Seit vor zwei Jahren seine Mutter, eine chinesischamerikanische Dichterin, verschwunden ist, lebt der zwölfjährige Bird allein in Harvard mit seinem Vater, einem Bibliotheksmitarbeiter. Ihr Leben wird von Gesetzen bestimmt, die die »amerikanische Kultur« bewahren sollen. Vor allem asiatisch aussehende Menschen werden diskriminiert, ihre Kinder zur Adoption freigegeben. Eines Tages erhält Bird einen Brief von seiner Mutter Margaret und begibt sich auf die Suche nach ihr. Die Reise führt ihn zu den Geschichten seiner Kindheit und einem Widerstandsnetzwerk von Bibliothekaren. Als er sie schließlich trifft, scheint sich sein Leben zum Guten zu wenden. Ungekürzte Lesung mit Britta Steffenhagen 1 mp3-CD | ca. 10 h 33 min
Kundinnen und Kunden meinen
4.1/5.0
hallobuch, Silke Schröder
aus Hannover
5/5
25.11.2022
Hörbuch (Audio)
Eine Mahnung
Ihren neuen Roman “Unsre verschwundenen Herzen” siedelt Celeste Ng in einer nahen Zukunft an, in der die USA nach einer schweren Wirtschaftskrise mit harter Hand regiert werden. Da China als Sündenbock für die Krise auserkoren wurde, ist alles Asiatische im Land plötzlich streng verpönt. Unter der neuen “America First”-Politik – die Regierung Trump lässt grüßen – wurde das Gesetz PACT (Preserving American Culture and Tradition) verabschiedet, wonach Bücher und Filme von asiatischen Autoren verboten sind und angebliche China-Freunde reihenweise denunziert werden. Sogar Menschen werden ermordet, ohne dass dies Konsequenzen hat. Im Mittelpunkt der Story steht der 12-jährige Bird. Sehr einfühlsam erzählt die Autorin von dessen Suche nach seiner Mutter und der eigenen Identität. Und auf bedrückende Weise macht Celeste Ng deutlich, wie schnell autoritäre Verhältnisse auch in Demokratien heranwachsen können. So ist die Dystopie “Unsre verschwundenen Herzen” eine Mahnung, aber gleichzeitig auch ein Appell an die Kraft, die im Glauben an die Liebe und die Macht der Literatur liegt. Wunderbar gelesen von Britta Steffenhagen.
moontales
5/5
29.09.2022
Hörbuch (Audio)
Sprach- und bildgewaltige,…
Sprach- und bildgewaltige, berührende Geschichte "Unsere verschwundenen Herzen" spielt in einem dystopischen Amerika und erzählt eine berührende Geschichte über eine Familie, die durch den Versuch der Regierung, die amerikanische Kultur zu bewahren (d.h. die Ausdrucksweise jeder anderen Kultur einzuschränken), auseinandergerissen wird. Unsere Hauptfigur Bird entdeckt einen mysteriösen Brief, der an ihn adressiert ist. Damit beginnt seine Reise, um seine Mutter zu finden, eine chinesisch-amerikanische Dichterin, die gezwungen war, die Familie zu verlassen, als Bird noch klein war. Während wir Bird auf seiner Reise begleiten, erfahren wir mehr über seine Familie und jeden herzzerreißenden Moment, der zum Weggang seiner Mutter führte. Obwohl dieses Buch als dystopisch bezeichnet wird, scheint es gar nicht so weit von unserer heutigen Gesellschaft entfernt zu sein; das Schweigen derjenigen, die sich gegen die Ungerechtigkeiten in der Welt aussprechen, und die Fähigkeit aller anderen, diese Ungerechtigkeiten, die direkt vor ihren Augen geschehen, zu ignorieren. Der Schreibstil der Autorin ist sehr eindrücklich und regt zum Nachdenken an. Das Buch klingt definitiv noch lange Zeit nach und bewegt, obwohl es recht "leise" geschrieben ist. Jeder Aspekt dieses Buches hat mich sehr bewegt, dass ich am Ende fast nur noch weinen konnte. Es ist eine Geschichte über Familie und Freundschaft, Rassentrennung, Veränderung und die Kraft der Stimme.
