Die Theologie des Wildschweins
Sardinien-Krimi Band 1

Die Theologie des Wildschweins

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Beschreibung

Juli 1969. Während die Nachrichten von der ersten Mondlandung um die Welt gehen, passiert im Süden Sardiniens wenig Spektakuläres. Im Bergdorf Telévras hütet Pfarrer Don Cossu seine mehr oder weniger braven Schäfchen, genießt das gute Essen seiner Schwester, trinkt dabei zuweilen ein Gläschen Filu 'e ferru zu viel und geht am Wochenende auf notorisch erfolglose Wildschweinjagd.

Bis eines Tages der Vater seines hochbegabten Schützlings Matteo ermordet aufgefunden wird. Carabiniere De Stefani, der es als Neuling in der verschworenen Gemeinschaft ohnehin schwer hat, versucht verzweifelt, die ungeschriebenen Gesetze und gut gehüteten Geheimnisse des sardischen Bergdorfs zu lüften. Dabei ist er dringend auf die Hilfe des Dorfpfarrers angewiesen – doch am Ende kommt die Auflösung von gänzlich unerwarteter Seite ...

Gelesen von Maximilian Laprell

Details

Sprecher

Maximilian Laprell

Spieldauer

7 Stunden und 4 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Family Sharing

Ja

Beschreibung

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Ja

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Sprecher

Maximilian Laprell

Spieldauer

7 Stunden und 4 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Erscheinungsdatum

03.05.2021

Verlag

United Soft Media Verlag GmbH

Hörtyp

Lesung

Sprache

Deutsch

EAN

9783803285454

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Sardinien ´69

Bewertung am 12.07.2021

Bewertet: Hörbuch-Download

Überraschend vielschichtig präsentiert sich der sardische Krimi, der die Mischung aus Krimi und Landeskunde nicht in der üblichen Weise verpackt sondern ein eigenes Flair versprüht. In den Siebzigern ist Sardinien noch vom Festland weitestgehend abgeschottet und die Welt noch so, wie man sie kennt: die Banditen sind eine Art Robin Hood, die Omertà hat ihre Gültigkeit und man hilft sich gegenseitig. Als der Vater des jungen Matteo tot aufgefunden wird und der Dorfidiot in einem Liedchen von der Verscharrung der Leiche berichtet, beginnt die Tragödie. Ein interessanter, von der breiten Masse abweichender Krimi der bisweilen an den alten Fernandel (Don Camillo) in der Figur des Don Cossu erinnert.

Sardinien ´69

Bewertung am 12.07.2021
Bewertet: Hörbuch-Download

Überraschend vielschichtig präsentiert sich der sardische Krimi, der die Mischung aus Krimi und Landeskunde nicht in der üblichen Weise verpackt sondern ein eigenes Flair versprüht. In den Siebzigern ist Sardinien noch vom Festland weitestgehend abgeschottet und die Welt noch so, wie man sie kennt: die Banditen sind eine Art Robin Hood, die Omertà hat ihre Gültigkeit und man hilft sich gegenseitig. Als der Vater des jungen Matteo tot aufgefunden wird und der Dorfidiot in einem Liedchen von der Verscharrung der Leiche berichtet, beginnt die Tragödie. Ein interessanter, von der breiten Masse abweichender Krimi der bisweilen an den alten Fernandel (Don Camillo) in der Figur des Don Cossu erinnert.

