Produktbild: Unter dem Nordlicht

Unter dem Nordlicht Indianer aus Kanada erzählen von ihrem Land

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

20.08.2020

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

Dateigröße

8643 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462321708

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

20.08.2020

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

Dateigröße

8643 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462321708

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  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    22.10.2020

    eBook (ePUB 3)

    Unsere Schuld wird nie vergehen

    „Unter dem Nordlicht“ zeigt in eindrücklicher Weise, wie wenig die oft üblichen Vorstellungen vom Leben der Indianer mit der Realität zu tun haben. Der Schweizer Autor Manuel Menrath ist Historiker und er reiste in Gebiete, die weit weg von den Ballungsräumen der Großstädte liegen. Hier leben Cree und Ojibwe in Reservaten, die ihnen von den „Weißen Herrenmenschen“ zugewiesen wurden. Herr Menrath schaffte Vertrauen zu den Menschen und sie berichteten ihm von ihrer Geschichte. Er durfte an Jagden und rituellen Festen teilnehmen und über 100 Indianer interviewen. Aus dieser gewiss auch strapaziösen Recherche konnte er dieses wertvolle Buch schreiben. Niemals zuvor las ich ein Werk, welches mich so sehr beeindruckte. Ich wusste nicht, was die Ureinwohner Kanadas erdulden mussten und dass es selbst im Jahr 2016 noch über 100 Selbstmordversuche unter Kindern der Reservate gab. Auch als Herr Menrath in ein Cree-Dorf namens Attawapiskat reiste, brachte sich kurz vorher ein blutjunges Mädchen (12 Jahre alt) um. Warum machen die Kinder das? Ein Grund kann sein, dass ihre Eltern und Großeltern in den Residential Schools „unterrichtet“ wurden. Dort erlebten sie unvorstellbare Misshandlungen und wurden bis heute nicht, damit fertig. Vielleicht sehen die jungen Menschen die Hoffnungslosigkeit der Eltern und haben Angst, dass sie die Zukunft nicht meistern können? Bis heute leiden alle Indigenen unter Behördenwillkür und Rassismus. Sie erhalten kaum Aufmerksamkeit von der Bevölkerung und die Touristen wollen nur das sehen, was sie unter dem Leben mit Indianern verstehen. Schlimm für mich war das, was die Menschen dem Europäer Menrath berichteten. Sie sollten ihrem Glauben abschwören, wurden als „Heiden“ betrachtet und oft auch versklavt. Durften nur noch das jagen, was ihnen die „Weißen“ erlaubten, ganze Siedlungen geflutet und Raubbau an ihrer Natur betrieben. Die Ureinwohner mussten mit auf den Feldern arbeiten und wertvolle Rohstoffe bergen. Den Nutzen hatten sie davon keineswegs. Im Jahr 1493 erließ Papst Alexander VI eine Bulle, in der er den Herrschaftsanspruch christlicher Nationen auf neu „entdeckten“ und „heidnischen“ Ländern. „Durch unsere apostolische Machtbefugnis, die der allmächtige Gott durch den hl. Petrus auf uns übertragen hat, schenken und gewähren wir dem spanischem Königshaus sowie deren Nachfolger auf alle Zeit sämtliche Inseln und Länder mit ihren Herrschaften, Städten und Dörfern, die gefunden wurden und noch entdeckt werden. Und zwar im Westen vom arktischen bis zum antarktischen Pol.“ (Pos. 1184) Es waren auch Priester und Nonnen, unter denen in den Schulen der Indianer die Kinder am meisten litten. Herr Menrath wollte ein Buch schreiben, das nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse aufzeigt. Auch seine persönlichen Empfindungen sollten zum Ausdruck kommen und das ist ihm hervorragend gelungen. Die originalen Fotos aus alter und neuer Zeit brachten mir die Betroffenen noch einmal näher. Nein, mehr schreibe ich nicht. Es wäre noch so viel zu berichten, was mich bewegt. Bitte, lest dieses Buch und erfahrt, welchen Völkermord (Millionen wurden vertrieben oder starben an eingeschleppten Krankheiten) die Europäer nicht nur in Kanada vollzogen. Das Leben mit und von der Natur, welches ein Merkmal der Indianer ist, kann meiner Meinung nach auch heute noch praktiziert werden. Ja, auch in Europa. Nach dem Nachwort und dem Dank folgen Glossar, Literatur- und Quellenverzeichnis sowie die Namen aller, die er interviewte. Der Hinweis auf Webseiten zum Thema, Zeitungsartikel und News sowie Filme fehlen ebenfalls nicht. Es gibt 822 Fußnoten, die am Schluss noch einmal ausführlich erläutert werden.

