Produktbild: Spinner
Band 24384

Spinner

Aus der Reihe detebe
39

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

12697

Erscheinungsdatum

26.09.2018

Verlag

Diogenes eBooks

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

945 KB

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783257609288

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • ausführliche Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

12697

Erscheinungsdatum

26.09.2018

Verlag

Diogenes eBooks

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

945 KB

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783257609288

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  • Bewertung

    aus Mainz

    4/5

    16.01.2019

    eBook (ePUB 3)

    Jesper Lier ist Anfang 20 und…

    Jesper Lier ist Anfang 20 und hatte eigentlich vor nach seinem Umzug von München nach Berlin so richtig das Leben zu beginnen und als Autor zu arbeiten. Die Realität sieht jedoch anders aus: er lebt in einem Kellerloch, schreibt für eine Lokalzeitung, um sich finanziell über Wasser zu halten, die Uni hat er nur zur Immatrikulation betreten und langsam wird ihm auch bewusst, dass sein Mammutwerk von Roman, an dem er zwei Jahre lang gearbeitet hat, vermutlich nichts taugt. Der Rest seines kümmerlichen Lebens ist so beklagenswert, dass die Depression die logische Folge ist. Auch seine Freunde dringen kaum mehr zu ihm durch. Seiner Mutter hat er versprochen für den anstehenden Umzug zurückzukehren und zu helfen, aber der geplante Familienbesuch drückt ebenfalls aufs Gemüt – wofür lebt er eigentlich noch? Benedict Wells zweiter Roman, der bereits 2009 erschien, im Herbst 2016 jedoch in einer überarbeiteten Fassung nochmals aufgelegt wurde, hat deutliche autobiografische Züge. Genau wie sein Protagonist verließ Wells nach Ende der Schulzeit die bayerische für die Bundeshauptstadt, um dort die Schriftstellerkarriere zu starten. Mit Nebenjobs als Redakteur schlug er sich durch, bis ihm mit „Becks letzter Sommer“ der Durchbruch als Autor gelang. „Spinner“ hat er in sehr jungen Jahren verfasst, was man dem Roman deutlich anmerkt, alles in der Geschichte dreht sich in einem sehr begrenzten Radius um den Protagonisten, der Blick über den Tellerrand und das Wahrnehmen der Welt um ihn herum gelingt ihm noch nicht. Der Roman klingt ein wenig nach einem verspäteten Vertreter der Popliteratur. Die junge Hauptfigur auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, das hauptsächlich von Alkohol, Zigaretten und Drogen bestimmt wird und immer wieder Referenzen zu den Größen des Literatur- und Musikbetriebs aufweist. Allerdings bleibt Wells völlig frei von Gesellschaftskritik und Jesper ist weitgehend unpolitisch, ja noch nicht einmal offen politisch desinteressiert, weshalb er dann doch hinter den bekannten Vertretern des Genres zurückbleibt. Auch die psychologische Tiefe des Charakters bleibt überschaubar, er ist nicht der intellektuelle Denker, der innerlich zerrissen ist und so tiefgründige Sinnsuche betreiben würde. Im Gegenteil: Jesper Lier ist in weiten Teilen wohlstandsverwöhnt und badet in Selbstmitleid. Auch wenn er durchaus harte Schicksalsschläge erlebt hat, eigentlich ist er in einer sehr komfortablen Lebenssituation und findet nur Gefallen an dem dandyhaften Auftritt eines Emos, der nicht erwachsen geworden ist. Trotz der Kritik hat mir der Roman gefallen und ich würde ihn ohne Frage als lesenswert bezeichnen wollen. Auch wenn ihm die Tiefe fehlt und er nicht ganz so berühren kann wie mit „Vom Ende der Einsamkeit“, gelingt es Wells doch eine überzeugende Figur zu schaffen, die in sich stimmig ist und deren Seelenleben er glaubwürdig einfängt. Jesper Lier wirkt authentisch und meiner Einschätzung nach durchaus ein symbolischer Vertreter für seine Generation. Sprachlich lässt der Autor an einigen Stellen sein Können aufblitzen, das sich in seinen späteren Büchern dann richtig entfaltet.