zu komplex strukturiert und unglaubwürdiges Finale

Martine H am 24.06.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein abgelegenes sardisches Bergdorf, dem seine Bewohner mehr und mehr entschwinden und für das sich nicht mal ein Bürgermeister findet, wird von zwei Morden heimgesucht. Stehen diese in Verbindung mit der Ausschreibung für den Bau eines Gefängnisses in diesem verlorenen Eck der Welt? Die Dorfbewohner werden unruhig. Als dann auch noch der Polizeiinspektor Marzio Boccinu vom Dienst suspendiert wird, wird es immer undurchsichtiger. Die Handlung an sich hat das Potential einer guten und interessanten Geschichte. Jedoch beginnt sich bereits am Anfang das Ganze ein wenig zu verlieren. Es erweist sich als teils schwierig, die Charaktere auseinanderzuhalten und zu übersehen, wer mit wem, wie verbandelt ist. Der Mittelteil zieht sich lange hin, was nicht einmal störend ist. Jedoch dann so empfunden wird, wenn es zum Schluss noch einmal zu einem Wirrwarr von Charakteren kommt und das Finale relativ schnell und unlogisch abgehandelt wird. Sicherlich findet die Geschichte schon alleine durch die leidenschaftliche Erzählung der italienischen Lebensart Publikum. Jedoch konnte sie mich durch eine zu komplizierte Strukturierung und zu hochgestochenes und deshalb unglaubwürdiges Finale nicht überzeugen.

zu komplex strukturiert und unglaubwürdiges Finale

Martine H am 24.06.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein abgelegenes sardisches Bergdorf, dem seine Bewohner mehr und mehr entschwinden und für das sich nicht mal ein Bürgermeister findet, wird von zwei Morden heimgesucht. Stehen diese in Verbindung mit der Ausschreibung für den Bau eines Gefängnisses in diesem verlorenen Eck der Welt? Die Dorfbewohner werden unruhig. Als dann auch noch der Polizeiinspektor Marzio Boccinu vom Dienst suspendiert wird, wird es immer undurchsichtiger. Die Handlung an sich hat das Potential einer guten und interessanten Geschichte. Jedoch beginnt sich bereits am Anfang das Ganze ein wenig zu verlieren. Es erweist sich als teils schwierig, die Charaktere auseinanderzuhalten und zu übersehen, wer mit wem, wie verbandelt ist. Der Mittelteil zieht sich lange hin, was nicht einmal störend ist. Jedoch dann so empfunden wird, wenn es zum Schluss noch einmal zu einem Wirrwarr von Charakteren kommt und das Finale relativ schnell und unlogisch abgehandelt wird. Sicherlich findet die Geschichte schon alleine durch die leidenschaftliche Erzählung der italienischen Lebensart Publikum. Jedoch konnte sie mich durch eine zu komplizierte Strukturierung und zu hochgestochenes und deshalb unglaubwürdiges Finale nicht überzeugen.

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von Gesuino Némus

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Kerstin Hahne

Thalia Bielefeld

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Televras, Sadinien, 1969 - Nummero Uno....

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieser sardische Kriminalroman beinhaltet nicht nur eine Zeitreise in die späten Sechziger, nein, er entführt uns Leser buchstäblich in eine andere Welt. Das Dorf Televras liegt umgeben von Bergen, der Macchia und dem Blick auf in der Ferne schimmernden Meeres, sozusagen im Nirgendwo. Ihr Essen (Käse, Brot, Schnaps, Ziegenbraten etc.) stellen die Leute dort noch alles selber her, Banditen durchstreifen die Wälder und die Polizei hat nicht viel zu melden. Als ein dorfbekannter Gauner tot aufgefunden wird, ist nicht nur die Polizei und der integre, schlaue Priester vor Ort involviert, sondern auch dessen zwei Schützlinge: der Überflieger Matteo , dessen Vater der Tote ist und Gesuino, der stumme Junge mit dem selektiven Gedächtnis. Aus diversen Blickwinkeln erzählt, gespickt mit sardischer Sprache und etlichen schrägen Figuren, ist dieser Auftaktband einer mittlerweile fünfbändigen, italienischen Serie, etwas, was möglichst am Stück gelesen werden sollte. Dann aber entfaltet diese vergangene, besondere Welt durchaus Kopfkino und hält uns bei der Stange bis zum stimmigen Ende.
3/5

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