KI-Beratung Beta

Produktbild: Automaton

Automaton Roman

15

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

24.02.2022

Verlag

EBook Berlin Verlag

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

10357 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783827080417

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

24.02.2022

Verlag

EBook Berlin Verlag

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

10357 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783827080417

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  • Dauerleserin

    5/5

    26.03.2022

    eBook (ePUB)

    Es ist nicht alles so (schlimm) wie es scheint

    Es ist nicht alles so (schlimm) wie es scheint Die eine Hauptprotagonistin (Tiff) ist eine junge, alleinerziehende Mutter in Deutschland mit einer massiven Angststörung, die sich mit schlecht bezahlten „Klickworker-Jobs“ über Wasser hält. Die andere Hauptprotagonistin ist Stella, eine ältere Mitarbeiterin einer Suppenküche in San Francisco, die schon Einiges im Leben durchgemacht. Unter anderem hat Stella auf einer Cannabis-Plantage gejobbt. Durch gewisse Umstände führt das Leben diese beiden Frauen zusammen. Alles fängt damit an, dass Tiff bei ihrer Bildschirmarbeit glaubt, einen Mord beobachtet zu haben. Sie aktiviert ihr virtuelles Netzwerk. Und das Ende ist nicht so böse, wie man es eigentlich aus Erfahrung befürchten müsste. Cover und Schreibstil Die Bedeutung des Covers von „Automaton“ hat sich bis ganz zum Ende des Buches für mich nicht erschlossen. Ich dachte wegen der Schmetterlinge zunächst an die Sache mit dem einen Flügelschlag … so ganz ist es nicht so. Lasst euch überraschen. Genauso, wenn ihr unbedingt wissen wollt, was „AutobIDs“ und „Krustenpralinen" sind. Der Schreibstil von Berit Glanz ist abwechslungsreich und spannend. Das Zuendelesen des Buches hat mir besonders viel Spaß gemacht, nachdem ich die Autorin bei einem überzeugenden Interview bei der digitalen Version der Leipziger Buchmesse kennen lernen konnte. Fazit und Leseempfehlung: Mit „Automaton“ ist der Autorin Berit Glanz meiner Meinung nach ein wahres Meisterstück gelungen. Auf nur 240 Seiten schafft sie es, die beiden umfangreichen Handlungsstränge zunächst aufzubauen und dann am Ende zu verknüpfen. Ich hatte dies geahnt bzw. gehofft, aber dass es ihr dann wirklich gelingt – einfach nur toll! „Automaton“ ist ein geradezu dramatisches Gesellschaftsbild. Ganz wie im richtigen Leben sind Verzweiflung, Hoffnung, Angst und Freude ganz dicht beieinander. Und was haben die Themen fortschreitende Digitalisierung einschließlich KI und der Umweltschutz damit zu tun? Diese Frage beantwortet dieses wichtige Buch. „Automaton“ ist irgendwie eine Art Krimi, aber es steckt noch viel, viel mehr dahinter. Ich vergebe 5 Sterne und empfehle „Automaton“ allen, die es bis jetzt verpasst haben, diese außergewöhnliche Autorin unserer Zeit kennengelernt zu haben. Die Dauerleserin

  • Bewertung

    aus Mainz

    4/5

    30.03.2022

    eBook (ePUB)

    Panikattacken fesseln die…

    Panikattacken fesseln die junge Mutter Tiff an ihre Wohnung. Schon der Weg zum Kindergarten ihres Sohnes Leon ist oftmals eine Herausforderung, an arbeiten außerhalb des geschützten Raums ist gar nicht zu denken. Glücklicherweise findet sie auf der Internetplattform Automa immer wieder Aufträge, die zwar schlecht bezahlt sind, aber von Zuhause aus erledigt werden können. Oftmals muss sie Bilder verschlagworten, mehr und mehr jedoch sieht sie sich Überwachungskameras an und notiert, wenn dort etwas passiert. Mit ihren Kollegen, die sie nur unter ihren Pseudonymen kennt, tauscht sie sich über die Videos aus, manche Menschen und Szenerien dort tauchen immer wieder auf und scheinen fast wie alte Bekannte zu sein. Bis plötzlich ein Mann verschwunden ist. Berit Glanz greift in ihrem zweiten Roman „Automaton“ gleich mehrere aktuelle Gesellschaftsthemen auf. Zum einen ist ihre Protagonistin durch ihre Psyche stark in ihrem Leben und ihren Möglichkeiten eingeschränkt, was jedoch außer ihrem unmittelbaren Nachfeld niemanden zu interessieren scheint. Zum anderen prekär bezahlte Arbeit und die Reichweite des Internets in den normalen Alltag der Menschen. Eine Geschichte, die sich am Rand unserer Gesellschaft abspielt und diesen sichtbar macht. Tiffs Situation ist in jeder Hinsicht schwierig. Die finanziellen Probleme, mit denen die alleinerziehende Mutter zu kämpfen hat, und die dem Wunsch gegenüberstehen, dem Sohn auch etwas zu bieten, was durch die Panikattacken zudem erschwert wird. Auch wenn sie glaubt, Leon eine unbeschwerte Kindheit ermöglichen zu können, wird doch immer wieder klar, dass der Junge trotz seines Alters sehr wohl spürt, wie die Lage seiner Mutter ist und seine Bedürfnisse zurückstellt. Ein Schicksal, dass Leon mit vielen Kindern teilt, die von klein auf Verzicht kennen und ihre Eltern nicht noch mehr belasten wollen durch eigene Wünsche. Die online Jobs, die Tiff übernimmt, scheinen zunächst zur Weiterentwicklung der künstlichen Intelligenz zu dienen. Sie sind von Monotonie geprägt, doch die Menschen hinter den Bildschirmen lassen sich nicht auf automatische Reaktionen reduzieren, sondern werden umso humaner, als sie den Verdacht eines Verbrechens hegen. Die globale Vernetzung wird plötzlich zur Chance, vom heimischen Computer aus etwas zu bewegen und sich des mechanischen Daseins zu entledigen. Berit Glanz spielt geschickt mit der Ambivalenz zwischen stupiden Arbeitsabläufen und einförmigem Alltag und dem Wunsch nach Ausbruch und einem lebenswerten Leben. Im Hinterhof kann Tiff plötzlich etwas gestalten, während sie gleichzeitig an Wohnung und Computer gefesselt ist. Äußere und innere Freiheit konkurrieren im Roman und lösen bisweilen scheinbare Widersprüche auf.

