Produktbild: Die Eroberung Amerikas

Die Eroberung Amerikas Roman

11

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.12.2022

Abbildungen

2 SW-Abb.

Verlag

btb

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

18,6/11,8/3,4 cm

Gewicht

372 g

Farbe

Camel / Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77192-9

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Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.12.2022

Abbildungen

2 SW-Abb.

Verlag

btb

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

18,6/11,8/3,4 cm

Gewicht

372 g

Farbe

Camel / Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77192-9

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • MarcoL

    aus Füssen

    4/5

    22.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein spannender historischer Roman um das Erbe der indigenen Völker Amerikas. Sehr fundiert recherchiert, allerdings etwas zu überladen.

    Trutz Finkelstein ist Anwalt. Er möchte den indigenen Völkern der USA ihr geraubtes Territorium, sprich die kompletten Vereinigten Staaten, zurückgeben. Er schafft es, alle Häuptlinge der Stämme zu einer Sammelklage zu bewegen. Den Hintergrund zu dieser fiktiven Annahme erzählt Franzobel in einem packenden, historischen Roman. Er rekonstruiert den Eroberungsfeldzug von Fernando Desoto in den Jahren 1538 - 1542, auf der Suche nach dem sagenhaften Eldorado durch den Süden der USA. Er hinterlässt eine Spur der Zerstörung, von Florida ausgehend bis nach Texas. Die Indigenen werden, sofern sich nicht kooperierten und sich sofort der heiligen katholischen Kirche und dem spanischen König anschlossen, niedergemetzelt. Natürlich alles unter dem wohlwollenden Schirm von Papst und König. Der Feldzug war eine einzige Schlacht – und auch nicht von Erfolg gekrönt, sondern ein morbides Desaster auf beiden Seiten. Soviel zum groben Inhalt. Die einzelnen Episoden und Stationen beschreibt der Autor teilweise sehr genau. Für meinen Geschmack verzettelt er sich manchmal in zu beiläufige Geschichten. Mit viel Fantasie wird die Leserschaft eingeladen, sich ein Bild der teilweise unmenschlichen Bedingungen zu machen. Man könnte fast meinen, der Gestank, Schlamm, Dreck, oder das Toben und Schreien springen aus den Zeilen und benebeln einen im wahrsten Sinne des Wortes. Und dennoch versprühen die Zeilen einen gewissen Wortwitz und eine Ironie, ohne der es wahrscheinlich nur halb so erträglich gewesen wäre. Zwischendurch werden von den Protagonist:Innen Football, Pommes, oder andere Dinge der Neuzeit erfunden, nur um immer wieder mit den Worten: „das setzt sich eh nicht durch“ abzutun. Meines Erachtens war das überflüssig. In Summe ist es ein interessanter historischer Roman, erzählt mit viel Einfallsreichtum, der das ganze Werk auf 540 Seiten aufbauscht – und den Leser:Innen vollste Konzentration abverlangt. Dennoch gebe ich eine Leseempfehlung für alle, die den Mut und Muse haben, sich auf dieses Reise zu begeben. Es ist kein Buch für Zwischendurch – amüsant, lehrreich, aber auch sehr fordernd.

  • MarcoL

    aus Füssen

    4/5

    22.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein spannender historischer…

