Der Himmel ist hier weiter als anderswo

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Beschreibung

Unter dem weiten Himmel des Alten Landes

Seit dem Tod ihres Mannes ist die Geigerin Felicitas allein für die gemeinsamen vier Kinder verantwortlich. Als sie ihren Job verliert, folgt der nächste Schlag, denn ihre Wohnung wird ihnen gekündigt. Da setzt sie alles auf eine Karte: Sie investiert ihre letzten Rücklagen in einen leerstehenden Gasthof und zieht mit ihren Kindern ins Alte Land.
Empfangen wird die Familie von einer neugierigen Dorfgemeinschaft und einer Schwalbenkolonie im Garten. Mit Hilfe ihres neuen Nachbarn füllt Fee den Gasthof wieder mit Leben. Doch ein Unfall und unvorhergesehene Kosten bedrohen das fragile Gleichgewicht. Erst als sie sich auf ihre eigene Stärke besinnt, geschieht etwas, womit sie nicht gerechnet hatte: Sie beginnt, zwischen den Flüssen und dem schier unendlichen Horizont des Alten Landes, langsam zu heilen …

Valerie Pauling, geboren 1968, studierte Germanistik und Ethnologie in Bonn und Hamburg. Ihre Faszination für Geschichte, Kultur und Traditionen formte ihren Blick auf die Welt. Zu ihrem Roman "Der Himmel ist hier weiter als anderswo" inspirierte sie das Alte Land, an dessen Rand sie mit ihrer Familie in einem alten Bauernhaus wohnt. An klaren Tagen kann sie von dort aus bis zum Hamburger Hafen schauen. Musik spielt in ihrer Familie eine große Rolle - Valerie Pauling selbst nimmt dabei gerne die Rolle der Zuhörerin ein.

Details

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

25.05.2021

Verlag

HarperCollins

Beschreibung

Details

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Text-to-Speech

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Erscheinungsdatum

25.05.2021

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

1788 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783749950645

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Neustart im alten Land

Bewertung am 01.10.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Wir begleiten in „Der Himmel ist hier weiter als anderswo“ ein Jahr lang die Geigerin Felicitas genannt Fee,Mutter von 4 Kindern,die nach dem tragischen Tod ihres Mannes vor 2 Jahren ihren Job als Musikerin verloren hat und ihr obendrein noch wegen Eigenbedarf die Wohnung gekündigt wurde. Auf der Suche nach einer neuen Immobilie,stolpert sie im Internet auf einen heruntergekommenen Gasthof im alten Land,den sie sich mit den Kindern gemeinsam anschaut und beschließt den Neuanfang auf dem Land zu wagen. Dieser Neuanfang stellt Fee vor einige schier auswegslose Probleme,wie die Sanierung des baufälligen Gasthofes,oder die Suche nach einem passenden Arbeitsplatz. Doch es gibt auch positive Seiten des Umzugs.Die Kinder blühen in ihrer Umgebung regelrecht auf und auch Felicitas empfindet das erste Mal seit dem Tod ihres Mannes so etwas wie Freude und Glück,allen voran verursacht durch ihren attraktiven Nachbarn Jesko. Mit viel Kreativät,Eigeninitiative und Fleiß gelingt es der Familie etwas aus dem Gasthof zu machen und es wird in viele Richtungen experimentiert,wie die Eröffnung eines Cafés oder die Idee den Gasthof in eine Musikschule zu verwandeln. Wie das Leben nun mal so spielt muss Fee auch da Rückschläge einstecken und es läuft leider nicht alles nach Plan. Doch auch in jeder noch so auswegslosen Situation meint es das Schicksal insgesamt gut mit Fee und es fügen sich Teile ihres Lebens zu einem neuen wunderbaren Ganzen zusammen… Meine Meinung: Zuerst einmal möchte ich hier besonders das gelungene Cover loben,dass mir sofort bei der Buchvorstellung aufgefallen ist.Die Schwalben,umrahmt von Kirschblüten auf hellblauem Hintergrund sind die perfekte Aufmachung für einen Roman,in dem es um einen Neuanfang geht.Auch zur der Location im alten Land passt es wunderbar und man kann den Frühling förmlich riechen. Das Setting der Geschichte gefiel mir auch sehr gut.Es wurde alles sehr lebhaft beschrieben und nach diesem Roman steht einmal mehr das alte Land auf meiner „To-See -List“ ganz weit oben. Ich mochte Fees Kinder,jedes einzelne von ihnen sehr,da sie so unterschiedlich und doch so gut in schweren Zeiten zusammenhielten und aufeinander aufgepasst haben. Lediglich mit Fee bin ich leider nicht warm geworden. Am Anfang überwog noch das Mitleid mit ihr und ihrer ausweglosen Situation,aber in vielen Situationen fand ich ihre Art sehr unsympathisch,gerade in Bezug auf ihre Kinder,wo sie in manchen Situationen ziemlich desinteressiert wirkte und lieber Verbote aussprach und ihre Authorität ausspielte,als mit den Kindern,allen voran Martha,Rasmus und Rieke ,zu reden. Überhaupt schien Reden nicht zu Fees Stärken zu gehören,auch in Bezug auf ihre Liebschaft zu Jesko,wo lieber erst mal der Gerüchteküche geglaubt wird,anstatt ihn direkt mit den Anschuldigungen zu konfrontieren. Auch einen geplanten Umzug nach Hamburg,wollte Fee so lange es geht den Kindern verschweigen,um den unbequemen Reaktionen der Kinder zu umgehen. Das sind nur einige Bespiele,die mich an Fee genervt haben. Alles in allem hat mir der Roman trotzdem gut gefallen. Der Schreibstil war sehr lebhaft und flüssig.Die Autorin hat viele Themen angeschnitten,die die heutige Jugend bewegt,wie etwa Nachhaltigkeit,Klimaschutz,Social Media,aber auch Mobbing ,um nur einige Bespiele zu nennen. Fazit: Ein berührender leiser Roman im wunderschönen alten Land,der Hoffnung macht.