  • Miss.mesmerized

    4/5

    30.03.2022

    eBook (ePUB)

    Berit Glanz – Automaton

    Panikattacken fesseln die junge Mutter Tiff an ihre Wohnung. Schon der Weg zum Kindergarten ihres Sohnes Leon ist oftmals eine Herausforderung, an arbeiten außerhalb des geschützten Raums ist gar nicht zu denken. Glücklicherweise findet sie auf der Internetplattform Automa immer wieder Aufträge, die zwar schlecht bezahlt sind, aber von Zuhause aus erledigt werden können. Oftmals muss sie Bilder verschlagworten, mehr und mehr jedoch sieht sie sich Überwachungskameras an und notiert, wenn dort etwas passiert. Mit ihren Kollegen, die sie nur unter ihren Pseudonymen kennt, tauscht sie sich über die Videos aus, manche Menschen und Szenerien dort tauchen immer wieder auf und scheinen fast wie alte Bekannte zu sein. Bis plötzlich ein Mann verschwunden ist. Berit Glanz greift in ihrem zweiten Roman „Automaton“ gleich mehrere aktuelle Gesellschaftsthemen auf. Zum einen ist ihre Protagonistin durch ihre Psyche stark in ihrem Leben und ihren Möglichkeiten eingeschränkt, was jedoch außer ihrem unmittelbaren Nachfeld niemanden zu interessieren scheint. Zum anderen prekär bezahlte Arbeit und die Reichweite des Internets in den normalen Alltag der Menschen. Eine Geschichte, die sich am Rand unserer Gesellschaft abspielt und diesen sichtbar macht. Tiffs Situation ist in jeder Hinsicht schwierig. Die finanziellen Probleme, mit denen die alleinerziehende Mutter zu kämpfen hat, und die dem Wunsch gegenüberstehen, dem Sohn auch etwas zu bieten, was durch die Panikattacken zudem erschwert wird. Auch wenn sie glaubt, Leon eine unbeschwerte Kindheit ermöglichen zu können, wird doch immer wieder klar, dass der Junge trotz seines Alters sehr wohl spürt, wie die Lage seiner Mutter ist und seine Bedürfnisse zurückstellt. Ein Schicksal, dass Leon mit vielen Kindern teilt, die von klein auf Verzicht kennen und ihre Eltern nicht noch mehr belasten wollen durch eigene Wünsche. Die online Jobs, die Tiff übernimmt, scheinen zunächst zur Weiterentwicklung der künstlichen Intelligenz zu dienen. Sie sind von Monotonie geprägt, doch die Menschen hinter den Bildschirmen lassen sich nicht auf automatische Reaktionen reduzieren, sondern werden umso humaner, als sie den Verdacht eines Verbrechens hegen. Die globale Vernetzung wird plötzlich zur Chance, vom heimischen Computer aus etwas zu bewegen und sich des mechanischen Daseins zu entledigen. Berit Glanz spielt geschickt mit der Ambivalenz zwischen stupiden Arbeitsabläufen und einförmigem Alltag und dem Wunsch nach Ausbruch und einem lebenswerten Leben. Im Hinterhof kann Tiff plötzlich etwas gestalten, während sie gleichzeitig an Wohnung und Computer gefesselt ist. Äußere und innere Freiheit konkurrieren im Roman und lösen bisweilen scheinbare Widersprüche auf.

