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Band 2
Eberhardt & Jarmer ermitteln Band 2

Der dreizehnte Mann

Justiz-Krimi

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Der dreizehnte Mann

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ab 9,99 €

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

7747

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2022

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

336

Beschreibung

Rezension

"Die Justiz-Krimis um Strafverteidiger Rocco Eberhardt und Rechtsmediziner Justus Jarmer sind Hochgeschwindigkeitskrimis, die keine Haltestation kennen! "

Details

Verkaufsrang

7747

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2022

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,5/12,2/3 cm

Gewicht

302 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-52844-0

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Spannend bis zur letzten Seite

Bewertung am 22.11.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Auch im 2. Band derKrimi-Reihe lassen Florian Schwiecker und Rechtsmediziner Michael Tsokos wieder tief hinter die Kulissen des deutschen Justiz-Systems blicken. Der spannende Fall um einen Mord vor dem Hintergrund eines Missbrauchs-Skandals ist inspiriert von einer wahren Geschichte. Guter Einstieg in die Geschichte, flüssige Schreibweise, spannungsaufbauender Stil. Sehr schönes Cover und generell eine Geschichte deren Ende sich komplett ändert, weil man nicht mit diesem Ausgang rechnet. Rocco Eberhardt ist eine sehr sympathische Hauptfigur, von der man einfach mehr erfahren möchte. Bin schon auf den nächsten Fall gespannt. Vielleicht kommt dann auch noch eine kleine Liebesgeschichte dazu. Der zweite Teil war meiner Meinung nach besser als der erste und somit bin ich schon ganz gespannt wie es in einem dritten Teil weitergehen könnte.

Spannend bis zur letzten Seite

Bewertung am 22.11.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Auch im 2. Band derKrimi-Reihe lassen Florian Schwiecker und Rechtsmediziner Michael Tsokos wieder tief hinter die Kulissen des deutschen Justiz-Systems blicken. Der spannende Fall um einen Mord vor dem Hintergrund eines Missbrauchs-Skandals ist inspiriert von einer wahren Geschichte. Guter Einstieg in die Geschichte, flüssige Schreibweise, spannungsaufbauender Stil. Sehr schönes Cover und generell eine Geschichte deren Ende sich komplett ändert, weil man nicht mit diesem Ausgang rechnet. Rocco Eberhardt ist eine sehr sympathische Hauptfigur, von der man einfach mehr erfahren möchte. Bin schon auf den nächsten Fall gespannt. Vielleicht kommt dann auch noch eine kleine Liebesgeschichte dazu. Der zweite Teil war meiner Meinung nach besser als der erste und somit bin ich schon ganz gespannt wie es in einem dritten Teil weitergehen könnte.

Wer auf gut ausgearbeitete Kriminalromane mit detaillierten Ermittlungen steht, sollte hier definitiv zugreifen