R. S.
5/5
26.09.2022
Hörbuch (Audio)
Leise aber kraftvolle…
Leise aber kraftvolle Dystopie 4.5/5 "Unsre verschwundenen Herzen" von Celeste Ng ist eine bewegende Hommage an die Liebe um jeden Preis und die Suche eines Jungen nach der Wahrheit. Die Geschichte selbst ist eindringlich erzählt, erschütternd, erschreckend, aber letztlich auch hoffnungsvoll. Der dystopische Roman spielt in einer nahen Zukunft, die durch die Augen des zwölfjährigen Bird Gardner betrachtet wird. Im ersten Abschnitt lernt man Bird kennen, der von seinem Vater Noah genannt wird. Birds Mutter Margaret Miu, die chinesischer Abstammung ist, verschwand, als er neun Jahre alt war. In den letzten drei Jahren haben Bird und sein weißer Vater versucht, ein ruhiges, konformes Leben zu führen, das nicht die Aufmerksamkeit der Nachbarn, Lehrer, Kollegen oder anderer Menschen um sie herum erregt, die auf den kleinsten Hinweis auf etwas Unamerikanisches achten. Bird geht zur Schule, er lernt über PACT - das Gesetz zum Schutz der amerikanischen Kultur, ein Gesetz, das eingeführt wurde, nachdem das Land sich in einem schlechten sozialen und wirtschaftlichen Zustand befand, es herrschte Hunger und es kam zu Aufständen auf den Straßen, niemand war sicher. Die Regierung hat dieses Gesetz erlassen, um die Lage zu beruhigen. Um die Menschen zu schützen. Doch es hat eher zu Misstrauen und Rassismus geführt. In der zweiten Hälfte erfährt man aus der Sicht eines Erwachsenen, wie es zu dieser Situation kam und was es mit dem Verschwinden von Birds Mutter auf sich hat. Obwohl man weiß, dass es sich hier um eine fiktive Geschichte handelt, fühlt es sich sehr real an, was den Roman so eindringlich und bedrückend macht. Es ist ein Buch über Familie, Liebe, die Suche nach der Wahrheit und über einen kleinen Jungen, der Antworten sucht und mutig ist. Es ist auch ein zutiefst politisches Buch, das sich mit Themen wie Anti-Asiaten-Hass, Mutterschaft, Familientrennung, Polizeibrutalität, sozioökonomischer Ungleichheit und mehr auseinandersetzt. Es ist erschreckend zu lesen, denn obwohl es sich um ein fiktives Werk handelt, fühlt sich der Zustand der Welt in diesem Buch nur allzu real an. Ng schafft es, die Charaktere lebendig werden zu lassen, besonders Bird wächst einem ans Herz. Mit ihrem emotionalen und leicht poetischen Schreibstil fängt sie die Hilflosigkeit derjenigen Familien ein, bei denen die Eltern von ihren Kindern getrennt werden sowie Hass und Ausgrenzung ausgesetzt sind. Anfangs noch etwas verwirrend, offenbart sich mit jeder zusätzlichen Seite, wie es dazu kam, dass Familien getrennt wurden und warum Bird und sein Vater versuchen nicht aufzufallen. Einmal angefangen fällt es schwer, mit dem Lesen aufzuhören, auch wenn das Thema kein leichtes ist. Eine Geschichte, die nachdenklich macht.
