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Hildegard E. Keller

1. Was wir scheinen

Was wir scheinen

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Daniela Bette-Koch

Spieldauer

16 Stunden und 3 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

21.06.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Downloaddatei

Anzahl Dateien

314

Verlag

Lübbe Audio

Originaltitel

Was wir scheinen

Sprache

Deutsch

EAN

9783838797137

Beschreibung

Rezension

»Als Leser sitzt man mit Hannah Arendt und ihren wechselnden Gesprächspartnern am Tisch und hört ihren Gesprächen zu. Weil diese überaus gescheit und anregend sind und auch den Humor nicht missen lassen, lohnt sich die Lektüre sehr.« Heribert Prantl im SZ-Newsletter»Die große Stärke dieses zudem unterhaltsam geschriebenen Romans ist es, dass man Hannah Arendt beim Zweifeln, beim Begreifen, beim Selberdenken eng begleiten darf.«Jens Uthoff, taz»Hildegard E. Keller ist mit WAS WIR SCHEINEN das Kunstwerk gelungen, einen Roman über Hannah Arendt zu schreiben, der sich leicht lesen lässt, ohne das Thema auf die leichte Schulter zu nehmen.« Eva Bachmann, Kulturmagazin Saiten»Was für ein Buch! Es fordert Aufmerksamkeit und schenkt Wissen, es ermuntert zum Denken, zur Teilnahme an einem ungewöhnlichen Leben, in das der Leser eintaucht, als wenn er der nun verstorbenen Frau persönlich begegnet. Welch eine literarisch-stilistische Leistung, ich bin wirklich begeistert.« Rita Hoffmann, Kultur»Es verwischen sich Fakten und man erlangt mit den Erinnerungen der fiktiven Hannah Arendt einen enormen Eindruck von Wirken und Leben der realen Persönlichkeiten und Ereignisse. Hildegard E. Keller schreibt mit viel Wissen und Empathie, Hannah Arendt kommt durch Quellen gestützt selbst zu Wort.« Hauke Harder, Leseschatz»Keller hütet sich davor, ins Voyeuristische abzugleiten, sondern bleibt mit ihrer Figur auf Augenhöhe. Ein einfühlsames Portrait einer Denkerin zwischen den Stühlen, das Authentizität schafft und Stärke beweist.« Anika Waldorf, literaturkritik.de»Keller gelingt mit der Anlage ihres Buchs ein Überraschungscoup. Denn selbst vielen Arendt-Kennerinnen und -Kennern ist oft nicht bewusst, welche Rolle die Schweiz und das Tessin im Leben dieser Frau spielten, die lange in New York lebte.« Jürg Steiner, Bündner Tagblatt»Hildegard Keller bringt die Frau, die in die Abgründe eines Jahrhunderts geschaut hat, zurück ins Leben.« Stefan Busz & Priska Amstutz, TagesanzeigerPorträt im Schweizer Fernsehen: SRF Gesichter und Geschichten Buchvorstellung auf SRF Kulturplatz: Macht und Gewalt

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Daniela Bette-Koch

Spieldauer

16 Stunden und 3 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

21.06.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Downloaddatei

Anzahl Dateien

314

Verlag

Lübbe Audio

Originaltitel

Was wir scheinen

Sprache

Deutsch

EAN

9783838797137

Herstelleradresse

Lübbe Audio
Schanzenstr. 6-20
51063 Köln
Deutschland
Email: kundenservice@luebbe.de
Url: www.luebbe.de
Telephone: +49 221 82000
Fax: +49 221 82003150

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  • Angela K

    aus Hamburg

    5/5

    29.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wunderbares Buch - voller Poesie und Erkenntnis

    Die Autorin nimmt uns mit auf eine Reise voller wundervoller Bilder und Geschichte/n. Hannah Arendt (Denken ohne Geländer) ist auch heute für uns lehrreich und inspirierend. Frau Keller hat mit Ihrem Buch "Was wir scheinen" eine wunderbare Möglichkeit des Erinnerns an Hannah Arendt geschaffen.

  • Bewertung

    aus Zürich

    5/5

    25.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr guter Stil

    Sehr guter Stil. Hanna Arendts Leben in Romanform liest sich sehr gut und ist ausserdem noch informativ. Hildegard Keller schreibt sehr anschaulich und spannend. Obwohl ich den Lebenslauf von Hanna Arnedt kenne, gefällt mir die Romanform gut.

