Produktbild: Die Verlassenen

Die Verlassenen Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

28405

Erscheinungsdatum

01.03.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

4720 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641266585

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
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Verkaufsrang

28405

Erscheinungsdatum

01.03.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

4720 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641266585

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  • Gabi Kaltenhauser

    aus Leutkirch

    5/5

    14.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Noch lange nicht alles ist aufgeklärt

    Die Geschichte einer vom DDR-Regime zerstörten Familie - aber auch eine Geschichte des Verzeihens - eindringlich und unter die Haut gehend. Matthias Jüglers prägnante, gradlinige Sprache entfaltet eine wirkungsvolle Intensität, der man sich nicht entziehen kann.

  • Bewertung

    5/5

    25.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte einer vom DDR-Regime...

    Die Geschichte einer vom DDR-Regime zerstörten Familie - und doch eine Geschichte des Verzeihens- eindringlich und unter die Haut gehend.

  • Kaffeeelse

    5/5

    28.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Achtung vor anderen Menschen ist unser höchstes Gut

    Eine absolut interessante Thematik hat sich Matthias Jügler hier ausgewählt. Es geht um die DDR, es geht um den Verlust, es geht um die Zerstörung einer ganzen Familie. Das Ganze wird anfänglich aus den Kinderaugen heraus erzählt und je älter der Junge wird, desto mehr erweitert sich der Blickwinkel auf die Geschehnisse und die erzählte Geschichte wird erfassbar. Einige Informationen zu seiner Familie bringen den jungen Mann Johannes dann später dazu Nachforschungen anzustellen und heraus kommt eine makabre und erschreckende Geschichte über die Stasi und ihre furchtbaren Machenschaften. Eine zutiefst albtraumhafte Geschichte über die zermürbenden Möglichkeiten einer Institution, die im realen Leben intensiv genutzt wurden und in der die Menschenleben nicht viel zählten. Und das obwohl sich die Machthaber so menschenfreundlich sahen und ihren Gegnern diese absprachen. Ohne Worte! Man mag sich gar nicht vorstellen, was dieser fortlaufende Verlust mit dem Charakter Johannes angestellt hat. Und da ist dies hier ein fiktiver Johannes. Wie viele Geschichten, die ähnlich wie die von Johannes klangen, mag es wohl im realen Leben gegeben haben? Die Geschichte, die der Autor Matthias Jügler hier aufs Papier zaubert, ist fesselnd und ebenso auch erstaunlich, denn der Autor ist 1984 in Halle geboren und hat von daher die Stasi nicht erlebt, aber von ihren Taten wohl durchs Hörensagen erfahren. Dies muss sehr nachhallend gewesen sein. Denn dieser Roman in seiner Kürze (170 Seiten) und der trotz dieser Kürze erreichten Intensität ist schon außergewöhnlich. Außergewöhnlich gut! Und absolut real rüberkommend. Ein Vier-Sterne-Buch! Als ich dann aber auf MDR Kultur einen Bericht über das Buch und dessen Entstehung las, änderte ich meine Bewertung. So viel Schaffenskraft und so viel Akribie gehören einfach gewürdigt. Lest dazu am besten selbst diesen Artikel auf MDR Kultur im Netz, "Matthias Jüglers Roman "Die Verlassenen": Ein Meisterwerk der Täuschung" von Rebekka Adler, MDR Kultur. Was der Autor hier geschaffen hat und vor allem wie er das geschaffen hat, ist schon außergewöhnlich. Außergewöhnlich gut!

