Spinner
Band 24384

Spinner

Ungekürzte Ausgabe, Lesung

Hörbuch (CD)

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Beschreibung

Details

Gesprochen von

Benedict Wells

Spieldauer

6 Stunden und 51 Minuten

Erscheinungsdatum

24.02.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Beschreibung

Rezension

»Ein Ausnahmetalent in der jungen deutschen Literatur.«
»Ein Ausnahmetalent in der jungen deutschen Literatur.«
»Mann, kann der Mann schreiben! Benedict Wells ist wohl eines der größten Talente, das unser Land in den vergangenen Jahren hervorgebracht hat. Er verfügt über diese Leichtigkeit des Schreibens, die jeden mit Neid erfüllt, der sich daran schon mal versucht hat. Wie selbstverständlich kommen seine Figuren daher, und wir wollen sofort mehr von ihnen wissen.«

Details

Gesprochen von

Benedict Wells

Spieldauer

6 Stunden und 51 Minuten

Erscheinungsdatum

24.02.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

CD

Anzahl

6

Verlag

Diogenes

Sprache

Deutsch

EAN

9783257804317

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5 Sterne

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2 Sterne

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Oberflächliche Unterhaltung

Bewertung am 04.01.2024

Bewertungsnummer: 2101872

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Ich weiß nicht, ob mich jemand versteht.“ Schwachsinniger Satz. Oder zumindest im Kontext des Buches „Spinner“, von Benedict Wells. Denn wenn der „Spinner“ Jesper Lier tatsächlich so ein tiefgründiger Außenseiter wäre, wie das Buch ihn gerne dastehen lässt, würden diese sieben Worte eine gewisse Kraft entfalten; seine Perspektive auf das Berlin der frühen 2000er könnte einen gewissen Mehrwert für den Leser schaffen. Leider sind Jesper Liers Herausforderungen – übermäßiger Alkohol Konsum, ein fragend-verzweifelter Blick in Richtung Zukunft, kein Erfolg in der Liebe, Eifersucht und eine durch seinen Wunsch, Schriftsteller zu sein ausgedrückte Geltungsbedürftigkeit, ziemlich normale Probleme für ein Mittelstandskind in seinen frühen 20ern. Die Beziehungen zu seinem verstorbenen Vater, seiner durch die Trauer von Jesper distanzierten Mutter und seinem ebenso weit entfernten, scheinbar souveränen kleinen Bruder hätten das Potenzial, Jesper von einem flachen Bildnis der Probleme einer Generation zu einer intim erlebbaren Figur mit Tiefe hervorzuheben. Diese werden aber leider kaum ausgearbeitet und erreichen somit leider nicht die Intensität der Beziehungen in „Vom Ende der Einsamkeit“, Benedict Wells‘ erfolgreichstem Buch. Man muss allerdings dazu sagen, dass Benedict Wells den „Spinner“ bereits mit neunzehn Jahren schrieb, und das Buch auch keineswegs schlecht ist. Die Erlebnisse des gebürtigen Münchners zauberten mir oft ein Lächeln, hin und wieder sogar ein Lachen ins Gesicht. Wenn Jesper sich zum Beispiel auf der Party seiner im Gegensatz zu ihm voll im Leben stehenden Tante maßlos betrinkt, nichts mit sich anzufangen weiß und ein Kind ankotzt, fühlt man als junger Mensch eine gewisse Verbundenheit zu ihm. Man findet sich in dieser etwas überspitzten, aber nicht ganz unrealistischen Situation selbst wieder. Das Buch kann also definitiv unterhalten, ich gebe ihm 3/5 Sternen, da ich zuvor „Vom Ende der Einsamkeit" gelesen hatte, und dementsprechend die Fallhöhe doch relativ groß war. Jonas Janssen, 04. Januar 2024
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Oberflächliche Unterhaltung

