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Mach's wie die Möwe, scheiß drauf! Wie ich (fast) aufhörte nett zu sein

23

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

42440

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.08.2022

Verlag

Gräfe und Unzer Autorenverlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,8/13,3/1,9 cm

Gewicht

247 g

Farbe

Melone

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8338-8321-7

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

42440

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.08.2022

Verlag

Gräfe und Unzer Autorenverlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,8/13,3/1,9 cm

Gewicht

247 g

Farbe

Melone

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8338-8321-7

Herstelleradresse

Gräfe u. Unzer AutorenV
Grillparzer Straße 12
81675 München
DE

Email: hallo@gu.de

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Hilfreich aber vor allem unglaublich humorvoll

Sally N aus Kohfidisch am 08.11.2022

Bewertungsnummer: 1821776

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es gibt Situationen, wenn Freude, Bekannten oder Kollegen uns um ein Gefallen bitten und wir aus Höflichkeit nicht Nein sagen können, sondern lächelnd zustimmen. Öfter ohrfeigen uns fünf Minuten später in Gedanken, warum wir es getan haben. Erkennst du dich wieder? Ehrlich muss ich zugeben, dass ich teils harmoniesüchtig bin. Ich gehe in meinem Bekanntenkreis oder im Büro der Konfrontationen aus dem Weg. Wie oft hatte ich ja und amen gesagt, und nachher beschwerte mich zu Hause tagelang darüber. Es ist nicht so, dass ich großartig auf die Meinung der anderen gebe oder unbedingt meine Beliebtheit behalten möchte. Eher würde ich niemanden beleidigen und bis die Zusatzaufgabe mich nicht zusätzlich belästigt, was ist schon dabei. Jedoch wenn jedes Mal nur ich gefragt werde, obwohl mehrere Personen zur Auswahl stehen, komme ich wie ein Narr für alles vor. Interessant, dass ich Fremden gegenüber keinen Hemmungen habe. Mir fehlt überhaupt nicht schwer in einem Geschäft, im Restaurant oder bei Umfragen und so, meine Meinung zu sagen. Berufsbedingt kann ich wirklich gut Beschwerden und „Drohbriefe“ schreiben. Was mir natürlich wieder eingebracht hatte, dass Bekannte mit ihren Problemen an mich wenden. Ist es schön, wertgeschätzt und gebraucht zu werden? Ja. Ist es lästig? Definitiv auch ja. Ganz ähnlich ging es Lea Blumenthal ein ganzes Leben lang. Eine typische Jasagerin, die ihre Harmoniesucht mit den Jahren perfektioniert hat. Sie ging sogar jede Woche mit ihrer Freundin Laufen, obwohl sie es gar nicht wollte. Sie hielt die Qualen aus, damit sie nicht beleidigte. Oft wurde sie in der Arbeit ausgenutzt und ihr typisches Verhalten war sich für alles zu entschuldigen. In ihrem Buch Mach's wie die Möwe, scheiß drauf! - Wie ich (fast) aufhörte nett zu sein, beschreibt mehrere Lebenssituationen, wo sie beim Vertreten ihrer eigenen Meinung kläglich versagt hatte. Das ganze Buch hat etwas von Tagebucheinträgen, aber es lest sich locker und flüssig wie ein Roman. Man erfährt auch die wissenschaftlichen Hintergründe über unser Verhalten auf einer lockeren, verständlichen Art. Lea gibt uns Tipps, wie wir bewusst entscheidungsfreudiger werden können oder unsere Meinung vertreten können, ohne überheblich oder unfreundlich zu wirken. Was mich aber an diesem Werk besonders fasziniert hat, war der Humor der Autorin. Obwohl sie mir in manchen Situationen sogar leidtat, schilderte sie die Situationen so unterhaltsam, dass ich mit ihr über sie lachen konnte. Mach’s wie die Möwe ein wirklich hilfreicher und interessanter Lesestoff mit einer großen Portion Selbstironie und Humor. Eine ganz große Empfehlung, nicht nur für Sachbuchliebhaber.