Neustart im alten Land

Bewertung am 01.10.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Wir begleiten in „Der Himmel ist hier weiter als anderswo“ ein Jahr lang die Geigerin Felicitas genannt Fee,Mutter von 4 Kindern,die nach dem tragischen Tod ihres Mannes vor 2 Jahren ihren Job als Musikerin verloren hat und ihr obendrein noch wegen Eigenbedarf die Wohnung gekündigt wurde. Auf der Suche nach einer neuen Immobilie,stolpert sie im Internet auf einen heruntergekommenen Gasthof im alten Land,den sie sich mit den Kindern gemeinsam anschaut und beschließt den Neuanfang auf dem Land zu wagen. Dieser Neuanfang stellt Fee vor einige schier auswegslose Probleme,wie die Sanierung des baufälligen Gasthofes,oder die Suche nach einem passenden Arbeitsplatz. Doch es gibt auch positive Seiten des Umzugs.Die Kinder blühen in ihrer Umgebung regelrecht auf und auch Felicitas empfindet das erste Mal seit dem Tod ihres Mannes so etwas wie Freude und Glück,allen voran verursacht durch ihren attraktiven Nachbarn Jesko. Mit viel Kreativät,Eigeninitiative und Fleiß gelingt es der Familie etwas aus dem Gasthof zu machen und es wird in viele Richtungen experimentiert,wie die Eröffnung eines Cafés oder die Idee den Gasthof in eine Musikschule zu verwandeln. Wie das Leben nun mal so spielt muss Fee auch da Rückschläge einstecken und es läuft leider nicht alles nach Plan. Doch auch in jeder noch so auswegslosen Situation meint es das Schicksal insgesamt gut mit Fee und es fügen sich Teile ihres Lebens zu einem neuen wunderbaren Ganzen zusammen… Meine Meinung: Zuerst einmal möchte ich hier besonders das gelungene Cover loben,dass mir sofort bei der Buchvorstellung aufgefallen ist.Die Schwalben,umrahmt von Kirschblüten auf hellblauem Hintergrund sind die perfekte Aufmachung für einen Roman,in dem es um einen Neuanfang geht.Auch zur der Location im alten Land passt es wunderbar und man kann den Frühling förmlich riechen. Das Setting der Geschichte gefiel mir auch sehr gut.Es wurde alles sehr lebhaft beschrieben und nach diesem Roman steht einmal mehr das alte Land auf meiner „To-See -List“ ganz weit oben. Ich mochte Fees Kinder,jedes einzelne von ihnen sehr,da sie so unterschiedlich und doch so gut in schweren Zeiten zusammenhielten und aufeinander aufgepasst haben. Lediglich mit Fee bin ich leider nicht warm geworden. Am Anfang überwog noch das Mitleid mit ihr und ihrer ausweglosen Situation,aber in vielen Situationen fand ich ihre Art sehr unsympathisch,gerade in Bezug auf ihre Kinder,wo sie in manchen Situationen ziemlich desinteressiert wirkte und lieber Verbote aussprach und ihre Authorität ausspielte,als mit den Kindern,allen voran Martha,Rasmus und Rieke ,zu reden. Überhaupt schien Reden nicht zu Fees Stärken zu gehören,auch in Bezug auf ihre Liebschaft zu Jesko,wo lieber erst mal der Gerüchteküche geglaubt wird,anstatt ihn direkt mit den Anschuldigungen zu konfrontieren. Auch einen geplanten Umzug nach Hamburg,wollte Fee so lange es geht den Kindern verschweigen,um den unbequemen Reaktionen der Kinder zu umgehen. Das sind nur einige Bespiele,die mich an Fee genervt haben. Alles in allem hat mir der Roman trotzdem gut gefallen. Der Schreibstil war sehr lebhaft und flüssig.Die Autorin hat viele Themen angeschnitten,die die heutige Jugend bewegt,wie etwa Nachhaltigkeit,Klimaschutz,Social Media,aber auch Mobbing ,um nur einige Bespiele zu nennen. Fazit: Ein berührender leiser Roman im wunderschönen alten Land,der Hoffnung macht.