Susi Aly am 25.09.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nachdem mich ja schon der erste Kriminalroman von Florian Schwiecker und Michael Tsokos sehr begeistern konnte, war ich sehr gespannt auf den zweiten Fall für Rocco Eberhardt und Justus Jarmer. Ich möchte hiermit aufs deutlichste darauf hinweisen, dass es sich um einen Justiz-Krimi handelt und man es überwiegend mit Ermittlungen zu tun bekommt. Ich mag den Schreibstil der beiden nach wie vor sehr gern. Und auch hier konnten sie mich damit auf jeder Ebene fesseln und begeistern. Wie schon im letzten Band konnte mich auch hier Rocco Eberhardt mit am meisten begeistern. Richtig gut fand ich, dass die Ermittler hier auch etwas mehr Tiefe erreichen und man etwas mehr aus ihrem Privatleben erfährt. Die Nebencharaktere fand ich sehr gut gezeichnet. Sie waren greifbar und stets gut spürbar, zudem authentisch in ihren Handlungen und Gedankengängen. Der Einstieg fiel mir wieder sehr leicht. Dieser Krimi strotzt keinesfalls vor Action und Blut vergießen. Dafür ist die Spannung eher unterschwellig spürbar. Hier befassen sie sich mit einer Thematik, die von Schmerz, Leid und Angst gezeichnet ist. Ich muss sagen, dass mir das wirklich zu schaffen gemacht hat. Zumal es in unserer heutigen Gesellschaft kein Einzelfall ist und man immer wieder damit konfrontiert wird. Hier wird sich mit Missbrauch in jeglicher Form befasst und das haben die beiden Autoren in meinen Augen großartig aufgegriffen und ausgearbeitet. Dabei kommt die Brisanz, die Hilflosigkeit und Tragik angesichts der Thematik unglaublich gut zur Geltung. Es wird jedoch auch aufgezeigt, welche perfide Abgründe sich hier auftun und dass danach nichts mehr ist, wie es war. Es verändert, verankert sich in dir und du bist diesem schutzlos ausgeliefert. Was eine gewisse Wut Verzweiflung und Hilflosigkeit heraufbeschwört. Auch wenn ich diesen Fall nicht ganz so spannend, wie den ersten Fall fand, so konnte er mich dennoch begeistern. Denn die beiden Autoren binden auch hier wieder gekonnt Twists ein, die ich so nicht erwartet habe. Die mich erschüttert haben und ein Stück weit nachdenklich gestimmt haben. Ich bin gespannt, was mich im dritten Band erwarten wird. Wer auf gut ausgearbeitete Kriminalromane mit detaillierten Ermittlungen steht, sollte hier definitiv zugreifen. Denn daneben wird mit viel Emotionalität und tiefgreifenden Auswirkung gepunktet. Fazit: Auch mit ihrem zweiten Justiz-Krimi rund um Rocco Eberhardt und Justus Jarmer konnten mich Florian Schwiecker und Michael Tsokos wieder unglaublich begeistern. Herausragende Ermittlungsarbeit, verbunden mit einer sehr sensiblen und schmerzhaften Thematik, werden Gefilde erreicht, die schmerzhaft berühren und nachdenklich stimmen. Wer auf gut ausgearbeitete Kriminalromane mit detaillierten Ermittlungen steht, sollte hier definitiv zugreifen.

Wer auf gut ausgearbeitete Kriminalromane mit detaillierten Ermittlungen steht, sollte hier definitiv zugreifen

Susi Aly am 25.09.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nachdem mich ja schon der erste Kriminalroman von Florian Schwiecker und Michael Tsokos sehr begeistern konnte, war ich sehr gespannt auf den zweiten Fall für Rocco Eberhardt und Justus Jarmer. Ich möchte hiermit aufs deutlichste darauf hinweisen, dass es sich um einen Justiz-Krimi handelt und man es überwiegend mit Ermittlungen zu tun bekommt. Ich mag den Schreibstil der beiden nach wie vor sehr gern. Und auch hier konnten sie mich damit auf jeder Ebene fesseln und begeistern. Wie schon im letzten Band konnte mich auch hier Rocco Eberhardt mit am meisten begeistern. Richtig gut fand ich, dass die Ermittler hier auch etwas mehr Tiefe erreichen und man etwas mehr aus ihrem Privatleben erfährt. Die Nebencharaktere fand ich sehr gut gezeichnet. Sie waren greifbar und stets gut spürbar, zudem authentisch in ihren Handlungen und Gedankengängen. Der Einstieg fiel mir wieder sehr leicht. Dieser Krimi strotzt keinesfalls vor Action und Blut vergießen. Dafür ist die Spannung eher unterschwellig spürbar. Hier befassen sie sich mit einer Thematik, die von Schmerz, Leid und Angst gezeichnet ist. Ich muss sagen, dass mir das wirklich zu schaffen gemacht hat. Zumal es in unserer heutigen Gesellschaft kein Einzelfall ist und man immer wieder damit konfrontiert wird. Hier wird sich mit Missbrauch in jeglicher Form befasst und das haben die beiden Autoren in meinen Augen großartig aufgegriffen und ausgearbeitet. Dabei kommt die Brisanz, die Hilflosigkeit und Tragik angesichts der Thematik unglaublich gut zur Geltung. Es wird jedoch auch aufgezeigt, welche perfide Abgründe sich hier auftun und dass danach nichts mehr ist, wie es war. Es verändert, verankert sich in dir und du bist diesem schutzlos ausgeliefert. Was eine gewisse Wut Verzweiflung und Hilflosigkeit heraufbeschwört. Auch wenn ich diesen Fall nicht ganz so spannend, wie den ersten Fall fand, so konnte er mich dennoch begeistern. Denn die beiden Autoren binden auch hier wieder gekonnt Twists ein, die ich so nicht erwartet habe. Die mich erschüttert haben und ein Stück weit nachdenklich gestimmt haben. Ich bin gespannt, was mich im dritten Band erwarten wird. Wer auf gut ausgearbeitete Kriminalromane mit detaillierten Ermittlungen steht, sollte hier definitiv zugreifen. Denn daneben wird mit viel Emotionalität und tiefgreifenden Auswirkung gepunktet. Fazit: Auch mit ihrem zweiten Justiz-Krimi rund um Rocco Eberhardt und Justus Jarmer konnten mich Florian Schwiecker und Michael Tsokos wieder unglaublich begeistern. Herausragende Ermittlungsarbeit, verbunden mit einer sehr sensiblen und schmerzhaften Thematik, werden Gefilde erreicht, die schmerzhaft berühren und nachdenklich stimmen. Wer auf gut ausgearbeitete Kriminalromane mit detaillierten Ermittlungen steht, sollte hier definitiv zugreifen.

