Verbrenn all meine Briefe
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Alex Schulman

1. Verbrenn all meine Briefe

Verbrenn all meine Briefe

Ungekürzte Lesung mit Fabian Busch (1 mp3-CD)

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Beschreibung

Details

Medium

CD

Sprecher

Fabian Busch

Spieldauer

5 Stunden und 55 Minuten

Erscheinungsdatum

21.09.2022

Verlag

Der Audio Verlag

Beschreibung

Rezension

»Eine Geschichte über Leidenschaft, Liebe und Wut, die sowohl langlebig als auch dunkel ist.« Expressen

Details

Medium

CD

Sprecher

Fabian Busch

Spieldauer

5 Stunden und 55 Minuten

Erscheinungsdatum

21.09.2022

Verlag

Der Audio Verlag

Anzahl

1

Hörtyp

Lesung

Übersetzer

Hanna Granz

Sprache

Deutsch

EAN

9783742425201

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Zutiefst berührender und beeindruckender Roman

Bücherfreundin am 24.11.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der dtv Verlag hat "Verbrenn all meine Briefe", den neuen Roman des schwedischen Autors Alex Schulman, veröffentlicht. Nach der Lektüre seines ersten in deutscher Sprache erschienenen Buches "Die Überlebenden" war ich sehr neugierig auf sein neues Werk - und ich wurde nicht enttäuscht!   Der Autor Alex Schulman erkennt eines Tages, dass seine Frau Amanda und seine Tochter Frances Angst vor ihm haben. Er ist unbeherrscht und trägt eine Wut in sich, gegen die er etwas unternehmen muss. Alex beginnt mit einer Therapie und stellt dabei fest, dass es in der Verwandtschaft seiner Mutter stets viele Zerwürfnisse gegeben hat. Seine Recherchen ergeben, dass sein Großvater mütterlicherseits sehr aufbrausend war und diese Wut über Generationen hinweg auch an ihn vererbt hat.  Alex befasst sich daraufhin intensiv mit der Lebensgeschichte seines Großvaters. Sven Stolpe war ein sehr erfolgreicher und bekannter Schriftsteller, dessen literarischen Nachlass Alex akribisch sichtet. Mit Hilfe der Tagebücher und zahlreicher Briefe setzt er das Puzzle zusammen und erfährt, dass seine Großmutter Karin sich im Sommer des Jahres 1932 in den jungen Geschichtsstudenten Olof Lagercrantz verliebte ....   Die Geschichte, die der Autor seiner Großmutter widmet, wird auf drei Zeitebenen erzählt. Der Ich-Erzähler Alex erzählt auf der Gegenwartsebene aus dem Hier und Jetzt und erinnert sich auf der zweiten Zeitebene an die späten achtziger Jahre, als er als 12jähriger regelmäßig einmal im Monat mit dem Bus zu seinen Großeltern fuhr. Auf der dritten Zeitebene steht das Leben der Großeltern im Mittelpunkt, hier ganz besonders der Sommer 1932.   Dem Autor ist es gelungen, in großartiger und intelligenter Sprache die drei Perspektiven zu einer spannenden und berührenden Geschichte zu verweben. Ich habe die Offenheit bewundert, mit der er seine Familiengeschichte erzählt. Mit viel Einfühlungsvermögen hat er nicht nur die tragische Liebe zwischen Karin und Olof beschrieben, sondern auch die Grausamkeiten, Demütigungen und die Eifersucht des cholerischen Großvaters. Die schmerzhafte und ergreifende Dreiecksgeschichte, die der Autor so intensiv und voller Mitgefühl für seine Großmutter erzählt, hat mich mitgerissen und zutiefst berührt.   Seine Suche nach der Wahrheit hat der Autor faszinierend und fesselnd beschrieben, ebenso die toxische Beziehung der beiden, die von psychischer Gewalt geprägt war. Die Charaktere sind ganz wunderbar und intensiv gezeichnet. Ich habe mit Karin und Olof mitgelitten und Sven aufs Tiefste verachtet. Selbst am Ende, als sich der Grund offenbarte, weshalb Sven zu dem Mann geworden war, der er war, konnte ich keinerlei Sympathie für ihn empfinden.   Das außergewöhnliche Buch, das mich noch lange beschäftigen wird, gehört für mich zu den Highlights dieses Jahres. Von mir absolute Leseempfehlung und 5 Sterne!

