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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

353

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.09.2022

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

416

Beschreibung

Rezension

Großartig, wie Karen Duve in ihrer Sisi-Hommage Zeitkolorit evoziert. Wie detailliert sie Etikette, Hofzeremonien und das prachtvolle Ausstattungsdesign recherchiert hat. ("WDR 3 Kultur am Mittag")
Die Schriftstellerin Karen Duve hat Elisabeth von Österreich einen so unterhaltenden wie vielschichtigen Roman gewidmet, der die Kaiserin als Person voller Ambivalenzen zeigt. ("taz literataz")
Großartige Charakterstudie! Und dass Frau Duve toll schreibt, ist sowieso klar. ("emotion")
Niemand sonst könnte so über Sisi schreiben, wie Duve das tut, mit feinsinnigem Humor und Liebe zum Detail. ("Spiegel Bestseller")
Immer wieder gelingen Karen Duve funkelnde Sätze von großer Präzision. (...) Der Roman unterhält nicht durch den Plot, er unterhält durch psychologische Raffinesse und eine fast exzentrische Genauigkeit der Anschauung. ("Die Zeit Literatur")
Duves rasanter Roman zeigt eine Kaiserin, die wild ist und rücksichtslos. Auch gegen sich selbst. ("Brigitte")
Sisi als dialektisches Wesen zu zeigen, zwischen dem Bedürfnis nach Ausbruch und Dominanz, zwischen dem gnadenlosen Wunsch nach Bewunderung und dem impulshaften Kleine-Hunde-die-geschlagen-werden-Streicheln: Diese Ambivalenz einer komplexen, beinahe modernen Frau ist die zentrale Geschichte, die Karen Duve in 'Sisi' erzählt. ("FAS")
Man kann in Duves Roman verfolgen, wie die Autorin die historische Figur aus dem 'Sisi! Franzerl!'-Kitsch befreit und ganz exemplarisch in unsere Gegenwart rückt. (...) Großes Kopfkino. ("WDR 3 Mosaik")
So nah wie in Karen Duves Roman kommt man Kaiserin Elisabeth sonst selten. (...) Duve zeichnet mit Akribie und Ironie ein ungemein unterhaltsames Porträt der komplexen kaiserlichen Persönlichkeit. ("Abendzeitung München")
So eine Figur, die sich gegen ihre Zeit reibt, ist bei Karen Duve natürlich in den besten Händen. (...) Eine rasante Zeitreise an der Seite einer Frau, die sich den Zumutungen ihrer Realität widersetzen konnte. ("rbb radioeins")

Details

Verkaufsrang

353

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.09.2022

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,3/15/3,8 cm

Gewicht

587 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-210-9

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Die wilde Kaiserin

Fredhel am 05.10.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Karen Duve hat sich intensiv mit dem Leben der österreichischen Kaiserin Elisabeth befasst. Viele Informationen hat sie aus den ausführlichen Tagebüchern der Hofdame Marie Gräfin von Festetics, die der Kaiserin sehr ergeben war und sogar ihretwegen auf die große Liebe verzichtet hat. Allerdings hat die Kaiserin auch eine Eheschließung ihrer liebsten Hofdame ausdrücklich untersagt. Dies ist zum Beispiel eine Episode, die einen kritischen Blick auf das Wesen der sagenhaften Sisi wirft. Des Weiteren lernen wir sie als eitle, selbstverliebte Frau kennen, die mit der Gunst der Männer spielt. Ganz besonders können fesche Reiter ihre Aufmerksamkeit erregen, denn sie selbst ist eine wilde Reiterin, die lieber dieser Passion folgt, als sich ihren kaiserlichen Pflichten zu widmen. Im Prinzip ist sie ein Mensch, der in der Trotzphase stecken geblieben ist. Sie will sich nicht anpassen, sondern liebt ihre Freiheit. Andererseits genießt sie auch die Vorteile ihrer Stellung. Die Menschen in ihrem Umfeld müssen tun, was sie will.  Auch wenn die Schriftstellerin sehr neutral erzählt, erhält man ein recht negatives Bild einer Herrscherin, die ansonsten in der Literatur eher kitschig verklärt dargestellt wird. Das Buch besteht aus einer Aneinanderreihung vieler einzelner Episoden, die geschichtlich verbrieft sind, aber von der Autorin in lebendiger Romanform erzählt werden. Ein wirklich spannendes historisches Buch, eng an den Fakten, trotzdem ein Pageturner. Inhaltlich ist dieses Hörbuch wunderbar, aber wer ist auf die Idee gekommen, den Text durch die Autorin selbst einlesen zu lassen? Eine ausgebildete Stimme hätte dem Text weitaus mehr Lebendigkeit verleihen können. Mit Karin Duve am Mikrofon wirkt es leider ziemlich trocken.

