Produktbild: Was wir scheinen

Was wir scheinen Hannah Arendt. Poetische Denkerin. Roman

58

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

26.08.2022

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

18,5/12,4/3,3 cm

Gewicht

361 g

Farbe

Lichtgrau / Bordeaux

Auflage

1. Auflage 2022

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0124-2

Beschreibung

Rezension

»Als Leser sitzt man mit Hannah Arendt und ihren wechselnden Gesprächspartnern am Tisch und hört ihren Gesprächen zu. Weil diese überaus gescheit und anregend sind und auch den Humor nicht missen lassen, lohnt sich die Lektüre sehr.« Heribert Prantl im SZ-Newsletter»Die große Stärke dieses zudem unterhaltsam geschriebenen Romans ist es, dass man Hannah Arendt beim Zweifeln, beim Begreifen, beim Selberdenken eng begleiten darf.« Jens Uthoff, taz»Hildegard E. Keller ist mit WAS WIR SCHEINEN das Kunstwerk gelungen, einen Roman über Hannah Arendt zu schreiben, der sich leicht lesen lässt, ohne das Thema auf die leichte Schulter zu nehmen.« Eva Bachmann, Kulturmagazin Saiten»Was für ein Buch! Es fordert Aufmerksamkeit und schenkt Wissen, es ermuntert zum Denken, zur Teilnahme an einem ungewöhnlichen Leben, in das der Leser eintaucht, als wenn er der nun verstorbenen Frau persönlich begegnet. Welch eine literarisch-stilistische Leistung, ich bin wirklich begeistert.« Rita Hoffmann, Kultur»Es verwischen sich Fakten und man erlangt mit den Erinnerungen der fiktiven Hannah Arendt einen enormen Eindruck von Wirken und Leben der realen Persönlichkeiten und Ereignisse. Hildegard E. Keller schreibt mit viel Wissen und Empathie, Hannah Arendt kommt durch Quellen gestützt selbst zu Wort.« Hauke Harder, Leseschatz»Keller hütet sich davor, ins Voyeuristische abzugleiten, sondern bleibt mit ihrer Figur auf Augenhöhe. Denn selbst vielen Arendt-Kennerinnen und -Kennern ist oft nicht bewusst, welche Rolle die Schweiz und das Tessin im Leben dieser Frau spielten, die lange in New York lebte.« Jürg Steiner, Bündner Tagblatt»Hildegard Keller bringt die Frau, die in die Abgründe eines Jahrhunderts geschaut hat, zurück ins Leben.« Stefan Busz & Priska Amstutz, TagesanzeigerPorträt im Schweizer Fernsehen: SRF Gesichter und Geschichten Buchvorstellung auf SRF Kulturplatz: Macht und Gewalt

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Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

26.08.2022

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

18,5/12,4/3,3 cm

Gewicht

361 g

Farbe

Lichtgrau / Bordeaux

Auflage

1. Auflage 2022

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0124-2

Herstelleradresse

Eichborn Verlag
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: telefonmarketing@luebbe.de

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  • Angela K

    aus Hamburg

    5/5

    29.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wunderbares Buch - voller Poesie und Erkenntnis

    Die Autorin nimmt uns mit auf eine Reise voller wundervoller Bilder und Geschichte/n. Hannah Arendt (Denken ohne Geländer) ist auch heute für uns lehrreich und inspirierend. Frau Keller hat mit Ihrem Buch "Was wir scheinen" eine wunderbare Möglichkeit des Erinnerns an Hannah Arendt geschaffen.

