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Die Eiche und der Federschopf

Von Wurzelwissen, Autobahnen und einem ziemlich frechen Eichelhäher

Buch (Gebundene Ausgabe)

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 9 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.06.2022

Illustrator

Marije Tolman

Herausgeber

Meike Blatnik

Verlag

Gerstenberg

Seitenzahl

128

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 9 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.06.2022

Illustrator

Marije Tolman

Herausgeber

Meike Blatnik

Verlag

Gerstenberg

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

22,3/13,9/1,7 cm

Gewicht

317 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Meike Blatnik

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8369-6175-2

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Eine Eiche erzählt einem Vogel aus ihrem langen Leben - sehr gelungen!

LeLiPä am 22.08.2022

Bewertungsnummer: 1772184

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Diese Geschichte erzählt chronologisch aus dem Leben einer 200 Jahre alten Eiche, die dicht an einer Autobahn zwischen Belgien und den Niederlanden steht. Ihr bester und vermutlich einziger Freund ist ein Eichelhäher, der sie regelmäßig besucht. Gerne berichtet der stattliche Baum dem Vogel aus seinem langen Leben. So stand er ursprünglich mitten im Wald, bevor die Bäume nach und nach gefällt wurden, um dem Bau einer Autobahn zu weichen. „Es ist lange her, dass ich gepflanzt wurde. Vielleicht von einem Menschen, vielleicht von einem Eichelhäher, der mich als Eichel in den Boden gesteckt hat. Oder einem Eichhörnchen. Die gibt es hier auch. Eines Tages fing ich an zu keinem, wie man die Geburt eines Baumes nennt. Ich bin eine Sommereiche.“ Die Eiche ist als einzige in der Asphaltwüste übrig geblieben und freut sich deshalb umso mehr über die Gespräche mit dem Häher. Und das, obwohl der Kleine ziemlich frech und aufsässig ist. Mit „Hallo, Alter! Na, wie läuft`s? Erzählst du wieder von früher?“ begrüßt er den aufrechten Baum und erkundigt sich meist flapsig nach dem Befinden. Die Geschichte ist in der Ich-Perspektive der Eiche geschrieben und handelt vornehmlich von Veränderungen im Allgemeinen, vom Stillstehen und Bewegen im Speziellen. Außerdem bedient sie sich der Beschreibung sämtlicher Gegensätze: Modernes und Altes, Zeit und Hektik sowie Frieden und Krieg. Mit pflanzlicher Naivität beschreibt die Eiche, was sie beispielsweise zu Kriegszeiten erlebt hat. „Lärmende Männer“ und „Nüsse, die aus Flugzeugen fallen“. Die meisten ihrer Schilderungen haben einen realen, historischen Bezug. Der Eichelhäher lernt viel von dem alten Baum, der jede Menge über das Leben zu erzählen hat. Ein Kurzroman über eine Eiche, die es tatsächlich gibt, und sie steht genau an diesem beschriebenen Ort. Menschen aus ihrer Umgebung beobachten immer wieder, dass ein Eichelhäher den Baum aufsucht. Aber was sich Eiche und Vogel zu erzählen haben, werden wir wohl nie erfahren... Ein thematisch umfangreiches Buch, das auch aktuelle, klimatische Probleme nicht ausspart und aus einer eher ungewöhnlichen Erzählperspektive geschrieben ist.
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Eine Eiche erzählt einem Vogel aus ihrem langen Leben - sehr gelungen!

LeLiPä am 22.08.2022
Bewertungsnummer: 1772184
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Diese Geschichte erzählt chronologisch aus dem Leben einer 200 Jahre alten Eiche, die dicht an einer Autobahn zwischen Belgien und den Niederlanden steht. Ihr bester und vermutlich einziger Freund ist ein Eichelhäher, der sie regelmäßig besucht. Gerne berichtet der stattliche Baum dem Vogel aus seinem langen Leben. So stand er ursprünglich mitten im Wald, bevor die Bäume nach und nach gefällt wurden, um dem Bau einer Autobahn zu weichen. „Es ist lange her, dass ich gepflanzt wurde. Vielleicht von einem Menschen, vielleicht von einem Eichelhäher, der mich als Eichel in den Boden gesteckt hat. Oder einem Eichhörnchen. Die gibt es hier auch. Eines Tages fing ich an zu keinem, wie man die Geburt eines Baumes nennt. Ich bin eine Sommereiche.“ Die Eiche ist als einzige in der Asphaltwüste übrig geblieben und freut sich deshalb umso mehr über die Gespräche mit dem Häher. Und das, obwohl der Kleine ziemlich frech und aufsässig ist. Mit „Hallo, Alter! Na, wie läuft`s? Erzählst du wieder von früher?“ begrüßt er den aufrechten Baum und erkundigt sich meist flapsig nach dem Befinden. Die Geschichte ist in der Ich-Perspektive der Eiche geschrieben und handelt vornehmlich von Veränderungen im Allgemeinen, vom Stillstehen und Bewegen im Speziellen. Außerdem bedient sie sich der Beschreibung sämtlicher Gegensätze: Modernes und Altes, Zeit und Hektik sowie Frieden und Krieg. Mit pflanzlicher Naivität beschreibt die Eiche, was sie beispielsweise zu Kriegszeiten erlebt hat. „Lärmende Männer“ und „Nüsse, die aus Flugzeugen fallen“. Die meisten ihrer Schilderungen haben einen realen, historischen Bezug. Der Eichelhäher lernt viel von dem alten Baum, der jede Menge über das Leben zu erzählen hat. Ein Kurzroman über eine Eiche, die es tatsächlich gibt, und sie steht genau an diesem beschriebenen Ort. Menschen aus ihrer Umgebung beobachten immer wieder, dass ein Eichelhäher den Baum aufsucht. Aber was sich Eiche und Vogel zu erzählen haben, werden wir wohl nie erfahren... Ein thematisch umfangreiches Buch, das auch aktuelle, klimatische Probleme nicht ausspart und aus einer eher ungewöhnlichen Erzählperspektive geschrieben ist.

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von Bibi Dumon Tak

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Kerstin Hahne

Thalia Bielefeld

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4/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine besondere alte Eiche erzählt ihrem Freund, dem Eichelhäher, die fast unglaubliche Story ihres Lebens: vom Welt_weiten_Wurzelnetz über ihren besonderen Standort(zwischen 2Autobahnspuren) und ihrer Hoffnung, das Stillstand vor Eile zählt. Toll illustrierter Denkanstoß f.alle!
4/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine besondere alte Eiche erzählt ihrem Freund, dem Eichelhäher, die fast unglaubliche Story ihres Lebens: vom Welt_weiten_Wurzelnetz über ihren besonderen Standort(zwischen 2Autobahnspuren) und ihrer Hoffnung, das Stillstand vor Eile zählt. Toll illustrierter Denkanstoß f.alle!

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