Produktbild: Generation Haram

Generation Haram Warum Schule lernen muss, allen eine Stimme zu geben

13

11,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.04.2022

Verlag

btb

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18/12,6/1,7 cm

Gewicht

202 g

Farbe

Wollweiß

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77191-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.04.2022

Verlag

btb

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18/12,6/1,7 cm

Gewicht

202 g

Farbe

Wollweiß

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77191-2

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    5/5

    16.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Crazy

    Nach der Karriere eigentlich selbstverständlich, dass die Frau gut schreiben kann. Super eindrucksvoll wenn man sich mehr mit Migrationserfahrung in Österreich auseinandersetzen will. Wenn man selber einen Migrationshintergrund hat oft sehr bestätigend und an manchen Zeitpunkten tatsächlich auch witzig.

  • _meetmybooks_

    5/5

    12.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Schonungslos, ehrlich und wahnsinnig bereichernd

    Es fällt mir wirklich schwer, meine Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen. Nach den ersten 10 Seiten von "Generation Haram" war mir klar, dass das Buch grandios wird. Und auch jetzt im Nachhinein kann ich nur sagen, wie bereichernd es für mich war. Schon mal vorweg: Für alle aus dem Pädagogik-Bereich und für alle diejenigen, die sich für Bücher über Rassismus und Diskriminierung interessieren, "Generation Haram" ist unser Buch! Es wurde für uns geschrieben. Kritische Bücher finde ich am glaubwürdigsten, wenn sie von Menschen geschrieben wurden, die Erfahrung mit den zu kritisierenden Sachverhalten haben. Melisa Erkurt ist selber als Kind geflohen und hat all das durchlebt, was nun Millionen andere Menschen in Österreich erleben müssen. Ihre Geschichte hat mich zutiefst berührt, sie hat meinen größten Respekt. Melisa ist wirklich eine Inspiration. Sie hat so viele nackte Wahrheiten aufs Papier gebracht. Dinge, die Menschen wie ich, die nie vorher Diskriminierung erlebt haben, einfach nicht direkt sehen. Sie öffnet uns allen die Augen mit diesem Buch. Obwohl dieses Buch voller Kritik und grausamer Wahrheiten ist, hat Melisa Erkurt aber auch nicht die schönen Seiten vernachlässigt. Berührend berichtet sie über ihre positiven Erfahrungen als Lehrerin. Demgegenüber stehen natürlich all die negativen Aspekte des Bildungssystems in Österreich. Nicht nur das Bildungssystem diskriminiert Migranten, sondern auch die Politik, die eingeborenen Bürger. Melisa Erkurt erzählt offen und ehrlich, wie sich das anfühlt. Nicht selten hatte ich Tränen in den Augen. Am Ende wurde nochmal Bezug auf die Corona-Krise genommen, also topaktuell. Die Ziele, die am Ende des Buches stehen, fand ich toll und wichtig. Damit ist das Buch ein absolutes Statement. Einfach grandios!

  • Bewertung

    5/5

    07.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sollte man gelesen haben!!

    Das Schulsystem und alles, wes darauf folgt ist wie ein Sieb. Privilegien bleiben und alles andere rasselt durch. Manche schaffen es, sich durch die winzigen Löcher zurück auf die sonnenbeschienene Seite des Siebs zu quetschen. Die meisten jedoch bleiben im Schatten zurück. Dort ist es dunkel und kalt. Erkurt scheut sich nicht davor, den Finger in die Wunde zu legen, hineinzubohren und verweist gekonnt auf die Probleme des österreichischen Schulsystems aber auch der Gesellschaft.

  • Bewertung

    5/5

    17.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Empfehlung für alle!

    In diesem Buch wird sehr gut beschrieben, was in unserem Schulsystem falsch läuft, und dass nur weil Bildung ohne Schulgebühren zugänglich ist, dies trotzdem nicht bedeutet, dass alle Personen den gleichen Zugang zum Bildungssystem haben. Es ist wichtig, sich der anderen Faktoren die einen Einfluss auf den Bildungsweg haben auch zu hinterfragen und das System kritisch zu betrachten.

  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    12.02.2022

    eBook (ePUB)

    Sollte Pflichtlektüre werden - 100% Empfehlung

    Das Buch sollte in jedem Haushalt, in jeder Partei, in jeder Schule zur Pflichtlektüre gehören! Melisa Erkurt schreibt in einem ehrlichen, reflektierten Stil über ihre Erfahrungen an den österreichischen Schulen, sie gibt Kindern, die ignoriert oder in eine Schublade gesteckt werden eine Stimme, und präsentiert sehr interessante Lösungsansätze die jedenfalls weiter verfolgt werden sollten! 100% Empfehlung

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Bewertungen (13)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Tobias Groß

    Tobias Groß

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.12.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nicht die jungen Menschen sind das Problem, sondern die Institution Schule an sich

    Mal Hand aufs Herz. Wenn man den unzähligen Veröffentlichungen der letzten Jahre zum Thema Schule Glauben schenkt, dann werden Schüler*innen immer dümmer, frecher und ignoranter. Manche Autor*innen sehen sogar kriegsähnliche Zustände im Klassenzimmer, Gehorsam und Autorität scheinen nur noch Fremdworte zu sein. Neben der Politik, sind in deren Augen vor allem Schüler*innen mit Migrationshintergrund die Schuldigen am (empfundenen) Untergang der Institution Schule. Nicht so für Melisa Erkurt. Jahrelang unterrichte die bosnisch stämmige Lehrerin und Journalistin an verschiedenen Schulen in Österreichs Hauptstadt Wien. Einige davon waren sogenannte „Brennpunktschulen“, welche berühmt berüchtigt für ihre schwierigen Schüler*innen sind und einen hohen Anteil an migrantisch stämmigen Kindern und Jugendlichen aufweisen. Entgegen aller Vorurteile, war für Erkurt die Arbeit mit diesen jungen Menschen jedoch sehr erfüllend, ging sie doch andere Wegen als die meisten Kolleg*innen. Sie konnte sich mit ihren Schüler*innen identifizieren, sich in diese hinein versetzen und verstehen, warum die meisten so sind, wie sie sind. Das Ergebnis ihrer Erfahrungen ist ‘Generation haram‘, ein erzählendes Sachbuch, welches zu einem neuen Miteinander im Klassenzimmer aufruft. Ungeschönt und direkt prangert es an, warum vor allem migrantische Kinder und Jugendliche ihr volles Bildungspotenzial nicht ausschöpfen können. Per sé. Denn nicht Antipathie gegen Lehrkräfte oder Wissen an sich sind die Probleme, sondern fragwürdige Selbstbilder, elterliche Überforderung und vor allem die Institution Schule an sich – welche diskriminierend und alleinig an den Bedürfnissen einer bildungsaffinen weißen Mittel- und Oberschicht orientiert ist. Melisa Erkurts unglaublich lesenswertes Buch, sollte zur Pflichtlektüre im Lehramtsstudium werden, denn anstatt populistischen Draufschlagens, bietet es realistische Lösungsansätze. Mehr noch: ‘Generation haram‘ öffnet seinen Leser*innen die Augen und macht auf so viele Aspekte aufmerksam, welche auf den ersten Blick normal und nicht beachtenswert, auf den zweiten jedoch ziemlich ausgrenzend und schlichtweg diskriminierend sind. Ein Meilenstein der pädagogischen Literatur.

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