Bewertung am 04.01.2024
Bewertungsnummer: 2101872
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Ich weiß nicht, ob mich jemand versteht.“ Schwachsinniger Satz. Oder zumindest im Kontext des Buches „Spinner“, von Benedict Wells. Denn wenn der „Spinner“ Jesper Lier tatsächlich so ein tiefgründiger Außenseiter wäre, wie das Buch ihn gerne dastehen lässt, würden diese sieben Worte eine gewisse Kraft entfalten; seine Perspektive auf das Berlin der frühen 2000er könnte einen gewissen Mehrwert für den Leser schaffen. Leider sind Jesper Liers Herausforderungen – übermäßiger Alkohol Konsum, ein fragend-verzweifelter Blick in Richtung Zukunft, kein Erfolg in der Liebe, Eifersucht und eine durch seinen Wunsch, Schriftsteller zu sein ausgedrückte Geltungsbedürftigkeit, ziemlich normale Probleme für ein Mittelstandskind in seinen frühen 20ern. Die Beziehungen zu seinem verstorbenen Vater, seiner durch die Trauer von Jesper distanzierten Mutter und seinem ebenso weit entfernten, scheinbar souveränen kleinen Bruder hätten das Potenzial, Jesper von einem flachen Bildnis der Probleme einer Generation zu einer intim erlebbaren Figur mit Tiefe hervorzuheben. Diese werden aber leider kaum ausgearbeitet und erreichen somit leider nicht die Intensität der Beziehungen in „Vom Ende der Einsamkeit“, Benedict Wells‘ erfolgreichstem Buch. Man muss allerdings dazu sagen, dass Benedict Wells den „Spinner“ bereits mit neunzehn Jahren schrieb, und das Buch auch keineswegs schlecht ist. Die Erlebnisse des gebürtigen Münchners zauberten mir oft ein Lächeln, hin und wieder sogar ein Lachen ins Gesicht. Wenn Jesper sich zum Beispiel auf der Party seiner im Gegensatz zu ihm voll im Leben stehenden Tante maßlos betrinkt, nichts mit sich anzufangen weiß und ein Kind ankotzt, fühlt man als junger Mensch eine gewisse Verbundenheit zu ihm. Man findet sich in dieser etwas überspitzten, aber nicht ganz unrealistischen Situation selbst wieder. Das Buch kann also definitiv unterhalten, ich gebe ihm 3/5 Sternen, da ich zuvor „Vom Ende der Einsamkeit" gelesen hatte, und dementsprechend die Fallhöhe doch relativ groß war. Jonas Janssen, 04. Januar 2024

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Besonders

Bewertung am 09.10.2023

Bewertungsnummer: 2040517

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Lesen einer Buchbeschreibung ist stets wie ein Orakel. Wie viele Bücher hat die Person gelesen, die diese geschrieben hat, oder welche Bücher haben ihr wirklich gefallen? Jeder Mensch hat unterschiedliche Vorlieben und Interessen in Bezug auf Bücher. Daher sollte man meine Bewertung nicht als maßgeblich betrachten, denn jeder sollte ein Buch aus eigener Motivation heraus lesen. Gib einem Buch die Gelegenheit, dich zu überzeugen. Ich habe oft gehört, dass dieses Buch weniger bemerkenswert ist als die anderen Werke von Benedict Wells. "Spinner" wurde zu einem anderen Lebensabschnitt des Autors verfasst. Jedes einzelne Buch ist gefüllt mit verschiedenen Lebensereignissen des Autors, und keines sollte miteinander verglichen werden. "Spinner" ist ein Buch, das mich wirklich fasziniert hat. Keine Stelle im Buch hat mich gelangweilt, vielleicht weil ich mich oft in den Gefühlen des Protagonisten wiedererkannt habe. In diesem Buch hat eine Charakterentwicklung stattgefunden. Es zeigt, dass man manchmal erkennen muss, das Leben zu akzeptieren. Viele Passagen im Buch haben mich mitgenommen und mein Interesse noch mehr geweckt. Ich würde dieses Buch uneingeschränkt weiterempfehlen, da es für mich wirklich sehr lesenswert ist. Es hat mich sowohl zum Lachen als auch zum Weinen gebracht, und das schätze ich an Büchern sehr.
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Besonders

