Produktbild: Josephine Baker und der Tanz des Lebens
Band 3

Josephine Baker und der Tanz des Lebens Roman

Aus der Reihe Ikonen ihrer Zeit
18

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

29.03.2021

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

3014 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843724906

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

29.03.2021

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

3014 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843724906

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  • Dreamworx

    aus Berlin

    5/5

    04.10.2021

    eBook (ePUB 3)

    "Weit ist der Weg vom Ohr zum…

    "Weit ist der Weg vom Ohr zum Herzen, aber noch weiter ist der Weg zu den helfenden Händen." (Josephine Baker) 1925 New York. Unter schwierigsten Bedingungen in einem Schwarzenviertel in East St. Louis aufgewachsen und einen Brandanschlag nur knapp überlebt, arbeitet die 19-jährige Josephine in einem Nachtclub als Background-Tänzerin. Sie hofft auf die große Karriere und die Chancen stehen nicht schlecht, als sie von der Französin Caroline Regen entdeckt und für eine Show in Paris engagiert wird, wo sie schon bald ein gefeierter Tanzstar in der „Revue Nègre“ ist. Je mehr Erfolg Josephine hat, umso exzentrischer ist ihr Lebensstil und vor allem ihr Lebenswandel. Während sie in den Hauptstädten Europas auf der Bühne umjubelt wird, gibt es auch laute Stimmen über den Moral- und Sittenverfall. Der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs stellt Josephine vor neue Herausforderungen, denn sie lässt sich nicht nur von der Résistance anwerben, um die Deutschen zu bespitzeln, sondern tritt vor Soldaten in Marokko auf, um diese zu unterstützen. Doch egal, wo sie auftritt oder lebt, sie muss immer wieder gegen den Rassismus kämpfen, der ihr tagtäglich entgegenschlägt, vor allem in ihrem Heimatland USA… Juliana Weinberg hat mit Romanen von starken Frauen schon mehrmals bewiesen, dass sie ihr Handwerk versteht. So ist es auch diesmal bei ihrem Buch „Josephine Baker und der Tanz des Lebens“, der sich mit dem Leben und Wirken der schillernden Tänzerin beschäftigt und dem Leser ganz tiefe Einblicke gewährt. Der flüssige, bildhafte und einfühlsame Erzählstil erlaubt dem Leser, sich von frühester Jugend an Josephine zu nähern und ihren Werdegang hautnah mitzuerleben. Schnell springt das Kopfkino an, lässt den Brand im Armenviertel ebenso vor dem inneren Auge vorbeiziehen wie Josephines Auftritte in dem kleinen Club in New York oder ihren sagenumworbenen Tanz an vorderster Front in der Pariser Revue. Während der Leser all dies aufsaugt, wird er auch immer wieder damit konfrontiert, was Josephine aufgrund ihrer Hautfarbe aushalten muss. Im der eigenen Heimat hat sie als farbige Frau große Probleme, ein Hotel zu betreten, obwohl sie bereits ein Weltstar ist. Der Kampf gegen die ständigen Ausgrenzungen und gegen den Rassismus ist das wirkliche Lebensziel von Josephine, bei dem sie immer wieder ihren Mut unter Beweis stellt und sich selbst in Gefahr bringt, vor allem während des Zweiten Weltkrieges. Als Tänzerin umschwärmt, als Privatperson aufgrund ihres exzentrischen Lebensstils misstrauisch beäugt und vor allem vorverurteilt, schafft sie sich ihre eigene Familie mit vielen Adoptivkindern und jeder Menge Tiere. Je mehr man über diese faszinierende Frau erfährt, umso mehr wünscht man sich, ihr einmal persönlich begegnen zu dürfen, um ihre Hingabe und ihren vehementen Kampf sowie ihr Tanztalent selbst in Augenschein zu nehmen. Die Autorin hat eine akribische Recherche betrieben und den historischen Hintergrund wunderbar mit ihrer Geschichte verknüpft, in der Fiktion und Realität geschickt eine Symbiose eingehen und den Eindruck vermitteln, genauso ist es gewesen! Josephine war eine Frau, die sich in jungen Jahren gerade so über Wasser hielt. Als sich der erträumte Erfolg einstellt, wird sie zum ersten Mal richtig wahrgenommen und verdient viel Geld. Ruhm steigt manchem zu Kopf, so wird auch sie als exzentrisch und egoistisch bezeichnet, doch eigentlich lebt sie nur ihren Traum, wobei sie Abstriche in punkto Anerkennung machen muss. Doch die ist ihr wesentlich wichtiger, sie will akzeptiert werden, so wie sie ist. Ihre Kämpfe ficht sie offen aus, dabei beweist sie nicht nur eine scharfe Zunge, sondern auch ein Herz für all jene, die unter Repressalien, Verfolgung und Ausgrenzung leiden und reiht sich ein in die Liste derjenigen, die für Rechte und Freiheit kämpften. „Josephine Baker und der Tanz des Lebens“ ist ein ausgezeichnetes biografisches Portrait einer faszinierenden Frau, die nicht nur als Künstlerin herausragend war. Absolute Leseempfehlung!

