Kurs NordWest

Wie der Arzt Peter Döbler 45 km in die Freiheit schwamm

Rob Lampe

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Beschreibung

Peter Döbler wuchs mit der Idee des Sozialismus und Kommunismus auf, fest eingebunden in das gesellschaftliche Gebilde der DDR, bis er erkennen musste, dass dort kein Platz für seine Vorstellung von Freiheit vorgesehen war. Er musste sich entscheiden und tat etwas, was noch niemand vor ihm gemacht hatte.

Ohne einen einzigen Schluck Trinkwasser bei sich zu haben, begab er sich im Sommer 1971 an den Kühlungsborner Strand und schwamm 45 km nach Fehmarn, vorbei an Grenzposten, Patrouillenbooten und Schießbefehl.

Es ist die längste Strecke, die jemals ein Mensch, allein und ohne Hilfsmittel, über die Ostsee geschwommen ist und gehört zu den spektakulärsten DDR-Fluchten überhaupt.

Doch was waren die Hintergründe?

Wie verliefen seine Vorbereitungen?

Welche Reaktionen der Partei gab es nach seiner Flucht?

Dieser Roman erzählt die Geschichte eines mutigen jungen Arztes, der Unvorstellbares geleistet hat, um endlich in der Freiheit seine Träume leben zu können.

Ein eindrucksvolles Stück deutsch-deutscher Zeitgeschichte.

Produktdetails

Verkaufsrang 2575
Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Nein i
Text-to-Speech Nein i
Altersempfehlung 6 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 06.09.2021
Verlag Hansanord Verlag
Dateigröße 2719 KB
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
EAN 9783947145553

Buchhändler-Empfehlungen

Ein Husarenstück!

Anett Nestler, Thalia-Buchhandlung Peine

Der Hamburger Krimiautor Rob Lampe hat die unglaubliche und extrem spannende Fluchtgeschichte von Peter Döbler in einem Roman niedergeschrieben. Somit bleibt dieses ungewöhnliche Stück Zeitgeschichte in der Erinnerung. Dem Autor ist des gelungen die Umstände in der DDR für den Leser nachvollziehbar zum machen. Peter Döbler und seine Geschichte zeigen einen Menschen mit starkem Willen, der an entscheidenden Punkten in seinem Leben auch das nötige Quäntchen Glück hatte. Dieses Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen und leider war ich nach 2 Tagen schon beim Ende angelangt. Unbedingt Lesen!

