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Die Verlassenen -

Roman

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.03.2021

Verlag

Penguin

Seitenzahl

176

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.03.2021

Verlag

Penguin

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,7/13,4/2,2 cm

Gewicht

286 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60161-6

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Interessante Geschichte mit zu vielen offenen Fragen

Sabrina Tschorn - Aus Liebe zum Lesen Literaturblog am 03.10.2022

Bewertungsnummer: 1798174

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ist über die DDR nicht eigentlich schon alles erzählt? Vielleicht. Auf mich übt dieses Kapitel der Geschichte dennoch einen gewissen Sog aus, sodass ich Matthias Jüglers Roman „Die Verlassenen“ gar nicht erst auf meinen SuB wandern lassen, sondern gleich gelesen habe. Johannes wächst bei seinem Vater in Halle auf. Die Mutter ist schon vor einiger Zeit gestorben. Eines Tages bringt ihn sein Vater zu Oma und verschwindet wortlos aus seinem Leben. Als er später einen Brief findet, beginnt er, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Die DDR spielt nur eine kleine Rolle, vielmehr geht es um Beziehungen von Menschen. Matthias Jüglers Schreibstil ist sehr eingängig und entsprechend schnell hatte ich das Buch fertiggelesen. Durch gekonnt eingesetzte Zeitsprünge und dezent gesetzte Hinweise, schafft es der Autor Spannung zu erzeugen und so fiebert man bis zum Schluss der Aufklärung der damaligen Umstände in Johannes‘ Familie hin. Genau hier liegt allerdings für mich die Schwachstelle des Romans, denn mir blieben zu viele Fragen offen. Auch die Charaktere, allen voran der Protagonist, blieben mir bis zum Schluss sehr unnahbar, sehr diffus, ihre Handlungen an einigen Stellen nicht nachvollziehbar. Dennoch konnte mich das Buch gut unterhalten. Manchmal muss man eben, wie Johannes, mit offenen Fragen leben.
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Interessante Geschichte mit zu vielen offenen Fragen

Sabrina Tschorn - Aus Liebe zum Lesen Literaturblog am 03.10.2022
Bewertungsnummer: 1798174
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ist über die DDR nicht eigentlich schon alles erzählt? Vielleicht. Auf mich übt dieses Kapitel der Geschichte dennoch einen gewissen Sog aus, sodass ich Matthias Jüglers Roman „Die Verlassenen“ gar nicht erst auf meinen SuB wandern lassen, sondern gleich gelesen habe. Johannes wächst bei seinem Vater in Halle auf. Die Mutter ist schon vor einiger Zeit gestorben. Eines Tages bringt ihn sein Vater zu Oma und verschwindet wortlos aus seinem Leben. Als er später einen Brief findet, beginnt er, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Die DDR spielt nur eine kleine Rolle, vielmehr geht es um Beziehungen von Menschen. Matthias Jüglers Schreibstil ist sehr eingängig und entsprechend schnell hatte ich das Buch fertiggelesen. Durch gekonnt eingesetzte Zeitsprünge und dezent gesetzte Hinweise, schafft es der Autor Spannung zu erzeugen und so fiebert man bis zum Schluss der Aufklärung der damaligen Umstände in Johannes‘ Familie hin. Genau hier liegt allerdings für mich die Schwachstelle des Romans, denn mir blieben zu viele Fragen offen. Auch die Charaktere, allen voran der Protagonist, blieben mir bis zum Schluss sehr unnahbar, sehr diffus, ihre Handlungen an einigen Stellen nicht nachvollziehbar. Dennoch konnte mich das Buch gut unterhalten. Manchmal muss man eben, wie Johannes, mit offenen Fragen leben.

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Die Achtung vor anderen Menschen ist unser höchstes Gut