alina_liest07
5/5
25.09.2022
Hörbuch (Audio)
Eindringlich - eine Dystopie,…
Eindringlich - eine Dystopie, die keine ist Nach schweren wirtschaftlichen Krisen und Unruhen, findet sich die USA der nahen Zukunft wieder in einer scheinbaren Stabilität. Diese allerdings beruht auf neuen Gesetzen und Systemen, angeblich zur Wahrung der „amerikanischen Kultur“: Bücher werden entfernt, Internetzugang und Meinungsfreiheit sind stark zensiert, die Diskriminierung von Asiaten bleibt ungestraft und die Kinder von Menschen, die als unpatriotisch gelten, werden von ihren Familien getrennt. Seit dem seine Mutter Margaret, eine chinesisch-amerikanische Schriftstellerin, die Familie verließ als Bird neun Jahre alt war, lebt der nun 12-Jährige zusammen mit seinem Vater ein weitgehend ruhiges Leben. Doch als ein Brief seiner Mutter bei ihm eintrifft beginnt er (gefährliche) Fragen zu stellen… „Unsre verschwundenen Herzen“ ist ein dystopischer Roman, aber er fühlt sich so nah an unserem Hier und Jetzt und enthält so viele aktuelle Bezüge, dass das Wort Dystopie ihm fasst nicht gerecht wird. „Birds und Margarets Welt entspricht nicht unbedingt der unsrigen, aber irgendwie tut sie es doch.“ Gleichzeitig zeichnet die Autorin wunderbare Symbole der Hoffnung: der (künstlerische) Widerstand, der Zusammenhalt und die Liebe, die zwischen den Figuren herrscht und nicht zuletzt die Bücher und Bibliotheken als Orte der Zuflucht. Der Roman ist auch eine Hymne an die Bedeutung der Bücher, Bibliotheken und Worte dieser Welt - den wie ihre Zensur immer wieder zeigt, fürchten autoritäre Regime und Tyrannen ihre Macht überall. Dieser Roman zeigt eindringlich, was ein einzelner Mensch und seine Geschichten und Wörter bewirken kann, aber auch um welchen persönlichen Preis. Wie schon bei ihren beiden Vorgängern gelingt Celeste Ng der perfekte Spagat zwischen Spannung, komplexen Beziehungsdynamiken und stark gezeichneten Charakteren, die einem noch lange im Gedächtnis bleiben. Ngs Schreibstil ist dabei so ruhig und berührend und sie schafft es die Hilflosigkeit und Angst, ebenso wie die Hoffnung und Liebe glaubhaft einzufangen. Ich finde man kann „Unsre verschwundenen Herzen“ durchaus als einen „klassischen“ Ng bezeichnen - ein tief bewegender, eindringlicher, hoch aktuell und zwischen Dystopie und Hoffnung schwankender Roman, der eine klare Leseempfehlung verdient!
dozzeline
aus Leipzig
5/5
25.09.2022
Hörbuch (Audio)
„Man sagte etwas und jemandem…
„Man sagte etwas und jemandem gefiel es nicht. Man tat etwas, und jemandem gefiel es nicht, aber vielleicht tat man auch nichts, und jemandem gefiel das auch nicht.“ Noah, genannt Bird, ist 12 Jahre alt. Mit seinem Vater lebt er auf dem Campus der Harvard University. Das Leben in der amerikanischen Gesellschaft, in der Bird aufwächst, ist nach Jahren der wirtschaftlichen und sozialen Instabilität, vor allem durch ein Gesetz geprägt: den „Preserving American Culture and Traditions Act“, kurz PACT. PACT regelt das Verbot „unamerikanischer“ Bücher, das Sperren „unamerikanischer“ Internetseiten, die Denunziation „unamerikanischen“ Verhaltens und den Entzug von Kindern aus „unpatriotischen“ Elternhäusern. Bird ist sich zunehmend sicher, dass PACT der Grund für das Spurlose Verschwinden seiner Mutter vor drei Jahren ist. Celeste Ng gehört zu den Autor*innen, zu deren neuen Bücher ich blind greife: und sie hat mich nicht enttäuscht! Dabei war eine Dystopie wohl nie ihr ursprünglicher Plan für ihren neuen