Produktbild: Alles, was wir nicht erinnern

Alles, was wir nicht erinnern Zu Fuß auf dem Fluchtweg meines Vaters

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

4268

Erscheinungsdatum

17.02.2022

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

279 (Printausgabe)

Dateigröße

3527 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406784941

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

4268

Erscheinungsdatum

17.02.2022

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

279 (Printausgabe)

Dateigröße

3527 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406784941

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  • Bewertung

    Book Circle Community

    4/5

    27.02.2025

    eBook (ePUB)

    Rosenthal ist keine Heimat, eher ein Ursprung

    Ein wunderbares Buch über Herkunft, Wurzeln und kulturelle Identität. Hoffmanns Vater ist Ende des zweiten Weltkriegs als kleines Kind vor der sowjetischen Armee geflohen und konnte lange nicht nach Rosenthal zurückkehren, wo früher Deutschland war und heute Polen ist. Sie wandert den Fluchtweg nach und erzählt über ihre Erkenntnisse zu dieser Flucht und ihre Folgen. Ein Satz fasst alles zusammen: Rosenthal ist keine Heimat, eher ein Ursprung. Die lange Trennung von der Heimat des Vaters verhindert eine emotionale Bindung der Tochter. Für sie ist Rosenthal als Ursprung von Interesse, aber als Heimat würde sie den Ort nicht bezeichnen. Seit der Invasion der Ukraine sind wieder Millionen Europäer auf der Flucht. Je länger der Krieg dauert, umso wahrscheinlicher wird es, dass ihnen das gleiche Schicksal wie Hoffmanns Vater ereilt: der Verlust der Heimat. Hoffmanns Buch gefällt, weil sie nicht jammert, vergangenen Zeiten nicht nachtrauert, die nicht zurückkommen werden. Das Leben geht weiter, nimmt einen anderen Weg, prägt die Menschen. Die Generationen ihres Vaters und ihrer Grosseltern haben gelitten, ihre Generation fühlt eine Leere und für die Generation ihrer Kinder wird Rosenthal der Geburtsort des Grossvaters sein.

  • Bewertung

    1/5

    22.01.2025

    eBook (ePUB)

    Alles, was wir nicht erinnern

    Ich habe mir von dem Buch wesentlich mehr versprochen. Ich kann der Hauptperson nicht folgen und hatte Mühe das Buch bis zum Ende zu lesen. Vielleicht liegt daran, dass ich die Folgen der Vertreibung nicht miterlebt oder in meinem Umfeld erfahren habe. Ich würde mir dieses Buch nicht noch einmal kaufen.

  • Bewertung

    aus Wuppertal

    5/5

    26.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein tolles Buch für die Erinnerung

    Mein Vater ist auch im damaligen Krieg geflüchtet. Habe das Buch meiner 92jährigen Mutter geschenkt, die mit dem Buch bei ihrem verstorbenen Mann ist und erlebt nocheinmal, was er durchgemacht hat. Tolles Buch! Sehr zu empfehlen!

  • Bewertung

    aus Groß-Umstadt

    5/5

    19.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Topp

    Ich hoffe, dass die Autorin viele Bücher verkauft und ganz viele Menschen erreicht. Ein Buch über Flucht, Vertreibung, Herausgerissenwerden aus der Heimat früher (und heute), das im Schulunterricht gelesen werden sollte. Viel Geschichte, Psychologie und generell ein wichtiges Buch, weil es sich den großen Fragen unserer Zeit stellt: wo komme ich her? Warum lebe ich nicht mehr dort, wo meine Vorfahren herkommen? Weshalb kam es zu den Veränderungen und wie lebt meine Familie, wie lebe ich damit? Ich habe es als “Familienbuch“ gekauft mit der Bitte, es nach dem Lesen weiterzugeben in unserer Familie. Und danke der Autorin für den Mut und die Zähigkeit, den sie für ihre Reise und die umfangreiche Recherche aufgebracht hat.

  • Roland Jesseit

    5/5

    25.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Fluch der Flucht und wie man ihn überwindet

    Die Autorin begibt sich auf den Fluchtweg ihres Vaters von Schlesien an die Tschechisch-Bayrische Grenze zu Fuss. Dabei versucht Sie Menschen zu treffen, die sich an die Nachkriegszeit noch erinnern. Sie beleuchtet nicht nur das Leben der Vertriebenen und ihrer Familie, sonder auch das Leben der Menschen die heute dort leben. Überhaupt ist es sehr beeindruckend mit welcher Einsicht und Gefühl sie die polnische und tschechische Perspektive in die Geschichte einbettet. Dies ist nicht nur sehr lehrreich und berührend, sondern auch unterhaltsam, ja mitunter sogar spannend beschrieben. In Einschüben reflektiert sie über den Lebenslauf ihres Vaters und anderer naher Verwandter. Der Verlust der Heimat ist hier klar der Bruch von dem sich die Kriegs- und Nachkriegsgeneration nicht vollständig erholen können. Die Enkel- und Urenkel Generation aber sehr wohl, gerade durch die intime Auseinandersetzung mit den Erfahrungen der Eltern und Grosseltern. Obwohl viele tragische Ereignisse beschrieben werden, ist dies ein hoffnungsvolles Buch, eine Suche - und Erlangung - nach Katharsis. Herausgekommen ist ein Road-Movie zu Fuss, eine Kreuzung aus historischer Biographie und Coming-of-Age mit 50. Ich habe schon viele Bücher zu diesem Thema gelesen. Dies ist das beste. Mit Abstand

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Alex Husnik

    Alex Husnik

    Thalia Mayersche Lüdinghausen

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ergreifend und unbedingt empfehlenswert!