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Heike Ulrich

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4/5

Meine Empfehlung als Urlaubslektüre

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der zweite Justiz-Krimi der Bestseller Autoren Floria Schwieker und Michael Tsokos verspricht wieder Kurzweil und Spannung in einem. Rechtsanwalt Rock Eberhard und Gerichtsmediziener Dr. Justus Jarmer lösen gemeinschaftlich diesen brisanten Fall. In detailirten und minutiös beschriebenen 103 Kapiteln wird ein gesellschaftlich brisantes und hochaktuelles Thema spannend aufgearbeitet. Ich empfehle diesen kurzweiligen und gut recherchierten Krimi, und warte mit Spannung auf eine weitere Folge der Krimi-Reihe.
4/5

Meine Empfehlung als Urlaubslektüre

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der zweite Justiz-Krimi der Bestseller Autoren Floria Schwieker und Michael Tsokos verspricht wieder Kurzweil und Spannung in einem. Rechtsanwalt Rock Eberhard und Gerichtsmediziener Dr. Justus Jarmer lösen gemeinschaftlich diesen brisanten Fall. In detailirten und minutiös beschriebenen 103 Kapiteln wird ein gesellschaftlich brisantes und hochaktuelles Thema spannend aufgearbeitet. Ich empfehle diesen kurzweiligen und gut recherchierten Krimi, und warte mit Spannung auf eine weitere Folge der Krimi-Reihe.

