Every

Dave Eggers

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Beschreibung


Nach "Der Circle" kommt jetzt die digitale Weltherrschaft: "Every"

Der Circle ist die größte Suchmaschine gepaart mit dem größten Social-Media-Anbieter der Welt. Eine Fusion mit dem erfolgreichsten Onlineversandhaus steht an, woraus das reichste und gefährlichste – seltsamerweise auch beliebteste – Monopol aller Zeiten entsteht: Every.

Delaney Wells ist »die Neue« bei Every und nicht gerade das, was man erwarten würde in einem Tech-Unternehmen. Als ehemalige Försterin und unerschütterliche Technikskeptikerin bahnt sie sich heimlich ihren Weg, mit nur einem Ziel vor Augen: die Firma von innen heraus zu zerschlagen. Zusammen mit ihrem Kollegen, dem nicht gerade ehrgeizigen Wes Kavakian, sucht sie nach den Schwachstellen von Every und hofft, die Menschheit von der allumfassenden Überwachung und der emojigesteuerten Infantilisierung zu befreien. Aber will die Menschheit überhaupt, wofür Delaney kämpft? Will die Menschheit wirklich frei sein?

Produktdetails

Verkaufsrang 91
Sprecher Torben Kessler
Spieldauer 913 Minuten
Fassung gekürzt
Abo-Fähigkeit Ja
Medium MP3
Family Sharing Ja i
Erscheinungsdatum 07.10.2021
Verlag Argon Digital
Hörtyp Lesung
Originaltitel The Every
Übersetzer Ulrike Wasel, Klaus Timmermann
Sprache Deutsch
EAN 9783732419234

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5/5

Wie steht es um unsere Demokratie, um die Freiheit des Einzelnen in unserem Staat mit seinen Überwachungsmechanismen??

Eine Kundin/ein Kunde am 25.10.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Die umfassende Überwachung im Staat haben wir in manchen Ländern bereits. Und auf unseren Social-Media-Plattformen 'erfreuen' wir uns an den infantilen Emojis und pfeifen auf persönliche Nachrichten mit freier Wortwahl und hoffentlich korrekter Rechtschreibung. Will die Menschheit tatsächlich frei sein (auch in all seinen Entscheidungen)? Überwachungsmaßnahmen an öffentlichen und privaten Bereichen, Datenschutzmaßnahmen, technologiekritische Einstellung z.B. auch zu bargeldlosem Verkehr – diese Gedanken sollte die Menschheit, die ihre Unabhängigkeit liebt, schon bewegen, ob wir viele dieser fundamentalen Veränderungen immer noch wollen oder lieber volle Transparenz für Jedermann befürworten. Sind unsere Geheimnisse tatsächlich Lügen, die deshalb öffentlich gemacht werden sollten? Dieser Every-Campus ist tatsächlich machtgierig, aber auch zu geisteskrank (s. 297). Every kontrolliert nicht nur den Informationsfluß der meisten Menschen über ihre diversen verkauften Gadgets, sondern überwacht sogar die Privatsphäre per Smart Speaker, beugt sich nicht den gesetzlichen Grenzen. Über Social Media mit ihren Fake-Accounts operiert dieses Monopol illegal. Die Bevölkerung rebelliert nicht gegen diese Einschränkungen ihrer Lebensweisen. Sie ändern ihr Verhalten und schätzen das Gefühl von mehr Sicherheit. Wie der Roman ‚1984‘ von George Orwell spielt dieser Roman an auf eine zwar noch fern erscheinende, doch eng mit der heutigen Gegenwart verknüpfte Zukunft. Auch dort geht es um staatliche Überwachungsmaßnahmen, jedoch in einem totalitären Überwachungsstaat. Mit dem Tod von Delauney erreicht das Buch das Ende der Freiheit und des freien Willens. Every sorgt zu 100% für das Ende der Gesellschaft des Ichs. Die Flut an Selbstmorden wird steigen? Zum Cover: Auf schwarzen Grund steht ein rotes Logo mit 3 sich zum Zentrum biegenden Bögen, vielleicht stellvertretend für 3 Einzelfirmen, die zu einem neuen, gewaltigen Ganzen als Firma ineinander geflochten sind. Den Titel 'EVERY' sehe ich darin nicht verkörpert.

5/5

Wie steht es um unsere Demokratie, um die Freiheit des Einzelnen in unserem Staat mit seinen Überwachungsmechanismen??