  • bolie

    aus Langscheid

    5/5

    22.10.2020

    eBook (ePUB 3)

    „Unter dem Nordlicht“ zeigt…

    „Unter dem Nordlicht“ zeigt in eindrücklicher Weise, wie wenig die oft üblichen Vorstellungen vom Leben der Indianer mit der Realität zu tun haben. Der Schweizer Autor Manuel Menrath ist Historiker und er reiste in Gebiete, die weit weg von den Ballungsräumen der Großstädte liegen. Hier leben Cree und Ojibwe in Reservaten, die ihnen von den „Weißen Herrenmenschen“ zugewiesen wurden. Herr Menrath schaffte Vertrauen zu den Menschen und sie berichteten ihm von ihrer Geschichte. Er durfte an Jagden und rituellen Festen teilnehmen und über 100 Indianer interviewen. Aus dieser gewiss auch strapaziösen Recherche konnte er dieses wertvolle Buch schreiben. Niemals zuvor las ich ein Werk, welches mich so sehr beeindruckte. Ich wusste nicht, was die Ureinwohner Kanadas erdulden mussten und dass es selbst im Jahr 2016 noch über 100 Selbstmordversuche unter Kindern der Reservate gab. Auch als Herr Menrath in ein Cree-Dorf namens Attawapiskat reiste, brachte sich kurz vorher ein blutjunges Mädchen (12 Jahre alt) um. Warum machen die Kinder das? Ein Grund kann sein, dass ihre Eltern und Großeltern in den Residential Schools „unterrichtet“ wurden. Dort erlebten sie unvorstellbare Misshandlungen und wurden bis heute nicht, damit fertig. Vielleicht sehen die jungen Menschen die Hoffnungslosigkeit der Eltern und haben Angst, dass sie die Zukunft nicht meistern können? Bis heute leiden alle Indigenen unter Behördenwillkür und Rassismus. Sie erhalten kaum Aufmerksamkeit von der Bevölkerung und die Touristen wollen nur das sehen, was sie unter dem Leben mit Indianern verstehen. Schlimm für mich war das, was die Menschen dem Europäer Menrath berichteten. Sie sollten ihrem Glauben abschwören, wurden als „Heiden“ betrachtet und oft auch versklavt. Durften nur noch das jagen, was ihnen die „Weißen“ erlaubten, ganze Siedlungen geflutet und Raubbau an ihrer Natur betrieben. Die Ureinwohner mussten mit auf den Feldern arbeiten und wertvolle Rohstoffe bergen. Den Nutzen hatten sie davon keineswegs. Im Jahr 1493 erließ Papst Alexander VI eine Bulle, in der er den Herrschaftsanspruch christlicher Nationen auf neu „entdeckten“ und „heidnischen“ Ländern. „Durch unsere apostolische Machtbefugnis, die der allmächtige Gott durch den hl. Petrus auf uns übertragen hat, schenken und gewähren wir dem spanischem Königshaus sowie deren Nachfolger auf alle Zeit sämtliche Inseln und Länder mit ihren Herrschaften, Städten und Dörfern, die gefunden wurden und noch entdeckt werden. Und zwar im Westen vom arktischen bis zum antarktischen Pol.“ (Pos. 1184) Es waren auch Priester und Nonnen, unter denen in den Schulen der Indianer die Kinder am meisten litten. Herr Menrath wollte ein Buch schreiben, das nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse aufzeigt. Auch seine persönlichen Empfindungen sollten zum Ausdruck kommen und das ist ihm hervorragend gelungen. Die originalen Fotos aus alter und neuer Zeit brachten mir die Betroffenen noch einmal näher. Nein, mehr schreibe ich nicht. Es wäre noch so viel zu berichten, was mich bewegt. Bitte, lest dieses Buch und erfahrt, welchen Völkermord (Millionen wurden vertrieben oder starben an eingeschleppten Krankheiten) die Europäer nicht nur in Kanada vollzogen. Das Leben mit und von der Natur, welches ein Merkmal der Indianer ist, kann meiner Meinung nach auch heute noch praktiziert werden. Ja, auch in Europa. Nach dem Nachwort und dem Dank folgen Glossar, Literatur- und Quellenverzeichnis sowie die Namen aller, die er interviewte. Der Hinweis auf Webseiten zum Thema, Zeitungsartikel und News sowie Filme fehlen ebenfalls nicht. Es gibt 822 Fußnoten, die am Schluss noch einmal ausführlich erläutert werden.