    Ein spannender historischer Roman um das Erbe der indigenen Völker Amerikas. Sehr fundiert recherchiert, allerdings etwas zu überladen. Trutz Finkelstein ist Anwalt. Er möchte den indigenen Völkern der USA ihr geraubtes Territorium, sprich die kompletten Vereinigten Staaten, zurückgeben. Er schafft es, alle Häuptlinge der Stämme zu einer Sammelklage zu bewegen. Den Hintergrund zu dieser fiktiven Annahme erzählt Franzobel in einem packenden, historischen Roman. Er rekonstruiert den Eroberungsfeldzug von Fernando Desoto in den Jahren 1538 - 1542, auf der Suche nach dem sagenhaften Eldorado durch den Süden der USA. Er hinterlässt eine Spur der Zerstörung, von Florida ausgehend bis nach Texas. Die Indigenen werden, sofern sich nicht kooperierten und sich sofort der heiligen katholischen Kirche und dem spanischen König anschlossen, niedergemetzelt. Natürlich alles unter dem wohlwollenden Schirm von Papst und König. Der Feldzug war eine einzige Schlacht – und auch nicht von Erfolg gekrönt, sondern ein morbides Desaster auf beiden Seiten. Soviel zum groben Inhalt. Die einzelnen Episoden und Stationen beschreibt der Autor teilweise sehr genau. Für meinen Geschmack verzettelt er sich manchmal in zu beiläufige Geschichten. Mit viel Fantasie wird die Leserschaft eingeladen, sich ein Bild der teilweise unmenschlichen Bedingungen zu machen. Man könnte fast meinen, der Gestank, Schlamm, Dreck, oder das Toben und Schreien springen aus den Zeilen und benebeln einen im wahrsten Sinne des Wortes. Und dennoch versprühen die Zeilen einen gewissen Wortwitz und eine Ironie, ohne der es wahrscheinlich nur halb so erträglich gewesen wäre. Zwischendurch werden von den Protagonist:Innen Football, Pommes, oder andere Dinge der Neuzeit erfunden, nur um immer wieder mit den Worten: „das setzt sich eh nicht durch“ abzutun. Meines Erachtens war das überflüssig. In Summe ist es ein interessanter historischer Roman, erzählt mit viel Einfallsreichtum, der das ganze Werk auf 540 Seiten aufbauscht – und den Leser:Innen vollste Konzentration abverlangt. Dennoch gebe ich eine Leseempfehlung für alle, die den Mut und Muse haben, sich auf dieses Reise zu begeben. Es ist kein Buch für Zwischendurch – amüsant, lehrreich, aber auch sehr fordernd.

  • Eliza

    2/5

    01.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eroberung ist nie gewaltfrei

    Mit viel Vorschusslorbeeren behaftet durch die Vornominierung für den Deutschen Buchpreis war ich sehr gespannt auf diesen Roman. Meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt. Das Cover ist in bunt gestaltet. Man erkennt spanische Konquistadoren auf Pferden, welche durch die amerikanische Prärie marschieren. Der Klappentext ist sehr kurzgefasst und gibt nur einen groben Überblick über die Handlung. In der Geschichte, welche auf zwei Zeitebenen spielt. Es geht um den „Eroberer“ Ferdinand Desoto, welcher bereits für Spanien auf mehreren Feldzügen durch Südamerika mitgewirkt hat. Als neue Aufgaben darf dieser im Jahr 1538 eine große Expedition durch Florida anführen. Auf der anderen Zeitebene klagt ein bisher erfolgsloser New Yorker Anwalt im Namen aller indigenen Stämme auf Rückgabe der gesamten USA an die Ureinwohner. Die wesentlichen Protagonisten der Geschichte sind Ferdinand Desoto, sowie der New Yorker Anwalt Trutz in der heutigen Zeit. Desoto ist ein skrupelloser machtbesessener Anführer einer Truppe, welcher sehr egoistisch nur an seinem Ruhm interessiert ist. Das menschliche sowie die Achtung vor anderen Kulturen oder der Natur sind im dabei völlig fremd. Er kommt dabei sehr ungeniert und unsympathisch herüber und man kann sich als Leser nur schwer mit ihm identifizieren. Der New Yorker Anwalt Trutz kommt dabei schon viel sympathischer rüber. Mit viel Pech im Leben behaftet versucht er das Unrecht, welches den indigenen Völkern angetan wurde, endlich in die juristische Sprache in Form eines gerechten Urteils zu wandeln. Dabei muss er so einige Hindernisse überwinden. Dabei kommt es zu einer interessanten Wendung innerhalb des Romans. Die interessanteste und lustigste Nebenfigur der Geschichte ist der deutsche Müggenflug (Spitzname Gunkel). Er ist ein typischer Schwabe und ein Luftikus. Mit süffisanten Kommentaren lockert er diesen Roman etwas auf. Die Spannung der Geschichte ist mit dem Fortschreiten der Expedition erkennbar, obwohl die Erzählung etwas langatmig daherkommt. Der Aufbau der Geschichte ist stringent. Was mir nicht gefallen hat war die Tatsache, dass manchmal die Zeitsprünge zwischen den Ebenen innerhalb eines Abschnittes ohne Ankündigung erfolgt sind. Dies hat meiner Meinung nach den Lesefluss und das Verständnis in meinen Augen sehr gestört. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und mit relativ einfacher Sprache versehen. Gerade die sehr einfache Sprache hat den Roman aber etwas aufgelockert. Als Besonderheit ist eine Karte der Expedition zu erwähnen, welche am Ende des Romans zu finden ist. Der Roman richtet sich an Anhänger der amerikanischen Geschichte. Das Fazit ist leider nicht positiv. Sehr langatmig und mit sehr detaillierten fast schon überzogenen Beschreibungen des brutalen Vorgehens der Konquistadoren ist dieser Roman überhaupt nicht mein Fall gewesen.