Zutiefst berührender und beeindruckender Roman

Bücherfreundin am 24.11.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der dtv Verlag hat "Verbrenn all meine Briefe", den neuen Roman des schwedischen Autors Alex Schulman, veröffentlicht. Nach der Lektüre seines ersten in deutscher Sprache erschienenen Buches "Die Überlebenden" war ich sehr neugierig auf sein neues Werk - und ich wurde nicht enttäuscht!   Der Autor Alex Schulman erkennt eines Tages, dass seine Frau Amanda und seine Tochter Frances Angst vor ihm haben. Er ist unbeherrscht und trägt eine Wut in sich, gegen die er etwas unternehmen muss. Alex beginnt mit einer Therapie und stellt dabei fest, dass es in der Verwandtschaft seiner Mutter stets viele Zerwürfnisse gegeben hat. Seine Recherchen ergeben, dass sein Großvater mütterlicherseits sehr aufbrausend war und diese Wut über Generationen hinweg auch an ihn vererbt hat.  Alex befasst sich daraufhin intensiv mit der Lebensgeschichte seines Großvaters. Sven Stolpe war ein sehr erfolgreicher und bekannter Schriftsteller, dessen literarischen Nachlass Alex akribisch sichtet. Mit Hilfe der Tagebücher und zahlreicher Briefe setzt er das Puzzle zusammen und erfährt, dass seine Großmutter Karin sich im Sommer des Jahres 1932 in den jungen Geschichtsstudenten Olof Lagercrantz verliebte ....   Die Geschichte, die der Autor seiner Großmutter widmet, wird auf drei Zeitebenen erzählt. Der Ich-Erzähler Alex erzählt auf der Gegenwartsebene aus dem Hier und Jetzt und erinnert sich auf der zweiten Zeitebene an die späten achtziger Jahre, als er als 12jähriger regelmäßig einmal im Monat mit dem Bus zu seinen Großeltern fuhr. Auf der dritten Zeitebene steht das Leben der Großeltern im Mittelpunkt, hier ganz besonders der Sommer 1932.   Dem Autor ist es gelungen, in großartiger und intelligenter Sprache die drei Perspektiven zu einer spannenden und berührenden Geschichte zu verweben. Ich habe die Offenheit bewundert, mit der er seine Familiengeschichte erzählt. Mit viel Einfühlungsvermögen hat er nicht nur die tragische Liebe zwischen Karin und Olof beschrieben, sondern auch die Grausamkeiten, Demütigungen und die Eifersucht des cholerischen Großvaters. Die schmerzhafte und ergreifende Dreiecksgeschichte, die der Autor so intensiv und voller Mitgefühl für seine Großmutter erzählt, hat mich mitgerissen und zutiefst berührt.   Seine Suche nach der Wahrheit hat der Autor faszinierend und fesselnd beschrieben, ebenso die toxische Beziehung der beiden, die von psychischer Gewalt geprägt war. Die Charaktere sind ganz wunderbar und intensiv gezeichnet. Ich habe mit Karin und Olof mitgelitten und Sven aufs Tiefste verachtet. Selbst am Ende, als sich der Grund offenbarte, weshalb Sven zu dem Mann geworden war, der er war, konnte ich keinerlei Sympathie für ihn empfinden.   Das außergewöhnliche Buch, das mich noch lange beschäftigen wird, gehört für mich zu den Highlights dieses Jahres. Von mir absolute Leseempfehlung und 5 Sterne!