Eine Kundin/ein Kunde am 25.10.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Die umfassende Überwachung im Staat haben wir in manchen Ländern bereits. Und auf unseren Social-Media-Plattformen 'erfreuen' wir uns an den infantilen Emojis und pfeifen auf persönliche Nachrichten mit freier Wortwahl und hoffentlich korrekter Rechtschreibung. Will die Menschheit tatsächlich frei sein (auch in all seinen Entscheidungen)? Überwachungsmaßnahmen an öffentlichen und privaten Bereichen, Datenschutzmaßnahmen, technologiekritische Einstellung z.B. auch zu bargeldlosem Verkehr – diese Gedanken sollte die Menschheit, die ihre Unabhängigkeit liebt, schon bewegen, ob wir viele dieser fundamentalen Veränderungen immer noch wollen oder lieber volle Transparenz für Jedermann befürworten. Sind unsere Geheimnisse tatsächlich Lügen, die deshalb öffentlich gemacht werden sollten? Dieser Every-Campus ist tatsächlich machtgierig, aber auch zu geisteskrank (s. 297). Every kontrolliert nicht nur den Informationsfluß der meisten Menschen über ihre diversen verkauften Gadgets, sondern überwacht sogar die Privatsphäre per Smart Speaker, beugt sich nicht den gesetzlichen Grenzen. Über Social Media mit ihren Fake-Accounts operiert dieses Monopol illegal. Die Bevölkerung rebelliert nicht gegen diese Einschränkungen ihrer Lebensweisen. Sie ändern ihr Verhalten und schätzen das Gefühl von mehr Sicherheit. Wie der Roman ‚1984‘ von George Orwell spielt dieser Roman an auf eine zwar noch fern erscheinende, doch eng mit der heutigen Gegenwart verknüpfte Zukunft. Auch dort geht es um staatliche Überwachungsmaßnahmen, jedoch in einem totalitären Überwachungsstaat. Mit dem Tod von Delauney erreicht das Buch das Ende der Freiheit und des freien Willens. Every sorgt zu 100% für das Ende der Gesellschaft des Ichs. Die Flut an Selbstmorden wird steigen? Zum Cover: Auf schwarzen Grund steht ein rotes Logo mit 3 sich zum Zentrum biegenden Bögen, vielleicht stellvertretend für 3 Einzelfirmen, die zu einem neuen, gewaltigen Ganzen als Firma ineinander geflochten sind. Den Titel 'EVERY' sehe ich darin nicht verkörpert.

5/5

realitätsnahe Fiktion ..?!

Claudia R. aus Berlin am 24.10.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Klappentext / Inhalt: Der Circle ist die größte Suchmaschine gepaart mit dem größten Social-Media-Anbieter der Welt. Eine Fusion mit dem erfolgreichsten Onlineversandhaus brachte das reichste und gefährlichste – und seltsamerweise auch beliebteste – Monopol aller Zeiten hervor: Every. Delaney Wells ist »die Neue« bei Every und nicht gerade das, was man erwarten würde in einem Tech-Unternehmen. Als ehemalige Försterin und unerschütterliche Technikskeptikerin bahnt sie sich heimlich ihren Weg, mit nur einem Ziel vor Augen: die Firma von innen heraus zu zerschlagen. Zusammen mit ihrem Kollegen, dem nicht gerade ehrgeizigen Wes Kavakian, sucht sie nach den Schwachstellen von Every und hofft, die Menschheit von der allumfassenden Überwachung und der emojigesteuerten Infantilisierung zu befreien. Aber will die Menschheit überhaupt, wofür Delaney kämpft? Will die Menschheit wirklich frei sein? Wie schon bei »Der Circle« weiß Dave Eggers wie kein zweiter unsere Wirklichkeit so konsequent weiterzudenken, dass einem der Atem stockt beim Lesen. Man kann nur inständig hoffen, dass die Realität nicht schneller voranschreitet, als Dave Eggers schreiben kann. Cover: Das Cover ist symbolhaft und einfach, sowie dennoch einprägsam gestaltet. Auch farblich und optisch ist es gut durchdacht. Simpel und dennoch interesseweckend. Meinung: Auch wenn hier ein Bezug zu "der Circle" hergestellt wird, kommt man auch gut, ohne diesen Vorgänger zu kennen, in die Geschehnisse und Handlungen hinein. Für mich war Every das erste Buch von Dave Eggers und ich kam gut in das Buch hinein und auch ohne Vorkenntnisse hatte ich hier keine Schwierigkeiten. Es geht um Technik, digitale Medien und die Social-Media-Komponete hat hier einer sehr heftigen Stellenwert, die klar verdeutlicht wird und auf teils brutale Weise veranschaulicht wird. Schwachpunkte der Gesellschaft, technische Überlegenheit und Medienmonopol werden hier aufgezeigt und sehr realitätsnah in Szene gesetzt. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Es lässt sich gut und locker lesen. Die Kapitel sind gut gewählt und haben eine angenehme Länge. Handlungen und Beschreibungen werden gut erklärt und sind nachvollziehbar. An manchen Stelle fehlt es mir noch ein wenig mehr an Tiefe, Es hätte teils mehr ins Detail gehen dürfen. Doch das ist durchaus auch Ansichtssache. Die Charaktere sind gut durchdacht, aber auch hier hat mir manchmal ein bisschen mehr Tiefe gefehlt. Ich brauchte ein wenig, um mit diesen warm zu werden. Unterhaltsam, erschreckend realitätsnah und gut beschrieben, wird hier die Welt um Social-Media und Technik aufgezeigt. Mir hat dies sehr gut gefallen und mich gut unterhalten. Hoffentlich behält der Autor bei dieser Aufzeichnung und Aufzeigen der Ereignisse kein recht. Fazit: Unterhaltsam, erschreckend realitätsnah und gut beschrieben, wird hier die Welt um Social-Media und Technik aufgezeigt.