  • nil_liest

    aus RheinMain Gebiet

    5/5

    04.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    DDR Nachwehen – eine Aufarbeitung

    Dieser schmale Band bring mich ins Schwärmen, denn Matthias Jügler hat einen richtig guten Roman geschrieben. „Die Verlassenen“ ist zwar kein sonderlich einladender Titel und das Sujet der DDR-Aufarbeitung auch nicht innovativ, aber es ist sehr gut umgesetzt und das auf knapp 170 Seiten. Ein Mosaik, dass sich so nach und nach zusammensetzt zu einem großen Bild. Der Protagonist des Romans ist Johannes, der zu DDR Zeiten groß wird in Halle an der Saale, ungefähr 1994 mit 13 Jahren wird er bei seiner Oma vom Vater zurückgelassen, wo er doch wohl schon mit 5 Jahren seine Mutter verlor. Als Erwachsener fängt er erst an sich Gedanken zu machen und stößt auf Unerhörtes! Natürlich hatte die Stasi ihre Finger im Spiel. Dies ist eine literarisierte wahre Geschichte, aber nicht die des Autors, sondern einer anderen Familie, die zu DDR-Zeiten von der Stasi überwacht wurden. Matthias Jügler dürfte sie für seinen Roman verwenden und hat es toll umgesetzt. Dieser wahre Hintergrund macht diesen Roman noch erschütternder. Wobei auch noch mal gesagt werden muss, dass die Stasi-Dokumente im Buch auch reine Fiktion sind. Großartig ist wie der Ich-Erzähler Johannes modellierte. Zunächst ein zurückhaltendes Kind, was wenig hinterfragt und still ist. Dann die Entwicklungskurve mit der Neugier über die eigene Vergangenheit. Sprachlich wird auch viel vom Autor zwischen den Zeilen transportiert. Vieles bleibt ungesagt und dieses großes Schweigen der Beteiligten wird deutlich. Matthias Jügler hat diese erdrückende Stimmung, die wie eine Glocke über dem Text hängt aus meiner Sicht sehr gut beschrieben. Eine absolute Leseempfehlung!

  • nil_liest

    aus Frankfurt

    5/5

    04.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    DDR Nachwehen – eine Aufarbeit…

    DDR Nachwehen – eine Aufarbeitung Dieser schmale Band bring mich ins Schwärmen, denn Matthias Jügler hat einen richtig guten Roman geschrieben. „Die Verlassenen“ ist zwar kein sonderlich einladender Titel und das Sujet der DDR-Aufarbeitung auch nicht innovativ, aber es ist sehr gut umgesetzt und das auf knapp 170 Seiten. Ein Mosaik, dass sich so nach und nach zusammensetzt zu einem großen Bild. Der Protagonist des Romans ist Johannes, der zu DDR Zeiten groß wird in Halle an der Saale, ungefähr 1994 mit 13 Jahren wird er bei seiner Oma vom Vater zurückgelassen, wo er doch wohl schon mit 5 Jahren seine Mutter verlor. Als Erwachsener fängt er erst an sich Gedanken zu machen und stößt auf Unerhörtes! Natürlich hatte die Stasi ihre Finger im Spiel. Dies ist eine literarisierte wahre Geschichte, aber nicht die des Autors, sondern einer anderen Familie, die zu DDR-Zeiten von der Stasi überwacht wurden. Matthias Jügler dürfte sie für seinen Roman verwenden und hat es toll umgesetzt. Dieser wahre Hintergrund macht diesen Roman noch erschütternder. Wobei auch noch mal gesagt werden muss, dass die Stasi-Dokumente im Buch auch reine Fiktion sind. Großartig ist wie der Ich-Erzähler Johannes modellierte. Zunächst ein zurückhaltendes Kind, was wenig hinterfragt und still ist. Dann die Entwicklungskurve mit der Neugier über die eigene Vergangenheit. Sprachlich wird auch viel vom Autor zwischen den Zeilen transportiert. Vieles bleibt ungesagt und dieses großes Schweigen der Beteiligten wird deutlich. Matthias Jügler hat diese erdrückende Stimmung, die wie eine Glocke über dem Text hängt aus meiner Sicht sehr gut beschrieben. Eine absolute Leseempfehlung!

