Produktbild: Alles, was wir nicht erinnern

Alles, was wir nicht erinnern Zu Fuß auf dem Fluchtweg meines Vaters

13

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

19908

Erscheinungsdatum

17.02.2022

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

279 (Printausgabe)

Dateigröße

3527 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406784941

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

19908

Erscheinungsdatum

17.02.2022

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

279 (Printausgabe)

Dateigröße

3527 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406784941

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Rosenthal ist keine Heimat, eher ein Ursprung

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 27.02.2025

Bewertungsnummer: 2424019

Bewertet: eBook (ePUB)

Ein wunderbares Buch über Herkunft, Wurzeln und kulturelle Identität. Hoffmanns Vater ist Ende des zweiten Weltkriegs als kleines Kind vor der sowjetischen Armee geflohen und konnte lange nicht nach Rosenthal zurückkehren, wo früher Deutschland war und heute Polen ist. Sie wandert den Fluchtweg nach und erzählt über ihre Erkenntnisse zu dieser Flucht und ihre Folgen. Ein Satz fasst alles zusammen: Rosenthal ist keine Heimat, eher ein Ursprung. Die lange Trennung von der Heimat des Vaters verhindert eine emotionale Bindung der Tochter. Für sie ist Rosenthal als Ursprung von Interesse, aber als Heimat würde sie den Ort nicht bezeichnen. Seit der Invasion der Ukraine sind wieder Millionen Europäer auf der Flucht. Je länger der Krieg dauert, umso wahrscheinlicher wird es, dass ihnen das gleiche Schicksal wie Hoffmanns Vater ereilt: der Verlust der Heimat. Hoffmanns Buch gefällt, weil sie nicht jammert, vergangenen Zeiten nicht nachtrauert, die nicht zurückkommen werden. Das Leben geht weiter, nimmt einen anderen Weg, prägt die Menschen. Die Generationen ihres Vaters und ihrer Grosseltern haben gelitten, ihre Generation fühlt eine Leere und für die Generation ihrer Kinder wird Rosenthal der Geburtsort des Grossvaters sein.

Rosenthal ist keine Heimat, eher ein Ursprung

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 27.02.2025
Bewertungsnummer: 2424019
Bewertet: eBook (ePUB)

Ein wunderbares Buch über Herkunft, Wurzeln und kulturelle Identität. Hoffmanns Vater ist Ende des zweiten Weltkriegs als kleines Kind vor der sowjetischen Armee geflohen und konnte lange nicht nach Rosenthal zurückkehren, wo früher Deutschland war und heute Polen ist. Sie wandert den Fluchtweg nach und erzählt über ihre Erkenntnisse zu dieser Flucht und ihre Folgen. Ein Satz fasst alles zusammen: Rosenthal ist keine Heimat, eher ein Ursprung. Die lange Trennung von der Heimat des Vaters verhindert eine emotionale Bindung der Tochter. Für sie ist Rosenthal als Ursprung von Interesse, aber als Heimat würde sie den Ort nicht bezeichnen. Seit der Invasion der Ukraine sind wieder Millionen Europäer auf der Flucht. Je länger der Krieg dauert, umso wahrscheinlicher wird es, dass ihnen das gleiche Schicksal wie Hoffmanns Vater ereilt: der Verlust der Heimat. Hoffmanns Buch gefällt, weil sie nicht jammert, vergangenen Zeiten nicht nachtrauert, die nicht zurückkommen werden. Das Leben geht weiter, nimmt einen anderen Weg, prägt die Menschen. Die Generationen ihres Vaters und ihrer Grosseltern haben gelitten, ihre Generation fühlt eine Leere und für die Generation ihrer Kinder wird Rosenthal der Geburtsort des Grossvaters sein.

Alles, was wir nicht erinnern

Bewertung am 22.01.2025

Bewertungsnummer: 2392653

Bewertet: eBook (ePUB)

Ich habe mir von dem Buch wesentlich mehr versprochen. Ich kann der Hauptperson nicht folgen und hatte Mühe das Buch bis zum Ende zu lesen. Vielleicht liegt daran, dass ich die Folgen der Vertreibung nicht miterlebt oder in meinem Umfeld erfahren habe. Ich würde mir dieses Buch nicht noch einmal kaufen.

Alles, was wir nicht erinnern

Bewertung am 22.01.2025
Bewertungsnummer: 2392653
Bewertet: eBook (ePUB)

Ich habe mir von dem Buch wesentlich mehr versprochen. Ich kann der Hauptperson nicht folgen und hatte Mühe das Buch bis zum Ende zu lesen. Vielleicht liegt daran, dass ich die Folgen der Vertreibung nicht miterlebt oder in meinem Umfeld erfahren habe. Ich würde mir dieses Buch nicht noch einmal kaufen.

