Vati

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Roman | »Ein so bedrückendes wie berührendes Erinnerungsbuch.« Tagesspiegel

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

30834

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.10.2022

Verlag

dtv

Seitenzahl

176

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

30834

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.10.2022

Verlag

dtv

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,5/12,4/1,6 cm

Gewicht

192 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14843-6

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4.5

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Berührende Annäherung an den Vater

Bewertung am 21.05.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Josef hatte kein einfaches Leben. Ein Kind aus armen Verhältnissen hat er Glück und findet Förderer, die sein Potential erkennen und seine Liebe zu Büchern fördern. Doch kurz vor der Matura muss er in den Krieg und kommt als Kriegsversehrter zurück. Ein Bein wurde ihm genommen. Doch dafür findet er im Lazarett seine Frau Grete kennen, mit der er vier Kinder hat. Doch auch diese Glück ist nur von kurzer Dauer. Und so zieht sich der Witwer immer mehr aus der Welt. Mit Vati begibt sich Monika Helfer auf die Suche nach einem Mann, den sie nie wirklich kennen lernen konnte und den immer ein Geheimnis zu umgeben schien. Gleichzeitig erzählt sie die Geschichte ihrer Familie und ihrer Kindheit. Wie schon in „Die Bagage“ geschieht das klar und authentisch, mit viel Wärme und äußerst berührend. Die Charakter sind liebevoll gezeichnet, die schwere Zeit des 2. Weltkrieges ebenso authentisch beschrieben wie die nicht immer einfachen Familienverhältnisse. Mein Fazit: eine berührende Annäherung an den Vater. Absolut lesenswert

Berührende Annäherung an den Vater

Bewertung am 21.05.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Josef hatte kein einfaches Leben. Ein Kind aus armen Verhältnissen hat er Glück und findet Förderer, die sein Potential erkennen und seine Liebe zu Büchern fördern. Doch kurz vor der Matura muss er in den Krieg und kommt als Kriegsversehrter zurück. Ein Bein wurde ihm genommen. Doch dafür findet er im Lazarett seine Frau Grete kennen, mit der er vier Kinder hat. Doch auch diese Glück ist nur von kurzer Dauer. Und so zieht sich der Witwer immer mehr aus der Welt. Mit Vati begibt sich Monika Helfer auf die Suche nach einem Mann, den sie nie wirklich kennen lernen konnte und den immer ein Geheimnis zu umgeben schien. Gleichzeitig erzählt sie die Geschichte ihrer Familie und ihrer Kindheit. Wie schon in „Die Bagage“ geschieht das klar und authentisch, mit viel Wärme und äußerst berührend. Die Charakter sind liebevoll gezeichnet, die schwere Zeit des 2. Weltkrieges ebenso authentisch beschrieben wie die nicht immer einfachen Familienverhältnisse. Mein Fazit: eine berührende Annäherung an den Vater. Absolut lesenswert