Kaffeeelse am 28.12.2021

Bewertungsnummer: 1629655

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine absolut interessante Thematik hat sich Matthias Jügler hier ausgewählt. Es geht um die DDR, es geht um den Verlust, es geht um die Zerstörung einer ganzen Familie. Das Ganze wird anfänglich aus den Kinderaugen heraus erzählt und je älter der Junge wird, desto mehr erweitert sich der Blickwinkel auf die Geschehnisse und die erzählte Geschichte wird erfassbar. Einige Informationen zu seiner Familie bringen den jungen Mann Johannes dann später dazu Nachforschungen anzustellen und heraus kommt eine makabre und erschreckende Geschichte über die Stasi und ihre furchtbaren Machenschaften. Eine zutiefst albtraumhafte Geschichte über die zermürbenden Möglichkeiten einer Institution, die im realen Leben intensiv genutzt wurden und in der die Menschenleben nicht viel zählten. Und das obwohl sich die Machthaber so menschenfreundlich sahen und ihren Gegnern diese absprachen. Ohne Worte! Man mag sich gar nicht vorstellen, was dieser fortlaufende Verlust mit dem Charakter Johannes angestellt hat. Und da ist dies hier ein fiktiver Johannes. Wie viele Geschichten, die ähnlich wie die von Johannes klangen, mag es wohl im realen Leben gegeben haben? Die Geschichte, die der Autor Matthias Jügler hier aufs Papier zaubert, ist fesselnd und ebenso auch erstaunlich, denn der Autor ist 1984 in Halle geboren und hat von daher die Stasi nicht erlebt, aber von ihren Taten wohl durchs Hörensagen erfahren. Dies muss sehr nachhallend gewesen sein. Denn dieser Roman in seiner Kürze (170 Seiten) und der trotz dieser Kürze erreichten Intensität ist schon außergewöhnlich. Außergewöhnlich gut! Und absolut real rüberkommend. Ein Vier-Sterne-Buch! Als ich dann aber auf MDR Kultur einen Bericht über das Buch und dessen Entstehung las, änderte ich meine Bewertung. So viel Schaffenskraft und so viel Akribie gehören einfach gewürdigt. Lest dazu am besten selbst diesen Artikel auf MDR Kultur im Netz, "Matthias Jüglers Roman "Die Verlassenen": Ein Meisterwerk der Täuschung" von Rebekka Adler, MDR Kultur. Was der Autor hier geschaffen hat und vor allem wie er das geschaffen hat, ist schon außergewöhnlich. Außergewöhnlich gut!
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Die Achtung vor anderen Menschen ist unser höchstes Gut

Kaffeeelse am 28.12.2021
Bewertungsnummer: 1629655
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine absolut interessante Thematik hat sich Matthias Jügler hier ausgewählt. Es geht um die DDR, es geht um den Verlust, es geht um die Zerstörung einer ganzen Familie. Das Ganze wird anfänglich aus den Kinderaugen heraus erzählt und je älter der Junge wird, desto mehr erweitert sich der Blickwinkel auf die Geschehnisse und die erzählte Geschichte wird erfassbar. Einige Informationen zu seiner Familie bringen den jungen Mann Johannes dann später dazu Nachforschungen anzustellen und heraus kommt eine makabre und erschreckende Geschichte über die Stasi und ihre furchtbaren Machenschaften. Eine zutiefst albtraumhafte Geschichte über die zermürbenden Möglichkeiten einer Institution, die im realen Leben intensiv genutzt wurden und in der die Menschenleben nicht viel zählten. Und das obwohl sich die Machthaber so menschenfreundlich sahen und ihren Gegnern diese absprachen. Ohne Worte! Man mag sich gar nicht vorstellen, was dieser fortlaufende Verlust mit dem Charakter Johannes angestellt hat. Und da ist dies hier ein fiktiver Johannes. Wie viele Geschichten, die ähnlich wie die von Johannes klangen, mag es wohl im realen Leben gegeben haben? Die Geschichte, die der Autor Matthias Jügler hier aufs Papier zaubert, ist fesselnd und ebenso auch erstaunlich, denn der Autor ist 1984 in Halle geboren und hat von daher die Stasi nicht erlebt, aber von ihren Taten wohl durchs Hörensagen erfahren. Dies muss sehr nachhallend gewesen sein. Denn dieser Roman in seiner Kürze (170 Seiten) und der trotz dieser Kürze erreichten Intensität ist schon außergewöhnlich. Außergewöhnlich gut! Und absolut real rüberkommend. Ein Vier-Sterne-Buch! Als ich dann aber auf MDR Kultur einen Bericht über das Buch und dessen Entstehung las, änderte ich meine Bewertung. So viel Schaffenskraft und so viel Akribie gehören einfach gewürdigt. Lest dazu am besten selbst diesen Artikel auf MDR Kultur im Netz, "Matthias Jüglers Roman "Die Verlassenen": Ein Meisterwerk der Täuschung" von Rebekka Adler, MDR Kultur. Was der Autor hier geschaffen hat und vor allem wie er das geschaffen hat, ist schon außergewöhnlich. Außergewöhnlich gut!