  • Bewertung

    aus Gelterkinden

    5/5

    26.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Indianer im Norden von Ontario

    Der Schweizer Manuel Menrath erzählt in seinem Buch über das Leben an der Nordküste Ontarios und darüber, wie die First Nations lange Jahre von den Europäern misshandelt wurden, und wie ihre heutige Situation ist. Dort werden zum Beispiel Lebensmittel mit dem Flugzeug eingeflogen, was sie entsprechend teuer macht. Er erzählt auch über die grosse Selbstmordwelle von der Kashechewan First Nation, wie die Attawapiskat First Nation versucht, den Drogenschmuggel einzudämmen, und über die brutalste von allen Residential Schools : die St.Annes Residential School in Fort Albany. Dieses Buch beschreibt die wahre Situation der Indianer früher und heute.

  • sleepwalker

    5/5

    21.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kanada ist für viele ein…

    Kanada ist für viele ein Wohlfühl- oder Sehnsuchtsort, bei dem man an eine offene und liberale Gesellschaft, das „bessere Amerika“, denkt. Zumindest hört und liest man das immer wieder. Aber ganz so ist es nicht. Manuel Menrath beleuchtet in seinem Buch „Unter dem Nordlicht- Indianer aus Kanada erzählen von ihrem Land“ die eher unrühmlichen Aspekte der Geschichte des Landes. Heute leben „auf dem kanadischen Territorium 634 vom Staat anerkannte indianische „Stammesgemeinschaften“, die offiziell als First Nations bezeichnet werden und die etwa 3000 Reservate besitzen.“ Dennoch treten die Angehörigen indigene Völker heute in Kanada kaum in Erscheinung, ihr Beitrag zur Geschichte des Landes wird meist schlicht ignoriert oder „vergessen“. „So entsteht der Eindruck, alles, was vorher (also vor der Besiedelung durch die Europäer) gewesen war, sei bedeutungslos.“ Manuel Menrath sieht dies anders und rollt die Geschichte der indigenen Bevölkerung Kanadas minutiös auf. Er schreibt eindrucksvoll über ihr heutiges Leben und wie es dazu kam, dass stolze und friedliche Stämme, die jahrhundertelang im Einklang mit der Natur gelebt hatten, nach und nach von den „weißen Herrenmenschen“ in Reservate verbannt wurden. Er schreibt über Zwangassimilation, darüber, wie Eltern ihre Kinder weggenommen wurden, um sie „gesellschaftsfähig“ zu machen (die Kinder wurden auf christliche Schulen, sogenannte „residential schools“ geschickt, oft misshandelt und gequält und gezwungen, alles „Wilde“ abzulegen) – die Konsequenz war oft ein Gefühl der Entwurzelung, Verzweiflung und führte in vielen Fällen zu Alkoholismus und/oder Selbstmord. Die Erlebnisse haben in der indigenen Bevölkerung teils bis in die heutigen Generationen Auswirkungen. In den meisten Ländern, die kolonialisiert wurden, kann man diese Aus- und Nachwirkungen betrachten. Sei es in den USA, Australien oder auch in Grönland. Zwar haben sich die meisten Regierungen inzwischen für das begangene Unrecht entschuldigt (oder besser: sie baten um Entschuldigung), aber wirklich viel hat sich für die Betroffenen nicht verändert, denn