Die Abwesenheit des Vaters

Bewertung aus Hamburg am 17.10.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nachdem sich Monika Helfer im letzten Jahr in "Die Bagage" vornehmlich mit ihrer Großmutter Maria befasste, widmet sie den zweiten Teil ihres autobiografischen Projekts vor allem Vater Josef. Der wollte von seinen Kindern "Vati" genannt werden, weil es so modern klinge, erfahren wir gleich zu Beginn des Romans. Alles andere als modern ist das Buch selbst - muss es aber auch nicht, denn erneut trifft Monika Helfer in ihrer unsentimentalen und dennoch sehr berührenden Geschichte die richtigen Töne. Der Sprachstil unterscheidet sich erwartungsgemäß dabei nicht von der "Bagage", fast meinte man, die beiden Romane hätten aufgrund ihrer Kürze durchaus auch in ein Buch gepasst. Die Sätze sind meist kurz, manchmal lakonisch, immer wieder angereichert mit Anekdoten aus der Kindheit und der Gegenwart der Autorin. Zusammen fügen sich diese Anekdoten zu einem stimmigen Bild und einem überzeugenden Roman. Die größte Überraschung für mich war, dass die Figuren in "Vati" den Leser:innen nicht so nahe kommen wie in der "Bagage", und das obwohl Monika Helfer diesmal eigentlich viel näher dran sein sollte an der Nachkriegs-Generation ihres Vaters und ihrer Mutter. Vielleicht ist es auch eine bewusst gesetzte Grenze, denn den Schmerz über die lange andauernde Abwesenheit des Vaters ist dem Roman trotzdem fast in jeder Zeile anzumerken. Mal fehlt er nach einem missglückten Suizidversuch, mal wegen der Trauer um die verstorbene Ehefrau. Und selbst wenn er anwesend ist, wirkt er nicht immer präsent und spricht nicht besonders viel mit seinen Kindern. Dennoch ist die besondere Verbindung Monika Helfers zu ihrem Vater zu spüren, die sich nicht allein durch die gemeinsame Liebe für die Bücher und Literatur definiert. Unweigerlich vergleicht man "Vati" und "Die Bagage" miteinander, weil sich die Bücher so ähneln, auch wenn es vielleicht nicht ganz gerecht ist. Und während ich mich in der "Bagage" vor allem mit Monika Helfers Onkel Lorenz, in dem Buch noch als Kind auftretend, identifizieren konnte und in ihm eine unglaublich schillernde und spannende Figur erkannte, fehlte mir diese Figur in "Vati" ein wenig. Lorenz selbst darf auch nochmal auftreten, trägt aber erstaunlich wenig zur Handlung bei. So komme ich zu dem Schluss, dass mich "Die Bagage" insgesamt noch ein Stückchen mehr berührt und mitgerissen hat, obwohl dies sicherlich Klagen auf hohem Niveau sind. Unbestritten ist jedoch, dass auch "Vati" äußerst lesenswert ist und mit seinem recht unerwarteten, fast schon abrupten Ende die Türen für den dritten Teil, der sich wohl um Bruder Richard drehen soll, weit aufstößt.

Die Abwesenheit des Vaters

Bewertung aus Hamburg am 17.10.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nachdem sich Monika Helfer im letzten Jahr in "Die Bagage" vornehmlich mit ihrer Großmutter Maria befasste, widmet sie den zweiten Teil ihres autobiografischen Projekts vor allem Vater Josef. Der wollte von seinen Kindern "Vati" genannt werden, weil es so modern klinge, erfahren wir gleich zu Beginn des Romans. Alles andere als modern ist das Buch selbst - muss es aber auch nicht, denn erneut trifft Monika Helfer in ihrer unsentimentalen und dennoch sehr berührenden Geschichte die richtigen Töne. Der Sprachstil unterscheidet sich erwartungsgemäß dabei nicht von der "Bagage", fast meinte man, die beiden Romane hätten aufgrund ihrer Kürze durchaus auch in ein Buch gepasst. Die Sätze sind meist kurz, manchmal lakonisch, immer wieder angereichert mit Anekdoten aus der Kindheit und der Gegenwart der Autorin. Zusammen fügen sich diese Anekdoten zu einem stimmigen Bild und einem überzeugenden Roman. Die größte Überraschung für mich war, dass die Figuren in "Vati" den Leser:innen nicht so nahe kommen wie in der "Bagage", und das obwohl Monika Helfer diesmal eigentlich viel näher dran sein sollte an der Nachkriegs-Generation ihres Vaters und ihrer Mutter. Vielleicht ist es auch eine bewusst gesetzte Grenze, denn den Schmerz über die lange andauernde Abwesenheit des Vaters ist dem Roman trotzdem fast in jeder Zeile anzumerken. Mal fehlt er nach einem missglückten Suizidversuch, mal wegen der Trauer um die verstorbene Ehefrau. Und selbst wenn er anwesend ist, wirkt er nicht immer präsent und spricht nicht besonders viel mit seinen Kindern. Dennoch ist die besondere Verbindung Monika Helfers zu ihrem Vater zu spüren, die sich nicht allein durch die gemeinsame Liebe für die Bücher und Literatur definiert. Unweigerlich vergleicht man "Vati" und "Die Bagage" miteinander, weil sich die Bücher so ähneln, auch wenn es vielleicht nicht ganz gerecht ist. Und während ich mich in der "Bagage" vor allem mit Monika Helfers Onkel Lorenz, in dem Buch noch als Kind auftretend, identifizieren konnte und in ihm eine unglaublich schillernde und spannende Figur erkannte, fehlte mir diese Figur in "Vati" ein wenig. Lorenz selbst darf auch nochmal auftreten, trägt aber erstaunlich wenig zur Handlung bei. So komme ich zu dem Schluss, dass mich "Die Bagage" insgesamt noch ein Stückchen mehr berührt und mitgerissen hat, obwohl dies sicherlich Klagen auf hohem Niveau sind. Unbestritten ist jedoch, dass auch "Vati" äußerst lesenswert ist und mit seinem recht unerwarteten, fast schon abrupten Ende die Türen für den dritten Teil, der sich wohl um Bruder Richard drehen soll, weit aufstößt.

