Jersey, 1940. Als Hedy eine Stelle als Übersetzerin für die deutschen Besatzer der Kanalinsel antritt, weiß niemand, dass die junge Frau Jüdin ist. Während sie durch heimliche Akte des Widerstands versucht, gegen die Nazis aufzubegehren, verliebt sie sich ausgerechnet in den deutschen Wehrmachtssoldaten Kurt, der ihre Gefühle erwidert. Doch Hedys Identität bleibt nicht lange verborgen. Gemeinsam mit Kurt und einer guten Freundin schmiedet Hedy einen mutigen Plan, um ihren Verfolgern zu entkommen ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
Ele
aus xxx
5/5
17.11.2021
eBook (ePUB)
Mut und Liebe
Die Übersetzerin, Historischer Roman von Jenny Lecoat, Ebook, erschienen im Lübbe-Verlag.
Ein emotionaler Roman über die Besatzungszeit, im 2. Weltkrieg, auf den Kanalinseln.
Aus Angst vor einer Deportation muss die junge Jüdin Hedy aus Wien fliehen, zunächst scheint es auf den Kanalinseln noch relativ sicher, als Jersey von der Wehrmacht besetzt wird, ist sie auch dort in Gefahr. Aufgrund ihrer Fremdsprachenkenntnisse kann sie ein Stelle als Übersetzerin fürs Militär am Stützpunkt ergattern. Sie lernt den deutschen Offizier Kurt kennen, die beiden verlieben sich. Zusammen beschließen sie Widerstand zu leisten. Als die restlichen Juden auf der Insel, ebenfalls deportiert werden sollen, spitzt sich die Lage zu.
Das Buch besteht aus 12 umfangreichen Kapiteln, die an entscheidenden Handlungspunkten mit Jahreszahlen markiert sind. Es handelt sich um eine Geschichte, die auf einem historischen Hintergrund beruht. Eine gründliche Recherchearbeit kann ich der Autorin nur bestätigen. In auktorialer Sicht beschreibt Lecoat die Geschehnisse im Buch so lebensnah und glaubhaft, dass man die damaligen Zustände, die Angst, die Kälte, die Entbehrungen und Gefühle sehr gut nachvollziehen kann. Der Plot ist zu jeder Zeit plausibel und verständlich. Die Figuren sind charismatisch und hervorragend charakterisiert. Meine Lieblingsfigur neben der Protagonistin Hedy ist Kurt, denn trotz der Gefahr selbst erwischt zu werden hilft er Hedy sich von ihren Feinden zu verstecken, immer wieder steckt er ihr, die inzwischen knapp gewordenen Lebensmittel zu. Eine Figur die mich sehr beeindruckt hat ist Dorothea, die Frau von Hedys treuem Freund Anton. Anfangs dachte ich was für ein oberflächliches Plappermäulchen, sie redet sich sicher noch um Kopf und Kragen. Dorothea jedoch hat mich überrascht, sie ist die Figur die in der Geschichte die größte Entwicklung gemacht hat. Ihre Tapferkeit ist kaum zu überbieten, sie wird sogar von ihrer Familie verstoßen, als sie Anton heiratet. Mutig versteckt sie Hedy in ihrem Haus, organisiert Lebensmittel und bewahrt mit ihrer Unbeschwertheit Hedy davor aufzugeben. Sie hat sich als wahre Freundin erwiesen. Geheimpolizist Erich Wildgrube, dieser verachtenswerte Schurke, ist so plastisch beschrieben, dass ich ihn mir gut vorstellen konnte.
Von Beginn an erweist sich das Werk als Pageturner, die Autorin setzt Sprache sehr geschickt ein. Die umgangssprachlichen z. T. auch derben Begriffe, (Rotze, arme Schweine oder Plumpsklo etc.) beleben die Lektüre. Fremdsprachliche Phrasen und Wörter sind kursiv hervorgehoben,
Doch vor allem besticht das Werk durch seine Dramatik, zu jeder Zeit ist nervenzermürbende Spannung vorhanden, vor allem zu Kriegsende hin, überschlagen sich die Ereignisse. Einige Trennungsszenen waren so bitter und zu Herzen gehend geschildert, dass ich den Kummer direkt mitfühlen konnte. Ein Buch, das man nicht aus der Hand legt bevor die letzte Seite gelesen ist.