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Bewertungen (13)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Daniel Thiele

    Daniel Thiele

    Thalia Erkrath

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein so wichtiger Roman! Es ist...

    Ein so wichtiger Roman! Es ist erfreulich, dass die "Wendekinder" endlich beginnen Fragen zu stellen und ihre bzw. die Geschichte ihrer Familien erzählen. Erstaunlich lange gab es wenig Romane zu den Umbrüchen der Wende und dem Leben in zwei Deutschen Staaten.
  • Zum Bewerterprofil von Carola Ludger

    Carola Ludger

    Thalia Lippstadt

    Buchhändler*in

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    4/5

    16.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über allem herrscht das Schweigen

    Halle an der Saale/ DDR 1986, der fünfjährige Johannes fühlt sich verlassen. Seine Mutter verstarb. Acht Jahre später wird Johannes erneut verlassen. Dieses Mal verschwindet sein Vater auf mysteriöse Weise. Er wächst bei der Oma auf. Als Erwachsener macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit. Denn ein Brief hat sein bisher irgendwie geordnetes Leben ins Wanken gebracht. Er macht sich auf die Reise, kommt nach Norwegen und findet mehr als er verloren glaubte. Er erkennt, dass sein Leben auf einem Lügengebilde aufgebaut war, erkennt dass das Schweigen noch immer über allem liegt. Schließlich muss er sich die Frage nach der Wahrheit erneut und verändert stellen: Ist es überhaupt gut sie zu kennen? Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit. Neben seiner schnörkellosen Erzählweise wählt Matthias Jügler Bilder und Akten, die er frei erfindet.
  • Zum Bewerterprofil von Ingbert Edenhofer

    Ingbert Edenhofer

    Thalia Mayersche Bottrop

    Buchhändler*in

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    3/5

    05.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Etwas zu einseitig

    Es gibt durchaus intensive Momente in Matthias Jüglers Geschichte voller Verlust. Wenn Protagonist Johannes z.B. als Student eine Freundschaft mit seinem Kommilitonen Friedrich aufbaut und sie dann sabotiert, kommt Mitgefühl auf - und zwar für beide Seiten. Zumeist aber begibt sich Johannes aber sehr in eine Opferrolle. Das ist durchaus nicht immer ohne Grund. Was er mit seinen Eltern erleben muss, ist nichts, was er hätte beeinflussen können - im Gegenteil, er schlägt sich eigentlich recht patent. Als Erwachsener hingegen ist seine Lamentierneigung ein wenig sehr hoch. Ich mag einige Momente sehr - wenn er seinen Vater tröstet oder wenn er seine zukünftige Exfrau kennenlernt, andere Handlungsstränge bleiben mir aber sehr fern und wirken zu konstruiert, als dass ich mich komplett darauf einlassen könnte.
  • Zum Bewerterprofil von Daniela Feigel

    Daniela Feigel

    Thalia Cuxhaven

    Buchhändler*in

    4/5

    15.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Stück DDR-Aufarbeitung, daß...

    Ein Stück DDR-Aufarbeitung, daß der Autor in knapp 170 Seiten brilliant umgesetzt hat. Das Buch entwickelt eine Sogwirkung, das Puzzle um das frühe Sterben der Mutter und das Verschwinden des Vaters wird Stück für Stück zusammengesetzt zu einem großen Bild
  • Zum Bewerterprofil von Ursula Schirmer

    Ursula Schirmer

    Thalia Hamm – Allee-Center

    Buchhändler*in

    4/5

    16.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Protagonist dieses Entwicklungsromans...

    Der Protagonist dieses Entwicklungsromans ist Johannes, ein Wendekind, der in früher Jugend alle Bezugspersonen verliert. Gründet sich sein bizarres Eigenbrötlertum in einem Geheimnis seiner Kindheit? Für mich lässt dieses Buch einige Fragen offen. Dennoch absolut lesenswert.

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