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DAFUQ

72

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.03.2023

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,9/12,5/3,3 cm

Gewicht

363 g

Farbe

Dunkellila / Rosa

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Curious Events in Woman's Cell #3 («Невероятные происшествия в женской камере No 3»)

Übersetzt von

Olaf Kühl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-00812-2

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Ein richtig cooler Knastroman ... ausgesprochen kurzweilig ("taz")
Ein Roman voller Wärme und Witz ("Deutschlandfunk Kultur "Studio 9"")
Drastisch und amüsant ("3Sat "Kulturzeit"")
Kira Jarmysch erzählt von der Wut einer jungen, weiblichen Generation in Putins Russland - und verliert trotzdem nicht den Humor. ("arte Journal")
Aufregend und lustvoll erzählt Kira Jarmysch in ihrer verstörend aktuellen Tragikomödie von Freiheitsgeist und Fluchtträumen in Putins Russland. ("RBB Inforadio")
Ganz Russland sitzt im Knast, wie man unschwer zwischen den Zeilen dieses faszinierenden Romans lesen kann. ("Brigitte")
Ein flirrender Roman über das raue Russland von heute. ("Focus")
Erschütternd ... Was bleibt, ist die Hoffnung, dass die Kraft dieser verstörend aktuellen Literatur sich über Russland hinaus entfaltet. ("Tages-Anzeiger")
Ein erhellender Roman über das heutige Russland. ("SWR 2 "Lesenswert"")
Tragikomisch, dissident und verstörend aktuell ... Ein Buch, in dem Literatur und reale Gegenwart sich aufs Engste verzwirnen ... «DAFUQ» ergänzt die Gegenwartsliteratur um eine aufregende neue Stimme mit vielen Tonarten – zornig, zärtlich, cool, nachdenklich. ("Deutschlandfunk "Büchermarkt"")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.03.2023

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,9/12,5/3,3 cm

Gewicht

363 g

Farbe

Dunkellila / Rosa

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Curious Events in Woman's Cell #3 («Невероятные происшествия в женской камере No 3»)

Übersetzt von

Olaf Kühl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-00812-2

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Bewertung

    aus Bad Dürkheim

    5/5

    13.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Geht in die Tiefe

    Das Buchcover wirkt zunächst sehr einladend und so auch die ersten Seiten. Dies stellt sich auch nicht als leere Versprechung heraus. Die Figuren in der Geschichte sind spannend und unterschiedlich. Keine Frau gleicht der anderen, oder etwa doch? Die unterschiedlichen Frauen in einem russischen Gefängnis, erzählen von ihren Geschichten, Träumen und Wünschen. Durch den Schreibstil der Autorin lernt man die einzelnen Personen kennen, sodass man eventuelle parallelen erkennt oder gar Mitgefühl entwickelt. Denn die Geschichten gehen unter die Haut. Es war einfach das Buch durchzulesen und es nicht aus der Hand legen zu wollen. Man wird durch realitätsnahe Frauen gefesselt. Die heutige Gesellschaft braucht Bücher, welche die unterschiedlichsten weiblichen Charaktere aufgreift. Das hat die Autorin weitestgehend geschafft. Die angekündigte Wut oder aber auch das Gefühl von Freiheit, wurde darstellt. Sogar als Frau in der heutigen Zeit, lässt es einen genau das spüren. Wer einen kurzen und interessanten Einblick in die Welt der zornigen oder lustigen Frau sucht, sollte dieses Buch mit Offenheit lesen und es auf sich wirken lassen.

  • wacaha

    aus Ba-Wü

    3/5

    27.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Anja Romanowa wird zu 10…

    Anja Romanowa wird zu 10 Tagen Gefängnis verurteilt, da sie an einer Demonstration teilgenommen hat. Sie teilt sich die Zelle mit fünf weiteren Frauen, die verschiedener nicht sein könnten. Im tristen russischen Gefängnisalltag teilen sich die sechs Gefangenen Details über ihr Leben und ihre Haftgründe mit und es stoßen Welten aufeinander. Und Anja beginnt, über ihr Leben zu reflektieren. Kira Jarmysch ist an sich schon eine interessante Persönlichkeit und gerade durch ihre Hintergrundgeschichte und ihre Nähe zum Systemkritiker Alexej Nawalny erwartet man von ihr eine schonungslose Abrechnung mit den aktuellen Gegebenheiten in Russland. Leider kommt diese Kritik in ihrem Buch „DAFUQ“ nur sehr indirekt und weichgespült zum Vorschein, bissige ehrliche Worte sucht man leider vergebens. Die Beschreibungen aus dem russischen Gefängnis sind in Teilen sehr interessant, nämlich dann, wenn die fünf Frauen aus unterschiedlichen Schichten und Hintergründen ihre jeweilige Story erzählen. Hier hatte ich wirklich den Eindruck, authentische Einblicke in verschiedene russische Lebensweisen zu erhalten. Auch Anjas Erinnerungen an früher lassen den Alltag junger Russinnen lebendig werden. Der Gefängnisalltag wird zwar ebenfalls realitätsnah beschrieben, allerdings ist dieser genauso wie erwartet: Sehr monoton und langweilig. Es kommt zu sehr vielen Wiederholungen und zähen Längen, was nicht besonders angenehm zu lesen ist. Die Geschichte nimmt dann auch noch einen skurrilen Zug an, als Anja zu halluzinieren beginnt. Diesen Handlungsstrang habe ich so gar nicht verstanden und empfang ihn auch als ziemlich unnötig. Und auch den Schluss fand ich sehr seltsam, er hat mich etwas ratlos und verwirrt zurückgelassen. Insgesamt habe ich mir leider mit der Handlung etwas schwer getan, da ich mir intensivere und kurzweiligere Einblicke versprochen hatte. Die Story kratzt leider nur an der Oberfläche und traut sich nicht wirklich, offen zu kritisieren.