  • Bewertung

    5/5

    18.09.2021

    eBook (ePUB)

    Roman oder Sachbuch?

    Die Sache wird zum Roman und gewinnt dabei sogar an Sachlichkeit, Authentizität und Glaubwürdigkeit. Eine enorme Fülle an Stoff und eine Neugier für das Detail finden Ein-gang in das recht umfangreiche Werk, ohne dass die minutiös ermittelten Einzelheiten zu einer ermüdenden Kette aufgereiht würden. Die Autorin nimmt den Lesenden nicht allein das Stoffsammeln ab, sondern auch die Verinnerlichung. Dieses innerliche Erfassen und Erleben setzt sie in Szenen um; das ganze Buch wird zu einem zielführenden „geplanten Zappen“. Die Leserinnen und Leser schauen in präzis ausgemalte Geschehen und verfolgen Dialoge, denen nichts an Nähe zur Wirklichkeit fehlt. Die Spannung beginnt mit den ersten Zeilen, fällt nie ab, muss keine Längen überbrücken und profitiert von der durchgehenden Dynamik. Diese dreht in verkraftbarem Tempo um die statische Frage nach Wahr-heit und Existenz. Die Wissenschaftlerin Keller hat sich mit der Brüchigkeit der Objektivi-tät abgefunden und begegnet der Allgegenwart und Allmacht des Subjektiven mit dessen ästhetischer Sublimierung. Der mit einer eleganten, eingängigen, jede Überdrehung mei-denden Sprache vorgetragene verinnerlicht verarbeitete Stoff wird zum Kunstwerk und gewinnt damit eine Aussagequalität, die auch noch so subtile, rein wissenschaftliche Ab-handlungen nicht zu erreichen vermöchten.

  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    06.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein intelligentes Porträt

    Über Hannah Arendt bin ich während des Studiums immer wieder gestolpert, allerdings habe ich mich nie dazu überwinden können, ein Werk von ihr zu lesen. Durch Zufall bin ich auf diesen biographischen Roman gestoßen und habe mich gefreut, hier eine Lücke schließen zu können. Der fast 600 Seiten starke Roman (ohne Fotos, vermutlich um die Abgrenzung zu einer Biographie zu schaffen) ist komplex und sehr detailliert. Kellers Text ist sehr dicht und gerade für LeserInnen, die weniger Hintergrundwissen über Hannah Arendts Leben und Werk bzw. Philosophie im Allgemeinen haben, stellt die Einordnung der Fülle an Namen und Informationen, an Spitznamen und Textbrüchen eine Herausforderung dar. Es ist hilfreich, sich zusätzliche Informationen zur Einordnung zu besorgen und es braucht eine gewisse Zeit, bis man sich an diesen anspruchsvollen und ungewöhnlichen Schreibstil gewöhnt hat. Man sollte sich vor dem Kauf auch klar darüber sein, dass man keine Biographie zu erwarten hat. Im Roman begleitet man die Philosophin auf ihre letzte Reise 1975 von New York in die Schweiz – im Gepäck: viele Bücher und noch mehr Erinnerungen. Durch diese letzten erholsamen Wochen kurz vor ihrem Tod wird Arendts Alltag beschrieben, aber auch Erinnerungen an vergangene Lebensstationen, besonders an die Zeit ihrer Immigration, an ihre Beziehungen, aber auch an weiter zurückliegende Erlebnisse. Insgesamt wird ein komplexes Bild einer sehr interessanten, intelligenten und unabhängigen Frau gezeichnet – man erhält (auch durch die eingefügten Originalzitate) einen guten Einblick in ihre Ansichten. ihre Theorie, ihr Denken. Genauso wie durch eingearbeiteten Dialoge, die ihre Kommunikation mit vielen Persönlichkeiten ihrer Zeit aufzeigen. Und auch die Kritik an Arendts Positionen lässt Keller nicht aus. Zusammenfassend ist Keller durch ausführliche Recherche ein einfühlsames und umfassendes Porträt gelungen, das einem eine komplexe Persönlichkeit viel näher bringt, aber aufgrund des Schreibstils sicher nicht für jeden gut geeignet ist. Wenn man sich aber auf den Text einlässt, bekommt man viele Denkanstöße und Lust darauf, Originaltexte von Arendt zu lesen. Ich vergebe daher 4 Sterne.