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4/5

Spielt wenig im Gerichtssaal, kann aber trotzdem überzeugen

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit dem ersten Teil "Die siebte Zeugin" der neuen Justiz-Krimi von dem Autorenduo, wird eine Richtung eingeschlagen, die in Krimis seltener zu finden. Nachdem mir der erste Band mit seinem gewählten Fokus begeistern konnte, stand es für mich außer Frage, dass ich auch zu den weiteren Teilen der Reihe greife. Auch wenn mir das Lesen vom zweiten Band wieder Spaß gemacht hat, war ich doch etwas enttäuscht, dass dieser Krimi nicht ganz so viel im Gerichtszahl spielt wie sein Vorgänger. Timo Krampe und sein Freund Jörg haben sich vorgenommen einen Skandal aus ihrer Kindheit an die Öffentlichkeit zutragen. Dieses Vorhaben wird jedoch zum Verhängnis von Jörg und so verschwindet dieser, bis er ermordet aufgefunden wird. Timo Krampe wendet sich an Rocco Eberhardt und so beschäftigt sich dieser mit der Vergangenheit, allen voran mit dem Granther-Experiment, bei dem Pflegekinder von den Jugendämtern bewusst an pädophile Männer vermittelt hat... Der Start erfolgt mit kurzen Kapiteln und schnell Erzählwechseln und beginnt dabei gleich mit dem Geschehen. Dadurch das die Geschichte nicht sonderlich komplex ist, gerade zu Beginn, erfolgt der Einstieg flott und ohne Probleme. Die kurzen Kapiteln und vielen verschiedenen Erzählperspektiven ziehen sich durch das ganze Buch und bringt dadurch Tempo mit rein. Dabei hatte ich, wie schon in dem Vorgänger, keine Probleme damit den Überblick zu behalten und konnte mich schnell auf die verschiedenen Sichtweisen einstellen. Auch die Abwechslung ist gegeben und es wird nicht so schnell langweilig. Die ersten 50-100 Seiten halten dabei aber keine wirklichen Überraschungen bereit, da das meiste schon von dem Klappentext vorweg genommen wird, was ich etwas schade fand. Trotzdem konnte mich die Geschichte recht schnell in seinen Bann ziehen. Die meisten Figuren sind aus dem Vorgänger bekannt und die Charakterentwicklung wird nach und nach deutlich, auch wenn hier nicht der Fokus des Krimis liegt. Das ich den Vorgänger gelesen habe ist bei mir schon etwas her, wodurch ich mit den meisten Protagonisten nicht mehr ganz vertraut war. Durch die kurzen Kapitel ist es auch eher schwerer gänzlich mit den Protagonisten warm zu werden, aber das fand ich nicht unbedingt schlimm. Die Figuren bieten eine breite Mischung, so dass es aus einigen Fachbereichen wieder verschiedene Schwerpunkte zu entdecken gibt, wodurch die Geschichte auch hier wieder einige Abwechslung erhält. Diese Abwechslung hat die Geschichte auch für mich ein wenig nötig gehabt. Wie schon erwähnt habe ich mir gewünscht, dass auch dieser Krimi wieder viel im Gerichtssaal spielt, aber das war leider nicht wieder Fall. Zwar kommt es auch dazu, dass sich die Figuren vor Gericht wiederfinden, aber das passiert eher später im Buch und auch nur über wenige Seiten hinweg. Hinzu kommt, dass ich die Funktion von Rocco Eberhardt in diesem Teil nicht ganz nachvollziehen konnte. Es finden sich von seiner Seite weder besondere Ermittlungen, noch eine besondere Funktion als Anwalt. Es ist viel mehr so, dass er einfach die ganzen Informationen zugespielt bekommt und das wars dann. Das Autorenduo weiß jedoch wann der richtige Zeitpunkt für neue Hinweise ist und kann dadurch die Spannung über die Seiten hinweg aufrecht halten. Es werden auch einige Fälle aus der Vergangenheit der Figuren kurz eingebaut und erläutert, was aufjedenfall interessant und spannend zu lesen ist, auch wenn sie keine Relevanz für die eigentliche Geschichte haben. Obwohl ich mir den Aufbau der Geschichte anders gewünscht hätte, bietet sich auch mit diesem Band ein Fall, der überzeugen kann und auf sich aufmerksam macht. Als Leser macht man sich seine Gedanken und rätselt auch um den Ausgang der Geschichte. Am Ende konnten mich die beiden Autoren nochmal sehr überraschen und können mit dem Gesamtbild auch wieder mit diesem Krimi überzeugen.
4/5

