Die Verlassenen

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Hörbuch-Download (MP3)

Variante: Hörbuch-Download (2021)

Die Verlassenen

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Beschreibung

Johannes blickt zurück auf eine ostdeutsche Kindheit, die von feinen Rissen durchzogen war. Der frühe Tod seiner Mutter, das rätselhafte Verschwinden seines Vaters. All seine Fragen dazu blieben unbeantwortet, weshalb er noch als Erwachsener vorsichtig tastend durchs Leben geht. Ein melancholischer Eigenbrötler, der sich in einer stillen Existenz eingerichtet hat.

Als Johannes in einer alten Kiste auf einen Brief stößt – adressiert an seinen Vater und abgeschickt nur wenige Tage, bevor dieser den Sohn wortlos verlassen hatte –, verändert dieser Fund nicht nur seine Zukunft, sondern vor allem seine Vergangenheit als Kind der Vorwende-DDR. Seine Erinnerungen sortieren sich neu und mit ihnen sein Blick auf das eigene Leben.

In eindringlicher Dichte und mit kraftvoller Klarheit erzählt Matthias Jügler von Verlust und Verrat, vom Wert des Erinnerns und den drängenden Fragen einer ganzen Generation. Ein warmherziger, leuchtender Roman von außergewöhnlicher sprachlicher Intensität.

Details

Sprecher

Florian Lukas

Spieldauer

3 Stunden und 45 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Family Sharing

Ja

Beschreibung

Details

Family Sharing

Ja

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Sprecher

Florian Lukas

Spieldauer

3 Stunden und 45 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Erscheinungsdatum

30.03.2021

Verlag

Buchfunk Verlag

Hörtyp

Lesung

Sprache

Deutsch

EAN

9783868475975

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Ein Junge der Wende

Bewertung aus Lemwerder am 29.05.2021

Bewertet: Hörbuch-Download

Der Schriftsteller Matthias Jügler erfuhr von einer wahren Begebenheit aus der früheren DDR. Daraus gestaltet er den Roman „Die Verlassenen“. Sei Protagonist Johannes ist der Icherzähler der Geschichte. Er ist im Kindergarten mit 5 Jahren, da stirbt seine Mutter. Die nächsten acht Jahre leben er und sein Vater gut miteinander. Johannes entwickelt sich zu einem Eigenbrötler. Dann verschwindet sein Vater und er kommt mit 13 Jahren zur Großmutter. Eigentlich geht es ihm ganz gut, aber er würde gerne wissen, wo sein Vater ist. Mit 18 Jahren ist er ganz allein. Er findet einen Brief, der an seinen Vater adressiert ist und der kurz vor seinem Verschwinden ankam.- Johannes macht sich auf den Weg um mehr zu erfahren. Der Autor schreibt diesen guten Gesellschaftsroman mit Genauigkeit und schnörkellos. Er ist selber ein Kind der Wende, genau wie Johannes.. Das Hörbuch wird von Florian Lukas gesprochen. Der macht das mit Schwung und toller Betonung. Er fasst die Stimmungen gekonnt auf. So wurde das Buch zu einem Erlebnis. Der Schriftsteller Matthias Jügler erfuhr von einer wahren Begebenheit aus der früheren DDR. Daraus gestaltet er den Roman „Die Verlassenen“. Sei Protagonist Johannes ist der Icherzähler der Geschichte. Er ist im Kindergarten mit 5 Jahren, da stirbt seine Mutter. Die nächsten acht Jahre leben er und sein Vater gut miteinander. Johannes entwickelt sich zu einem Eigenbrötler. Dann verschwindet sein Vater und er kommt mit 13 Jahren zur Großmutter. Eigentlich geht es ihm ganz gut, aber er würde gerne wissen, wo sein Vater ist. Mit 18 Jahren ist er ganz allein. Er findet einen Brief, der an seinen Vater adressiert ist und der kurz vor seinem Verschwinden ankam.- Johannes macht sich auf den Weg um mehr zu erfahren. Der Autor schreibt diesen guten Gesellschaftsroman mit Genauigkeit und schnörkellos. Er ist selber ein Kind der Wende, genau wie Johannes.. Das Hörbuch wird von Florian Lukas gesprochen. Der macht das mit Schwung und toller Betonung. Er fasst die Stimmungen gekonnt auf. So wurde das Buch zu einem Erlebnis.