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Alles, was wir nicht erinnern

von Christiane Hoffmann

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Alex Husnik

Thalia Mayersche Lüdinghausen

Zum Portrait

5/5

Ergreifend und unbedingt empfehlenswert!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dies ist vielleicht eines der besten Sachbücher, das ich je gelesen habe, bestimmt aber das ergreifendste. Die Autorin wandert im Jahr 2020 den gleichen Weg, den ihr Vater auf der Flucht aus Schlesien 1945 gelaufen ist. Dabei versucht sie die Geschehnisse von damals zu rekonstruieren, spricht mit Zeitzeugen, vergleicht mit der heutigen Situation. Hier ist der Text Reisebericht und Geschichtsbuch. Aber das ist längst nicht alles, denn zwischen den Kapiteln der Wanderung werden immer wieder philosophische und psychologische Abhandlungen zum Thema Flucht, Vertreibung und Krieg, die heutige Wahrnehmung Deutschlands sowie die Familiengeschichte der Autorin eingestreut. Ich finde diese Mischung überaus gelungen. Es ist alles andere als ein trockenes Sachbuch, sondern sehr persönlich und emotional. Es hat mich bestimmt auch deshalb besonders bewegt, da ich selbst ein Enkel von Vertriebenen bin - viele Aspekte und Beobachtungen der Autorin konnte ich nachvollziehen, nur ab und zu war es mir etwas zu pathetisch, vor allem gegen Ende des Buches. Aber das tut der Bedeutung dieses Textes keinen Abbruch. Drei Aspekte sind bei mir besonders haften geblieben: 1. Die Meinung vieler Osteuropäer über die Deutschen heute („Zeigen zu wenig Demut“). 2. Die Vererbung von Traumata über Generationen hinweg. Und 3. (ausgehend vom 2. Punkt) die eigenen Verhaltensweisen, die mit Flucht und Vertreibung in Zusammenhang stehen - da habe ich mich sehr oft wiedergefunden. Allein über diese drei Punkte werde ich noch lange nachdenken müssen. Wer ein Nachkomme von Flüchtlingen und Vertriebenen ist, muss dieses Buch meiner Meinung nach unbedingt lesen, alle anderen sollten es. Für mich persönlich ist es ein sehr wichtiger Text.
  • Alex Husnik
  • Buchhändler/-in

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5/5

Ergreifend und unbedingt empfehlenswert!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dies ist vielleicht eines der besten Sachbücher, das ich je gelesen habe, bestimmt aber das ergreifendste. Die Autorin wandert im Jahr 2020 den gleichen Weg, den ihr Vater auf der Flucht aus Schlesien 1945 gelaufen ist. Dabei versucht sie die Geschehnisse von damals zu rekonstruieren, spricht mit Zeitzeugen, vergleicht mit der heutigen Situation. Hier ist der Text Reisebericht und Geschichtsbuch. Aber das ist längst nicht alles, denn zwischen den Kapiteln der Wanderung werden immer wieder philosophische und psychologische Abhandlungen zum Thema Flucht, Vertreibung und Krieg, die heutige Wahrnehmung Deutschlands sowie die Familiengeschichte der Autorin eingestreut. Ich finde diese Mischung überaus gelungen. Es ist alles andere als ein trockenes Sachbuch, sondern sehr persönlich und emotional. Es hat mich bestimmt auch deshalb besonders bewegt, da ich selbst ein Enkel von Vertriebenen bin - viele Aspekte und Beobachtungen der Autorin konnte ich nachvollziehen, nur ab und zu war es mir etwas zu pathetisch, vor allem gegen Ende des Buches. Aber das tut der Bedeutung dieses Textes keinen Abbruch. Drei Aspekte sind bei mir besonders haften geblieben: 1. Die Meinung vieler Osteuropäer über die Deutschen heute („Zeigen zu wenig Demut“). 2. Die Vererbung von Traumata über Generationen hinweg. Und 3. (ausgehend vom 2. Punkt) die eigenen Verhaltensweisen, die mit Flucht und Vertreibung in Zusammenhang stehen - da habe ich mich sehr oft wiedergefunden. Allein über diese drei Punkte werde ich noch lange nachdenken müssen. Wer ein Nachkomme von Flüchtlingen und Vertriebenen ist, muss dieses Buch meiner Meinung nach unbedingt lesen, alle anderen sollten es. Für mich persönlich ist es ein sehr wichtiger Text.

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P. Kurbach

Thalia Osnabrück

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5/5

Jetzt als Taschenbuch.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was macht es mit einer Familie, die aus der Heimat vertrieben wird? Die Autorin erzählt es am Beispiel ihres Vaters der als 9jähriger mit der Mutter die Flucht aus Schlesien überlebte. Sie betrachtet das Thema gesamteuropäisch und stellt die Verbindung zur Gegenwart her. Wer verstehen will, was gerade in Europa passiert, der findet hoffentlich zu diesem Buch!
  • P. Kurbach
  • Buchhändler/-in

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5/5

Jetzt als Taschenbuch.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was macht es mit einer Familie, die aus der Heimat vertrieben wird? Die Autorin erzählt es am Beispiel ihres Vaters der als 9jähriger mit der Mutter die Flucht aus Schlesien überlebte. Sie betrachtet das Thema gesamteuropäisch und stellt die Verbindung zur Gegenwart her. Wer verstehen will, was gerade in Europa passiert, der findet hoffentlich zu diesem Buch!

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Alles, was wir nicht erinnern

von Christiane Hoffmann

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