Produktbild: Die Frau in der Themse

Die Frau in der Themse

Aus der Reihe detebe
9

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.05.2021

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

928

Maße (L/B/H)

18/11,5/4,7 cm

Gewicht

574 g

Auflage

1

Originaltitel

By Gaslight

Übersetzt von

Anna-Nina Kroll + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24587-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.05.2021

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

928

Maße (L/B/H)

18/11,5/4,7 cm

Gewicht

574 g

Auflage

1

Originaltitel

By Gaslight

Übersetzt von

  • Anna-Nina Kroll
  • Lisa Kögeböhn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24587-5

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Bewertung

    5/5

    09.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Katz und Maus Spiel vor Londons...

    Ein Katz und Maus Spiel vor Londons nebliger Kulisse: atmosphärisch dicht und tatsächlich undurchsichtig bis zuletzt.

  • wanderer.of.words

    5/5

    03.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartige Unterhaltung

    „Die Frau in der Themse“ ist ein sehr komplexes Buch. Grundsätzlich geht es um den rätselhaften Fall der Charlotte Reckitt, doch zugleich sucht der Pinkerton-Detektiv nach einem angeblich bereits verstorbenen Mann und irgendwie ist alles mit allem verknüpft. Es braucht Konzentration um den Überblick über all die Personen und deren Zusammenhänge zu. Aber gerade diese Verflechtungen machen den Fall so interessant und lassen den Leser viel spekulieren. Price nimmt sich auch die Zeit die Hintergründe seiner Charaktere ausführlich zu erzählen. Es gibt lange Kapitel aus der Vergangenheit, etwa über die Beziehung zwischen Charlotte Reckitt und Adam Foole oder Ausflüge in die Jugend des William Pinkerton bei denen der Leser die Arbeit des Detektivbüros kennenlernt. Vor allem letzteres empfand ich als sehr interessant, auch weil es der Name Pinkerton war der mich ursprünglich zu dem Buch greifen lies. Die Geschichte glänzt durch die hervorragende Beschreibung eines düsteren viktorianischen London. Es ist neblig, dunkel, schmutzig und voller Kohlenrauch - nur selten hat es ein Buch geschafft mir so klare Bilder vor Augen zu führen. Dazu gibt es Verfolgungsjagden per Kutsche, Besuche zwielichtiger Spelunken, sogar bis in die Kanalisation Londons führt Price den Leser. Der hohen Seitenzahl (knapp 1000) wird der Autor zum Glück gerecht. Er hat seine Geschichte nicht mit Nebensächlichkeiten aufgebläht oder unnötig in die Länge gezogen, sondern er erzählt sie sehr durchdacht. Gewöhnungsbedörftig empfinde ich allerdings den Verzicht auf Anführungszeichen oder eine andere Hervorhebung des Gesprochenen. Price vermischt die wörtliche Rede einfach mit der restlichen Erzählung und verwendet nicht mal Absätze um sie zumindest ein wenig Hervorzuheben. Zu Beginn hat mich das enorm irritiert, ich habe mich aber erstaunlich schnell daran gewöhnt. Warum er sich so komplett gegen eine Interpunktion bei der wörtlichen Rede entschieden hat verstehe ich allerdings nicht.

  • Elke

    aus Vaihingen an der Enz

    5/5

    21.11.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Viktorianische Schauergeschichte und klassischer Spannungsroman