Ein Junge der Wende

Bewertung aus Lemwerder am 29.05.2021
Bewertet: Hörbuch-Download

Der Schriftsteller Matthias Jügler erfuhr von einer wahren Begebenheit aus der früheren DDR. Daraus gestaltet er den Roman „Die Verlassenen“. Sei Protagonist Johannes ist der Icherzähler der Geschichte. Er ist im Kindergarten mit 5 Jahren, da stirbt seine Mutter. Die nächsten acht Jahre leben er und sein Vater gut miteinander. Johannes entwickelt sich zu einem Eigenbrötler. Dann verschwindet sein Vater und er kommt mit 13 Jahren zur Großmutter. Eigentlich geht es ihm ganz gut, aber er würde gerne wissen, wo sein Vater ist. Mit 18 Jahren ist er ganz allein. Er findet einen Brief, der an seinen Vater adressiert ist und der kurz vor seinem Verschwinden ankam.- Johannes macht sich auf den Weg um mehr zu erfahren. Der Autor schreibt diesen guten Gesellschaftsroman mit Genauigkeit und schnörkellos. Er ist selber ein Kind der Wende, genau wie Johannes.. Das Hörbuch wird von Florian Lukas gesprochen. Der macht das mit Schwung und toller Betonung. Er fasst die Stimmungen gekonnt auf. So wurde das Buch zu einem Erlebnis. Der Schriftsteller Matthias Jügler erfuhr von einer wahren Begebenheit aus der früheren DDR. Daraus gestaltet er den Roman „Die Verlassenen“. Sei Protagonist Johannes ist der Icherzähler der Geschichte. Er ist im Kindergarten mit 5 Jahren, da stirbt seine Mutter. Die nächsten acht Jahre leben er und sein Vater gut miteinander. Johannes entwickelt sich zu einem Eigenbrötler. Dann verschwindet sein Vater und er kommt mit 13 Jahren zur Großmutter. Eigentlich geht es ihm ganz gut, aber er würde gerne wissen, wo sein Vater ist. Mit 18 Jahren ist er ganz allein. Er findet einen Brief, der an seinen Vater adressiert ist und der kurz vor seinem Verschwinden ankam.- Johannes macht sich auf den Weg um mehr zu erfahren. Der Autor schreibt diesen guten Gesellschaftsroman mit Genauigkeit und schnörkellos. Er ist selber ein Kind der Wende, genau wie Johannes.. Das Hörbuch wird von Florian Lukas gesprochen. Der macht das mit Schwung und toller Betonung. Er fasst die Stimmungen gekonnt auf. So wurde das Buch zu einem Erlebnis.

Seltsam kühl erzählt

brauneye29 aus Wachtendonk am 28.05.2021

Bewertet: Hörbuch-Download

Zum Inhalt. Johannes wuchs in der DDR auf, seine Mutter früh verstorben, sein Vater irgendwann einfach verschwunden. Dennoch lebt er sein Leben. Eines Tages stößt er in einer Kiste mit alten Büchern seiner Eltern auf einen Brief, der seine gesamte Vergangenheit auf den Kopf stellt. Er muss seine Erinnerung an die Vergangenheit neu sortieren und das hat auch Einfluss auf seine Gegenwart Meine Meinung: So richtig war mir nicht klar, was mich bei diesem Buch so erwartet, aber irgendwie klang es interessant. Das war es auch irgendwie, was mich aber aufgrund der Geschichte schon etwas irritiert hat, war wie abgeklärt die Geschichte erzählt wurde. Ich hätte mehr Emotionen erwartet, aber irgendwie blieb der Protagonist seltsam kühl. Aber sicher geht auch jeder anders mit solchen Situationen um. Den Sprecher kannte ich bisher nicht, er passte aber sehr gut zur kühlen Erzählung, weil er die Geschichte ebenso emotionslos vorgetragen hat. Fazit: Seltsam kühl erzählt

Seltsam kühl erzählt

brauneye29 aus Wachtendonk am 28.05.2021
Bewertet: Hörbuch-Download

Zum Inhalt. Johannes wuchs in der DDR auf, seine Mutter früh verstorben, sein Vater irgendwann einfach verschwunden. Dennoch lebt er sein Leben. Eines Tages stößt er in einer Kiste mit alten Büchern seiner Eltern auf einen Brief, der seine gesamte Vergangenheit auf den Kopf stellt. Er muss seine Erinnerung an die Vergangenheit neu sortieren und das hat auch Einfluss auf seine Gegenwart Meine Meinung: So richtig war mir nicht klar, was mich bei diesem Buch so erwartet, aber irgendwie klang es interessant. Das war es auch irgendwie, was mich aber aufgrund der Geschichte schon etwas irritiert hat, war wie abgeklärt die Geschichte erzählt wurde. Ich hätte mehr Emotionen erwartet, aber irgendwie blieb der Protagonist seltsam kühl. Aber sicher geht auch jeder anders mit solchen Situationen um. Den Sprecher kannte ich bisher nicht, er passte aber sehr gut zur kühlen Erzählung, weil er die Geschichte ebenso emotionslos vorgetragen hat. Fazit: Seltsam kühl erzählt

