Produktbild: Die Gegenstimme

Die Gegenstimme

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

23.02.2021

Verlag

Residenz Verlag

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

945 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783701746521

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

23.02.2021

Verlag

Residenz Verlag

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

945 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783701746521

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  • Bewertung

    5/5

    25.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    der Überzeugung eine Stimme geben

    ''Die Gegenstimme'' der Debütroman von Thomas Arzt ist ein hervoragendes und wichtiges Werk. 10 April 1938, in einem kleinen Dorf in Österreich finden Wahlen statt, wie geheim können Wahlen sein, wenn die wichtigen der Dorfgemeinschaft jeden argwönisch anschauen, der hinter dem Theatervorhang der Wahlzelle treten will.Der selbsternannte Bürgermeister erwartet ein einstimmiges Ergebnis, treu zur geplanten NS Machtübernahme das gesamte Dorf , so sein Wille. Und doch gibt es eine Gegenstimme. Thomas Arzt schafft mit der Tonalität die Zeit einzufangen, man ist Teil dieser Welt, man ist ihr nahe, man hört ihre Gedanken. Es verschafft dem Leser Einblick in die damaligen Gemütszustände, Ängste, Hoffnungen und aber auch schon Resignation. Ein sehr wertvolles Buch ,das zeigt wie wichtig es ist zu seinen Überzeugungen zu stehen.

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    Alex Husnik

    Thalia Mayersche Lüdinghausen

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beklemmende Geschichte großartig erzählt

    Ein kleines Dorf in Österreich im April 1938, wenige Wochen nach dem „Anschluss“ an Nazi-Deutschland. In einer dem Schein nach freien Volksabstimmung will Hitler die Zustimmung der Bevölkerung zur Eingliederung einholen. Am Tag dieses Votums spielt der Roman. Gezeigt wird eine Dorfgemeinschaft, in der die Angst umhergeht, aber auch die Hoffnung auf eine bessere Zukunft, ein Dorf, in dem Druck ausgeübt wird, auf jeden, der sein Kreuz vielleicht nicht an den buchstäblich rechten Fleck setzen will. Ich fand es beeindruckend zu lesen, wie perfide, ja geradezu unerhört und unglaublich Einfluss genommen wird auf den Wahlausgang - das Ganze bloß eine braune Theater- und Propagandashow, eine Machtdemonstration, eine Farce. Trotzdem gibt es eine Gegenstimme - eine Schande für das Dorf, das doch seine nationalsozialistische Geschlossenheit demonstrieren will, ja muss. Der Verdacht fällt sofort auf Karl, den Sohn des Schusters, ein Studierter und nicht zuletzt deshalb schon suspekt. Was wird ihm nun widerfahren? Erzählt wird aus den Perspektiven verschiedener Dorfbewohner: Nazis, Mitläufer, heimliche Gegner, Feiglinge, Mönche, Gendarmen, Förster, die Familien von Opfern und Tätern. Ein Panoptikum (oder Pandämonium) einer Dorfgemeinschaft, die sich mit ihren Wünschen, Ängsten, Träumen und Sorgen dem NS hingeben. Und das erschreckenderweise so nachvollziehbar, als ob man selbst dabei wäre und nicht anders könnte - nie habe ich eindringlicher lesend erfahren können, was Gruppenzwang wirklich bedeutet. Ich nehme dem Autor hier alles ab. Und die Sprache! Die Sprache! Eine Art heimeliger österreichischer Kunstdialekt, der einen so krass ins Herz dieses Romans zieht, der einem die Figuren, die Stimmung so unglaublich nahe bringt, die Beklommenheit in der Wahlkabine fühlen, den Schweinebraten beim Dorfwirt schmecken, den Irrglauben der Verblendeten geradezu körperlich schmerzen lässt. Ein in mehrerer Hinsicht großartiger Roman.

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