    Dies ist vielleicht eines der besten Sachbücher, das ich je gelesen habe, bestimmt aber das ergreifendste. Die Autorin wandert im Jahr 2020 den gleichen Weg, den ihr Vater auf der Flucht aus Schlesien 1945 gelaufen ist. Dabei versucht sie die Geschehnisse von damals zu rekonstruieren, spricht mit Zeitzeugen, vergleicht mit der heutigen Situation. Hier ist der Text Reisebericht und Geschichtsbuch. Aber das ist längst nicht alles, denn zwischen den Kapiteln der Wanderung werden immer wieder philosophische und psychologische Abhandlungen zum Thema Flucht, Vertreibung und Krieg, die heutige Wahrnehmung Deutschlands sowie die Familiengeschichte der Autorin eingestreut. Ich finde diese Mischung überaus gelungen. Es ist alles andere als ein trockenes Sachbuch, sondern sehr persönlich und emotional. Es hat mich bestimmt auch deshalb besonders bewegt, da ich selbst ein Enkel von Vertriebenen bin - viele Aspekte und Beobachtungen der Autorin konnte ich nachvollziehen, nur ab und zu war es mir etwas zu pathetisch, vor allem gegen Ende des Buches. Aber das tut der Bedeutung dieses Textes keinen Abbruch. Drei Aspekte sind bei mir besonders haften geblieben: 1. Die Meinung vieler Osteuropäer über die Deutschen heute („Zeigen zu wenig Demut“). 2. Die Vererbung von Traumata über Generationen hinweg. Und 3. (ausgehend vom 2. Punkt) die eigenen Verhaltensweisen, die mit Flucht und Vertreibung in Zusammenhang stehen - da habe ich mich sehr oft wiedergefunden. Allein über diese drei Punkte werde ich noch lange nachdenken müssen. Wer ein Nachkomme von Flüchtlingen und Vertriebenen ist, muss dieses Buch meiner Meinung nach unbedingt lesen, alle anderen sollten es. Für mich persönlich ist es ein sehr wichtiger Text.
  • Zum Bewerterprofil von P. Kurbach

    P. Kurbach

    Thalia Osnabrück

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Jetzt als Taschenbuch.

    Was macht es mit einer Familie, die aus der Heimat vertrieben wird? Die Autorin erzählt es am Beispiel ihres Vaters der als 9jähriger mit der Mutter die Flucht aus Schlesien überlebte. Sie betrachtet das Thema gesamteuropäisch und stellt die Verbindung zur Gegenwart her. Wer verstehen will, was gerade in Europa passiert, der findet hoffentlich zu diesem Buch!
  • Zum Bewerterprofil von Claudia Engelmann

    Claudia Engelmann

    Thalia Korbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Zu Fuß?“ „Zu Fuß!“ - „Allein?“ „Allein!“

    Eine Tochter durchlebt den Leidensweg des Vaters, der als kleiner Junge am Ende des 2. Weltkriegs von Schlesien in den Westen flüchten musste, 75 Jahre später, in dem sie die komplette Fluchtroute von damals zu Fuß zurücklegt, und begibt sich so auf Spurensuche. Ein beeindruckendes Buch, das Vergangenheit und Gegenwart verbindet, und eben auch eine aktuelle Bestandsaufnahme der derzeitigen politischen und gesellschaftlichen Befindlichkeiten im heutigen Europa ist.
  • Zum Bewerterprofil von Bianca Werner

    Bianca Werner

    Thalia Göttingen – Kauf Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine bewegende Reise in die Vergangenheit...

    Eine bewegende Reise in die Vergangenheit des Vaters. Spannend zu lesen was Flucht, noch Generationen später, mit dem Leben der Familien macht. Selbst wer ankommt, bleibt entwurzelt. Die Frage die alles zu bestimmt scheint ist, was wäre wenn?
  • Zum Bewerterprofil von Andreas Koch

    Andreas Koch

    Thalia Bergisch Gladbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs,wurde...

    Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs,wurde ein Großteil der deutschsprachigen Bevölkerung aus Osteuropa vertrieben. Christiane Hoffmann beschreibt sehr eindrucksvoll am Beispiel ihres Vaters,was Flucht und Vertreibung bedeuten. Ein Buch,dass einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

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