Ein Neuanfang mit Schwierigkeiten

leseratte1310 am 24.08.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Es ist schwer mit dem Verlust eines geliebten Menschen fertig zu werden, zumal wenn man auch noch Kinder hat, die getröstet werden wollen. So ergeht es auch Felicitas, genannt Fee, mit ihren vier Kindern. Sie sind noch nicht über Jans Tod hinweg, als Fee ihren Job verliert und ihnen zu allem Übel auch noch die Wohnung wegen Eigenbedarfs gekündigt wird. Sie investiert den Betrag der Lebensversicherung in einen leerstehenden Gasthof und zieht mit ihren Kindern von Hannover ins Alte Land. Es wird nicht einfach, aber ihr neuer Nachbar hilft ihr. Aber trotzdem wird es nicht leicht, alles auf Vordermann zu bringen und es gibt Rückschläge. Aber mit der Zeit heilen die Wunden. Die Geschichte lässt sich gut und flüssig lesen. Die Landschaft im Alten Land ist sehr schön dargestellt Fee hat nicht annähernd den ersten Schicksalsschlag verkraftet, als weitere Schläge auf sie zukommen. Sie lässt alles hinter sich und versucht im Alten Land einen Neuanfang. Doch es gibt eine Menge Herausforderungen. Auch für die Kinder ist die Veränderung nicht leicht, sie sind sehr unterschiedlich und brauchen ihre Mutter. Doch oft hatte ich den Eindruck, als wenn Fee für die Kinder zu wenig Aufmerksamkeit hat. Ihr Nachbar ist sehr hilfsbereit und unterstützt sie und natürlich bahnt sich da etwas an. Fee hat vieles einstecken müssen und ich habe mit ihr gefühlt, aber so ganz nahe kam ich ihr dennoch nicht, denn oft habe ich ihr Tun nicht nachvollziehen können. Eine richtige Wohlfühlgeschichte ist dieser Roman nicht, es gab einfach zu viele Probleme und manches blieb doch ziemlich oberflächlich. Es ist ein Roman, der sich nett lesen lässt, aber kein „Muss“.