  • wal.li

    4/5

    19.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Sommer im Tessin

    Im Sommer 1975 reist die Publizistin Hannah Arendt in die Schweiz. Sie hat vor einiger Zeit einen Herzinfarkt überstanden und will nun einen mehrwöchigen Urlaub an einem ihrer Lieblingsorte verbringen. Sie freut sich über die Ruhe. Ihren Mann Heinrich, der vor einigen Jahren verstorben ist, vermisst sie immer noch. Doch sie blickt auch zuversichtlich in die Zukunft. Natürlich ist sie schon Ende Sechzig, doch das muss ja nichts heißen. Während des Aufenthaltes lässt sie die Erinnerungen in sich aufsteigen. Die erste Zeit in Amerika, zum Glück sind sie den Nazis entkommen. Ihr Austausch mit Personen, die ihr teure waren. Der Eichmann-Report und die Reaktionen darauf. Eine beeindruckende Persönlichkeit reflektiert hier zu ihrem Leben, das in der Rückschau als wirklich außergewöhnlich bezeichnet werden kann. Eine Frau, der das Denken wichtig ist, eine Frau, die Denken kann. Sie konnte studieren und promovieren. Mit ihrem Doktorvater hielt sie Kontakt. Sie führte eine glückliche Ehe. Sie veröffentliche ihre Gedanken und Gedichte, Werke, die noch immer Beachtung finden. Ihr Bericht zu dem Eichmann-Prozess, der ein kontroverses Echo auslöste, auch von Seiten, von denen sie es nicht so erwartet hätte. Und immer wieder die entspannende Urlaubsatmosphäre an einem Ort, an den sie immer wieder zurückgekehrt ist. Wenn man immer schon mal mehr über diese außerordentliche Persönlichkeit wissen wollte, sich aber noch nicht an ihre Werken herantraut, dann könnte dieser Roman, der Teile ihres Lebens ein toller Einstieg sein. Leben und Werk werden auf ansprechende Art und Weise dargestellt. Die Person Hannah Arendt wird einem nahegebracht. Ihre Verhaftetheit im Denken, das genaue Durchdenken der Fragen, die sich ihr Stellen, aber auch ihr persönliches Leben in ihrer Ehe oder auch im Austausch mit Freunden und Weggefährten. Sie ging der Kontroverse nicht aus dem Weg und suchte doch ihre Gedanken zu erklären. Dieser Roman bietet eine beeindruckenden Überblick in das Leben von Hannah Arendt.

  • Bewertung

    aus Zürich

    5/5

    25.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr guter Stil

    Sehr guter Stil. Hanna Arendts Leben in Romanform liest sich sehr gut und ist ausserdem noch informativ. Hildegard Keller schreibt sehr anschaulich und spannend. Obwohl ich den Lebenslauf von Hanna Arnedt kenne, gefällt mir die Romanform gut.

  • Bewertung

    5/5

    18.09.2021

    eBook (ePUB)

    Roman oder Sachbuch?

    Die Sache wird zum Roman und gewinnt dabei sogar an Sachlichkeit, Authentizität und Glaubwürdigkeit. Eine enorme Fülle an Stoff und eine Neugier für das Detail finden Ein-gang in das recht umfangreiche Werk, ohne dass die minutiös ermittelten Einzelheiten zu einer ermüdenden Kette aufgereiht würden. Die Autorin nimmt den Lesenden nicht allein das Stoffsammeln ab, sondern auch die Verinnerlichung. Dieses innerliche Erfassen und Erleben setzt sie in Szenen um; das ganze Buch wird zu einem zielführenden „geplanten Zappen“. Die Leserinnen und Leser schauen in präzis ausgemalte Geschehen und verfolgen Dialoge, denen nichts an Nähe zur Wirklichkeit fehlt. Die Spannung beginnt mit den ersten Zeilen, fällt nie ab, muss keine Längen überbrücken und profitiert von der durchgehenden Dynamik. Diese dreht in verkraftbarem Tempo um die statische Frage nach Wahr-heit und Existenz. Die Wissenschaftlerin Keller hat sich mit der Brüchigkeit der Objektivi-tät abgefunden und begegnet der Allgegenwart und Allmacht des Subjektiven mit dessen ästhetischer Sublimierung. Der mit einer eleganten, eingängigen, jede Überdrehung mei-denden Sprache vorgetragene verinnerlicht verarbeitete Stoff wird zum Kunstwerk und gewinnt damit eine Aussagequalität, die auch noch so subtile, rein wissenschaftliche Ab-handlungen nicht zu erreichen vermöchten.