Die historischen Begebenheiten sind detailgetreu und korrekt erzählt, über die Situation während des 2. Weltkriegs auf den Kanalinseln habe ich mich bisher wenig befasst, es war interessant einmal darüber zu lesen.
Das Ende hat mir gut gefallen, deshalb möchte ich „Die Übersetzerin“ auch gerne empfehlen. Von mir 5 Sterne.
Sabdah65
aus Dorsten
5/5
16.10.2021
eBook (ePUB)
Berührende und spannende wahres Ereignis
DIE ÜBERSETZERIN von der Autorin
Jenny Lecoat
Jersey, 1940. Als Hedy eine Stelle als Übersetzerin für die deutschen Besatzer der Kanalinsel antritt, weiß niemand, dass die junge Frau Jüdin ist. Während sie durch heimliche Akte des Widerstands versucht, gegen die Nazis aufzubegehren, verliebt sie sich ausgerechnet in den deutschen Wehrmachtssoldaten Kurt, der ihre Gefühle erwidert. Doch Hedys Identität bleibt nicht lange verborgen. Gemeinsam mit Kurt und einer guten Freundin schmiedet Hedy einen mutigen Plan, um ihren Verfolgern zu entkommen ...
Das Cover fiel mir sofort ins Auge. Ich hatte über die Geschichte jedoch keine Vorstellung. Nachdem ich den Inhalt auf dem Cover gelesen hatte, wollte ich den Roman unbedingt lesen. Die Autorin Jenny Lecoat erzählt basierend auf einer wahren Begebenheit mit tatsächlichen und hypothetischen Einzelheiten eine Geschichte rührend und bewegend. Diese spielt auf der englischen Kanalinsel Jersey. Dadurch, das die Schriftstellerin perfekt recherchiert hat, findet der Leser sich in den Jahren der Nazis wieder und erlebt die historische schreckliche Zeit mittendrin. Die weiblichen Protagonistinnen waren mir sehr sympathisch. Ich habe mit beiden gelitten, gefühlt, gekämpft und auch gefreut. Auch Kurt fand ich sehr sympathisch. Da kann ich verstehen, daß Hedy sich in ihn verliebt. Obwohl er nach aussen ein Nazi ist, ist er mit allem was gerade schreckliches passiert nicht einverstanden und hilft wo er helfen kann. Ich erlebte die Geschichte fesselnd und spannend, so das ich das Buch selten zur Seite legen konnte. Den Epilog fand ich sehr schön.
brauneye29
aus Wachtendonk
5/5
13.10.2021
eBook (ePUB)
Wirkt sehr realistisch
Zum Inhalt:
Als Hedy 1940 auf Jersey eine Stelle als Übersetzerin für die Besatzer der Insel antritt, ahnt keiner dass sie eine Jüdin ist. Sie ahnen auch nicht, dass sie versucht, gegen das Regime aufzubegehren. Doch dann verliebt sie sich ausgerechnet in einen der Wehrmachtssoldaten. Gemeinsam mit ihm und einer Freundin schmieden sie ein Plan um zu entkommen.
Meine Meinung:
Ich mag ja Bücher, die einen historischen Hintergrund haben um den einen Geschichte gestrickt wird. Das ist hier sehr gut gelungen. Ich fand die Erzählung in Hinblick auf die Besatzung und die Umstände sehr realistisch geschildert. Zu mindestens habe ich das so empfunden ohne zu wissen, wie es wirklich war. Auch die Protagonisten haben mir gefallen, sehr gut ausgearbeitet und facettenreich. Insgesamt einfach ein Buch, dass Spaß gemacht hat bei der Lektüre.
