Das Flüstern der Bienen

Das Flüstern der Bienen

Roman | Der Familienroman, der hunderttausende Leserinnen verzaubert

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

2482

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

01.03.2021

Verlag

Ullstein Verlag

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ePUB

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Verkaufsrang

2482

Erscheinungsdatum

01.03.2021

Verlag

Ullstein Verlag

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

Dateigröße

3431 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzer

Kirsten Brandt

Sprache

Deutsch

EAN

9783843724777

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Eine duftende Fmiliengeschichte

Bewertung aus Crimmitschau am 10.10.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Wenn man die Seiten dieses Buches liest, so scheint man den Honig förmlich zu schmecken und die Orangenblüten zu riechen. Geschmückt mit vielen Sinnesbeschreibungen führt die Autorin Sofia Segovia den Leser durch eine verzweigte Familiengeschichte, die sich über mehrere Generationen hinweg streckt und in deren Zentrum der besondere Mensch Simonopio steht. Nicht nur ist die Herkunft des Jungen rätselhaft sondern er hat neben einer (Sprach-)Behinderung auch eine ganz besondere Gabe: er kann mit den Bienen sprechen und fühlt die Natur viel intensiver, als alle anderen. Der Schreibstil, die Wortwahl und die Charaktere konnten sehr überzeugen, besonders da die Verflechtung der 3 genannten Punkte dazu beitrug, dass man sich in der Geschichte wohl fühlte. Leider kam die Spannung erst nach etwa der Hälfte des Buches auf sodass auch ab da erst der eigentliche Sinn der Erzählung klar wurde. Wahrscheinlich würde man bei einem zweiten Lesen vieles auch schon zu Beginn des Buches verstehen, da man dann den Hintergrund kennt. Für das erste Lesen war es eine schöne Unterhaltung aber der Funke ist nicht komplett übergesprungen.

Eine duftende Fmiliengeschichte

Bewertung aus Crimmitschau am 10.10.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Wenn man die Seiten dieses Buches liest, so scheint man den Honig förmlich zu schmecken und die Orangenblüten zu riechen. Geschmückt mit vielen Sinnesbeschreibungen führt die Autorin Sofia Segovia den Leser durch eine verzweigte Familiengeschichte, die sich über mehrere Generationen hinweg streckt und in deren Zentrum der besondere Mensch Simonopio steht. Nicht nur ist die Herkunft des Jungen rätselhaft sondern er hat neben einer (Sprach-)Behinderung auch eine ganz besondere Gabe: er kann mit den Bienen sprechen und fühlt die Natur viel intensiver, als alle anderen. Der Schreibstil, die Wortwahl und die Charaktere konnten sehr überzeugen, besonders da die Verflechtung der 3 genannten Punkte dazu beitrug, dass man sich in der Geschichte wohl fühlte. Leider kam die Spannung erst nach etwa der Hälfte des Buches auf sodass auch ab da erst der eigentliche Sinn der Erzählung klar wurde. Wahrscheinlich würde man bei einem zweiten Lesen vieles auch schon zu Beginn des Buches verstehen, da man dann den Hintergrund kennt. Für das erste Lesen war es eine schöne Unterhaltung aber der Funke ist nicht komplett übergesprungen.