  • Kaffeeelse

    5/5

    15.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Selbstüberschätzung

    Und noch ein Buch aus der 2021er Longlist des Deutschen Buchpreises. Interessant und auch eckig und sperrig. Franzobel schreibt nicht gefällig und/oder flüssig. Eher wirkt die Schreibe etwas zerrissen und hin und her springend. Nicht einfach zu lesen. Der etwas eigene Humor/der böse Sarkasmus ist auch etwas gewöhnungsbedürftig. Dennoch habe ich dieses Buch sehr gern gelesen und es bekommt eine 5 Sterne Bewertung von mir. "Die Eroberung Amerikas" ist für mich das bisher beste Buch aus der 2021er Longlist des Deutschen Buchpreises. Schon die Handlung interessiert mich hier sehr. Von Hernando de Soto und seinem Wirken in der neuen Welt habe ich schon gelesen. Gerade die Welt der Indianer des Südostens, eines der nordamerikanischen Kulturgebiete, interessiert mich seit frühester Zeit. Hatte doch hier die Moundkultur einen gewaltigen mesoamerikanischen Einfluss zu verzeichnen und gebar eine Vielzahl von äußerst interessanten Stämmen und Kulturen. Nur verschwanden hier viele dieser Stämme aufgrund des Gebarens der Eroberer und der grassierenden Krankheiten sehr schnell. Interessante Welten und Sichtweisen verschwanden, das kann man durchaus mit dem Abbrennen von ganzen Bibliotheken vergleichen. Franzobel beschreibt mit seinem bösen Sarkasmus das Leben des Hernando de Soto und das entsetzliche Wirken/das entsetzliche Denken von Hernando de Soto im Südosten des nordamerikanischen Kontinents in meinen Augen absolut treffend und setzt dieses damalige Verhalten der Europäer gleichzeitig auch in Bezug zu dem späteren Verhalten der Europäer in Amerika, oder eigentlich dem westlichen Verhalten in der ganzen Welt. Hier in diesem Buch wird die Welt von 1539 bis 1542 wieder greifbar und erfahrbar. Aber der Vergleich dieser alten Denke mit dem Denken und Handeln der heutigen westlichen Welt ist ein vollkommen gelungener Schachzug. Absolut treffend und gerade jetzt in der Coronazeit ist dieses egozentrische Gedankengut wieder trefflich zu beobachten. Ich sage nur verfallene Covid-Impfdosen, wie kann denn etwas in der westlichen Welt verfallen, dass in der restlichen Welt dringend gebraucht wird?! Ich frage mich des Öfteren wieso der westliche Mensch eigentlich so weit gekommen ist, wieso es den westlichen Menschen nicht schon eher von der Erdkruste befördert hat? Verdient hätte er es, wenn man sein Wirken aus der Sicht der überrannten Völker betrachtet. Dieses Buch lässt solche Fragen wieder hochkommen, gewährt aber mindestens ebenso interessant geschichtliche und auch lehrreiche Einblicke in eine vergangene Zeit! Ein faszinierendes und informatives Buch, wenn man sich darauf einlässt und sich von dem Sprachklang nicht abschrecken lässt.