Die wilde Kaiserin

Fredhel am 05.10.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Karen Duve hat sich intensiv mit dem Leben der österreichischen Kaiserin Elisabeth befasst. Viele Informationen hat sie aus den ausführlichen Tagebüchern der Hofdame Marie Gräfin von Festetics, die der Kaiserin sehr ergeben war und sogar ihretwegen auf die große Liebe verzichtet hat. Allerdings hat die Kaiserin auch eine Eheschließung ihrer liebsten Hofdame ausdrücklich untersagt. Dies ist zum Beispiel eine Episode, die einen kritischen Blick auf das Wesen der sagenhaften Sisi wirft. Des Weiteren lernen wir sie als eitle, selbstverliebte Frau kennen, die mit der Gunst der Männer spielt. Ganz besonders können fesche Reiter ihre Aufmerksamkeit erregen, denn sie selbst ist eine wilde Reiterin, die lieber dieser Passion folgt, als sich ihren kaiserlichen Pflichten zu widmen. Im Prinzip ist sie ein Mensch, der in der Trotzphase stecken geblieben ist. Sie will sich nicht anpassen, sondern liebt ihre Freiheit. Andererseits genießt sie auch die Vorteile ihrer Stellung. Die Menschen in ihrem Umfeld müssen tun, was sie will.  Auch wenn die Schriftstellerin sehr neutral erzählt, erhält man ein recht negatives Bild einer Herrscherin, die ansonsten in der Literatur eher kitschig verklärt dargestellt wird. Das Buch besteht aus einer Aneinanderreihung vieler einzelner Episoden, die geschichtlich verbrieft sind, aber von der Autorin in lebendiger Romanform erzählt werden. Ein wirklich spannendes historisches Buch, eng an den Fakten, trotzdem ein Pageturner. Inhaltlich ist dieses Hörbuch wunderbar, aber wer ist auf die Idee gekommen, den Text durch die Autorin selbst einlesen zu lassen? Eine ausgebildete Stimme hätte dem Text weitaus mehr Lebendigkeit verleihen können. Mit Karin Duve am Mikrofon wirkt es leider ziemlich trocken.

Ein unverstellter Blick

hallobuch, Silke Schröder aus Hannover am 28.09.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Für ihren neuen Roman “Sisi” hat Karen Duve umfangreich zu der östereichischen Kaiserin Elisabeth (Sissi) recherchiert. Als Grundlage ihrer Story dienen ihr die historischen Tagebücher der Hofdame Marie Gräfin Festetics de Tolna, die eine glühende Verehrerin der Kaiserin war und alles für sie getan hat. So stehen auch gleich drei Frauen im Mittelpunkt dieser Geschichte: Neben der Kaiserin Sissi, über die es bändeweise Literatur und mehrere Filme gibt, und der Hofdame selbst ist dies vor allem ihre junge Nichte Marie Louise Wallersee. Sie wird von der Kaiserin zunächst wohlwollend als ihr jüngeres Ich betrachtet, doch als sie ihr zu nahe kommt, versucht sie sich die neue Konkurrentin durch ein Heiratsarrangement vom Leib zu schaffen. Duve schwankt in ihrem Roman zwischen der Schwärmerei für die selbstbewusste Monarchin, in der sich vor allem die Aufzeichnungen der Hofdame widerspiegeln, und der genussvollen Beschreibung des ebenso blasierten wir antiquierten, überbordenden Etikette bei Hofe. Insbesondere die erbarmungslosen Vergnügungsjagden, die damals veranstaltet wurden, schildert Duve auf ungeschönt-brutale Weise. So erhält man einen ungeschönten Eindruck von dem oft aufreibenden Alltag der höfischen Protagonisten und einen unverstellten Blick auf eine bekannte und vielfach verehrte Figur der österreichischen Geschichte.