    William Pinkerton, Detektiv in der Tradition seines Vaters, ist zu spät. Die Hoffnung gestorben, an Informationen zum Verbleib des ominösen Tresorknackers Edward Shade zu gelangen, den sein Vater Allan, Gründer der weltberühmten der Pinkerton's National Detective Agency, zeit seines Lebens gesucht hat. Und auch Adam Foole, der geniale Dieb, konnte Charlotte Reckitt nicht retten, die nicht immer gesetzestreue Femme fatale, obwohl er nach ihrem Ruf um Hilfe bei einem großen Coup umgehend nach London gereist ist. Denn seine große Liebe ist tot, ertrunken in der Themse und zerstückelt. Die beiden Männer begegnen sich im viktorianischen London, in dessen düsteren Gassen, unzureichend von den Gaslaternen ausgeleuchtet, allerhand zwielichtige Gestalten ihr Unwesen treiben. Detektiv und Dieb eint die Suche nach demjenigen, der für den mysteriösen Tod Charlottes verantwortlich zeichnet, nicht wissend, dass Edward Shade der eigentliche Dreh- und Angelpunkt und der Schlüssel zu des Rätsels Lösung ist. „Die Frau in der Themse“ erinnert an die viktorianischen Schauergeschichten der großen Autoren dieser Zeit, allen voran Wilkie Collins, wobei Steven Price wesentlich ausladender erzählt, dabei aber immer seine Protagonisten im engen Blick behält, obwohl an den verschiedenen Handlungssträngen eine Vielzahl von Personen beteiligt sind. Tiefe Blicke in die Vergangenheit (er)klären Gegenwärtiges, ebenso die verschiedenen Schauplätze auf unterschiedlichen Kontinenten. Jeder hat Geheimnisse, verbirgt etwas, ist unzuverlässig im Erinnern und in dem, was er preisgibt. Die Handlung ist zwar komplex und reich an Details, aber jederzeit räumlich und zeitlich durch die entsprechenden Vermerke in den Kopfzeilen einzuordnen. Ein faszinierendes Katz-und-Maus Spiel von Jägern und Gejagten, an dem sowohl Fans viktorianischer Schauergeschichten als auch Freunde des klassischen Spannungsromans ihre Freude haben werden.

  • Bewertung

    5/5

    24.10.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Toller Schmöker

    „Die Frau in der Themse“ einen historischen Kriminalroman zu nennen ist zwar nicht falsch, aber zu kurz gesprungen. Auch die Handlung auf das viktorianische England zu beschränken wird dem Roman nicht gerecht. Für mich bedeutet der Roman auch das Eintauchen in das Leben in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, mittels zweier Erzählstränge (William Pinkerton und Adam Foole). Vor- und aktuelle Geschichte werden dabei im Wechsel erzählt, die Schicksale und Lebensumstände der Menschen dabei atmosphärisch dicht erlebbar gemacht. Schauplätze sind der Moloch London, aber auch Südafrika und die USA, es geht um „normale“ Leute und besondere, Diamantenfieber, Bürgerkrieg, rußgeschwängerten Alltag und natürlich intensiv um Gangster und die Jagd nach ihnen. Dieser Roman hat viele Facetten und wird somit Leser unterschiedlichster Vorlieben ansprechen und sicherlich begeistern. Freuen Sie sich auf gut 900 Seiten Schmöker-Vergnügen (im besten Sinne)!

  • Bewertung

    5/5

    09.10.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich liebe die Krimis, die im viktorianischen...

    Ich liebe die Krimis, die im viktorianischen England spielen. Dieser hier ist ein kleines Juwel, findet man doch alles, was dieses Genre auszeichnet: schillernde Frauenzimmer, rätselhafte Morde, Verwirrspiele... Ein literarischer Krimi, der einfach nur Spaß macht.

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Bewertungen (9)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von P. Päßler

    P. Päßler

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.09.2021

    eBook (ePUB 3)

    Ein echtes Epos!

    Steven Price hat mit "Die Frau in der Themse" ein gewaltiges Epos erschaffen, an dem auch Vielleser:innen lange zun tun haben. Man bekommt auf über 900(!) Seiten einen Kriminalroman, der nicht nur die düstere Atmosphäre des nebeligen Londons 1885 perfekt einfängt, sondern auch noch einen großen Bogen schlägt und Diamantenraub in Südafrika mit dem amerikanischen Bürgerkrieg verbindet. Man merkt dem Buch an, dass viel Recherche dahintersteckt, die zu einer sehr detailverliebten Erzählweise führt. Interessant ist, dass man zwei verschiedene Erzähler hat, die jeder auf seine Weise unzuverlässig sind. So erinnern sich beide an die gleichen Dinge auf verschiedene Art. Dadurch bleibt der Roman trotz seiner Dicke bis zum Ende spannend.
  • Zum Bewerterprofil von David Frey

    David Frey

    Thalia Worms

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.04.2020

    eBook (ePUB 3)