Fazit:
Wirkt sehr realistisch
hapedah
5/5
04.10.2021
eBook (ePUB)
Eindrucksvolle Geschichte mir realem Hintergrund
Zu Beginn des zweiten Weltkrieges flüchtet Hedy aus ihrer österreichischen Heimat auf die Kanalinsel Jersey, doch bald darauf wird die Insel von der deutschen Wehrmacht besetzt. Als registrierte Jüdin verliert Hedy immer mehr Rechte, die Not zwingt sie schließlich dazu, eine Stelle als Übersetzerin bei den Besatzern anzunehmen wo sie sich bald darauf in den deutschen Soldaten Kurt verliebt. Als Hedy deportiert werden soll, hilft ihr Kurt, sich bei einer guten Freundin zu verstecken.....
"Die Übersetzerin" von Jenny Lecoat ist eine eindrucksvoller Roman, der sich mit einem dunklen Kapitel der deutschen Vergangenheit auseinander setzt. Das Buch beruht auf einer wahren Begebenheit, sowohl Hedy als auch ihre Freundin Dorothea sind keine erfundenen Figuren, was die Geschichte für mich besonders bewegend gestaltet hat. Sicher ist es nicht das erste von mir gelesene Buch, das die Schrecken des Krieges und der Judenverfolgung beschreibt, doch jedes einzelne Schicksal berührt mich auf seine Weise und auch diese Erzählung, die zum größten Teil aus Hedys Perspektive dargestellt ist, hat mich emotional gefesselt.
Den Schreibstil habe ich als eingängig und spannend empfunden, bis zur letzten Seite mochte ich den E-Book-Reader kaum aus der Hand legen. Die Autorin beschreibt die Ereignisse auf behutsame Weise und konzentriert sich in ihrer Schilderung auf einige wenige Figuren um Hedy herum. Damit gelingt es ihr meiner Meinung nach sehr gut, deren isolierte Situation darzustellen, so bleiben Personen wie z.B. die deutschen Freuen, mit denen Hedy tagtäglich das Büro teilt aber kaum einmal spricht, eher blass im Hintergrund. Für heutige Verhältnisse ist es schwer vorstellbar, aber zur damaligen Zeit war es für die Protagonistin zum Überleben notwendig, unscheinbar und kaum bemerkt zu bleiben. Der Roman hat mich von der ersten bis zur letzten Seite bewegt und beeindruckt, so dass ich dafür eine unbedingte Leseempfehlung ausspreche.
Fazit: Die Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten und hat mich auf jeder einzelnen Seite emotional gepackt und gefesselt, das eindrucksvolle Leseerlebnis empfehle ich gern weiter.
hapedah
5/5
04.10.2021
eBook (ePUB)
Eindrucksvolle Geschichte mir…
Eindrucksvolle Geschichte mir realem Hintergrund Zu Beginn des zweiten Weltkrieges flüchtet Hedy aus ihrer österreichischen Heimat auf die Kanalinsel Jersey, doch bald darauf wird die Insel von der deutschen Wehrmacht besetzt. Als registrierte Jüdin verliert Hedy immer mehr Rechte, die Not zwingt sie schließlich dazu, eine Stelle als Übersetzerin bei den Besatzern anzunehmen wo sie sich bald darauf in den deutschen Soldaten Kurt verliebt. Als Hedy deportiert werden soll, hilft ihr Kurt, sich bei einer guten Freundin zu verstecken..... "Die Übersetzerin" von Jenny Lecoat ist eine eindrucksvoller Roman, der sich mit einem dunklen Kapitel der deutschen Vergangenheit auseinander setzt. Das Buch beruht auf einer wahren Begebenheit, sowohl Hedy als auch ihre Freundin Dorothea sind keine erfundenen Figuren, was die Geschichte für mich besonders bewegend gestaltet hat. Sicher ist es nicht das erste von mir gelesene Buch, das die Schrecken des Krieges und der Judenverfolgung beschreibt, doch jedes einzelne Schicksal berührt mich auf seine Weise und auch diese Erzählung, die zum größten Teil aus Hedys Perspektive dargestellt ist, hat mich emotional gefesselt. Den Schreibstil habe ich als eingängig und spannend empfunden, bis zur letzten