5/5

realitätsnahe Fiktion ..?!

Claudia R. aus Berlin am 24.10.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Klappentext / Inhalt: Der Circle ist die größte Suchmaschine gepaart mit dem größten Social-Media-Anbieter der Welt. Eine Fusion mit dem erfolgreichsten Onlineversandhaus brachte das reichste und gefährlichste – und seltsamerweise auch beliebteste – Monopol aller Zeiten hervor: Every. Delaney Wells ist »die Neue« bei Every und nicht gerade das, was man erwarten würde in einem Tech-Unternehmen. Als ehemalige Försterin und unerschütterliche Technikskeptikerin bahnt sie sich heimlich ihren Weg, mit nur einem Ziel vor Augen: die Firma von innen heraus zu zerschlagen. Zusammen mit ihrem Kollegen, dem nicht gerade ehrgeizigen Wes Kavakian, sucht sie nach den Schwachstellen von Every und hofft, die Menschheit von der allumfassenden Überwachung und der emojigesteuerten Infantilisierung zu befreien. Aber will die Menschheit überhaupt, wofür Delaney kämpft? Will die Menschheit wirklich frei sein? Wie schon bei »Der Circle« weiß Dave Eggers wie kein zweiter unsere Wirklichkeit so konsequent weiterzudenken, dass einem der Atem stockt beim Lesen. Man kann nur inständig hoffen, dass die Realität nicht schneller voranschreitet, als Dave Eggers schreiben kann. Cover: Das Cover ist symbolhaft und einfach, sowie dennoch einprägsam gestaltet. Auch farblich und optisch ist es gut durchdacht. Simpel und dennoch interesseweckend. Meinung: Auch wenn hier ein Bezug zu "der Circle" hergestellt wird, kommt man auch gut, ohne diesen Vorgänger zu kennen, in die Geschehnisse und Handlungen hinein. Für mich war Every das erste Buch von Dave Eggers und ich kam gut in das Buch hinein und auch ohne Vorkenntnisse hatte ich hier keine Schwierigkeiten. Es geht um Technik, digitale Medien und die Social-Media-Komponete hat hier einer sehr heftigen Stellenwert, die klar verdeutlicht wird und auf teils brutale Weise veranschaulicht wird. Schwachpunkte der Gesellschaft, technische Überlegenheit und Medienmonopol werden hier aufgezeigt und sehr realitätsnah in Szene gesetzt. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Es lässt sich gut und locker lesen. Die Kapitel sind gut gewählt und haben eine angenehme Länge. Handlungen und Beschreibungen werden gut erklärt und sind nachvollziehbar. An manchen Stelle fehlt es mir noch ein wenig mehr an Tiefe, Es hätte teils mehr ins Detail gehen dürfen. Doch das ist durchaus auch Ansichtssache. Die Charaktere sind gut durchdacht, aber auch hier hat mir manchmal ein bisschen mehr Tiefe gefehlt. Ich brauchte ein wenig, um mit diesen warm zu werden. Unterhaltsam, erschreckend realitätsnah und gut beschrieben, wird hier die Welt um Social-Media und Technik aufgezeigt. Mir hat dies sehr gut gefallen und mich gut unterhalten. Hoffentlich behält der Autor bei dieser Aufzeichnung und Aufzeigen der Ereignisse kein recht. Fazit: Unterhaltsam, erschreckend realitätsnah und gut beschrieben, wird hier die Welt um Social-Media und Technik aufgezeigt.

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Was für ein dystopischer Roman!

Bewertet: eBook (ePUB)

Sehr gut hat mir gefallen, dass der Mensch aus Bequemlichkeit und Angst immer mehr bereit ist, seine Freiheit zu opfern. Genau hier setzt der Roman an und hier sollte sich jeder Leser die Frage stellen, ob das wirklich noch in einer so ferner Zukunft liegt. Eine Geschichte, die auf jedenfalls wachrüttelt.
5/5

Was für ein dystopischer Roman!

Bewertet: eBook (ePUB)

Sehr gut hat mir gefallen, dass der Mensch aus Bequemlichkeit und Angst immer mehr bereit ist, seine Freiheit zu opfern. Genau hier setzt der Roman an und hier sollte sich jeder Leser die Frage stellen, ob das wirklich noch in einer so ferner Zukunft liegt. Eine Geschichte, die auf jedenfalls wachrüttelt.

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Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

In seinem neuen dystopischen, umfangreichen Roman legt Dave Eggers den Finger direkt auf die Wunden der Totalkontrolle durch einen übermächtigen Technologiekonzern. Alles wird bewertet, analysiert, registiert. Wir machen uns Gedanken über die nahe Zukunft des gläsernen Menschen.
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In seinem neuen dystopischen, umfangreichen Roman legt Dave Eggers den Finger direkt auf die Wunden der Totalkontrolle durch einen übermächtigen Technologiekonzern. Alles wird bewertet, analysiert, registiert. Wir machen uns Gedanken über die nahe Zukunft des gläsernen Menschen.

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