Produktbild: Warum Diversity uns alle angeht
Band 18558

Warum Diversity uns alle angeht Wie ich der wurde, der ich immer war

3

12,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

23.02.2022

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

12999 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783104915586

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

23.02.2022

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

12999 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783104915586

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  • Wortliebende

    5/5

    22.02.2022

    eBook (ePUB 3)

    Authentische, mutige Lebensschilderung

    Ein wichtiges Buch über ein viel zu wenig bekanntes Thema. Bislang konnte ich nicht ansatzweise nachempfinden, wie es ist, nicht in dem Körper zu leben, dessen geschlechtliche Ausrichtung man innerlich fühlt. Diese gravierende äußerliche Abweichung vom empfundenen Selbstbild muss eine enorme Belastung sein. Balian Buschbaum erzählt seine persönliche Entwicklung auf eine authentisch nachvollziehbare und besonders mutige Weise. Die im ersten Buchteil ausführlich geschilderten sportlichen Erfolge, werden in der zweiten Buchhälfte in ein neues Licht gerückt und man fragt sich unweigerlich, wie sein Leben ohne den Hochleistungssport als Bewältigungsmechanismus verlaufen wäre. Glücklicherweise hat Herr Buschbaum überwiegend positive Erfahrungen in seinem privaten Umfeld sammeln können und ich hoffe, dass ein offener, akzeptierender Umgang zukünftig nicht mehr eine Besonderheit darstellt, sondern zur Normalität gehören wird. Die persönlichen, berührenden Tagebucheinträge in kursiver Schrift haben mir besonders gut gefallen, denn sie vermitteln ein noch tiefergehendes Verstehen, das nur mit einer uneingeschränkten Leseempfehlung belohnt werden kann.

  • Wortliebende

    5/5

    22.02.2022

    eBook (ePUB 3)

    Authentische, mutige Lebenssch…

    Authentische, mutige Lebensschilderung Ein wichtiges Buch über ein viel zu wenig bekanntes Thema. Bislang konnte ich nicht ansatzweise nachempfinden, wie es ist, nicht in dem Körper zu leben, dessen geschlechtliche Ausrichtung man innerlich fühlt. Diese gravierende äußerliche Abweichung vom empfundenen Selbstbild muss eine enorme Belastung sein. Balian Buschbaum erzählt seine persönliche Entwicklung auf eine authentisch nachvollziehbare und besonders mutige Weise. Die im ersten Buchteil ausführlich geschilderten sportlichen Erfolge, werden in der zweiten Buchhälfte in ein neues Licht gerückt und man fragt sich unweigerlich, wie sein Leben ohne den Hochleistungssport als Bewältigungsmechanismus verlaufen wäre. Glücklicherweise hat Herr Buschbaum überwiegend positive Erfahrungen in seinem privaten Umfeld sammeln können und ich hoffe, dass ein offener, akzeptierender Umgang zukünftig nicht mehr eine Besonderheit darstellt, sondern zur Normalität gehören wird. Die persönlichen, berührenden Tagebucheinträge in kursiver Schrift haben mir besonders gut gefallen, denn sie vermitteln ein noch tiefergehendes Verstehen, das nur mit einer uneingeschränkten Leseempfehlung belohnt werden kann.

  • sleepwalker

    1/5

    01.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Das Leben von Balian Buschbaum…