  • David Möckel

    5/5

    19.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mehr Don Quijote als Konquistador?

    Mit seiner unverwechselbaren Erzählkunst mischt Franzobel hier Geschichten, Erzählstränge, Anekdoten, Anspielungen und Semmannsgarn zu einem schillernden Bild, bei dem man als Leser das Gefühl hat, nur zupacken zu müssen und man hält eine reife Zitrusfrucht in Händen. Aber mehr möchte man auch nicht, denn er hält mit Grausamkeit, Barbarei und Brutalität, die für einen Großteil der Eroberung der beiden Amerikas stehen, nicht hinterm Berg. Absolut lesenswert! Vor allem für alle, die auch gern mal einen etwas anderen historischen Roman mögen ;o)

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Bewertungen (11)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Katja Kobold

    Katja Kobold

    Thalia Hamburg – Europapassage

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Erschütternd!

    Ein großartiges historisches Erzählfeuerwerk! Die Eroberung Amerikas in grandiose Sprachbilder gekleidet. Der spitze Humor hilft dabei die unsagbare Brutalität zu ertragen und ist die Triebfeder, die durch die Gemetzel führt. Unfassbar, aber leider wahr und höchstwahrscheinlich war die Realitär noch viel grausamer...
  • Zum Bewerterprofil von Matthias Kesper

    Matthias Kesper

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Himmelreich? Die Alligatoren dachten an fette Happen Gringofleisch und ein Festmahl aus Spaniern."

