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Band 1

Das Buch des Totengräbers Ein Fall für Leopold von Herzfeldt | Temporeicher Krimi im Wien der Jahrhundertwende

Aus der Reihe Totengräber
264

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

24699

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.05.2021

Verlag

Ullstein Paperback

Seitenzahl

448

Maße (B/H)

13,6/20,5 cm

Gewicht

548 g

Farbe

Schwarz / Messing

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86493-166-6

Beschreibung

Rezension

»Wo Elend, Gewalt und Frauenhass brodeln (...) wegen seiner feinen lronie ist ,,Das Buch des Totengräbers" von Oliver Pötzsch ein gut lesbarer Krimi mit historischem Mehrwert.« ("Brigitte")
»Was Leopold mithilfe eines Totengräbers und einer Telefonistin herausfindet, lässt tief in die Abgründe der walzertrunkenen Donaumonarchie blicken, wo Elend, Gewalt und Frauenhass brodeln. Und ist zugleich wegen seiner feinen lronie ein gut lesbarer Krimi mit historischem Mehrwert.« ("Brigitte Woman")
»Historische Wien-Krimis sind ebenso beliebt wie riskant. Allzu leicht rutschen AutorInnen in Klischees zwischen Sachertorte und Sisi ab, ersetzen fehlende Handlung durch langatmige geschichtliche Ausführungen und garnieren das Ganze mit einer schmerzhaft-gekünstelten Form des Wiener Dialekts. Umso mehr erfreuen gelungene Beispiele das Herz von Wienern und Krimi-Lesern – und so eines legt Oliver Pötzsch mit „Das Buch des Totengräbers“ vor. Es ist der Auftakt zu einer neuen Serie und macht große Lust auf mehr.« ("Die Presse am Sonntag")
»Nach den Geschichten rund um eine Henkersfamilie widmet sich Oliver Pötzsch mit dem Totengräber nun wieder einer etwas düsteren Figur. (...) Das Buch bietet Spannung und Witz, eingebettet in einen historischen Kontext mit sorgfältig recherchierten Fakten.« ("Donaukurier")
»Pötzsch trift einen Ton, der genau zwischen lronie und genuinem historischen Interesse liegt.« ("taz")
»Autor Oliver Pötzsch (....) hat einen atemberaubenden, wunderbar atmosphärisch dichten historischen Krimi geschrieben. (...)Ein toller Erzähler, der darüber hinaus einen intelligenten Plot komponiert hat – mit Spannungsgarantie.« ("Nordkurier")
»Oliver Pötzsch liefert hier neben einer spannenden Handlung zudem ein vielschichtiges, höchst beklemmendes Gesellschaftspanorama.« ("Neue Ruhr Zeitung")
»Manchmal makaber, stets spannend, immer unterhaltsam.« ("Heilbronner Stimme")
»So beschert Oliver Pötzsch dem Leser einen spannenden und makaber-atmosphärischen Ausflug ins Wien kurz vor der Jahrhundertwende. Wem es bei so viel Dekadenz und Leichen nicht zu sehr gruselt, der sollte auf jeden FalI mitwandern.« ("Straubinger Tagblatt")
»Oliver Pötzsch entführt seine Leser mit diesem spektakulären Mordfall in Wiens dunkelste Ecken. Sehr spannend!« ("Fränkische Nachrichten")

Produktdetails

Verkaufsrang

24699

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.05.2021

Verlag

Ullstein Paperback

Seitenzahl

448

Maße (B/H)

13,6/20,5 cm

Gewicht

548 g

Farbe

Schwarz / Messing

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86493-166-6

Herstelleradresse

Ullstein extra
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

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  • ws

    aus Markdorf

    5/5

    02.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Warenhaus Herzmansky,…

    Warenhaus Herzmansky, Sicherheitsniederrad Rover III - das gab es wirklich... Der Titel soll zum Ausdruck bringen, dass Oliver Pötzsch sehr gründlich recherchiert hat, um diesen Krimi, der in Wien zur Blütezeit des/der Strauß'chen Walzer, also etwa 1893, in einem realistischen Umfeld spielen zu lassen. Auch das heutzutage mit diesem Titel und vermutlich auch Inhalt eher lächerlich erscheinende Buch "Tractat von dem Kauen und Schmatzen der Todten in Gräbern" war im Jahr 1734 erschienen. Dem Autor gelingt es so, einen spannenden, wendungsreichen Krimi zu schreiben, der ein gutes Gefühl für den Vielvölkerstaat des Habsburger Reiches vermittelt. Im Nachwort auch einige bemerkenswerte Gedanken zum heutigen Umgang mit dem Sterben, dem Tod. Die Handlung ist zu großen Teilen fesselnd. Fast jedes der 29 Kapitel wird mit 'Zitaten' aus dem 'Almanach für Totengräber', verfasst vom Totengräber des Wiener Zentralfriedhofes Augustin Rothmeyer eingeleitet. Für das aktuelle, dem Jugendwahn verschriebenen Leben durchaus gruselige, dennoch realistische Beschreibungen der biochemischen Vorgänge, die sich in einer Leiche zwangsläufig abspielen. Ein fesselndes Buch, nur mit Mühe aus der Hand zu legen.