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Die Verlassenen -

von Matthias Jügler

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Ingbert Edenhofer

Thalia Essen - Allee-Center

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3/5

Etwas zu einseitig

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es gibt durchaus intensive Momente in Matthias Jüglers Geschichte voller Verlust. Wenn Protagonist Johannes z.B. als Student eine Freundschaft mit seinem Kommilitonen Friedrich aufbaut und sie dann sabotiert, kommt Mitgefühl auf - und zwar für beide Seiten. Zumeist aber begibt sich Johannes aber sehr in eine Opferrolle. Das ist durchaus nicht immer ohne Grund. Was er mit seinen Eltern erleben muss, ist nichts, was er hätte beeinflussen können - im Gegenteil, er schlägt sich eigentlich recht patent. Als Erwachsener hingegen ist seine Lamentierneigung ein wenig sehr hoch. Ich mag einige Momente sehr - wenn er seinen Vater tröstet oder wenn er seine zukünftige Exfrau kennenlernt, andere Handlungsstränge bleiben mir aber sehr fern und wirken zu konstruiert, als dass ich mich komplett darauf einlassen könnte.
3/5

Etwas zu einseitig

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es gibt durchaus intensive Momente in Matthias Jüglers Geschichte voller Verlust. Wenn Protagonist Johannes z.B. als Student eine Freundschaft mit seinem Kommilitonen Friedrich aufbaut und sie dann sabotiert, kommt Mitgefühl auf - und zwar für beide Seiten. Zumeist aber begibt sich Johannes aber sehr in eine Opferrolle. Das ist durchaus nicht immer ohne Grund. Was er mit seinen Eltern erleben muss, ist nichts, was er hätte beeinflussen können - im Gegenteil, er schlägt sich eigentlich recht patent. Als Erwachsener hingegen ist seine Lamentierneigung ein wenig sehr hoch. Ich mag einige Momente sehr - wenn er seinen Vater tröstet oder wenn er seine zukünftige Exfrau kennenlernt, andere Handlungsstränge bleiben mir aber sehr fern und wirken zu konstruiert, als dass ich mich komplett darauf einlassen könnte.

Ingbert Edenhofer
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Carola Ludger

Thalia Lippstadt

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4/5

Über allem herrscht das Schweigen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Halle an der Saale/ DDR 1986, der fünfjährige Johannes fühlt sich verlassen. Seine Mutter verstarb. Acht Jahre später wird Johannes erneut verlassen. Dieses Mal verschwindet sein Vater auf mysteriöse Weise. Er wächst bei der Oma auf. Als Erwachsener macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit. Denn ein Brief hat sein bisher irgendwie geordnetes Leben ins Wanken gebracht. Er macht sich auf die Reise, kommt nach Norwegen und findet mehr als er verloren glaubte. Er erkennt, dass sein Leben auf einem Lügengebilde aufgebaut war, erkennt dass das Schweigen noch immer über allem liegt. Schließlich muss er sich die Frage nach der Wahrheit erneut und verändert stellen: Ist es überhaupt gut sie zu kennen? Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit. Neben seiner schnörkellosen Erzählweise wählt Matthias Jügler Bilder und Akten, die er frei erfindet.
4/5

Über allem herrscht das Schweigen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Halle an der Saale/ DDR 1986, der fünfjährige Johannes fühlt sich verlassen. Seine Mutter verstarb. Acht Jahre später wird Johannes erneut verlassen. Dieses Mal verschwindet sein Vater auf mysteriöse Weise. Er wächst bei der Oma auf. Als Erwachsener macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit. Denn ein Brief hat sein bisher irgendwie geordnetes Leben ins Wanken gebracht. Er macht sich auf die Reise, kommt nach Norwegen und findet mehr als er verloren glaubte. Er erkennt, dass sein Leben auf einem Lügengebilde aufgebaut war, erkennt dass das Schweigen noch immer über allem liegt. Schließlich muss er sich die Frage nach der Wahrheit erneut und verändert stellen: Ist es überhaupt gut sie zu kennen? Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit. Neben seiner schnörkellosen Erzählweise wählt Matthias Jügler Bilder und Akten, die er frei erfindet.

Carola Ludger
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