Ein Neuanfang mit Schwierigkeiten

leseratte1310 am 24.08.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Es ist schwer mit dem Verlust eines geliebten Menschen fertig zu werden, zumal wenn man auch noch Kinder hat, die getröstet werden wollen. So ergeht es auch Felicitas, genannt Fee, mit ihren vier Kindern. Sie sind noch nicht über Jans Tod hinweg, als Fee ihren Job verliert und ihnen zu allem Übel auch noch die Wohnung wegen Eigenbedarfs gekündigt wird. Sie investiert den Betrag der Lebensversicherung in einen leerstehenden Gasthof und zieht mit ihren Kindern von Hannover ins Alte Land. Es wird nicht einfach, aber ihr neuer Nachbar hilft ihr. Aber trotzdem wird es nicht leicht, alles auf Vordermann zu bringen und es gibt Rückschläge. Aber mit der Zeit heilen die Wunden. Die Geschichte lässt sich gut und flüssig lesen. Die Landschaft im Alten Land ist sehr schön dargestellt Fee hat nicht annähernd den ersten Schicksalsschlag verkraftet, als weitere Schläge auf sie zukommen. Sie lässt alles hinter sich und versucht im Alten Land einen Neuanfang. Doch es gibt eine Menge Herausforderungen. Auch für die Kinder ist die Veränderung nicht leicht, sie sind sehr unterschiedlich und brauchen ihre Mutter. Doch oft hatte ich den Eindruck, als wenn Fee für die Kinder zu wenig Aufmerksamkeit hat. Ihr Nachbar ist sehr hilfsbereit und unterstützt sie und natürlich bahnt sich da etwas an. Fee hat vieles einstecken müssen und ich habe mit ihr gefühlt, aber so ganz nahe kam ich ihr dennoch nicht, denn oft habe ich ihr Tun nicht nachvollziehen können. Eine richtige Wohlfühlgeschichte ist dieser Roman nicht, es gab einfach zu viele Probleme und manches blieb doch ziemlich oberflächlich. Es ist ein Roman, der sich nett lesen lässt, aber kein „Muss“.

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Ute Fanghänel

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Ein neuen Leben aufbauen im Alten Land bei Hamburg ist gar nicht so einfach.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine junge Witwe mit ihren vier Kindern kauft sich ein alten Gasthof im Alten Land zwischen Hamburg und Stade. Sorgen mit den Kindern, Probleme mit dem alten Haus, Männer und noch vieles mehr. Hängt sie ihre Geige für immer an den Nagel? Wunderschöne Sommergeschichte von der Elbe.
4/5

Ein neuen Leben aufbauen im Alten Land bei Hamburg ist gar nicht so einfach.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine junge Witwe mit ihren vier Kindern kauft sich ein alten Gasthof im Alten Land zwischen Hamburg und Stade. Sorgen mit den Kindern, Probleme mit dem alten Haus, Männer und noch vieles mehr. Hängt sie ihre Geige für immer an den Nagel? Wunderschöne Sommergeschichte von der Elbe.

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Das Alte Land als Schlüssel zum Glück