Ein unverstellter Blick

hallobuch, Silke Schröder aus Hannover am 28.09.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Für ihren neuen Roman “Sisi” hat Karen Duve umfangreich zu der östereichischen Kaiserin Elisabeth (Sissi) recherchiert. Als Grundlage ihrer Story dienen ihr die historischen Tagebücher der Hofdame Marie Gräfin Festetics de Tolna, die eine glühende Verehrerin der Kaiserin war und alles für sie getan hat. So stehen auch gleich drei Frauen im Mittelpunkt dieser Geschichte: Neben der Kaiserin Sissi, über die es bändeweise Literatur und mehrere Filme gibt, und der Hofdame selbst ist dies vor allem ihre junge Nichte Marie Louise Wallersee. Sie wird von der Kaiserin zunächst wohlwollend als ihr jüngeres Ich betrachtet, doch als sie ihr zu nahe kommt, versucht sie sich die neue Konkurrentin durch ein Heiratsarrangement vom Leib zu schaffen. Duve schwankt in ihrem Roman zwischen der Schwärmerei für die selbstbewusste Monarchin, in der sich vor allem die Aufzeichnungen der Hofdame widerspiegeln, und der genussvollen Beschreibung des ebenso blasierten wir antiquierten, überbordenden Etikette bei Hofe. Insbesondere die erbarmungslosen Vergnügungsjagden, die damals veranstaltet wurden, schildert Duve auf ungeschönt-brutale Weise. So erhält man einen ungeschönten Eindruck von dem oft aufreibenden Alltag der höfischen Protagonisten und einen unverstellten Blick auf eine bekannte und vielfach verehrte Figur der österreichischen Geschichte.

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Ilse Juliane Spindeldreher

Thalia Dresden - Elbe Park

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4/5

Vergnüglich, vorallem wenn man Pferde mag

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Karen Duve zeichnet ein unromantisches und realistisches Bild Sisis, wie wir es nur selten zu lesen bekommen. Die exzentrische zumeist sehr nervtötende Kaiserin benimmt sich wie ein kleines Kind und alle in ihrem Umfeld haben mehr oder weniger unter ihr zu leiden. Wer hier wem leidtun muss, darf der Leser selbstverständlich selbst entscheiden. Ich hatte viel Spaß und musste oft schmunzeln. Das kommt bei Bücher von Karen Duve aber eben oft vor!
4/5

Vergnüglich, vorallem wenn man Pferde mag

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Karen Duve zeichnet ein unromantisches und realistisches Bild Sisis, wie wir es nur selten zu lesen bekommen. Die exzentrische zumeist sehr nervtötende Kaiserin benimmt sich wie ein kleines Kind und alle in ihrem Umfeld haben mehr oder weniger unter ihr zu leiden. Wer hier wem leidtun muss, darf der Leser selbstverständlich selbst entscheiden. Ich hatte viel Spaß und musste oft schmunzeln. Das kommt bei Bücher von Karen Duve aber eben oft vor!

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Carola Ludger

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5/5

Die deutsche Jane Austen!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer "Fräulein Nettes kurzer Sommer" von Karen Duve mag, der kann sich vorstellen, dass auch ihr neuer Roman 'Sisi' ein Mix aus einer amüsanten Geschichtsstunde, vergnüglichem Gesellschaftspanorama, Familien- und Liebesgeschichte ist. Wir erleben die Kaiserin von Österreich-Ungarn als eine rebellische, unhöfische, lebenshungrige und unkonventionelle Frau Ende 30. Um aus der ihr zugedachten Rolle auszusteigen, ist ihr wie es scheint so manches Mittel recht. So verbringt sie ihr Leben abseits von höfischer Etikette am liebsten Hoch zu Ross und es ist ihr egal, ob sie damit so manchen Grafen oder so manche Gräfin vor den Kopf stößt. Wer nun glauben mag, dass über die kindliche Sissi und den Kaiser Franz genug gesagt ist, der kann sich hier eines besseren überzeugen lassen. Auf eine herrliche ironische Art wirft die Autorin eine ganz neue Perspektive auf den Mythos Sissi. Erlaubt man sich aktuell einen Blick auf europäische Königshäuser so empfindet man durchaus Verständnis für den draufgängerischen Lebenswandel.
5/5

Die deutsche Jane Austen!

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Wer "Fräulein Nettes kurzer Sommer" von Karen Duve mag, der kann sich vorstellen, dass auch ihr neuer Roman 'Sisi' ein Mix aus einer amüsanten Geschichtsstunde, vergnüglichem Gesellschaftspanorama, Familien- und Liebesgeschichte ist. Wir erleben die Kaiserin von Österreich-Ungarn als eine rebellische, unhöfische, lebenshungrige und unkonventionelle Frau Ende 30. Um aus der ihr zugedachten Rolle auszusteigen, ist ihr wie es scheint so manches Mittel recht. So verbringt sie ihr Leben abseits von höfischer Etikette am liebsten Hoch zu Ross und es ist ihr egal, ob sie damit so manchen Grafen oder so manche Gräfin vor den Kopf stößt. Wer nun glauben mag, dass über die kindliche Sissi und den Kaiser Franz genug gesagt ist, der kann sich hier eines besseren überzeugen lassen. Auf eine herrliche ironische Art wirft die Autorin eine ganz neue Perspektive auf den Mythos Sissi. Erlaubt man sich aktuell einen Blick auf europäische Königshäuser so empfindet man durchaus Verständnis für den draufgängerischen Lebenswandel.

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