  • gerlisch

    5/5

    30.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Piefke in Wien

    Der ehemalige Untersuchungsrichter Leopolt von Herzfeldt hat kaum seine neue Stelle als Inspektor im Wiener Sicherheitsbüro angetreten, als er es mit einem mysteriösen Mordfall zu tun bekommt. Einem jungen Mädchen wurde die Kehle durchgeschnitten und brutal gepfählt. Mit seinen neumodischen Ermittlungsmethoden eckt er jedoch sofort bei seinen Kollegen an. Es bleibt nicht bei dem einen Mord und Leo erhält unerwartete Unterstützung von dem Experten in Todesursachen, dem Totengräber vom Zentralfriedhof Augustin Rothmayer. Zusammen machen sie sich auf Spurensuche und blicken bald in tiefste Abgründe. Oliver Pötsch nimmt uns mit auf eine Reise nach Wien ins 19. Jahrhundert. Mit seinem anschaulichen und fesselnden Schreibstil lässt er die glamourösen Gebäuden die lauschigen Gassen mit den gemütlichen Kaffeehäusern, aber auch das Milieu mit dunklen und gefährlichen Plätzen vor unseren Augen lebendig werden. Dank der akribischen Recherche des Autors wurden hier viele historische Geschichtsdaten, medizinischen Wissen und die damaligen Ermittlungsmöglichkeiten der Polizei hervorragend in die Story eingearbeitet. Die Protagonisten wurden lebendig in Szene gesetzt. Besonders gefallen hat mir hier der Totengräber Augustin Rotenmeyer, ein müffelnder, komischer Kauz mit dem Herz am rechten Fleck. Ein süchtig machender Reihenauftakt für alle Liebhaber von historischen Krimis.

  • Sara

    5/5

    22.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Spannende historische Kriminalgeschichte

    Das Buch des Totengräbers ist der Auftakt einer Reihe um den Ermittler Leopold von Hertzfeld. Dieser kommt von Graz nach Wien und hat Werkzeug und Wissen der Kriminaltechnik im Gepäck - sehr zum Leidwesen seiner Kollegen, die mit dem neumodischen Kram nichts anfangen können. Entsprechend fällt sein Start sehr holprig aus und er merkt schnell, dass nicht allen seinen Kollegen sehr an der Aufklärung von Verbrechen gelegen ist. Jemand boykottiert ihn und erst am Höhepunkt der Geschichte findet er den Maulwurf. Die wahre Hauptfigur der Geschichte ist allerdings der Totengräber Augustin Rothmeyer, der auf dem Wiener Zentralfriedhof arbeitet. Er arbeitet an einem Almanach, in dem gesammelt wird, wie verschiedene Todesursachen und Graberden die Verwesung beeinflussen. Man merkt dem Buch an, dass hier sehr viel Recherchearbeit geleistet wurde und das macht es für mich persönlich so interessant. Empfehlenswert ist definitiv auch der dazu passende online escape room!

  • Monika S.

    aus Leutesdorf

    5/5

    31.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Perfekter Auftakt

    Kaum ist Leopold von Herzfeldt bei der Polizei in Wien eingetroffen geschieht auch schon ein Mord. Von Herzfeldt nutzt in den Augen der anderen Polizisten neumodische Hilfsmittel wie eine Kamera und stößt dort auf Unverständnis und Ablehnung. Als dann ein weiterer Mord nach dem selben Schema geschieht, vermutet man einen abergläubischen Serientäter.... Vielleicht bin ich nicht ganz unparteiisch, aber ich liebe die Krimis von Oliver Pötzsch. Auch bei diesem hier wurde ich in keinem Moment enttäuscht. Die Charaktere sind ansprechend und sehr lebendig beschrieben und wie bei Pötzsch immer wieder entspringen sie der unteren Schicht, die Ausgestoßenen und Verachteten. Gerade die Kombination von Totengräber, Polizei und einfacher Telefonistin ergibt im ersten Moment keinerlei Zusammenhang, doch es passt geradezu perfekt zusammen. Die Orte sind bildlich beschrieben, so dass man sie als Leser schnell vor Augen hat und man fast die Nebelwand am frühen Morgen sieht. Auch die Recherche des Wiener Zentralfriedhofs und der damaligen Zeit empfand ich als glaubhaft. Die Handlung selber ist glaubwürdig, mal ist sie aufgrund der Dialoge lustig, mal schmunzelt man und dann beschleunigt sich der Herzschlag. Der Autor versteht es mit seinem flüssigen Schreibstil den Leser in eine andere Welt zu versetzen. Eine Welt, die der unsrigen vielleicht gar nicht so fremd ist und doch regt er immer wieder zum Nachdenken und teilweise auch zum Umdenken an. Bei diesem Buch wurde für meinen Geschmack alles richtig gemacht und ich freue mich schon auf die Fortsetzung..