Beeindruckend

Bewertung am 19.11.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Verbrenn all meine Briefe hat mich beeindruckt und bewegt. Das Buch erzählt die Geschichte der Familie des Autors und offenbart dabei einige schlimme Dramen. Das einzige, was mir gefehlt hat, waren klare Rückschlüsse auf das Leben des Autors, allerdings sind diese vermutlich erst später wirklich klar. Ich mag den ruhigen und bedächtigen Schreibstil des Autors sehr gerne. Auch das Cover ist sehr sanft und wirkt unkompliziert. Die Geschichte ist vielschichtig aufgebaut und erzählt über die Liebe eines Paars, das kein Paar sein durfte. Die Geschehnisse erfährt man einmal aus der Retrospektive und einmal aus der Zeit, in der sie spielen. Dabei werden viele verschiedene Gefühle geweckt, wobei die Trauer um die unerfüllbare Liebe dominiert. Das Buch ist ein sehr schönes Werk und ich würde es weiterempfehlen, auch wenn ich "Die Überlebenden" von dem Autor noch ein Stück besser fand.

Beeindruckend

Bewertung am 19.11.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Verbrenn all meine Briefe hat mich beeindruckt und bewegt. Das Buch erzählt die Geschichte der Familie des Autors und offenbart dabei einige schlimme Dramen. Das einzige, was mir gefehlt hat, waren klare Rückschlüsse auf das Leben des Autors, allerdings sind diese vermutlich erst später wirklich klar. Ich mag den ruhigen und bedächtigen Schreibstil des Autors sehr gerne. Auch das Cover ist sehr sanft und wirkt unkompliziert. Die Geschichte ist vielschichtig aufgebaut und erzählt über die Liebe eines Paars, das kein Paar sein durfte. Die Geschehnisse erfährt man einmal aus der Retrospektive und einmal aus der Zeit, in der sie spielen. Dabei werden viele verschiedene Gefühle geweckt, wobei die Trauer um die unerfüllbare Liebe dominiert. Das Buch ist ein sehr schönes Werk und ich würde es weiterempfehlen, auch wenn ich "Die Überlebenden" von dem Autor noch ein Stück besser fand.

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Simone Büchner

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Wir können unserer Herkunft nur schwer entfliehen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In seiner autobiografischen Erzählung „Verbrenn all meine Briefe“ geht der dreifache Familienvater und Bestsellerautor Alex Schulman seinem „Familienklima“ auf den Grund. Denn manchmal bricht die Wut aus ihm heraus, scheinbar grundlos. Mithilfe von Tagebüchern, Liebesbriefen und eigenen Kindheitserinnerungen setzt Schulman aus verschiedenen Zeiten die prägende, toxische Beziehung seiner Großeltern mütterlicherseits zusammen. Es ist ein sehr persönliches, fokussiert erzähltes Buch, das nachdenklich stimmt und mitfühlen lässt.
5/5

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Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In seiner autobiografischen Erzählung „Verbrenn all meine Briefe“ geht der dreifache Familienvater und Bestsellerautor Alex Schulman seinem „Familienklima“ auf den Grund. Denn manchmal bricht die Wut aus ihm heraus, scheinbar grundlos. Mithilfe von Tagebüchern, Liebesbriefen und eigenen Kindheitserinnerungen setzt Schulman aus verschiedenen Zeiten die prägende, toxische Beziehung seiner Großeltern mütterlicherseits zusammen. Es ist ein sehr persönliches, fokussiert erzähltes Buch, das nachdenklich stimmt und mitfühlen lässt.

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Der Versuch, man selbst zu sein

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Erzählung, die mich von Anfang an gepackt hat und die mich nicht mehr losließ. Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit und erzählt in Teilen die Lebensgeschichte von A. Schulmann Großeltern. Die Auswirkungen dieses Lebens, das geprägt war von Wut, Hass, wahrer Liebe und Selbstaufgabe, reicht bis in sein eigenes Leben hinein. Karin, seine Großmutter, ist verheiratet mit dem erfolgreichen Schriftsteller Sven Stolpe. Mit 25 Jahren, bereits verheiratet, verliebt sie sich in den jüngeren Schriftsteller Olof Lagercrantz. Diese Liebe ist für beide die große Liebe ihres Lebens. Immer wieder versucht Karin sich von ihrem despotischen und sie immer wieder demütigenden Mann zu trennen. Als ihr Mann von ihrer Liebesbeziehung zu Olof erfährt, ist er zum Äußersten bereit...
5/5

Der Versuch, man selbst zu sein

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