    Schauer-Krimi aus dem viktorianischem London

    Autor Steven Priche gelingtmit diesem Mix aus historischem Roman und englischem Schauer-Krimi meiner Meinung nach einer besten Romane des Jahres. Die düstere Erzählung um den amerikanischen Detektiv Pinkerton, der im viktorianischen London versucht das Vermächtnis seines Vaters zu erfüllen, erinnnert an die Sherlock Holmes Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle. Zur Abwechslung innerhalb der Handlung trägt auch die eingefügte hoch interessante Sequenz bei, die im amerikanischem Bürgerkrieg angesiedelt ist. Auch sprachlich überzeugt der Autor komplett, was diesen historisch angehauchten Krimi zu einem echten Lesegenuss macht.
  • Zum Bewerterprofil von Bettina Müller

    Bettina Müller

    Thalia Mayersche Dormagen

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.04.2020

    eBook (ePUB 3)

    Ein historischer Roman der Extraklasse

    London 1888. William Pinkerton, der Sohn des Gründers der bekannten Detektei, findet im Nachlass seines Vaters Hinweise auf einen Fall, den dieser zu Lebzeiten immer wieder verfolgt, aber nicht abgeschlossen hat. William begibt sich auf die Suche nach einer Frau namens Charlotte Reckitt, welche den Hauptverdächtigen kennen soll. Diese stürzt sich bei einem Aufeinandertreffen von einer Brücke in die Themse und damit beginnt ein spannender Bilderbogen ausgehend vom London Ende des 19. Jhd. über den amerikanischen Bürgerkrieg und die Goldgräberstimmung im kolonialen Afrika. Spannend, lehrreich, faszinierend und sprachlich herausragend.
  • Zum Bewerterprofil von Annette W.

    Annette W.

    Thalia Berlin – Alexa

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.02.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Zeitreise in das Jahr 1880...

    Eine Zeitreise in das Jahr 1880 in London! Für Fans viktorianischer Schauergeschichten und Freunde des klassischen Spannungsromans. Ein beeindruckendes Buch, atmosphärisch dicht und meisterhaft geschrieben.
  • Zum Bewerterprofil von Matthias Kesper

    Matthias Kesper

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.11.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Kleines, auch mir wurde Leid zugefügt. Die Welt ist nicht gut zu den Unschuldigen..."

    Ein in vielen Punkten gewaltiger Roman, knapp über 900 Seiten und "kein Wort zuviel", urteilte die "Cosmopolitan". Ein Roman, wie er eigentlich zu der Zeit hätte erscheinen sollen, in der er spielt, im viktorianischen England. Die Autoren wären dann wohl Charles Dickens oder Wilkie Collins gewesen - und als direkten literarischen Nachfahren des zweitgenannten darf man Steven Price wohl bezeichnen. Dessen "Frau in Weiß" oder sein "Monddiamant" dürften ihm, Price, als Vorbild gedient haben. Ein Roman also wie aus der Zeit gefallen: Nur wenige Hauptfiguren, eigentlich sogar nur drei bzw. vier. Adam Foole, Gentleman und äußerst raffinierter Dieb, William Pinkerton, der Sohn des Gründers der legendären ersten amerikanischen Detektei, und Chartlotte Reckitt, einst in Liebe mit Foole verbunden, ähnlich gerissen in ihren illegalen Aktivitäten. Das Schicksal dieser Drei ist eng verwoben mit Edward Shade, der wirklich lange Zeit nur ein Schatten ist. Aus unterschiedlichen Gründen treffen Reckitt, Foole und Pinkerton zur gleichen Zeit, 1885, in London zusammen. "Shade" ist das Bindeglied, irgendwie hängt alles mit ihm zusammen. Der Autor spannt den Bogen von den südafrikanischen Diamant-Minen über den amerikanischen Bürgerkrieg bis nach Großbritannien, wo alle Erzählstränge auf`s Feinste verwoben werden, und sich alles, auch für die Leser, aufklärt. In einem mitreissenden Finale, das nicht unbedingt vorhersehbar war, endet eines der beeindruckendsten Bücher des Jahres! Ungläubig schaut man nach der letzten Seite auf: Wie, einfach zu Ende? Das kann doch nicht sein - tagelang habe ich im Dreck des Krieges und in der Londoner Halbwelt zugebracht, wie geht es weiter? Die ein oder andere Spur wurde nicht verfolgt! Mehr bitte! Mir bleibt hier nur, eine unbedingte, uneingeschränkte Leseempfehlung auszusprechen!

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