  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    06.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein intelligentes Porträt

    Über Hannah Arendt bin ich während des Studiums immer wieder gestolpert, allerdings habe ich mich nie dazu überwinden können, ein Werk von ihr zu lesen. Durch Zufall bin ich auf diesen biographischen Roman gestoßen und habe mich gefreut, hier eine Lücke schließen zu können. Der fast 600 Seiten starke Roman (ohne Fotos, vermutlich um die Abgrenzung zu einer Biographie zu schaffen) ist komplex und sehr detailliert. Kellers Text ist sehr dicht und gerade für LeserInnen, die weniger Hintergrundwissen über Hannah Arendts Leben und Werk bzw. Philosophie im Allgemeinen haben, stellt die Einordnung der Fülle an Namen und Informationen, an Spitznamen und Textbrüchen eine Herausforderung dar. Es ist hilfreich, sich zusätzliche Informationen zur Einordnung zu besorgen und es braucht eine gewisse Zeit, bis man sich an diesen anspruchsvollen und ungewöhnlichen Schreibstil gewöhnt hat. Man sollte sich vor dem Kauf auch klar darüber sein, dass man keine Biographie zu erwarten hat. Im Roman begleitet man die Philosophin auf ihre letzte Reise 1975 von New York in die Schweiz – im Gepäck: viele Bücher und noch mehr Erinnerungen. Durch diese letzten erholsamen Wochen kurz vor ihrem Tod wird Arendts Alltag beschrieben, aber auch Erinnerungen an vergangene Lebensstationen, besonders an die Zeit ihrer Immigration, an ihre Beziehungen, aber auch an weiter zurückliegende Erlebnisse. Insgesamt wird ein komplexes Bild einer sehr interessanten, intelligenten und unabhängigen Frau gezeichnet – man erhält (auch durch die eingefügten Originalzitate) einen guten Einblick in ihre Ansichten. ihre Theorie, ihr Denken. Genauso wie durch eingearbeiteten Dialoge, die ihre Kommunikation mit vielen Persönlichkeiten ihrer Zeit aufzeigen. Und auch die Kritik an Arendts Positionen lässt Keller nicht aus. Zusammenfassend ist Keller durch ausführliche Recherche ein einfühlsames und umfassendes Porträt gelungen, das einem eine komplexe Persönlichkeit viel näher bringt, aber aufgrund des Schreibstils sicher nicht für jeden gut geeignet ist. Wenn man sich aber auf den Text einlässt, bekommt man viele Denkanstöße und Lust darauf, Originaltexte von Arendt zu lesen. Ich vergebe daher 4 Sterne.

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Bewertungen (58)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Kristina Oberlinger

    Kristina Oberlinger

    Thalia Mayersche Gummersbach

    Buchhändler*in

    5/5

    22.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hommage an eine große Denkerin

    Ausgehend von ihrem letzten Aufenthalt im Tessin 1975 zeichnet Hildegard E. Keller Leben und Schaffen Hannah Arendts anhand von einzelnen Stationen ihres Lebens episodisch nach: die Studienjahre, erste Schritte als jüdische Emigrantin in Amerika, wo sie schließlich als amerikanische Staatsbürgerin ihre Karriere als Professorin für politische Philosophie erfolgreich gestaltete, und mehr. Dabei reflektiert nicht nur Hannah Arendt selbst, aus deren Perspektive das Buch hauptsächlich erzählt wird, ihr Leben und Denken, sondern es kommen auch immer wieder für sie prägende Zeitgenossen zu Wort, angefangen bei ihrem Doktorvater Karl Jaspers über Ehemann Heinrich Blücher, Journalistenkollegen und zeitgenössische Literaten wie Ingeborg Bachmann, die in Briefen und persönlichen Gesprächen mit ihr im Diskurs standen. Und dann sind es nicht zuletzt die vielen kleinen anekdotenhaften Begegnungen , die romanhaften Begebenheiten, die die andere Seite der Hannah Arendt verdeutlichen, die der Dichterin und Alltagsheldin und aufmerksamen Zuhörerin , die jeder nich so zufälligen Begebenheit eine lebenskluge philosophische Pointe einhaucht. Dadurch wird das Buch einmal mehr zu einer klugen wie vergnüglichen Lektüre, die Lust darauf macht, den ein oder anderen zeitlos aktuellen Sachverhalt nochmal anhand des Originals zu vertiefen.

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