  • poesielos

    aus Bremen

    2/5

    08.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Zehn Tage unfreiwillige Auszeit

    Die achtundzwanzigjährige Anja Romanowa landet nach einer Demo in Polizeigewahrsam und wird recht willkürlich zu zehn Tagen Arrest verurteilt. Was am Anfang noch unwirklich und wie eine lustige Anekdote für später wirkt, wird im Laufe der zehn Tage immer unerträglicher und bizarrer zum wortwörtlichen DAFUQ. Aber wird der Roman von Kira Jarmysch diesem Begriff auch gerecht? Jarmysch zehrt für ihren Debütroman auf jeden Fall von ihren eigenen Erfahrungen, denn die Pressesprecherin des russischen Oppositionellen Alexej Nawalny saß selber schon mehrfach in Russland im Arrest. Das macht DAFUQ und Anjas Erlebnisse nur realistischer und glaubhafter, und durch die Bank waren die Charaktere an sich die Stärke dieses Buches: Sei es beispielsweise Anja selbst, die sich in einem großen Irrtum gefangen sieht, der junge Polizist, der selber schon längst das System anzweifelt oder Natascha, die das Straflager kennt und den Arrest daher mit ganz anderen Augen wahrnimmt – jeder wirkt real, hat Ecken, Kanten und Tiefe. Nach einem recht schnellen Vorgeplänkel auf der Polizeiwache und im Gericht landet man gemeinsam mit Anja in der Arrestzelle, wo sechs sehr unterschiedliche Frauen und Weltanschauungen aufeinandertreffen. Teils werden Klischees bedient, teils diese auf den Kopf gestellt und immer schwingt ein leichter politischer Unterton mit. Als Leser ist man dabei in Anjas Kopf, sieht die Arresttage sowie Rückblicke zu Momenten, die wie Zahnräder ineinandergreifen und Anja unweigerlich durch ihr Zusammenspiel überhaupt erst in diese Situation gebracht haben. „Du denkst, Arrest, das ist was Schreckliches“, versicherte Anja. „In Wirklichkeit tust du hier nichts als schlafen und lesen. Also mach dir keine Sorgen um mich, es sind ja nur zehn Tage.“ | S. 230-231 Die Zelle ist klein, die Tage eintönig und langweilig dank immer gleicher Abläufe. Zehn Tage, das wirkt anfangs weder auf Anja noch den Leser als eine lange Zeitspanne, aber die Langeweile zehrt. Was kann also in dieser Zeit überhaupt passieren, außer das Anja sich jede Menge Gedanken macht? Der russische sowie englische Titel von DAFUQ lautet „Die unglaublichen Vorfälle in der Frauenzelle Nr. 3“, und irgendwie klingt das viel aufregender und vielversprechender als was dann tatsächlich in dieser Zelle geschieht. Die Unfreiheit, Ungerechtigkeiten und Willkür der Situation nagen zwar an Anja, die sich an andere, ähnliche Momente und Begebenheiten sowie ihren Werdegang erinnert und an allem halb zu zerbrechen droht. Aber irgendwie wirkt das nicht so richtig, da eigentlich nichts Schreckliches geschieht? Ja, Anja ist zehn Tage im Arrest, aber dieser wirkt neunzig Prozent der Zeit wie ein Aufenthalt im Schullandheim. Um einfach mal einen Eindruck vom Arrest und dem gerichtlichen Ablauf hierzu in Russland zu erhalten, ist DAFUQ interessant und lesenswert. Unterhalten habe ich mich von Anja und ihrer Geschichte nur eigentlich kaum gefühlt, und irgendwie hat es mich fast am meisten gestört, das sie noch nicht mal wirklich hinter ihrem demonstrieren -und somit dem Grund für ihren Arrest!- steht. Es gibt zudem noch ein Handlungselement, durch den Anjas mentaler Zustand fassbar gemacht werden soll. Mich hat dieses Element allerdings immer irritiert, wenn es auftauchte, da es extrem aus der ansonsten sehr realistischen Geschichte rausfällt. Auf den letzten Seiten kommt es im Rahmen dieses Elements zum Bild einer reißenden Kette, die gut auch den Geduldsfaden des Lesers symbolisieren könnte – nach über vierhundert Seiten ist man irgendwo froh Anja und die Zelle 3 einfach hinter sich zu lassen.