Spielt wenig im Gerichtssaal, kann aber trotzdem überzeugen

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit dem ersten Teil "Die siebte Zeugin" der neuen Justiz-Krimi von dem Autorenduo, wird eine Richtung eingeschlagen, die in Krimis seltener zu finden. Nachdem mir der erste Band mit seinem gewählten Fokus begeistern konnte, stand es für mich außer Frage, dass ich auch zu den weiteren Teilen der Reihe greife. Auch wenn mir das Lesen vom zweiten Band wieder Spaß gemacht hat, war ich doch etwas enttäuscht, dass dieser Krimi nicht ganz so viel im Gerichtszahl spielt wie sein Vorgänger. Timo Krampe und sein Freund Jörg haben sich vorgenommen einen Skandal aus ihrer Kindheit an die Öffentlichkeit zutragen. Dieses Vorhaben wird jedoch zum Verhängnis von Jörg und so verschwindet dieser, bis er ermordet aufgefunden wird. Timo Krampe wendet sich an Rocco Eberhardt und so beschäftigt sich dieser mit der Vergangenheit, allen voran mit dem Granther-Experiment, bei dem Pflegekinder von den Jugendämtern bewusst an pädophile Männer vermittelt hat... Der Start erfolgt mit kurzen Kapiteln und schnell Erzählwechseln und beginnt dabei gleich mit dem Geschehen. Dadurch das die Geschichte nicht sonderlich komplex ist, gerade zu Beginn, erfolgt der Einstieg flott und ohne Probleme. Die kurzen Kapiteln und vielen verschiedenen Erzählperspektiven ziehen sich durch das ganze Buch und bringt dadurch Tempo mit rein. Dabei hatte ich, wie schon in dem Vorgänger, keine Probleme damit den Überblick zu behalten und konnte mich schnell auf die verschiedenen Sichtweisen einstellen. Auch die Abwechslung ist gegeben und es wird nicht so schnell langweilig. Die ersten 50-100 Seiten halten dabei aber keine wirklichen Überraschungen bereit, da das meiste schon von dem Klappentext vorweg genommen wird, was ich etwas schade fand. Trotzdem konnte mich die Geschichte recht schnell in seinen Bann ziehen. Die meisten Figuren sind aus dem Vorgänger bekannt und die Charakterentwicklung wird nach und nach deutlich, auch wenn hier nicht der Fokus des Krimis liegt. Das ich den Vorgänger gelesen habe ist bei mir schon etwas her, wodurch ich mit den meisten Protagonisten nicht mehr ganz vertraut war. Durch die kurzen Kapitel ist es auch eher schwerer gänzlich mit den Protagonisten warm zu werden, aber das fand ich nicht unbedingt schlimm. Die Figuren bieten eine breite Mischung, so dass es aus einigen Fachbereichen wieder verschiedene Schwerpunkte zu entdecken gibt, wodurch die Geschichte auch hier wieder einige Abwechslung erhält. Diese Abwechslung hat die Geschichte auch für mich ein wenig nötig gehabt. Wie schon erwähnt habe ich mir gewünscht, dass auch dieser Krimi wieder viel im Gerichtssaal spielt, aber das war leider nicht wieder Fall. Zwar kommt es auch dazu, dass sich die Figuren vor Gericht wiederfinden, aber das passiert eher später im Buch und auch nur über wenige Seiten hinweg. Hinzu kommt, dass ich die Funktion von Rocco Eberhardt in diesem Teil nicht ganz nachvollziehen konnte. Es finden sich von seiner Seite weder besondere Ermittlungen, noch eine besondere Funktion als Anwalt. Es ist viel mehr so, dass er einfach die ganzen Informationen zugespielt bekommt und das wars dann. Das Autorenduo weiß jedoch wann der richtige Zeitpunkt für neue Hinweise ist und kann dadurch die Spannung über die Seiten hinweg aufrecht halten. Es werden auch einige Fälle aus der Vergangenheit der Figuren kurz eingebaut und erläutert, was aufjedenfall interessant und spannend zu lesen ist, auch wenn sie keine Relevanz für die eigentliche Geschichte haben. Obwohl ich mir den Aufbau der Geschichte anders gewünscht hätte, bietet sich auch mit diesem Band ein Fall, der überzeugen kann und auf sich aufmerksam macht. Als Leser macht man sich seine Gedanken und rätselt auch um den Ausgang der Geschichte. Am Ende konnten mich die beiden Autoren nochmal sehr überraschen und können mit dem Gesamtbild auch wieder mit diesem Krimi überzeugen.

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Der dreizehnte Mann

von Florian Schwiecker, Michael Tsokos

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