit einem tollen Schreibstil, die die Leser*innen in Atem hält und sehnsüchtig auf Aufklärung hoffend zurücklässt.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (9)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von P. Kurbach

    P. Kurbach

    Thalia Osnabrück

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    True Crime.

    Für diesen Roman greift die Autorin auf echte Geschehnisse zurück und findet einen eigenen Ansatz, die Geschichte zu erzählen. Das ist spannend und entwickelt einen besonderen Sog. Niemand wird bloßgestellt und Lesende erleben auch eine Zeitreise.
  • Zum Bewerterprofil von Christina Dumke

    Christina Dumke

    Thalia Brühl Markt

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Totales Versagen oder war alles doch ganz anders

    von Bernuth schildert hier in schmerzhaft klaren Worten die Vermisstengeschichte der Annika Schön. Schonungslos rollt sie einen Fall auf der betroffen macht und zeigt was passieren kann wenn Spuren nicht ordnungsgemäß nachverfolgt werden und Fehler innerhalb der Ermittlung verschwiegen werden. Der sachliche Ton kann nicht über die Tragödie hinwegtäuschen. Sehr gut recherchiert und erzählt
  • Zum Bewerterprofil von Anja Söllner

    Anja Söllner

    Thalia Hof

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.07.2021

    eBook (ePUB)

    -True Crime-

    September 1981, vor 30 Jahren, wurde am Ammersee, zwischen zwei Örtlichkeiten, die vergrabene Leiche eines kleinen 10-jährigen Mädchens gefunden. Annika Schön, alias Ursula Herrmann, wird auf dem Nachhauseweg überrascht und im nahe liegenden Waldstück in einer penibel gebauten Kiste im Boden, aufrecht vergraben. Vielleicht wollten die Täter nicht ihren Tod, denn das Gefängnis ist mit einem komplexen Rohrsystem ausgestattet, das Sauerstoff zulassen soll, aber versagt... Dieser wahre Kriminalfall inspirierte die Autorin Christa von Bernuth, zum Erzählen dieser Tat, von einem Mörder, welcher so nicht in Erwägung gezogen wurde..., und wohl bislang nicht in Gewahrsam genommen werden konnte. Verurteilt wurde nach Ansicht des Bruders des Opfers, sowie Christa von Bernuths, der Falsche. Im geschickt und gut konstruierten Perspektiv Wechsel, wird die vermutlich wahre Geschichte erzählt, mal aus der Sicht der Journalistin selbst, mal aus dem Blickwinkel der Eltern, der Angehörigen oder sogar des Täters. Welcher eigene Kosmos verbirgt sich im nahe gelegenen Internat für Schüler mit Namenhaften Eltern? Liegt dort die Lösung begraben? Gut & eindringlich erzählt!
  • Zum Bewerterprofil von Nicole Krauß

    Nicole Krauß

    Thalia Karlsruhe-Mühlburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Grausame Realität und Fiktion...

    Grausame Realität und Fiktion treffen in diesem packenden True-Crime-Thriller gekonnt aufeinander. Christa von Bernuth nimmt uns mit in einen Fall, der sich vor 40 Jahre in Oberbayern zugetragen hat. Großartig geschrieben!
  • Zum Bewerterprofil von Carola Ludger

    Carola Ludger

    Thalia Lippstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Nach einer wahren Begebenheit

    Christa von Bernuth verknüpft in ihrem Roman geschickt die grausame Realität und Fiktion. Der Tod der jungen Annika ist schon tragisch, äußerst schockierend hingegen sind die vielen verpassten Ermittlungschancen. Ob es der Journalistin Julia Neubacher kurz vor Ablauf der Verjährungsfrist gelingt den Fall endgültig aufzuklären und den wahren Täter zu finden, verrate ich natürlich an dieser Stelle nicht. Bis zum fassunglosmachenden Finale blickt die Autorin tief in die Psyche der menschlichen Seele. Da hält man beim Lesen schon ab und an den Atem an.

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Bewertungen (11)

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