  • Bewertung

    5/5

    17.08.2023

    eBook (ePUB 3)

    Ein tolles Buch, das man ungern aus der Hand legt

    Dafuq trifft es ziemlich gut. Dies Buch nimmt einen mit auf eine Reise, die viele Emotionen weckt. Irgendwo zwischen Politik, Widerstand, Liebe und dem ganz normalen Leben - genau mein Fall! Diesen Roman von Kira Jarmysch werde ich gerne vielen Freund:innen weiter empfehlen. Ich habe es sehr genossen ihn zu lesen.

  • Iris Rosenthal

    aus Braunschweig

    5/5

    20.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine paranoide Achterbahn der Gefühle

    Die junge Russin Anja wird bei einer Demonstration gefangen genommen und willkürlich zu einer 10 tägigen Gefängnisstrafe verurteilt. Die Zeit will sie nutzen, um gedanklich Ruhe und Ordnung in ihr kompliziertes Privatleben zu bringen. Auch beruflich kommt ihr diese Auszeit gelegen, denn die ein oder andere Entgleisung im Rausch muss sie auch verarbeiten. Anja teilt ihre Zelle mit 5 Insassinnen, die aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Schichten Russlands kommen und verschiedener nicht sein können. Die Frauen erzählen viel aus ihrem Leben, verschweigen aber das Wesentliche. Die Zeit in der engen Zelle wird für Anja zu einer nervlichen Belastungsprobe, denn sie fühlt sich zunehmend bedroht. Kann es sein, dass sie umgebracht werden soll? Realität und Einbildung vermischen sich. Die Autorin Kira Jarmysch verarbeitet ihre eigenen Erfahrungen aus russischen Gefängnissen in diesem gelungenen Debüt. Der Roman zeigt das Leben junger Frauen im heutigen Russland und ist deutlich politisch zeitkritisch erzählt. Ein ungewöhnlich mutiger und überaus spannender Roman.

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Bewertungen (72)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von L. Kist

    L. Kist

    Thalia Karlsruhe

    Buchhändler*in

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    4/5

    02.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    What the...

    Im Lichte der momentanen weltpolitischen Lage kann es sich lohnen, die Welt aus dem Blickwinkel anderer Menschen und Kulturen zu betrachten. Kira Jarmysch, die Autorin des Romans, den wir dir heute vorstellen, engagiert sich seit Jahren als Aktivistin gegen die Regierung Russlands. Sie ist Pressesprecherin für Nawalny, den du vielleicht aus dem aktuell laufenden Kinofilm über ihn kennst, und wurde selbst bereits mehrfach inhaftiert. Warum erzähle ich das alles? Na, in Dafuq verpackt Jarmysch kunstvoll ihre eigenen Erfahrungen aus der Frauenhaftanstalt. Unsere Protagonistin Anja muss selbst für 10 Tage hinter Gitter, nachdem sie an einer Demo gegen Putins Regierung teilgenommen hat. In ihrer Zelle trifft sie auf 5 Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten - von einer reichen Putin-Unterstützerin bis hin zu einer mehrfach vorbestraften Kleptomanin. Nach und nach lernen wir als Leser diese Frauen und ihre Schicksale kennen. Der Roman ist wunderbar unterhaltsam, die Charaktere liebevoll ausgearbeitet, die Dialoge locker und mit beißendem Witz gespickt. Gelegentlich driftet auch ein Hauch von Mystik in die Geschichte ein, in Form von Anjas Alpträumen, die sich fast wie russische Schauermärchen lesen. Spannend, witzig und absurd – eine außergewöhnliche Reise nach Russland und eine klare Leseempfehlung.
  • Zum Bewerterprofil von Ursula Kallipke

    Ursula Kallipke

    Thalia Erlangen

    Buchhändler*in

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    4/5

    08.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Russischer Frauenknast! 5 Frauen...

    Russischer Frauenknast! 5 Frauen in einer Gruppenzelle, harte Pritschen, wenig Hygiene, Verpflegung.....Eine Zwangs- WG für Bagatelle- Kriminelle. Ein interessanter teils autobiographischer Roman über politische Willkür. Nüchtern, authentisch, lesenswert!
  • Zum Bewerterprofil von Sandra Heinrich

    Sandra Heinrich

    Thalia Lübeck – LUV

    Buchhändler*in

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    3/5

    08.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zehn Tage im russischen Arrest...

    Eine junge Frau muss für zehn Tage in den Arrest, nachdem sie an einer illegalen Demonstration teilgenommen hat. Zehn Tage können sehr lang werden, wenn man mit fünf fremden Frauen in einem russischen Arrest sitzt. Die Geschichte von Anja hat mir grundsätzlich gut gefallen. Ein frischer Plot, der Einblick in die Welt der russichen Justiz und ein paar Frauen und ihre Schicksale. Leider bleiben die Figuren etwas blass und die Geschichte kam mir streckenweise zu konstruiert vor. Es lässt sich insgesamt aber gut lesen und hat durchaus originelle Momente. Man darf sich also durchaus trauen und dem Buch eine Chance geben.

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Bewertungen (3)

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