manche Dinge kann man einfach nicht entschuldigen oder rückgängig machen. Denn zu den Spätfolgen des erlittenen Unrechts kämpfen die Angehörigen indigener Völker (wie so viele andere auch) gegen Rassismus und Ausgrenzung. Gekonnt verflicht der Autor Geschichte mit Geschichten. Tatsachen aus Kanadas Historie (beispielsweise die Entstehung der Hudson Bay Company und der North West Company) paart er mit zahlreichen Interviews von Angehörigen indigener Stämme und der Leser erfährt praktisch aus erster Hand über zerstörte Kulturen, die bis heute zwar im Kleinen weiter am Leben erhalten werden, aber denen meistens jegliche Lebensgrundlage fehlt. Als Historiker beleuchtet Menrath natürlich auch die „Fakten-Seite“, die Geschichte des Kolonialismus seit 1493, dem Jahr, in dem Papst Alexander VI eine Bulle erließ, die neu entdeckte Länder automatisch den christlichen „Entdeckern“ zusprach. Seine Fakten untermalt er mit Zitaten und untermauert sie mit sage und schreibe 822 Fußnoten. Dennoch ist das Buch spannend, interessant und packend geschrieben, hervorragend und gefällig formuliert und daher trotz der Fülle an Information sehr gut zu lesen. Der Inhalt ist bestürzend, beschämend und macht schlicht traurig. Auch wenn manche Abschnitte schöne Geschichten, vielleicht sogar ein bisschen „Wild-West-Romantik“ enthalten, blieb in mir eine große dunkle Wolke der Traurigkeit. Vermutlich könnte dieses Buch es vielen Lesern die Augen über das ach so liberale Kanada öffnen, ein Land, in dem wesentlich mehr Diskriminierung herrscht, als vermutlich viele wahrhaben wollen. Das Potenzial zur Aufklärung hat es allemal. Eine ganz klare Lese-Empfehlung für jeden, der sich für die Geschichte hinter der Fassade interessiert. 5 Sterne.

  • Bewertung

    aus Bad Liebenwerda

    4/5

    15.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aufarbeitung des kanadischen Kolonialismus

    „Unter dem Nordlicht- Indianer aus Kanada erzählen von ihrem Land“ von Manuel Menrath erzählt die Geschichte der Indigenen Kanadas und wie sie sich jetzt fühlen, welchen Status sie in ihrem Land haben und wo noch Diskriminierung herrscht. Es geht um die „leeren“ Stellen in der Geschichte Kanadas. Dies ist interessant für alle Menschen, die sich für die Schattenseite von Kanada interessieren und auch für Diversität. Für Menschen mit indigenen Hintergrund ist es ein wichtiges Buch für die eigene Identität. Mir kam die Lebensweise der Indigenen etwas zu kurz. Bzw. stand das Vermitteln der Fakten im Vordergrund. Für dich Buch ist viel recherchiert wurden, was man auch beim Lesen merkt. Ebenso am Glossar, Literatur- und Quellenverzeichnis sowie die Namen von allen Interviewten des Autors. Der Hinweis auf Webseiten zum Thema, Zeitungsartikel und News, sowie Filme sind ebenfalls vorhanden. Insgesamt sind es 822 Fußnoten, die am Schluss noch einmal ausführlich erläutert werden. Ein umfangreiches Buch über die Schattenseite Kanadas.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Johanna Siebert