Kundenbewertungen

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Spannende Geschichte einer Flucht in die Freiheit
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberursel am 06.10.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Peter Döbler ist vielleicht noch einigen ein Begriff: seine sensationelle Flucht aus der DDR im Sommer 1971 hat eine Weile die westdeutschen Schlagzeilen beherrscht, und auch noch lange darüber hinaus ist seine Aktion vielen im Gedächtnis geblieben. Was er gemacht hat, hat so noch niemand vor ihm gewagt. Peter Döbler ging im ost... Peter Döbler ist vielleicht noch einigen ein Begriff: seine sensationelle Flucht aus der DDR im Sommer 1971 hat eine Weile die westdeutschen Schlagzeilen beherrscht, und auch noch lange darüber hinaus ist seine Aktion vielen im Gedächtnis geblieben. Was er gemacht hat, hat so noch niemand vor ihm gewagt. Peter Döbler ging im ostdeutschen Seebad Kühlungsborn ins Wasser und schwamm quer durch die Ostsee, 45 km weit, mit Kurs Nordwest, zum westdeutschen Fehmarn, vorbei an Grenzposten, Patrouillenbooten und Schiessbefehl. 45 km durch die Ostsee, das bedeutet 25 Stunden Schwimmen, ganz alleine, ohne Trinkwasser – eine unglaubliche, fast übermenschliche Leistung. In diesem Roman geht es um die Geschichte Peter Döblers. Und um die Geschichte einer innerdeutschen Trennung und um den Sozialismus. Um Freundschaften. Um Familie, um Werte, für die man leben möchte. Und immer wieder um die Freiheit. Peter wurde 1940 in Rostock geboren, und wuchs als Nachkriegskind im beginnenden Sozialismus auf. Er erlebt als junger Mann den Bau der Mauer, oder wie hiess die so schön? Der „antifaschistische Schutzwall“? , und erlebt am eigenem Leib die Auswirkungen , die der Kommunismus auf das komplette Leben hat. Wobei er sich eigentlich mit den Zielen des Sozialismus identifizieren kann und gar nicht per se ein Hasser des Systems ist, in dem er lebt. Aber erste Zweifel kommen auf, als er als Sohn eines selbständigen Steuerberaters keine Zulassung zum Medizinstudium bekommt, keine Chance als „Kapitalistenkind“. Als der Vater stirbt, wird aus ihm plötzlich ein gutes „Sozialistenkind“ – denn die Mutter arbeitet korrekterweise in einem Konsum. Und Schwups ist ein paar Tage später die Zulassung fürs Studium da. Es soll noch mehrere Ereignisse dieser Sorte in seinem Leben geben, die ihm peu a peu den Glauben ans System abhanden kommen lassen, und irgendwann hat er sich festgesetzt, der Gedanke an eine Flucht in den Westen. Irgendwann ist klar, die persönliche Freiheit ist ihm ein Gut, für dass es sich lohnt, alles hinter sich zu lassen, und einen Neuanfang zu wagen. Rob Lampe beschreibt hier in Romanform verpackt die Lebensgeschichte Peter Döblers, und erzählt von den Vorbereitungen zu dieser Flucht. Um so eine Leistung zu bringen, muss man schon ziemlich hart trainieren, aber auch gut planen, welche Strecke sich überhaupt hierfür eignet. Die Geschichte wäre auch als pure Belletristik schon spannend, aber da sie auf wahren Begebenheiten beruht, finde ich es noch mal extra faszinierend. Im Mittelteil des Romans sind Faksimiles von staatlichen Berichten und Telegrammen und anderen Unterlagen des BStU aus den Jahren 1971-1976, sowie Kopien von Zeitungsberichten von damals, und das finde ich sehr interessant. Das Cover zeigt übrigens tatsächlich Peter Döbler in seinem Neopren, authentischer geht es also nicht. Alles in allem war das für mich eine packende Story, mit viel geschichtlichem Hintergrundwissen in Bezug auf die 50er und 60er Jahre in Deutschland. Ich selbst bin Jahrgang 71 (passt ja irgendwie zum Buch ), und für mich waren als Kind und Teenager viele Dinge in Bezug auf die innerdeutsche Teilung einfach fix und „das war halt so“, und mit diesem Buch habe ich nochmal eine kleine Nachhilfestunde in Sachen Geschichte bekommen. Übernacht haben sich der Sozialismus und die geschlossenen Grenzen ja nicht manifestiert, Peter und seine Freunde konnten als junge Leute durchaus zum Wochenende rüber nach Westberlin ins Kino gehen zum Beispiel. Das geschlossene System war anfangs durchaus durchlässig. Spannend zu lesen, wie es damals war. Was gibt es ansonsten noch zu sagen? Gut, flüssig, packend geschrieben. Das hab ich allerdings auch nicht anders erwartet, da ich schon die Krimis von Rob Lampe gelesen habe, und seinen Schreibstil sehr mag. Das ist ein Autor, dessen Bücher man unbesehen kaufen kann, der kann einfach gut schreiben. Punkt. Also, mein Fazit: Spannend. Authentisch. Alle Daumen hoch!

Toll geschrieben!
von einer Kundin/einem Kunden aus Glücksburg am 25.09.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Was für eine Geschichte, die sich da vor 50 Jahren abgespielt hat. Aufgrund des flüssigen Schreibstils von Rob Lampe habe ich das Buch geradezu inhaliert und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Absolut spannend die Wandlung mitzuerleben, wie Peter Döbler innerhalb von wenigen Jahren vom überzeugten Sozialisten und Kommunist... Was für eine Geschichte, die sich da vor 50 Jahren abgespielt hat. Aufgrund des flüssigen Schreibstils von Rob Lampe habe ich das Buch geradezu inhaliert und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Absolut spannend die Wandlung mitzuerleben, wie Peter Döbler innerhalb von wenigen Jahren vom überzeugten Sozialisten und Kommunisten zu einem DDR-Hasser mutiert, der letztendlich sein Leben aufs Spiel setzt, um seine Heimat auf spektakulärste Art und Weise über die Ostsee zu verlassen. Mit Abstand eines der nachhaltigsten Bücher, die mir in den letzten Jahren in die Hände gefallen ist. Eindeutige Leseempfehlung.

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