    Wann habe ich das letzte Mal ein Buch, das eine einzige Ungeheuerlichkeit darstellt, gelesen? Ad hoc will und will mir keines einfallen, oder doch: Des großen Eckhard Henscheids "Trilogie des laufenden Schwachsinns"! da hat ein Autor der deutschen Tümelei und dem Leben in der Provinz ein außerordentliches literarisches Denkmal gesetzt... Franzobels umfangreiche Erzählung (530 Seiten) der "Eroberung Amerikas" ist voller schwarzem Humor, grandios geschrieben und vor allem eines, "eine auf`s Maul" der Europäer! Bitte entschuldigen Sie diese rüde Ausdrucksweise, aber die letzten Lese-Stunden haben mich ein wenig geprägt - und treffender kann man es nicht ausdrücken :-) Im Mittelpunkt des irrwitzigen Romans steht Ferdinand Desoto, der in jungen Jahren Pizarro in Südamerika behilflich war, die indigene Bevölkerung Perus radikal zu dezimieren. Zum Ausgleich befreite man Land und Leute vom sinnlosen Gold, verschaffte ihnen aber einen Platz im Himmel, so sich die, die noch lebten, taufen liessen... Einschub: Das alles kann man heute noch in einem Augenzeugenbericht nachlesen - Las Casas "Bericht von der Verwüstung der westindischen Länder" ist im Insel Verlag lieferbar...) Dieser Desoto erbittet sich von Karl dem Fünften, der obigen Bericht kannte, und seinen Inhalt nicht unbedingt goutierte, das nächste Goldland, den heutigen Staat Florida, für die Krone Spaniens und zur Mehrung des eigenen Ruhms, versteht sich, in Besitz nehmen zu dürfen. Von Kuba aus geht es los, im Jahr des Herrn 1537. Ob es ein Gott gefälliges Unterfangen war, mit 800 Raufbolden, Schlägern, Säufern und anderen Hallodris durch die wenig einladenden Mangrovensümpfe zu waten, um doch, irgendwie, den goldenen Palästen nicht näher zu kommen, davon berichtet Franzobel ausschweifend, gallig und einfach mitreissend! Das Ganze hat natürlich, neben dieser Haupt-Story, unendlich viel Nebenhandlungen, von denen man einfach nicht genug bekommen kann; Querverweise in die Historie, aber auch in die Subkultur unserer Tage. Mein Herz schlug höher, als tatsächlich selbst die legendären Piraten, bekannt aus "Asterix", ihren Auftritt hatten. Oder die wahrlich ergreifende Geschichte des Nichtnutzes, der selbst nicht genau weiß, wie es ihn eigentlich in Desotos Heerschar verschlagen hat - es könnte allerdings etwas damit zu tun haben, dass er vor Jahren in Spanien einen Elefanten gestohlen hat. Ans Herz wachsen auch jene beiden Anwälte, Turtle Julius aus dem 16. Jahrhundert, und Trutz Finkelstein aus der Neuzeit. Während ersterer verzweifelt versucht, eine Erbschaft zuzustellen, und dabei diverser Körperteile verlustig geht, klagt der andere im Namen der amerikanischen Ureinwohner und ihrer Nachfahren gegen die Vereinigten Staaten auf Rückgabe der unrechtmässig besetzten Ländereien, also die kompletten USA! Der Autor befleissigt sich einer Sprache und Wortwahl, die geradezu einzigartig ist, gleichzeitig salopp und doch auf den Punkt genau. Er eilt hin und her durch die Jahrhunderte, nimmt auf nichts und niemand Rücksicht, radikal und lustvoll zerlegt er das Genre des historischen Romans und setzt die Trümmer zu etwas ganz eigenem zusammen. Phantastisch! Ich kann das Werk nur nachhaltig empfehlen - es wird Sie blendend unterhalten, Sie werden ein ganz neues Geschichtsbewußtsein entwickeln und zweifellos nach Beendigung der Lektüre nach mehr verlangen. Zum Glück ist mir doch noch etwas ähnliches eingefallen: "World`s End" von T. C. Boyle, ähnlich anarchisch und sprachgewaltig!
  • Zum Bewerterprofil von Sandra Wolf

    Sandra Wolf

    Thalia Heidelberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gefällt mir fast noch besser als...

    Gefällt mir fast noch besser als das Floß der Medusa...Zwei wilde Geschichten (jetzt: die indigenen Stämme klagen auf Rückgabe der gesamten USA, damals: die Abenteuer Ferdinand Desotos) in Franzobels mäanderndem Erzählton (der manchen zu "postmodern verspielt" ist; mir nicht.).
  • Zum Bewerterprofil von Kevin Beckmann

    Kevin Beckmann

    Thalia Mayersche Wuppertal-Barmen

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Historische Fiktion oder doch...

    Historische Fiktion oder doch anachronistische Satire? Das neue Werk von Franzobel quillt über vor absurden Anspielungen, Wortwitz und sprachlichen Raffinessen. Ein Lesevergnügen der besonderen Art und unbedingt empfehlenswert.
  • Zum Bewerterprofil von Daniel Thiele

    Daniel Thiele

    Thalia Erkrath

    Buchhändler*in

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    4/5

    04.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Franzobels neuestes Werk weist...

    Franzobels neuestes Werk weist die typische Handschrift seiner bisherigen Werke auf: Grotesk, Tabus brechend, mitunter durchaus derb. Zwar kann "Die Eroberung Amerikas" nicht mit "Das Floß der Medusa" mithalten, lesenswert ist auch dieser Roman jedenfalls allemal.

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