  • Sabrina Schneider

    5/5

    19.05.2021

    eBook (ePUB 3)

    Absolute Leseempfehlung für die historische Lebensreise der Jo Baker durch die 20er bis in die 60er

    Ein sehr passender Buchtitel um eine spannende Persönlichkeit, dazu ein ansprechendes Buchcover und der interessante Klappentext haben mich auf diese Geschichte aus dem Ullstein Verlag neugierig gemacht. Die Autorin Juliana Weinberg schafft es mit diesem Buch um die faszinierende Persönlichkeit Josephine Baker, einer bekannten 20er Jahre Ikone eine unterhaltsame Geschichte mit Stoff zum Nachdenken zu erschaffen. Bis jetzt wusste ich nicht soviel über die exentrische Protagonistin mit dem grossen Herzen, wie es dazu kam das sie zu dem geworden ist und was sie geschafft hatte. Ihr ganzer Lebensweg ist spannend beschrieben und zu jeder Zeit fühlte ich mit den Charakteren mit. Die dunkle Hautfarbe der Hauptperson nimmt eine zentrale Rolle ein, macht zwar das Besondere aus aber sorgt natürlich auch für Probleme um die sich unsereins keine Sorgen zu machen braucht und sie für gegeben hinnimmt. Es gibt ganz viel dramatisches Potenzial das auch zur Genüge ausgeschöpft wurde und dabei aussergewöhnliche detaillierte Situationen erschafft die authentisch wirken und uns auf eine Reise durch verschiedene Länder und Zeiten zwischen 20er bis 60er Jahre mitnehmen. Die willensstarke Josephine Baker kommt in dem Buch sehr vielseitig rüber und widmet sich vielfältigen Aufgaben und wächst im Älterwerden über sich hinaus, wird zu einer wichtigen Botschafterin und kommt mit vielen bekannten Persönlichkeiten in Kontakt. Der verwendete Schreibstil ist gut verständlich, der Erzählstil erschafft tolle Bilder im Kopf und die angesprochenen Themen regen zum Nachdenken an. Leider erschliesst sich mir aus dem Nachwort nicht wieviel Fakten mit wieviel Fiktion aufgewertet wurde aber auf jeden Fall hat mich das Buch mal wieder zum Googlen animiert um mehr noch zu erfahren. Für mich war es eine gelungene historische Geschichte und ich werde gern wieder ein Buch aus der Feder dieser Autorin lesen und vergebe 5 Sterne mit einer unbedingten Leseempfehlung.

  • Bücher in meiner Hand

    4/5

    14.04.2021

    eBook (ePUB 3)

    Zwischen Luxus und Rassenhass

    Von Josephine Baker wusste ich bisher nicht viel. Eigentlich nur, dass sie als dunkelhäutige Tänzerin mit ihrem Bananenröckchen für viel Aufsehen sorgte. Über ihr Privat- und Liebesleben wusste ich hingegen gar nichts. Deshalb war ich sehr neugierig auf diese Romanbiografie von Juliana Weinberg. Die Autorin brachte mir Joseohine Baker sogleich näher. Eindrücklich wird zu Beginn geschildert, wie Josephine in den Slums von St. Louis aufwuchs. Sofort hat mich der Roman gepackt und obwohl ich ja bereits wusste, dass Josie, wie sie von ihren Freunden genannt wurde, eines Tages berühmt sein wird, hab ich mitgefiebert, als von ihren ersten Engagements als Revuetänzerin berichtet wurde und sie aufgeboten wurde, nach Paris zu kommen, um dort in der neugegründeten Revue Nègre zu tanzen. In Paris kann Josephine es kaum glauben, dass sie in einem Hotel wohnen und essen darf und als Schwarze nicht hinausgewiesen wird. Selbst Jahre später, als sie die berühmteste Frau in Europa war, war es ihr bei Besuchen in Amerika nicht möglich, ein Hotelzimmer zu bekommen und wurde noch immer nicht in Restaurants bedient. Ein Leben lang leidet sie unter der sozialen Segregation und setzt sich alsbald selbst für die Bürgerrechtsbewegung ein. Doch das ist längst nicht alles. Josephine führte ein ausschweifendes Leben, sie hatte fast immer mehr Träume und Wünsche als Geld und hörte nicht auf die Stimmen derer, die sie warnten. Sie war Tänzerin, Kriegsspionin, Sängerin, Geliebte, Mutter - nicht immer sympathisch, aber sie gab immer alles. Man muss sie nicht mögen, aber achten für das, was sie Gutes tat. So ist "Josephine Baker und der Tanz des Lebens" eine eindrucksvolle Lebensgeschichte, in die uns die Autorin auf den Spuren der legendären und extravaganten Miss Baker mitnimmt. Der Roman ist eine Art Zeitzeuge und allen geschichtsinteressierten Leser*innen wärmstens empfohlen. Fazit: Zwischen Luxus und Rassenhass - eine abenteuerliche und emotionale Reise durch Miss Bakers unkonventionelles Leben. 4 Punkte.