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von Matthias Jügler

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Ingbert Edenhofer

Thalia Essen - Allee-Center

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3/5

Etwas zu einseitig

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es gibt durchaus intensive Momente in Matthias Jüglers Geschichte voller Verlust. Wenn Protagonist Johannes z.B. als Student eine Freundschaft mit seinem Kommilitonen Friedrich aufbaut und sie dann sabotiert, kommt Mitgefühl auf - und zwar für beide Seiten. Zumeist aber begibt sich Johannes aber sehr in eine Opferrolle. Das ist durchaus nicht immer ohne Grund. Was er mit seinen Eltern erleben muss, ist nichts, was er hätte beeinflussen können - im Gegenteil, er schlägt sich eigentlich recht patent. Als Erwachsener hingegen ist seine Lamentierneigung ein wenig sehr hoch. Ich mag einige Momente sehr - wenn er seinen Vater tröstet oder wenn er seine zukünftige Exfrau kennenlernt, andere Handlungsstränge bleiben mir aber sehr fern und wirken zu konstruiert, als dass ich mich komplett darauf einlassen könnte.
3/5

Etwas zu einseitig

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es gibt durchaus intensive Momente in Matthias Jüglers Geschichte voller Verlust. Wenn Protagonist Johannes z.B. als Student eine Freundschaft mit seinem Kommilitonen Friedrich aufbaut und sie dann sabotiert, kommt Mitgefühl auf - und zwar für beide Seiten. Zumeist aber begibt sich Johannes aber sehr in eine Opferrolle. Das ist durchaus nicht immer ohne Grund. Was er mit seinen Eltern erleben muss, ist nichts, was er hätte beeinflussen können - im Gegenteil, er schlägt sich eigentlich recht patent. Als Erwachsener hingegen ist seine Lamentierneigung ein wenig sehr hoch. Ich mag einige Momente sehr - wenn er seinen Vater tröstet oder wenn er seine zukünftige Exfrau kennenlernt, andere Handlungsstränge bleiben mir aber sehr fern und wirken zu konstruiert, als dass ich mich komplett darauf einlassen könnte.

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Carola Ludger

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4/5

Über allem herrscht das Schweigen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Halle an der Saale/ DDR 1986, der fünfjährige Johannes fühlt sich verlassen. Seine Mutter verstarb. Acht Jahre später wird Johannes erneut verlassen. Dieses Mal verschwindet sein Vater auf mysteriöse Weise. Er wächst bei der Oma auf. Als Erwachsener macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit. Denn ein Brief hat sein bisher irgendwie geordnetes Leben ins Wanken gebracht. Er macht sich auf die Reise, kommt nach Norwegen und findet mehr als er verloren glaubte. Er erkennt, dass sein Leben auf einem Lügengebilde aufgebaut war, erkennt dass das Schweigen noch immer über allem liegt. Schließlich muss er sich die Frage nach der Wahrheit erneut und verändert stellen: Ist es überhaupt gut sie zu kennen? Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit. Neben seiner schnörkellosen Erzählweise wählt Matthias Jügler Bilder und Akten, die er frei erfindet.
4/5

Über allem herrscht das Schweigen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Halle an der Saale/ DDR 1986, der fünfjährige Johannes fühlt sich verlassen. Seine Mutter verstarb. Acht Jahre später wird Johannes erneut verlassen. Dieses Mal verschwindet sein Vater auf mysteriöse Weise. Er wächst bei der Oma auf. Als Erwachsener macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit. Denn ein Brief hat sein bisher irgendwie geordnetes Leben ins Wanken gebracht. Er macht sich auf die Reise, kommt nach Norwegen und findet mehr als er verloren glaubte. Er erkennt, dass sein Leben auf einem Lügengebilde aufgebaut war, erkennt dass das Schweigen noch immer über allem liegt. Schließlich muss er sich die Frage nach der Wahrheit erneut und verändert stellen: Ist es überhaupt gut sie zu kennen? Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit. Neben seiner schnörkellosen Erzählweise wählt Matthias Jügler Bilder und Akten, die er frei erfindet.

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