Roman – bis 2016. „Unsre verschwundenen Herzen“ zeichnet das Bild einer düstern, konstant misstrauischen Gesellschaft, die sich komplett in der Hand von Polizei und Nachbarschaftsmiliz befindet. Jede Kritik an PACT ist per se „unpatriotisch“ und wird verfolgt, mit jedem Akt der Nonkonformität riskieren Eltern, ihre Kinder zu verlieren. Und so weit dies von der heutigen Situation entfernt scheint, nutzt Ng doch viele Variationen auf aktuelle politische Vorgänge in den USA: Bücher verschwinden in vielen Staaten der USA reihenweise aus Schulbibliotheken. Lehrplaninhalte wie die Sklaverei, die kein allzu gutes Licht auf die USA werfen, stehen in vielen republikanisch geführten Staaten auf dem Prüfstand. Und Texas ist in Sachen Denunziation weit vorangeprescht, in dem es alle Bürger*innen auffordert, jeden Verdacht einer geplanten oder erfolgten Abtreibung den Behörden zu melden. Und auch ein Sündenbock ist, wie in allen politischen Krisen, in Ngs dystopischen Amerika schnell gefunden: China, und stellvertretend alle asiatisch aussehenden amerikanischen Bürger*innen. An dieser Stelle sei an die Myriade von Trump-Reden erinnert. Diese engen Anknüpfungspunkte an die heutige politische Situation machen Ngs neuen Roman wahnsinnig realistisch und dadurch umso beängstigender. Eine ähnliche Gesellschaft lässt sich hoffentlich noch abwenden, erscheint aber nicht unmöglich. Das hindert Ng jedoch nicht daran, ohne Rücksicht auf Verluste auf dem Boden dieser Dystopie eine wahnsinnig spannende Geschichte zu erzählen. Dieses Buch hat mich ab dem ersten Kapitel eingesogen und erst 2 Tage später auf der letzten Seite wieder ausgespuckt. Und auch ihr nächster Roman wird definitiv wieder auf der Must-read-Listen landen.
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5/5
16.04.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Absolut lesenswert!
Spannend, berührend, bedrückend, faszinierend....
Celeste Ng entwirft eine erschreckend realistische Dystopie und begeistert mich erneut mit ihrem unglaublich guten Stil und einer gefühlvollen Geschichte. Ein grandioser Roman!!!
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5/5
13.02.2024
Buch (Taschenbuch)
Über die Liebe und das Befreiungsmedium Literatur
Celeste Ng ist für mich eine der besten Autorinnen der US-amerikanischen Gegenwart, die spätestens seit der Serien-Adaption von »Kleine Feuer überall« durch Reese Witherspoon auch einem breiteren Publikum bekannt sein dürfte. In ihren Romanen leuchtet Ng differenziert und mit viel Feingefühl das (Seelen-)Leben ihrer Protagonist*innen in der Vorstadt aus. Dabei stellen die Texte auch stets die Frage nach der gesellschaftlichen und kulturellen Zugehörigkeit einer ethnischen – zumeist asiatischen – Minderheit zum amerikanischen Volk. Letztlich thematisieren die Romane so den Amerikanischen Traum von einem »melting pot of nations« und ergründen, inwiefern er seine Entsprechung in der Realität gefunden hat.
Bereits 2023 ist Ngs neuer Roman »Unsre verschwundenen Herzen« erschienen und liegt nun auch als Taschenbuchausgabe bei dtv vor. Auch wenn die Autorin sich mit diesem Text thematisch treu bleibt, nimmt er insofern eine Sonderstellung in ihrem bisherigen Werk ein, als er erzählerisch in einer nahen Zukunft spielt und als Dystopie – vergleichbar etwa mit Margret Atwoods »Der Report der Magd« – konzipiert ist. Sicherlich ist dies auch als ein Reflex auf den wachsenden Trumpismus in den Vereinigten Staaten zu verstehen.