  • Miss.mesmerized

    4/5

    16.01.2019

    eBook (ePUB 3)

    Benedict Wells – Spinner

    Jesper Lier ist Anfang 20 und hatte eigentlich vor nach seinem Umzug von München nach Berlin so richtig das Leben zu beginnen und als Autor zu arbeiten. Die Realität sieht jedoch anders aus: er lebt in einem Kellerloch, schreibt für eine Lokalzeitung, um sich finanziell über Wasser zu halten, die Uni hat er nur zur Immatrikulation betreten und langsam wird ihm auch bewusst, dass sein Mammutwerk von Roman, an dem er zwei Jahre lang gearbeitet hat, vermutlich nichts taugt. Der Rest seines kümmerlichen Lebens ist so beklagenswert, dass die Depression die logische Folge ist. Auch seine Freunde dringen kaum mehr zu ihm durch. Seiner Mutter hat er versprochen für den anstehenden Umzug zurückzukehren und zu helfen, aber der geplante Familienbesuch drückt ebenfalls aufs Gemüt – wofür lebt er eigentlich noch? Benedict Wells zweiter Roman, der bereits 2009 erschien, im Herbst 2016 jedoch in einer überarbeiteten Fassung nochmals aufgelegt wurde, hat deutliche autobiografische Züge. Genau wie sein Protagonist verließ Wells nach Ende der Schulzeit die bayerische für die Bundeshauptstadt, um dort die Schriftstellerkarriere zu starten. Mit Nebenjobs als Redakteur schlug er sich durch, bis ihm mit „Becks letzter Sommer“ der Durchbruch als Autor gelang. „Spinner“ hat er in sehr jungen Jahren verfasst, was man dem Roman deutlich anmerkt, alles in der Geschichte dreht sich in einem sehr begrenzten Radius um den Protagonisten, der Blick über den Tellerrand und das Wahrnehmen der Welt um ihn herum gelingt ihm noch nicht. Der Roman klingt ein wenig nach einem verspäteten Vertreter der Popliteratur. Die junge Hauptfigur auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, das hauptsächlich von Alkohol, Zigaretten und Drogen bestimmt wird und immer wieder Referenzen zu den Größen des Literatur- und Musikbetriebs aufweist. Allerdings bleibt Wells völlig frei von Gesellschaftskritik und Jesper ist weitgehend unpolitisch, ja noch nicht einmal offen politisch desinteressiert, weshalb er dann doch hinter den bekannten Vertretern des Genres zurückbleibt. Auch die psychologische Tiefe des Charakters bleibt überschaubar, er ist nicht der intellektuelle Denker, der innerlich zerrissen ist und so tiefgründige Sinnsuche betreiben würde. Im Gegenteil: Jesper Lier ist in weiten Teilen wohlstandsverwöhnt und badet in Selbstmitleid. Auch wenn er durchaus harte Schicksalsschläge erlebt hat, eigentlich ist er in einer sehr komfortablen Lebenssituation und findet nur Gefallen an dem dandyhaften Auftritt eines Emos, der nicht erwachsen geworden ist. Trotz der Kritik hat mir der Roman gefallen und ich würde ihn ohne Frage als lesenswert bezeichnen wollen. Auch wenn ihm die Tiefe fehlt und er nicht ganz so berühren kann wie mit „Vom Ende der Einsamkeit“, gelingt es Wells doch eine überzeugende Figur zu schaffen, die in sich stimmig ist und deren Seelenleben er glaubwürdig einfängt. Jesper Lier wirkt authentisch und meiner Einschätzung nach durchaus ein symbolischer Vertreter für seine Generation. Sprachlich lässt der Autor an einigen Stellen sein Können aufblitzen, das sich in seinen späteren Büchern dann richtig entfaltet.

  • Bewertung

    5/5

    28.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    mein absolutes Lieblingsbuch!

    „Spinner“ war das erste Buch, was ich von Benedict Wells gelesen habe und es hat mich direkt gepackt. Besonders die Art wie er schreibt, zieht einen richtig in die Handlung und gibt das Gefühl, Teil des Ganzen zu sein. Man wird in diesem Buch immer wieder überrascht, nichts ist vorhersehbar und dennoch findet es immer wieder einen roten Faden. Dieser Roman wurde mit sehr viel Gefühl, Humor und nachvollziehbaren Ereignissen gefüllt. Es macht wirklich Spaß und ich war traurig, als es vorbei war. Außerdem sind auch wirklich schöne Zitate enthalten

  • Tim

    5/5

    26.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Zutiefst menschlich - Ein neuer moderner Klassiker?!

    Als junger Mensch dieses Buch zu lesen ist wie in einem dunklen Raum vor einem Spiegel zu stehen in dem immer mal kurz das Licht angeht. In einer zutiefst menschlichen, sensiblen und verletzlichen Art und Weise geht Wells den kleinen und großen Fragen der Existenz auf den Grund, zwischen den Zeilen und mit einem Schreibstil, der nicht nur mitreißend, sondern auch überraschend erfrischend und einzigartig ist. Eine spannende Reflexion über das Leben und was wirklich zählt, verpackt in einen Roman der fesselt und vor unterstreichbaren Sätzen nur so strotzt.