Bewertung am 09.10.2023
Bewertungsnummer: 2040517
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Lesen einer Buchbeschreibung ist stets wie ein Orakel. Wie viele Bücher hat die Person gelesen, die diese geschrieben hat, oder welche Bücher haben ihr wirklich gefallen? Jeder Mensch hat unterschiedliche Vorlieben und Interessen in Bezug auf Bücher. Daher sollte man meine Bewertung nicht als maßgeblich betrachten, denn jeder sollte ein Buch aus eigener Motivation heraus lesen. Gib einem Buch die Gelegenheit, dich zu überzeugen. Ich habe oft gehört, dass dieses Buch weniger bemerkenswert ist als die anderen Werke von Benedict Wells. "Spinner" wurde zu einem anderen Lebensabschnitt des Autors verfasst. Jedes einzelne Buch ist gefüllt mit verschiedenen Lebensereignissen des Autors, und keines sollte miteinander verglichen werden. "Spinner" ist ein Buch, das mich wirklich fasziniert hat. Keine Stelle im Buch hat mich gelangweilt, vielleicht weil ich mich oft in den Gefühlen des Protagonisten wiedererkannt habe. In diesem Buch hat eine Charakterentwicklung stattgefunden. Es zeigt, dass man manchmal erkennen muss, das Leben zu akzeptieren. Viele Passagen im Buch haben mich mitgenommen und mein Interesse noch mehr geweckt. Ich würde dieses Buch uneingeschränkt weiterempfehlen, da es für mich wirklich sehr lesenswert ist. Es hat mich sowohl zum Lachen als auch zum Weinen gebracht, und das schätze ich an Büchern sehr.

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von Benedict Wells

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Stella Mouratoglou

Thalia Lünen

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5/5

,,Alles ging so schnell vorbei, nie wusste man sein Glück zu schätzen, immer erst hinterher."

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Benedict Wells ist ein Meister, wenn es um Coming-of-Age Romane geht. Ich habe dieses Buch in all seinen Facetten geliebt. Beim Lesen hat man sich so verstanden und weniger allein mit seinen Sorgen und Gedanken gefühlt. Wells schafft mit Jesper Lier eine Figur, die alles und gleichzeitig gar nichts fühlt und einfach nur lebt. Trotzdem wird Lier von Geistern der Vergangenheit und Zukunft heimgesucht und tut sich schwer damit, im Hier und Jetzt zu leben. Das Leben zu genießen. Was mir besonders gut gefallen hat war, dass Lier oft grundlos gelogen hat und man ihn als Leser an manchen Stellen das Gesagte gar nicht ,,abnehmen“ konnte. Das hat das Buch sehr interessant gemacht und man wollte immer mehr über den Protagonisten erfahren, hinter die Fassade blicken. Eine wirklich große Leseempfehlung, gerade an junge Erwachsene!
5/5

,,Alles ging so schnell vorbei, nie wusste man sein Glück zu schätzen, immer erst hinterher."

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Benedict Wells ist ein Meister, wenn es um Coming-of-Age Romane geht. Ich habe dieses Buch in all seinen Facetten geliebt. Beim Lesen hat man sich so verstanden und weniger allein mit seinen Sorgen und Gedanken gefühlt. Wells schafft mit Jesper Lier eine Figur, die alles und gleichzeitig gar nichts fühlt und einfach nur lebt. Trotzdem wird Lier von Geistern der Vergangenheit und Zukunft heimgesucht und tut sich schwer damit, im Hier und Jetzt zu leben. Das Leben zu genießen. Was mir besonders gut gefallen hat war, dass Lier oft grundlos gelogen hat und man ihn als Leser an manchen Stellen das Gesagte gar nicht ,,abnehmen“ konnte. Das hat das Buch sehr interessant gemacht und man wollte immer mehr über den Protagonisten erfahren, hinter die Fassade blicken. Eine wirklich große Leseempfehlung, gerade an junge Erwachsene!

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Dana Sinski

Mayersche Herford

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4/5

Coming-of-Age ganz nach meinem Geschmack

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich bin ein großer Benedict Wells Fan und liebe Coming-of-Age Romane - so auch diesen. Jesper Lier ist ein verzweifelter junger Mann, der nach dem Abi nach Berlin gezogen ist, um dort zu schreiben und sein Leben zu beginnen. Dabei steht ihm seine Vergangenheit, aber vor allem auch er selbst im Weg. Zeitweise fand ich ihn wirklich unglaublich nervig und anstrengend, was aber einfach gut zu seinem Charakter passt. Er ist eben ein Spinner.
4/5

Coming-of-Age ganz nach meinem Geschmack

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich bin ein großer Benedict Wells Fan und liebe Coming-of-Age Romane - so auch diesen. Jesper Lier ist ein verzweifelter junger Mann, der nach dem Abi nach Berlin gezogen ist, um dort zu schreiben und sein Leben zu beginnen. Dabei steht ihm seine Vergangenheit, aber vor allem auch er selbst im Weg. Zeitweise fand ich ihn wirklich unglaublich nervig und anstrengend, was aber einfach gut zu seinem Charakter passt. Er ist eben ein Spinner.

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