  • Bewertung

    aus Oldenburg

    5/5

    10.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein "must have" (dickes) Buch

    Was wir scheinen ist für mich eines der "must have" (dicken) Bücher aus dem Frühling 2021. Ich war immer schon vom Werk Hannah Arendts fasziniert und hoffe, dass nun in Romanform die Lebens- und Reisegeschichte dieser beeindruckenden Frau (hoffenlich vielen) Menschen erreicht. Für mich ist es eine besondere Leistung der Autorin Hildegard E. Keller, dass sie eine Form zwischen Realität und Fiktion findet, die Hannah Arendt (und viele ZeitgenössInnen aus Kunst und Politik) wieder ins Leben zurückzuholen scheint... und zwar ganz nahbar und weit weg von Podesten, auf die so bedeutende Persönlichkeiten oft gehoben werden. Keller schreibt für LeserInnen "auf Augenhöhe mit der Hauptfigur... mit ihren Augen die Welt sehen[d]". Das sorgt nicht nur für Sympathie und Empathie, sondern auch für ein flüssiges Leseerlebnis. Ich konnte das Buch nur schwer aus den Händen legen und habe in fast jeder freien Minute weitergeschmökert. Zudem gibt es zahlreiche Geschichten mit erschreckend großem Aktualitätsbezug, wie z.B. ein Leserbrief Hannahs bezüglich James Baldwins Essay über Negro Question im New Yorker oder Fake News, die im Buch als "Big Lie" bezeichnet werden: "Realität ist begrenzt, aber hier sind die Möglichkeiten unbegrenzt." Wie wahr. "Was wir scheinen" ist ein Buch mit uneingeschränkter Leseempfehlungen für alle LeserInnen, die gerne über und von starken Frauen lesen und gleichzeitig gut unterhalten werden möchten. Durch das Buch ist meine etwas schlummernde Neugier auf Hannah Arendt wieder aufgeweckt worden und mir werden so einige Passagen daraus lange im Gedächtnis bleiben, z.B. mein Lieblingszitat und vielleicht so etwas wie ein Mantra bezüglich des Miteinanders in Zeiten von gespaltenen Gesellschaften: "Vielleicht können Sie sich entschließen, es in diesem Falle so zu halten, wie ich; nämlich, dass Menschen mehr wert sind als ihre Meinungen, aus dem einfachen Grunde, weil Menschen de facto mehr sind, als was sie denken oder tun."

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Bewertungen (56)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Kristina Oberlinger

    Kristina Oberlinger

    Thalia Mayersche Gummersbach

    Buchhändler*in

    5/5

    22.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hommage an eine große Denkerin

    Ausgehend von ihrem letzten Aufenthalt im Tessin 1975 zeichnet Hildegard E. Keller Leben und Schaffen Hannah Arendts anhand von einzelnen Stationen ihres Lebens episodisch nach: die Studienjahre, erste Schritte als jüdische Emigrantin in Amerika, wo sie schließlich als amerikanische Staatsbürgerin ihre Karriere als Professorin für politische Philosophie erfolgreich gestaltete, und mehr. Dabei reflektiert nicht nur Hannah Arendt selbst, aus deren Perspektive das Buch hauptsächlich erzählt wird, ihr Leben und Denken, sondern es kommen auch immer wieder für sie prägende Zeitgenossen zu Wort, angefangen bei ihrem Doktorvater Karl Jaspers über Ehemann Heinrich Blücher, Journalistenkollegen und zeitgenössische Literaten wie Ingeborg Bachmann, die in Briefen und persönlichen Gesprächen mit ihr im Diskurs standen. Und dann sind es nicht zuletzt die vielen kleinen anekdotenhaften Begegnungen , die romanhaften Begebenheiten, die die andere Seite der Hannah Arendt verdeutlichen, die der Dichterin und Alltagsheldin und aufmerksamen Zuhörerin , die jeder nich so zufälligen Begebenheit eine lebenskluge philosophische Pointe einhaucht. Dadurch wird das Buch einmal mehr zu einer klugen wie vergnüglichen Lektüre, die Lust darauf macht, den ein oder anderen zeitlos aktuellen Sachverhalt nochmal anhand des Originals zu vertiefen.

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Bewertungen (1)

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