  • Bewertung

    aus Alzey

    5/5

    23.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    guter 1. Band

    guter Start Ich habe mich total auf den Beginn der neuen Serie gefreut. Ich kenne den Autor schon von anderen Bücher. Dem entsprechend ist der Schreibstil gut und angenehm. Die beiden handelnden Figuren, Leo und Augustin haben mir sehr gut gefallen. Sie haben einen gut ausgestalteten Charakter und gerade über den Totengräber habe ich mich oft amüsiert. Der Beginn der Spurensicherung sowie das Wissen über den Tod von Augustin waren gleichermaßen interessant. Die Atmosphäre ist wieder gut geschrieben; wobei ich am Anfang etwas Probleme mit dem Dialekt hatte oder mich manchen Begriffen. Das hat sich dann aber auch etwas gelegt. Das Buch ist spannend und das Ende hat mich überrascht - das gefällt mir! Dennoch fand ich es teilweise etwas zu langatmig, für mich hätte es etwas kompakter sein können. Daher vergebe ich zufriedene vier Sterne und freue mich auf den zweiten Band.

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Bewertungen (264)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Nina Johnsen

    Nina Johnsen

    Thalia Bielefeld – EKZ Loom

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Spannung, Blut und ein kauziger Totengräber!

    Ein sehr empfehlenswerter historischer Krimi! Die Atmosphäre von Wien zum Ende des 19. Jahrhunderts ist so gut eingefangen, dass ich während des Lesens manchmal wirklich dachte, ich wäre dort. Der Protagonist ist eine interessante, und trotz (oder wegen) seiner Macken sehr sympathische Persönlichkeit! Die Anfänge der Kriminalistik sind äußerst interessant beschrieben, genauso wie der Widerstand, dem unser Ermittler, besonders bei seinen älteren Kollegen, gegenübersteht. Das mit Abstand beste an diesem Buch ist jedoch der kauzige Totengräber, für den allein es sich schon lohnt, diese Geschichte zu lesen! Einige Dialoge sind im Wiener-Dialekt geschrieben, was die ganze Geschichte zwar realistischer macht, mich jedoch hin wieder in meinem Lesefluss gestört hat, weil ich manche Sätze noch einmal langsam lesen musste, um sie zu verstehen. Trotzdem eine klare Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Claudia Engelmann

    Claudia Engelmann

    Thalia Korbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn in Wien der Tod umhergeht...

    Dieses Buch hat alles, was einen guten historischen Krimi ausmacht: Wien als Schauplatz Ende des 19.Jahrhunderts, ein eigenwilliger kluger Totengräber, ein sympathischer junger und vor allem neugieriger Ermittler, gepfählte Dienstmädchen und eine geheimnisvolle Frau - ein echter Schmöker!
  • Zum Bewerterprofil von Anett Nestler

    Anett Nestler

    Thalia Hamburg – MERCADO

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Mörderisches Lesevergnügen

    In Wien geht ein brutaler Pfahlmörder um, Tote die Auferstehen und geheime Schwarze Walzer bilden den Rahmen für den neuen Krimi aus der Feder von Oliver Pötzsch. Hier stimmt die Mischung. Ein schrulliger Totengräber sorgt für herrlich morbide Stimmung. Ein jung dynamisches Landei versucht die Wiener Ermittlungsmethoden zu modernisieren. Eine schöne kluge Frau ist natürlich auch dabei. Wer historische Krimis mag, sollte unbedingt einsteigen und Fans von forensischen Details kommen ebenso auf ihre Kosten. Ich hoffe es wird bald weitere Bände geben. Extrem Lesenswert!
  • Zum Bewerterprofil von Wiebke Renken

    Wiebke Renken

    Thalia Leuna/Günthersdorf – Einkaufszentrum Nova

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Schwarze Walzer, junge Mädchen, rätselhafte Morde

    Wenn Sie die Werke von Carlos Ruiz Zafon mögen, dazu noch Gerichtsmedizin a la Mark Benecke, dann liegen Sie hier richtig! Der Roman hat so einen ganz eigenen elegant-morbiden-skurrilen Charme und zeigt uns das Wien Ende des 19. Jahrhunderts. Für den jungen Kriminalinspektor Herzfeldt gilt es, eine Mordserie aufzuklären, der Leser erfährt vieles von den Anfängen der ersten technischen Möglichkeiten auf diesem Gebiet. Anton Rothmayer, ein absolutes Unikat und Totengräber, steuert seine gerichtsmedizinischen Erkenntnisse bei. Und Luzi-Wuzi (Erzherzog Ludwig-Viktor von Österreich) feiert heimlich seine rauschenden Feste... Als Hörbuch, gelesen von Hans-Jürgen, absolut genial, die Dialoge in Wienerischer Mundart, fantastisch!
  • Zum Bewerterprofil von Simone Page

    Simone Page

    Thalia Kaufbeuren

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    5/5

    20.07.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Dies ist der Auftakt einer neuen...

    Dies ist der Auftakt einer neuen Reihe von Oliver Pötzsch.Diesmal spielen die Krimis im Wien der Jahrhundertwende.Morbide Spannung,gepaart mit kauzigen Protagonisten und einem ehrgeizigen jungen Kommissar, frisch von der Polizeischule in Innsbruck, ergibt eine gute Melange.

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