Der Löwe und der Kojote

Schmiesen am 07.09.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

"Sein Schicksal war wie das der Orangenblüten, die auf diesem Land Frucht getragen hatten: In der Ferne würde er verblühen." Die alte Nana Reja rührt sich eigentlich nicht mehr von ihrem Schaukelstuhl. Doch eines Tages führt sie ihr Instinkt zu einer Brücke, unter der ein Neugeborenes liegt, umhüllt von einem Bienenschwarm. Auf der Hacienda der Familie Morales wächst Simonopio auf, immer begleitet von seinen Bienen. Mehr als einmal rettet er die Familie mit seinen besonderen Gaben vor schrecklichem Unheil. Doch ein starker Löwe wie er es ist sieht sich früher oder später dem Kojoten gegenüber, der ihn fürchtet und verachtet - und der nichts anderes im Sinn hat als Mord. Zunächst habe ich mich gefragt, warum Segovias Debütroman, der in Mexiko bereits 2015 erschienen ist, erst jetzt in deutscher Übersetzung herauskommt. Schnell war klar: Die Kapitel über die Spanische Grippe beschreiben eine Situation, wie wir sie gerade durchleben. Die Parallelen waren erstaunlich, selbst die Wortwahl ähnlich der, die uns heute auf Schritt und Tritt verfolgt. Ein spannender, nahbarer Einstieg also, der Länder- und Zeitgrenzen verwischt. Segovia schreibt mit einer magisch angehauchten Leichtigkeit, die das Lesen zum Genuss macht. Man fliegt förmlich durch die Seiten - auch wenn die Auflösung der Geschichte am Ende sicher etwas hätte gestrafft werden können. Die Erzähl- und Perspektivwechsel sind am Anfang außerdem verwirrend, zeitlich scheint da gar nichts zusammenzupassen, bis man die Zeitstränge dann einmal entwirrt hat. Dann macht das Lesen Freude, trotz gelegentlicher Wiederholungen und Schleifen. Segovia fängt das Lokalkolorit, die damalige Zeit und die mexikanische Geschichte in prachtvollen Bildern ein. Die Magie des Landes kulminiert in der Existenz Simonopios, dessen Herkunft nie erforscht und der von der Familie Morales mit herzerwärmender Liebenswürdigkeit adoptiert wird. Er ist eben der Bienenjunge, immer umsurrt von seinem Schwarm, der ihm eine einzigartige Perspektive auf die Welt eröffnet. Simonopio ist ein Plädoyer und gleichzeitig ein Exempel für eine wundersame Naturverbundenheit, die man nicht lernen, sondern nur fühlen kann. Doch die Geschichte dreht sich viel öfter noch um die Belange der Familie Morales, und die sind alles andere als magisch. Da geht es um Landreformen, Pandemien, Hochzeiten, aufsässige Arbeiter, einen spätgeborenen Sohn, und viele andere alltägliche Themen, die Segovia immer spannend zu erzählen weiß. Aus den Augen des gealterten Francisco wirkt alles wie in Sepia gefasst und dennoch lebendig. In einer Geschichte voller guter Menschen darf ein ausgemachter Bösewicht nicht fehlen. Simonopio weiß, dass er sich irgendwann einmal seinem Todfeind Espiricueta wird stellen müssen - das Treffen des Löwen mit dem Kojoten. Der verbitterte Landarbeiter schürt einen tiefen Hass gegen alles, was mit Gutsbesitzern und ihren Ansprüchen zu tun hat, und trotz Segovias knappen Bemühungen, seine Situation und seine Gefühle verständlich zu machen, ist er letzten Endes nicht mehr als ein kranker Soziopath. Er ist der Schlüssel zur Tragik der Geschichte, aber für mich war die trennscharfe Einteilung in Gut und Böse etwas zu simpel. In diesem speziellen Setting und mit dem leise im Hintergrund klingenden magischen Realismus ging das gerade nochmal gut, aber für meinen Geschmack war es schon grenzwertig. Nichtsdestotrotz entwickelt Segovia ein Panoptikum des Lebens in einem kleinen Städtchen im Norden Mexikos, das weder vor dem Lauf der Zeit noch vor der Bösartigkeit einzelner Menschen gefeit ist. Simonopio ist der Lichtblick, der naturverbundene Erretter, den man nur lieben kann. Bis auf ein paar kleine Kritikpunkte also ein gelungener, flott lesbarer Unterhaltungsroman.