Hilfreich aber vor allem unglaublich humorvoll

Sally N aus Kohfidisch am 08.11.2022
Bewertungsnummer: 1821776
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es gibt Situationen, wenn Freude, Bekannten oder Kollegen uns um ein Gefallen bitten und wir aus Höflichkeit nicht Nein sagen können, sondern lächelnd zustimmen. Öfter ohrfeigen uns fünf Minuten später in Gedanken, warum wir es getan haben. Erkennst du dich wieder? Ehrlich muss ich zugeben, dass ich teils harmoniesüchtig bin. Ich gehe in meinem Bekanntenkreis oder im Büro der Konfrontationen aus dem Weg. Wie oft hatte ich ja und amen gesagt, und nachher beschwerte mich zu Hause tagelang darüber. Es ist nicht so, dass ich großartig auf die Meinung der anderen gebe oder unbedingt meine Beliebtheit behalten möchte. Eher würde ich niemanden beleidigen und bis die Zusatzaufgabe mich nicht zusätzlich belästigt, was ist schon dabei. Jedoch wenn jedes Mal nur ich gefragt werde, obwohl mehrere Personen zur Auswahl stehen, komme ich wie ein Narr für alles vor. Interessant, dass ich Fremden gegenüber keinen Hemmungen habe. Mir fehlt überhaupt nicht schwer in einem Geschäft, im Restaurant oder bei Umfragen und so, meine Meinung zu sagen. Berufsbedingt kann ich wirklich gut Beschwerden und „Drohbriefe“ schreiben. Was mir natürlich wieder eingebracht hatte, dass Bekannte mit ihren Problemen an mich wenden. Ist es schön, wertgeschätzt und gebraucht zu werden? Ja. Ist es lästig? Definitiv auch ja. Ganz ähnlich ging es Lea Blumenthal ein ganzes Leben lang. Eine typische Jasagerin, die ihre Harmoniesucht mit den Jahren perfektioniert hat. Sie ging sogar jede Woche mit ihrer Freundin Laufen, obwohl sie es gar nicht wollte. Sie hielt die Qualen aus, damit sie nicht beleidigte. Oft wurde sie in der Arbeit ausgenutzt und ihr typisches Verhalten war sich für alles zu entschuldigen. In ihrem Buch Mach's wie die Möwe, scheiß drauf! - Wie ich (fast) aufhörte nett zu sein, beschreibt mehrere Lebenssituationen, wo sie beim Vertreten ihrer eigenen Meinung kläglich versagt hatte. Das ganze Buch hat etwas von Tagebucheinträgen, aber es lest sich locker und flüssig wie ein Roman. Man erfährt auch die wissenschaftlichen Hintergründe über unser Verhalten auf einer lockeren, verständlichen Art. Lea gibt uns Tipps, wie wir bewusst entscheidungsfreudiger werden können oder unsere Meinung vertreten können, ohne überheblich oder unfreundlich zu wirken. Was mich aber an diesem Werk besonders fasziniert hat, war der Humor der Autorin. Obwohl sie mir in manchen Situationen sogar leidtat, schilderte sie die Situationen so unterhaltsam, dass ich mit ihr über sie lachen konnte. Mach’s wie die Möwe ein wirklich hilfreicher und interessanter Lesestoff mit einer großen Portion Selbstironie und Humor. Eine ganz große Empfehlung, nicht nur für Sachbuchliebhaber.

Grandiose Seelenhygiene

Bewertung am 19.10.2022

Bewertungsnummer: 1808668

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch liest sich locker, flockig, wie ein Roman. Lachen und sich ertappt fühlen wechseln sich ab und die Hintergrundinfos zum verstehen des eigenen (merkwürdigen) Seelenlebens lesen sich wie eine entspannte Erleuchtung. Mir hat es sehr geholfen auf meinen bisher komplizierten Weg mit meinen Mitmenschen neu zu schauen. Danke fürs Spiegel vorhalten.

Grandiose Seelenhygiene

Bewertung am 19.10.2022
Bewertungsnummer: 1808668
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch liest sich locker, flockig, wie ein Roman. Lachen und sich ertappt fühlen wechseln sich ab und die Hintergrundinfos zum verstehen des eigenen (merkwürdigen) Seelenlebens lesen sich wie eine entspannte Erleuchtung. Mir hat es sehr geholfen auf meinen bisher komplizierten Weg mit meinen Mitmenschen neu zu schauen. Danke fürs Spiegel vorhalten.

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Mach's wie die Möwe, scheiß drauf!

von Lea Blumenthal

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    Impressum
    Vorwort: Auf die Plätze, fertig … lächeln! Warum es Menschen gibt, die einfach keine Konflikte führen können
    Kapitel 1: Wer der Herde folgt, hat nur Ärsche vor sich: Warum wir (trotzdem) zur Gruppe dazugehören wollen
    Kapitel 2: Jedem Tierchen sein Pläsierchen: Von Gorillas, Ziegen und Hasen
    Kapitel 3: „Pew-Pew, Madafakas!“Warum manche schneller schießen als ihr Schatten und andere lieber ihre Zunge verschlucken
    Kapitel 4: Nabelschau: You can get a girl out of the Spice Girls – but you can never get the Spice Girls out of a girl
    Kapitel 5: Diplomatenstatus: Warum es gut ist, wenn einer die Stimmung im Blick behält
    Kapitel 6: Everybody’s darling is everybody’s Depp: Raus aus dem Dramadreieck
    Kapitel 7: Wer Ja sagt, muss auch Nee sagen: Warum es uns so schwerfällt, unsere Meinung zu vertreten
    Kapitel 8: Kleine Gefallen erhalten die Freundschaft: Reziprozitätsnorm oder das Wunder der Gegenseitigkeit
    Kapitel 9: Vor dem Streit ist nach dem Streit: Warum es manchmal besser ist, die Klappe aufzumachen, anstatt alles in sich reinzufressen
    Kapitel 10: „Ich will so streiten, wie ich bin“: Sich selbst die Erlaubnis geben, auch mal unbequem zu sein
    Kapitel 11: Du musst nicht von allen gemocht werden: Der eigenen Harmoniesucht ein Schnippchen schlagen und es endlich richtig krachen lassen
    Anhang
    Lea Blumenthal