  • S. L.

    aus Berlin

    4/5

    01.04.2021

    eBook (ePUB 3)

    Josephine und ihre Visionen

    Josephine Baker - was für ein klangvoller Name. Aufgewachsen in den Slums, arm, aber ehrgeizig, gelingt ihr eine schillernde Karriere. Diese beginnt in einem kleinen Tanzetablissement, dort wird sie entdeckt und nach Paris verpflichtet. Ihr Leben führt sie zunehmend exzentrisch: sie hält ein Schwein und einen Papagei im Hotelzimmer, schafft eine Schlange, weiße Mäuse und andere Tiere an, kauft teure Kleider, nimmt sich Liebhaber. Es folgten Auftritte in Wien, Prag, Budapest, Zagreb oder Amsterdam, sie wird umjubelt, aber es gibt auch Leute, die gegen ihre freizügigen Auftritte und mangelnde Moral demonstrieren. 1940 erlebt sie den Einmarsch der Deutschen in Paris, wird eine Art Spionin, die für die Résistance brauchbare Informationen beschaffen soll. Später reist sie nach Marokko. Bei umjubelten Auftritten vor Soldaten zeigt sie unermüdlichen Einsatz gegen die Segregation, kämpft gegen die Ungleichbehandlung der schwarzen Bevölkerung. Ihr Plan für die Zeit nach dem Krieg: zurück nach Frankreich und aus ihremAnwesen einen Vergnügungspark für Menschen aller Rassen und Konfessionen zu machen, Kinder verschiedener Nationalitäten zu adoptieren. Juliana Weinberg phantasiert Gedanken und Gefühle der Künstlerin, die mitunter sehr pathetisch anmuten. Josephine vertritt eine große Anspruchshaltung, ist oft ungerecht und bürdet denen, die sie lieben, Unzumutbares auf. Eine tolle Sängerin voller Visionen, aber hoffnungslos überfordert, rücksichtslos und mir unsympathisch. Roman aus dem Hause Ullstein.

  • S.

    aus Berlin

    4/5

    31.03.2021

    eBook (ePUB 3)

    Josephine und ihre Visionen…

    Josephine und ihre Visionen Josephine Baker - was für ein klangvoller Name. Aufgewachsen in den Slums, arm, aber ehrgeizig, gelingt ihr eine schillernde Karriere. Diese beginnt in einem kleinen Tanzetablissement, dort wird sie entdeckt und nach Paris verpflichtet. Ihr Leben führt sie zunehmend exzentrisch: sie hält ein Schwein und einen Papagei im Hotelzimmer, schafft eine Schlange, weiße Mäuse und andere Tiere an, kauft teure Kleider, nimmt sich Liebhaber. Es folgten Auftritte in Wien, Prag, Budapest, Zagreb oder Amsterdam, sie wird umjubelt, aber es gibt auch Leute, die gegen ihre freizügigen Auftritte und mangelnde Moral demonstrieren. 1940 erlebt sie den Einmarsch der Deutschen in Paris, wird eine Art Spionin, die für die Résistance brauchbare Informationen beschaffen soll. Später reist sie nach Marokko. Bei umjubelten Auftritten vor Soldaten zeigt sie unermüdlichen Einsatz gegen die Segregation, kämpft gegen die Ungleichbehandlung der schwarzen Bevölkerung. Ihr Plan für die Zeit nach dem Krieg: zurück nach Frankreich und aus ihremAnwesen einen Vergnügungspark für Menschen aller Rassen und Konfessionen zu machen, Kinder verschiedener Nationalitäten zu adoptieren. Juliana Weinberg phantasiert Gedanken und Gefühle der Künstlerin, die mitunter sehr pathetisch anmuten. Josephine vertritt eine große Anspruchshaltung, ist oft ungerecht und bürdet denen, die sie lieben, Unzumutbares auf. Eine tolle Sängerin voller Visionen, aber hoffnungslos überfordert, rücksichtslos und mir unsympathisch. Roman aus dem Hause Ullstein.

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    Ulrike Ackermann

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    4/5

    25.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Exzentrische Lebensfreude

    Was für eine bemerkenswerte Frau! Auf sehr unterhaltende Weise bekommen wir einen tollen Einblick in ihr spannendes und exzentrisches Leben und wirken. Oft genug hat ihr aber auch ihre naive Denkweise im Wege gestanden… Wenn Sie sich, wie ich, für süffig zu lesende Roman-Biografien interessanter Menschen begeistern können, lassen Sie sich Josephine Baker nicht entgehen. Macht auf jeden Fall großen Spaß!
  • Zum Bewerterprofil von Hannelore Wolter

    Hannelore Wolter

    Thalia Zentrale

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    4/5

    25.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Tanz machte sie berühmt und...

    Ein Tanz machte sie berühmt und galt lange als Massstab für ihre Arbeit. Dabei konnte sie viel mehr, engagierte sich - auch im Kampf um Rassismus und musste schwierige Entscheidungen treffen. Überzeugend unterhaltend.

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