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Sandra Heinrich

Thalia Hamburg - AEZ

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Eindrückliche Familiengeschichte

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer "Die Bagage" von Monika Helfer gelesen hat, kennt bereits einen Teil der Familiengeschichte der Autorin. In "Vati" erzählt die Autorin nun von weiteren Abschnitten ihres Lebens und konzentriert sich hierbei hauptsächlich auf ihren Vater. Auf den distanzierten und dann wieder zugewandten, wortkargen Mann. Den bücherliebenden und bücherstehlenden Vater. Monika Helfer hat einen sehr speziellen Stil. Es braucht eventuell ein paar Seiten, hat man sich jedoch daran gewöhnt, genießt man jede Seite. Sehr lesenswerte Lektüre und vielleicht ja bald Buchpreisträger?!
4/5

Eindrückliche Familiengeschichte

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer "Die Bagage" von Monika Helfer gelesen hat, kennt bereits einen Teil der Familiengeschichte der Autorin. In "Vati" erzählt die Autorin nun von weiteren Abschnitten ihres Lebens und konzentriert sich hierbei hauptsächlich auf ihren Vater. Auf den distanzierten und dann wieder zugewandten, wortkargen Mann. Den bücherliebenden und bücherstehlenden Vater. Monika Helfer hat einen sehr speziellen Stil. Es braucht eventuell ein paar Seiten, hat man sich jedoch daran gewöhnt, genießt man jede Seite. Sehr lesenswerte Lektüre und vielleicht ja bald Buchpreisträger?!

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Eine literarische Annäherung an den Vater

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nachdem wir in „Bagage“ bereits die Familie von Monika Helfer kennen lernen durften, lassen wir uns in diesem literarisch fein gezeichneten Roman den Charakter ihres Vaters näher bringen. Wie es um die Nähe zur Familie bestellt war beschreibt die Autorin dieser kleinen und feinen Erzählung auf ihre eigene, ehrliche Weise. Ein MUSS für alle, die „Bagage“ gelesen haben.
4/5

Eine literarische Annäherung an den Vater

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nachdem wir in „Bagage“ bereits die Familie von Monika Helfer kennen lernen durften, lassen wir uns in diesem literarisch fein gezeichneten Roman den Charakter ihres Vaters näher bringen. Wie es um die Nähe zur Familie bestellt war beschreibt die Autorin dieser kleinen und feinen Erzählung auf ihre eigene, ehrliche Weise. Ein MUSS für alle, die „Bagage“ gelesen haben.

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