  • carola1475

    3/5

    16.04.2022

    eBook (ePUB)

    Hoffnung auf ein gutes Ende

    Die alleinerziehende junge Mutter Tiff arbeitet von zu Hause aus im Akkord: online erledigt sie schlecht bezahlte monotone Klick- und auch Video- Überwachungsjobs für die Plattform Automa. Tiff leidet an einer Angststörung, sie kann nur unter Schwierigkeiten das Haus verlassen, macht sich Vorwürfe wegen ihres Sohns, dem sie kaum etwas bieten kann und der natürlich ebenfalls unter ihren psychischen Problemen leidet, und sie ist einsam. Unterstützung und Beistand erfährt sie von zwei Wohnungsnachbarn und da gibt es noch die beiden Chatpartner, Kollegen, mit denen sie sich im Geheimen austauscht. Sie musste einen Verschwiegenheitsklausel unterschreiben, denn ihre Arbeit wird den Kunden als Überwachungsleistung einer KI verkauft. Es gibt einen zweiten Handlungsstrang um die verwitwete Stella und einen Freund, den sie jahrzehntelang nicht gesehen hat, beide haben ebenfalls Erfahrung mit prekären Arbeitsverhältnissen. Das Verschwinden eines Obdachlosen, der oft auf einem der Überwachungsvideos zu sehen war, bedeutet eine Unterbrechung der monotonen Bildschirmarbeit und wird für Tiff zum Anlass, sich aktiv um die Aufklärung dieses Verschwindens zu bemühen. Ihr unbedingter Wunsch, dass „diese Geschichte gut ausgeht“, erscheint wie ein Gegengewicht zu den furchtbaren Bildern, die sie in ihrem vorigen Onlinejob moderiert hat und die ihre Angststörung verursacht haben. Das Internet wird für Tiff auch zur Möglichkeit, etwas in Gang zu setzen und die Geschichte des Obdachlosen mit Hilfe ihrer befreundeten Nachbarn und Kollegen aufzuklären. Berit Glanz schildert die Lebenssituation der jungen Mutter glaubwürdig, berührend und authentisch und beleuchtet die monotone, anstrengende Tätigkeit der „clickworker“, die allein, auf sich gestellt und nicht abgesichert, schlecht bezahlte Arbeit leisten. Die Erzählung ist latent spannend, weiß Tiff (und damit auch der Leser) doch nie, was auf den Bildern oder in den Videos zu sehen sein wird. Der Handlungsstrang um Stella und ihren Freund nimmt für mich jedoch zu viel Platz ein, obwohl es Parallelen im Leben der beiden Frauen gibt und die beiden Erzählebenen schließlich zusammengeführt werden. Der Schreibstil ist flüssig und lebendig, sehr angenehm zu lesen, die Kapitel sind kurz und werden durch Chatprotokolle ergänzt. Der Klappentext ist irreführend, denn er deutet eine Entwicklung an, die nicht eintritt, weshalb ich einen halben Stern abziehe. Ich hatte auf Grund des Verlagstextes eine andere Geschichte erwartet. Am Schluss bleibt offen, wie es für Tiff weitergeht, aber das Buch endet in einer hoffnungsvollen Stimmung. Ich vergebe 3,5 Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    27.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zeitgenösssischer Roman zu Thema KI

    Die Protagonistin Tiff hat eine Angststörung und kann deshalb nur selten ihre Wohnung verlassen. Sie arbeitet am Computer und sichtet Überwachungsvideos. Eine sehr lesenswerte Lektüre mit Einblicken in die Welt der Künstlichen Intelligenz.

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    Sophie Weigand

    Thalia Lübeck – Citti Park

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    5/5

    10.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Klickarbeit

    Job der "Automatons" ist es, künstliche Intelligenz zu trainieren. Sie sind Klickarbeiter und sitzen stundenlang vor Überwachungsaufnahmen oder Maschinenlyrik, um zu verschlagworten, zu klassifizieren, zu kategorisieren. Tiff ist alleinerziehend und hat eine Angsterkrankung, sie braucht das Geld. Nach ihrem Job als Content Moderator hat die Angst begonnen; der Zeitdruck und die unerträglichen Bilder, die sie sehen musste, haben sich tief eingegraben. Nun sitzt sie nachts als "Automaton" am Computer. Tausende Kilometer entfernt arbeitet Stella in einer Obdachlosenunterkunft in Kalifornien. In ihren Jugendjahren hat sie in einer Fischfabrik gearbeitet und als sogenannte Trimmerin Blüten von Cannabispflanzen geerntet und getrocknet. Sie war Saisonarbeiterin, ungebunden. Als es "Klickarbeiter" noch nicht gab, haben sie auf Plantagen und in Fabriken gearbeitet, Tiff und Stella ähneln sich in ihren (teils prekären) Arbeitsbiographien, wenn auch Jahre der Entwicklung zwischen ihnen liegen. Und es ist auch die Arbeit, die beide auf unwahrscheinliche Art zusammenführt. Denn Tiff entdeckt eines Nachts auf einer Aufnahme etwas, das Stellas Leben verändern wird. Berit Glanz brilliert darin, das Digitale zu erzählen, die Transformation von Arbeit und Leben, die Anpassungsleistungen, die Menschen erbringen müssen. Sehr lesenswert!

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