Der Löwe und der Kojote

Schmiesen am 07.09.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

"Sein Schicksal war wie das der Orangenblüten, die auf diesem Land Frucht getragen hatten: In der Ferne würde er verblühen." Die alte Nana Reja rührt sich eigentlich nicht mehr von ihrem Schaukelstuhl. Doch eines Tages führt sie ihr Instinkt zu einer Brücke, unter der ein Neugeborenes liegt, umhüllt von einem Bienenschwarm. Auf der Hacienda der Familie Morales wächst Simonopio auf, immer begleitet von seinen Bienen. Mehr als einmal rettet er die Familie mit seinen besonderen Gaben vor schrecklichem Unheil. Doch ein starker Löwe wie er es ist sieht sich früher oder später dem Kojoten gegenüber, der ihn fürchtet und verachtet - und der nichts anderes im Sinn hat als Mord. Zunächst habe ich mich gefragt, warum Segovias Debütroman, der in Mexiko bereits 2015 erschienen ist, erst jetzt in deutscher Übersetzung herauskommt. Schnell war klar: Die Kapitel über die Spanische Grippe beschreiben eine Situation, wie wir sie gerade durchleben. Die Parallelen waren erstaunlich, selbst die Wortwahl ähnlich der, die uns heute auf Schritt und Tritt verfolgt. Ein spannender, nahbarer Einstieg also, der Länder- und Zeitgrenzen verwischt. Segovia schreibt mit einer magisch angehauchten Leichtigkeit, die das Lesen zum Genuss macht. Man fliegt förmlich durch die Seiten - auch wenn die Auflösung der Geschichte am Ende sicher etwas hätte gestrafft werden können. Die Erzähl- und Perspektivwechsel sind am Anfang außerdem verwirrend, zeitlich scheint da gar nichts zusammenzupassen, bis man die Zeitstränge dann einmal entwirrt hat. Dann macht das Lesen Freude, trotz gelegentlicher Wiederholungen und Schleifen. Segovia fängt das Lokalkolorit, die damalige Zeit und die mexikanische Geschichte in prachtvollen Bildern ein. Die Magie des Landes kulminiert in der Existenz Simonopios, dessen Herkunft nie erforscht und der von der Familie Morales mit herzerwärmender Liebenswürdigkeit adoptiert wird. Er ist eben der Bienenjunge, immer umsurrt von seinem Schwarm, der ihm eine einzigartige Perspektive auf die Welt eröffnet. Simonopio ist ein Plädoyer und gleichzeitig ein Exempel für eine wundersame Naturverbundenheit, die man nicht lernen, sondern nur fühlen kann. Doch die Geschichte dreht sich viel öfter noch um die Belange der Familie Morales, und die sind alles andere als magisch. Da geht es um Landreformen, Pandemien, Hochzeiten, aufsässige Arbeiter, einen spätgeborenen Sohn, und viele andere alltägliche Themen, die Segovia immer spannend zu erzählen weiß. Aus den Augen des gealterten Francisco wirkt alles wie in Sepia gefasst und dennoch lebendig. In einer Geschichte voller guter Menschen darf ein ausgemachter Bösewicht nicht fehlen. Simonopio weiß, dass er sich irgendwann einmal seinem Todfeind Espiricueta wird stellen müssen - das Treffen des Löwen mit dem Kojoten. Der verbitterte Landarbeiter schürt einen tiefen Hass gegen alles, was mit Gutsbesitzern und ihren Ansprüchen zu tun hat, und trotz Segovias knappen Bemühungen, seine Situation und seine Gefühle verständlich zu machen, ist er letzten Endes nicht mehr als ein kranker Soziopath. Er ist der Schlüssel zur Tragik der Geschichte, aber für mich war die trennscharfe Einteilung in Gut und Böse etwas zu simpel. In diesem speziellen Setting und mit dem leise im Hintergrund klingenden magischen Realismus ging das gerade nochmal gut, aber für meinen Geschmack war es schon grenzwertig. Nichtsdestotrotz entwickelt Segovia ein Panoptikum des Lebens in einem kleinen Städtchen im Norden Mexikos, das weder vor dem Lauf der Zeit noch vor der Bösartigkeit einzelner Menschen gefeit ist. Simonopio ist der Lichtblick, der naturverbundene Erretter, den man nur lieben kann. Bis auf ein paar kleine Kritikpunkte also ein gelungener, flott lesbarer Unterhaltungsroman.

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Sophie Imig

Mayersche Bochum

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4/5

Magisch angehauchte Familiengeschichte

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch hat mich berührt und man wird durch den besondere, fast märchenhaften Erzählstil wie magisch in die Familiengeschichte eingesogen. Es geht um die Familie Morales, Großgrundbesitzer im Norden Mexikos, die kurz vor Ausbruch des ersten Weltkriegs ein Findelkind aufnehmen. Der kleine Simonopio ist missgestaltet und einige der abergläubischen Arbeiter halten ihn für den Teufel, doch Francisco Morales und seine Frau Beatriz lieben ihn bald wie ein eigenes Kind. Zudem wird das Baby zusammen mit einem Bienenschwarm gefunden und die Bienen bleiben immer bei ihm und beschützen ihn, ziehen mit ihm durch die Ländereien und lehren ihn die Welt mit ihren Augen und Sinnen zu sehen. Und so verändert der kleine Simonopio das Leben der Familie Morales für immer. Wirklich außergewöhnlich!
4/5