Seite mochte ich den E-Book-Reader kaum aus der Hand legen. Die Autorin beschreibt die Ereignisse auf behutsame Weise und konzentriert sich in ihrer Schilderung auf einige wenige Figuren um Hedy herum. Damit gelingt es ihr meiner Meinung nach sehr gut, deren isolierte Situation darzustellen, so bleiben Personen wie z.B. die deutschen Freuen, mit denen Hedy tagtäglich das Büro teilt aber kaum einmal spricht, eher blass im Hintergrund. Für heutige Verhältnisse ist es schwer vorstellbar, aber zur damaligen Zeit war es für die Protagonistin zum Überleben notwendig, unscheinbar und kaum bemerkt zu bleiben. Der Roman hat mich von der ersten bis zur letzten Seite bewegt und beeindruckt, so dass ich dafür eine unbedingte Leseempfehlung ausspreche. Fazit: Die Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten und hat mich auf jeder einzelnen Seite emotional gepackt und gefesselt, das eindrucksvolle Leseerlebnis empfehle ich gern weiter.
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5/5
03.12.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Kriegsdrama auf der Insel...
Ein Kriegsdrama auf der Insel Jersey. Die Autorin legt uns ein sprachgewaltiges und sehr bewegendes Buch vor. Ganz großes Kino, dass ich jedem/r Leser*in unbedingt weiterempfehlen möchte.
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5/5
14.10.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Beeindruckend und zugleich bedrückend...
Beeindruckend und zugleich bedrückend ist dieser Roman geschrieben, der auf der Kanalinsel Jersey im 2. Weltkrieg spielt. Es ist unglaublich, wie viel Kraft, Stärke und Hoffnung die Menschen aufbringen, um zu überleben. Solche Bücher sollten in der Schule gelesen werden.
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5/5
04.02.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine Geschichte von Mut und Liebe in dunkler Zeit
Vor den Nationalsozialisten auf die Insel Jersey geflüchtet, sieht sich die Jüdin Hedy der Gefahr der deutschen Besatzung ausgesetzt. Entgegen allen inneren und äußeren Widerständen verliebt sie sich in den jungen Wehrmachtsoffizier Kurt. Doch hoffnungslose Umstände führen immer stärker zu Gefahren und Bedrängnissen. Ob es für beide eine gemeinsame Zukunft geben kann, ist fraglich.
Dieser Roman beruht auf einer wahren Geschichte und erzählt fesselnd und eindringlich von Mut, Freundschaft und Liebe.
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5/5
03.02.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Liebe gegen alle Widrigkeiten
Zum Thema Widerstand, Flucht und Leben zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges gibt es eine ganze Bandbreite zur Auswahl. Warum ich Ihnen diesen dramatisch wie fesselnden Roman ans Herz lege, ist der Tatsache geschuldet, dass er auf einer wahren Begebenheit beruht. Akribisch hat Jenny Lecoat das Leben der Hedwig Bercu recherchiert und ihr mit diesem Roman das fiktive Gesicht der Jüdin Hedy gegeben. Diese flieht 1940 auf die Kanalinseln, findet dort Arbeit und verliebt sich in den deutschen Wehrmachtssoldaten Kurt. Eine Liebe, die damals nicht möglich war. Wird diese Liebe die Schrecken des Krieges bezwingen? Wir Leserinnen wünschen es dem jungen Paar so sehr.
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5/5
14.11.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Die Übersetzerin - eine junge,...
Die Übersetzerin - eine junge, jüdische Frau kämpft ums Überleben auf der Kanalinsel Jersey.
Nach einer wahren Begebenheit, einfühlsam und packend erzählt.
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