  • Bewertung

    5/5

    27.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Tolle Geschichte

    Dieses Buch erzählt eine Geschichte über einen jungen Mann, welcher sich mehr oder weniger verloren hat und nicht weiß, wie er aus dieser Spirale wieder rauskommen soll. Ich fand den Charakter Jesper Lier total interessant und die Geschichte um ihn herum. ,, Alle hatten Angst vor Lücken in ihrem Lebenslauf. Aber niemand schien Angst davor zu haben, seine Träume zu verraten.“ (S.102)

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (39)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von A. Dintelmann

    A. Dintelmann

    Thalia Darmstadt – Boulevard

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Dieses Buch hat mich begeistert...

    Dieses Buch hat mich begeistert. Benedeict Wells gehört definitiv zu meinen Lieblingsautor*innen. Durch seinen Schreibstil entstehen einfach die schönsten und traurigsten Bilder im Kopf. Von ganzem Herzen eine riesen Empfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Ida Klüter

    Ida Klüter

    Thalia Mayersche Bünde

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch das schwer in Worte zu fassen ist

    Das war mein erstes Buch von Benedict Wells und wird defintiv nicht das Letzte sein. Das Buch beschreibt perfekt das Erwachsenwerden. Die Hauptperson Jesper war mir manchmal etwas fremd, da er doch eine sehr skurrile Persönlichkeit hat. Und gleichzeitig konnte ich viele seiner Gefühle sehr nach empfinden. Das Buch hat mich noch lange Zeit nach denken lassen. Große Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von A. Rodes

    A. Rodes

    Thalia Dallgow-Döberitz – HavelPark

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.08.2025

    eBook (ePUB 3)

    Emotional und berührend

    Ein Buch, das mich emotional mitgenommen hat. Jesper ist auf den ersten Blick eine etwas ulkige Persönlichkeit. Aber je besser man ihn kennenlernt, umso mehr Tiefe bekommt sein Charakter und auch die Art, wie er sich verhält. Das Erwachsenwerden, der Tod von geliebten Personen: Sensible Themen finden in diesem Roman mitfühlend und nahegehend ihren Platz. Da gab es Momente zum Schmunzeln, aber eben auch welche, bei denen ich ein Tränchen im Auge hatte. Benedict Wells' Schreibstil nimmt einen mal wieder komplett mit und bringt einem seine Figuren unfassbar nahe.
  • Zum Bewerterprofil von Paolo Yucra

    Paolo Yucra

    Buchhaus Thalia Stuttgart – Am Schlossplatz

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Mein Lieblingsbuch

    Der Spinner hat es mir angetan - selten hat mich ein Buch emotional so mitgenommen. Von wirklich herzhaften Lachern bis zu sehr traurigen Momenten ist hier alles dabei. Die Geschichte liefert Stoff zum Nachdenken und eine Hauptfigur, die sich oft nicht verstanden fühlt. Für mich fing meine Liebe zu Coming-of-Age-Romanen mit diesem Buch an und ich empfehle es gerne jenen Leser:innen, die ähnlich alt sind wie Jesper und sich auch manchmal etwas verloren fühlen.
  • Zum Bewerterprofil von Nicole Duckhorn

    Nicole Duckhorn

    Thalia Flensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Kein Plan, kein Ziel, aber echt.

    „Spinner“ war für mich eins dieser Bücher, das man fast zu schnell liest, weil es so gut erzählt ist, und weil man das Gefühl kennt, das da zwischen den Zeilen liegt. Begeistert, ja. Aber auch mit einem Kloß im Hals. Ich mochte es sehr, und gleichzeitig hat es eine gewisse Schwere. Vielleicht, weil jeder von uns wohl schon mal an einem Punkt war, an dem nichts richtig läuft. Weil man Berlin kennt, mit all dem Lärm und der Leere und den wunderbaren Möglichkeiten. Und weil man weiß, wie groß die Diskrepanz zwischen Vorstellung und Realität sein kann, wenn man neu in diese Stadt kommt. Wer nicht mit ihr aufgewachsen ist, kann leicht an ihr zerschellen. Und weil Jesper nicht einfach nur chaotisch ist, sondern ganz genau spürt, dass er irgendwo feststeckt. Dass es eigentlich nicht so weitergeht, aber auch kein echter Plan da ist, wie’s besser werden soll. Was mich beeindruckt hat: Wie Benedict Wells diese Leichtigkeit hinbekommt, die nichts beschönigt. Wie er einen durch Seiten voller Selbstzweifel, Umwege, Gespräche und Erinnerungen zieht, ohne dass es sich wie Kaugummi zieht. Und wie man plötzlich merkt, dass man sich nicht nur in der Geschichte wiederfindet, sondern in einem Gefühl. Ein Buch über das Suchen, Scheitern, und über kleine Erkenntnisse, die sich erst ganz zum Schluss zusammensetzen. Ich bin sehr froh, es gelesen zu haben.

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