    Das Leben von Balian Buschbaum drehte sich lange Zeit nur um Sport, Geschwindigkeit und Frauen. Und um seine Transsexualität. Aus seiner Lebensgeschichte entstand sein Buch „Blaue Augen bleiben blau“, das jetzt unter dem Titel „Warum Diversity uns alle angeht“ neu aufgelegt wurde. Als Betroffener habe ich mich auf das Buch gefreut und muss sagen, dass ich auf ganzer Linie enttäuscht bin. Aber von vorn. Balian Buschbaum ist ein trans Mann. Schon früh war ihm klar, dass er mit seiner ihm bei der Geburt zugewiesenen weiblichen Identität nicht glücklich werden würde. Seine Karriere im Stabhochsprung, seine Vorliebe für hohe Geschwindigkeiten und später seine Beziehungen zu (wie er nie müde wird zu betonen) heterosexuellen Frauen schildert er sehr ausführlich. Ein Riss der Achillessehne stoppte seine Leistungssport -Karriere und sein Wunsch, den Körper dem Geschlechtsempfinden angleichen zu lassen, wuchs. 2007 outete er sich öffentlich als trans Mann und begann eine Hormontherapie, Operationen folgten. Wäre Balian Buschbaum weniger selbstverliebt, hätte das Buch wirklich gut sein können. Aber das Einzige, was ich an ihm sympathisch fand, war die Liebe zu seiner Oma. Der Rest des Werks ist eine Selbstdarstellung eines arroganten, teilweise naiven, Menschen, der meiner Meinung nach zu oft nicht erkennt, wie privilegiert er ist. Therapie und Gutachten gemäß des Transsexuellengesetzes können sehr lange dauern, eine Menge Geld kosten – und oft werden Operationen und Therapien verweigert. Bei ihm liest sich das alles eher wie ein Spaziergang. Die Kosten, für die manche Betroffene Kredite aufnehmen müssen, wurden beispielsweise für ihn als Sportsoldaten durch die Bundeswehr übernommen. Ob und inwiefern er Kämpfe ausfechten musste, Diskriminierung oder gar Ablehnung und Hass erlebt hat, darauf geht er nicht ein. („Dass ich mich wie ein Junge benahm und auch so aussah, hat die anderen Kinder nicht gestört. Nie wurde ich gehänselt oder ungerecht behandelt.“) Es wäre ihm zu wünschen, dass er es nie erleben musste, ebenso die tiefe Verzweiflung vieler trans Menschen. Sein Weg entspricht nicht der Realität, die die meisten Betroffenen erleben und das sollte sein Publikum auch wissen. Insgesamt zeichnet Balian Buschbaum seinen Weg zu seinem Ich als Mann sehr oberflächlich und viel zu einfach. Und sich selbst stellt er gerne als tollen Typen dar, sein Umgang mit Frauen ist mir unsympathisch. Schon in der Grundschule war er wohl schon so jungenhaft, dass sich die Mädchen reihenweise in ihn verliebten und auch später scheint ihm nie eine heterosexuelle Frau einen Korb gegeben zu haben. Selbstzweifel sucht man in seinem Buch vergeblich, Regeln gelten auch nur für andere, was auch seine Haltung zu Verkehrsregeln (er fährt sehr gerne sehr schnell) deutlich zeigt. Ob er seine innere Zerrissenheit durch den Sport kompensiert hat, vermag ich nicht zu sagen, denn er schreibt nur, dass er sich damit immer wieder selbst herausforderte, um Frauen zu beeindrucken. So gerne er seinen Körper zeigt, so gerne gibt er sich als Philosophen, kommt aber über Küchentischphilosophie nicht hinaus und das gipfelt oft nicht in weisen Worten, sondern in Geschwafel. Und auch sonst ist das Buch stilistisch nicht wirklich ausgereift, da wäre noch viel Luft nach oben. Für mich war das Buch schlicht der literarische Versuch eines selbstverliebten Selbstdarstellers, sich mit einem machohaften Frauenbild als der große Männer- und Frauenversteher zu zeigen. Um dieser zu sein, fehlen ihm aber sowohl tieferes Verständnis als auch die nötige Empathie. Trotz seiner Transsexualität zeigt er sich ziemlich abschätzend und überheblich gegenüber anderen, was mir das Buch zu einer quälenden und unbefriedigenden Lektüre gemacht haben. Es tut mir in der Seele weh, aber ich kann das Buch weder Betroffenen noch am Thema Interessierten empfehlen, da das, was der Autor beschreibt zwar seiner, aber nicht der allgemeinen Lebenswirklichkeit entspricht. Von mir daher 1 Stern.

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  • Zum Bewerterprofil von Ingbert Edenhofer

    Ingbert Edenhofer

    Thalia Mayersche Bottrop

    Buchhändler*in

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    3/5

    25.02.2022

    Hörbuch-Download (MP3)

    Nicht so ganz, was ich erwartete

    Offenbar ist der Untertitel "Wie ich der wurde, der ich immer war" näher am Inhalt als der Titel "Warum Diversity uns alle angeht". Meine Erwartung war ein Sachbuch über Fragen, die Sexismus, Rassismus, Homo- und Transphobie betreffen, geschildert von einer Person, die sich besonders in Bezug auf die Trans-Perspektive gut einbringen kann. Im Endeffekt ist aber einfach eine Biografie. Und das ist natürlich auch okay. Balian Buschbaum hat Dinge zu erzählen, wenn auch Sport, Bundeswehr und ein gewisses Draufgängertum einfach nichts mit mir zu tun haben. Das half mir allerdings nicht, mich auf die erzählende Person einzulassen, da wir mit Ausnahme des LGBTQ-Akronyms einfach wenig gemein haben. Eine interessante, und absolut legitime, Aussage des Buchs ist, dass nach der Transition eigentlich keine Notwendigkeit mehr besteht, die betreffende Person noch als trans zu bezeichnen, und da ist absolut etwas dran - Laverne Cox, Kylie Sonique Love und die Wachowski-Schwestern als Frauen und nicht als Trans-Frauen zu bezeichnen, ist sinnvoll - allerdings verlieren Buschbaum und ich so sogar unser gemeinsames Akronym. Ich bin sicher, dass Leute, die den Autoren charmant oder gar charismatisch finden, ihren Spaß mit dem Buch und besonders auch dem Hörbuch haben - die Outtakes am Ende sind das sympathischste am ganzen Buch, finde ich - aber bei mir sprang der Funke nicht so komplett über.

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