Magisch angehauchte Familiengeschichte

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch hat mich berührt und man wird durch den besondere, fast märchenhaften Erzählstil wie magisch in die Familiengeschichte eingesogen. Es geht um die Familie Morales, Großgrundbesitzer im Norden Mexikos, die kurz vor Ausbruch des ersten Weltkriegs ein Findelkind aufnehmen. Der kleine Simonopio ist missgestaltet und einige der abergläubischen Arbeiter halten ihn für den Teufel, doch Francisco Morales und seine Frau Beatriz lieben ihn bald wie ein eigenes Kind. Zudem wird das Baby zusammen mit einem Bienenschwarm gefunden und die Bienen bleiben immer bei ihm und beschützen ihn, ziehen mit ihm durch die Ländereien und lehren ihn die Welt mit ihren Augen und Sinnen zu sehen. Und so verändert der kleine Simonopio das Leben der Familie Morales für immer. Wirklich außergewöhnlich!

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Von Bienen und den Gespenstern, die es zu verjagen geht.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auf der mexikanischen Hacienda der Familie Morales geschieht ein kleines Wunder, von der Amme wird ein kleines Bündel gefunden, in ihm ein Baby in einer Bienenwolke, ohne Schaden zu nehmen. Von nun an wird der kleine stumme Simonopio, wie er genannt wird, das Mündel und Maskottchen aller, die dort leben und die guten Herzens sind. Märchenhaft im Stil des magischen Realismus, der den Südamerikanischen Autoren, so zu eigen ist, wird Simonopios Geschichte erzählt, von ihm, der nie sprach und der von den Bienen beschützt wurde. Im Hintergrund erfahren wir Leser*innen von den Schwernissen des Alltags auf einer mexikanischen Farm, von der Bodenreform, die alle Eigentümer traf, und wie der Familienvater Francisco, dem zu entgehen versucht, indem er Orangenbäume pflanzt, die ihm Simonopios Bienen zeigten. Mit seinem besonderen Gespür für die Dinge, die gefährlich werden können, wie auch die Spanische Grippe, die über das Land rollt, ist der Sonderling ein Licht, der den Weg weist. Im Lesen entdecken wir eine Fülle an Geschichten, von einem begnadeten Erzähler, dem Sohn des Francisco, der dem Hass entgeht und Liebe findet. Magisch & Zauberhaft! Für Isabel Allende und Gabriel Garcia Marquez Fans.
5/5

Von Bienen und den Gespenstern, die es zu verjagen geht.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auf der mexikanischen Hacienda der Familie Morales geschieht ein kleines Wunder, von der Amme wird ein kleines Bündel gefunden, in ihm ein Baby in einer Bienenwolke, ohne Schaden zu nehmen. Von nun an wird der kleine stumme Simonopio, wie er genannt wird, das Mündel und Maskottchen aller, die dort leben und die guten Herzens sind. Märchenhaft im Stil des magischen Realismus, der den Südamerikanischen Autoren, so zu eigen ist, wird Simonopios Geschichte erzählt, von ihm, der nie sprach und der von den Bienen beschützt wurde. Im Hintergrund erfahren wir Leser*innen von den Schwernissen des Alltags auf einer mexikanischen Farm, von der Bodenreform, die alle Eigentümer traf, und wie der Familienvater Francisco, dem zu entgehen versucht, indem er Orangenbäume pflanzt, die ihm Simonopios Bienen zeigten. Mit seinem besonderen Gespür für die Dinge, die gefährlich werden können, wie auch die Spanische Grippe, die über das Land rollt, ist der Sonderling ein Licht, der den Weg weist. Im Lesen entdecken wir eine Fülle an Geschichten, von einem begnadeten Erzähler, dem Sohn des Francisco, der dem Hass entgeht und Liebe findet. Magisch & Zauberhaft! Für Isabel Allende und Gabriel Garcia Marquez Fans.

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