Im Zentrum der Geschichte steht Bird, ein zwölfjähriger Junge mit asiatischen Wurzeln, der sich auf die Suche nach seiner verschwundenen Mutter, einer bekannten Dichterin, begibt. Wie Bird und alle anderen asiatisch-stämmigen Mitbürger entspricht sie nicht den Vorstellungen einer amerikanischen Leitkultur und ist Opfer einer restriktiven und diskriminierenden Gesetzgebung geworden.
Mit »Unsre verschwundenen Herzen« hat Celeste Ng einen zutiefst bewegende Geschichte über die Liebe zwischen einem Sohn und seiner Mutter vorgelegt, die auch nach der Lektüre lange nachhallt. Dabei kommt der Poesie und den Bibliotheken als ihr Gedächtnisort eine ganz eigene Bedeutung zu.
Ein großartiger Roman über die Liebe und das Befreiungsmedium Literatur, der auch in Deutschland mit seinen Bedrohungen vom rechten Rand hochaktuell ist!
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5/5
24.07.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wie die Kerne eines Granatapfels
Ich bin zutiefst beeindruckt!
Celeste Ng's unerwartete Dystrophie hat mich nachdenklich gestimmt und aufgerüttelt!
Mit fast chirurgischer Präzision zeichnet die Autorin eine schockierende Szenerie.
Wie die eng aneinanderliegenden Kerne eines Granatapfels entwickelt sich die Geschichte mit jedem Kapitel zu einem großen Ganzen! Überraschend bis zum Schluss. Ein grandioses Meisterwerk!
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5/5
10.06.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Berührend und eindringlich erzählt...
Berührend und eindringlich erzählt Ng in dieser erschreckend realen Dystopie von der Kraft der Liebe und den grausamen Auswirkungen politischer Manipulation. Als Mutter eines Sohnes ging mir die Bestimmtheit, mit der der 12jährige Bird an seine Mum glaubt, besonders ans Herz.
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5/5
27.03.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Unglaublich gut geschrieben
In ihrem Roman „Unsere verschwundenen Herzen“ stellt Celeste Ng die nähere Zukunft in den USA dar. Der 12-jährige Bird lebt alleine mit seinem Vater in Harvard. Seine chinesisch-stämmige Mutter Margaret hat sie in den Zeiten der Wirtschaftskrise verlassen. Warum? Der Grund ist dem Kind nicht wirklich klar. Er kann sich noch gut an die Geschichten und Märchen erinnern, die seine Mutter ihm liebevoll erzählte.
Das Verschwinden der Mutter wird durch das neue Gesetz PACT verursacht. Dieses Gesetz erlaubt den amerikanischen Behörden, asiatisch aussehenden und verfassungsfeindlich gesinnten Bürgern die Kinder gegen den Willen der Eltern zu entziehen und zur Adoption freizugeben. Immer mehr Kinder verschwinden aus ihren Herkunftsfamilien.
Die Dichterin und Künstlerin Margaret hat das titelgebende Gedicht „Unsere verschwundenen Herzen“ geschrieben, das zur Parole des Widerstandskampfes gegen die Diskriminierung wurde. Eine wesentliche Rolle als Hort des Widerstands spielen die Bibliotheken.
Bird findet einen Brief von seiner Mutter und macht sich auf die Suche nach ihr.
In diesem Teil des Romans finden wir viele symbolhafte Märchenelemente: sein Weg führt ihn zu den Geschichten seiner Kindheit und letztendlich zu seiner Mutter. Das Ende ist passend und hoffnungsvoll. Es ist eine berührende Geschichte über die Liebe zwischen Mutter und Sohn in schweren Zeiten, deswegen ein sehr lesenswertes Buch. Ich hätte aber gerne das ganze Gedicht gelesen, das war im Roman nicht vorhanden.
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