    Johanna Siebert

    Thalia Braunschweig – Schloss-Arkaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die düstere Seite eines schönen Landes

    Manuel Menrath geht mit seinem Erfahrungsbericht gängigen Klischees auf den Grund und befragt diejenigen, die sonst kaum jemand hört: die indigene Bevölkerung Kanadas. Die in den abgelegensten Reservaten leben, wo etwa die Lebensmittelversorgung teilweise nur per Wasserflugzeug möglich (und dementsprechend teuer) ist. Er hat mit den Nachfahren jener Menschen gesprochen, die von ihrem angestammten Land vertrieben wurden und noch immer nicht die gleichen Rechte haben wie die priviligierte, überweigend weiße, Bevölkerung. Doch das Selbstbewusstsein der Indianer wächst, und viele blicken heute mit Stolz auf ihre Traditionen und versuchen diese zu erhalten. Doch das steht häufig im Kontrast zu ihren angestrebten Bürgerrechten. Fasziniert hat mich an diesem Buch vor allem, die Ansichten der First Americans aus erster Hand nachvollziehen zu können, die heute quasi im Zwiespalt zwischen Tradition und Moderne stecken, dies aber durchaus auch als Motivation verstehen, daraus konstruktive Lösungen zu entwickeln. Die kanadische Landnahme durch die Weißen ist nicht so bekannt wie die der USA und ging nicht wie dort durch zahlreiche "Indianerkriege" in die Geschichte ein. Doch auch hier fanden Vetreibung, Völkermord und brutale "Umerziehungsmethoden" statt (das Kaptel über die sogenannten Residental Schools ist nichts für schwache Nerven), und hier arbeitet dieses Buch einiges auf. Kraftvoll und spannend erzählt, haben die Berichte auf jeden Fall den Effekt, dass man das "Traumland" Kanada aus einem ganz neuen Blickwinkel kennenlernt.
  • Zum Bewerterprofil von Celine Meth

    Celine Meth

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    4/5

    04.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine sehr detaillierte Beschreibung...

    Eine sehr detaillierte Beschreibung über das Leben indigener Völker in Kanada. Ein sehr wichtiges Buch, dass mir leider an manchen Stellen etwas zu langatmig vorkam. Dennoch war es lehrreich und lesenswert.
  • Zum Bewerterprofil von C.Harting

    C.Harting

    Thalia Bielefeld

    Buchhändler*in

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    4/5

    30.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Manuel Menraths faszinierendes...

    Manuel Menraths faszinierendes und Buch berichtet vom Leben derer, die schon seit Jahrtausenden in Kanada leben – und lässt sie selbst zu Wort kommen. Daes Buch bietet den Leser eine tolle Sicht auf das Leben der Ureinwohner in Kanada.
  • Zum Bewerterprofil von Kathrin Stürmer

    Kathrin Stürmer

    Jenaer Universitätsbuchhandlung Thalia – EKZ Neue Mitte

    Buchhändler*in

    5/5

    07.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ...ein Schweizer erzählt, was ihm Indianer aus Kanada erzählt haben...

    Dieses Buch ist für alle zu empfehlen, die verstehen möchten, wie die First Nations in Kanada wirklich leben, was sie bewegt, warum manches so und nicht anders ist. Die Vielzahl der Gesprächspartner ermöglicht, über viele Lebensbereiche zu berichten. Dass Manuel Menrath seinen eigenen Lernprozess des besseren Verstehens aufrichtig schildert und reflektiert ist ein Gewinn für den Leser und macht manches nachvollziehbar, was uns sonst vielleicht fremd bliebe.

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