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Autorin dieses wunderbar leichten und sanften Romans wohnt selbst im Alten Land und hat die entsprechende Stimmung und Idylle perfekt einfangen können. Durch die bildhafte Beschreibung der Landschaft und der typischen Architektur fühlt man sich beim Lesen wirklich dorthin versetzt und, dass der baufällige, alte Gasthof an allen Ecken und Enden Macken hat, macht es sehr realistisch. Die sympathischen Charaktere sind allesamt toll und vielschichtig gezeichnet. So lässt sich Powerfrau Fee von nichts unterkriegen, seien es die eigenen Ängste oder Geldsorgen. Manchmal schlägt ihre Stimmung sehr plötzlich um und sie agiert auf einmal sehr kühl und distanziert, was aber wahrscheinlich ihrer Vergangenheit zuzuschreiben ist. Ihre Kinder sind alle sehr unterschiedliche, einzigartige Persönlichkeiten, die ihre Mutter unterstützen, wo sie nur können und dabei regelmäßig über sich hinauswachsen. Gerade der regelmäßige Perpektivwechsel hilft dabei, auch Tischler Jesko richtig einzuschätzen, der entgegen ihrer ersten Erwartung genau der Mensch ist, den Fee jetzt brauchen kann. Und erst durch all die verschiedenen Nebencharaktere wie Freundinnen oder Nachbarn, die auch alle mit ihrer ganz eigenen Vergangenheit zurecht kommen müssen, wird die Geschichte richtig rund. Teilweise „plätscherte“ mir die Handlung in einigen Situationen etwa zu sehr dahin, was aber durch das ansonsten flotte Tempo und die gut gesetzten Zeitsprünge wieder wett gemacht wurde. In Verbindung mit den Gedankengängen der Protagonistin gab es regelmäßige Rückblenden, durch die man sich ihre Geschichte erst komplett erschließen konnte. Diese Art des Erzählens hat mir gut gefallen. Außerdem las sich der wunderbar leichte und auch manchmal nachdenkliche Schreibstil der Autorin wirklich sehr angenehm und flüssig, und ließ es dabei trotzdem nicht an einem gewissen sprachlichen Niveau fehlen. Trotz einem eher schweren Thema ist dieser Sommerroman eine leichte Lektüre, bei der man gut mitfühlen kann, sich einem aber dennoch kein Gewicht auf die Seele legt. Perfekt für alle, die die richtige Mischung aus Leichtigkeit und Tiefgang suchen.
5/5

Das Alte Land als Schlüssel zum Glück

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Autorin dieses wunderbar leichten und sanften Romans wohnt selbst im Alten Land und hat die entsprechende Stimmung und Idylle perfekt einfangen können. Durch die bildhafte Beschreibung der Landschaft und der typischen Architektur fühlt man sich beim Lesen wirklich dorthin versetzt und, dass der baufällige, alte Gasthof an allen Ecken und Enden Macken hat, macht es sehr realistisch. Die sympathischen Charaktere sind allesamt toll und vielschichtig gezeichnet. So lässt sich Powerfrau Fee von nichts unterkriegen, seien es die eigenen Ängste oder Geldsorgen. Manchmal schlägt ihre Stimmung sehr plötzlich um und sie agiert auf einmal sehr kühl und distanziert, was aber wahrscheinlich ihrer Vergangenheit zuzuschreiben ist. Ihre Kinder sind alle sehr unterschiedliche, einzigartige Persönlichkeiten, die ihre Mutter unterstützen, wo sie nur können und dabei regelmäßig über sich hinauswachsen. Gerade der regelmäßige Perpektivwechsel hilft dabei, auch Tischler Jesko richtig einzuschätzen, der entgegen ihrer ersten Erwartung genau der Mensch ist, den Fee jetzt brauchen kann. Und erst durch all die verschiedenen Nebencharaktere wie Freundinnen oder Nachbarn, die auch alle mit ihrer ganz eigenen Vergangenheit zurecht kommen müssen, wird die Geschichte richtig rund. Teilweise „plätscherte“ mir die Handlung in einigen Situationen etwa zu sehr dahin, was aber durch das ansonsten flotte Tempo und die gut gesetzten Zeitsprünge wieder wett gemacht wurde. In Verbindung mit den Gedankengängen der Protagonistin gab es regelmäßige Rückblenden, durch die man sich ihre Geschichte erst komplett erschließen konnte. Diese Art des Erzählens hat mir gut gefallen. Außerdem las sich der wunderbar leichte und auch manchmal nachdenkliche Schreibstil der Autorin wirklich sehr angenehm und flüssig, und ließ es dabei trotzdem nicht an einem gewissen sprachlichen Niveau fehlen. Trotz einem eher schweren Thema ist dieser Sommerroman eine leichte Lektüre, bei der man gut mitfühlen kann, sich einem aber dennoch kein Gewicht auf die Seele legt. Perfekt für alle, die die richtige Mischung aus Leichtigkeit und Tiefgang suchen.

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