Produktbild: Das Dämmern der Welt

Das Dämmern der Welt

7

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.03.2023

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

19/12,8/1,5 cm

Gewicht

134 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70751-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.03.2023

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

19/12,8/1,5 cm

Gewicht

134 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70751-5

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Bewertung

    5/5

    09.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Beeindruckende Bucherfahrung in zwei Sprachen

    Beeindruckende Bucherfahrung in zwei Sprachen: Ich habe zuerst die traditionelle chinesische Version dieses Buches gelesen und dann die deutsche. In beiden Sprachen hat mich jedes einzelne Satz tief beeindruckt.

  • Bewertung

    5/5

    05.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Weltklasse Erzählkunst über Hiroo Onoda

    Werner Herzog trumpft hier wieder mit einer relativ bekannte, aber bisher noch nicht in dieser formvollendeten Schönheit erzählten Geschichte auf: Der Geschichte von Hiroo Onoda, dem japanischen Soldaten, welcher das Kriegsende des zweiten Weltkriegs verpasst und diesen Krieg tapfer fortgeführt hat - 30 jahre lang. 30 Jahre lang hat er, erst mit zwei Kameraden, später alleine, seine Pazifikinsel im Urwald im Glauben an einen weiter fortwährenden Krieg verteidigt. Werner herzog traf ihn und erzählt hier in seiner grandiosen Art Onodas Geschichte. Was für ein Leben. Am besten selber Lesen.

  • Bewertung

    5/5

    03.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Woher weiß man, dass der Krieg vorbei ist, wenn niemand Bescheid gibt?

    Werner Herzog ist eine mitreißende und faszinierende Novelle über eine wahre Begebenheit gelungen, die man fast nicht glauben kann: Auf einer kleinen, unbedeutenden Insel im Pazifik befindet sich der Japaner Hiroo Onoda bis in die 70er Jahre hinein im Guerillakampf. Zunächst, weil ihm niemand gesagt hat, dass der zweite Weltkrieg vorbei ist und Japan kapituliert hat, dann, weil er es nicht glauben kann und will. Einige Jahre begeliten ihn noch zwei Kameraden, irgendwann ist Onoda allein, im Kampf gegen die Natur und gegen sich selbst, aber immer im Glauben, vom Feind verfolgt und ausspioniert zu werden. Werner Herzog hat den ehemaligen Soldaten selbst in Japan getroffen und seine fast surreale aber doch so wahre Geschichte aufgeschrieben. Eine eindrückliche Erzählung, die der großen Sinnlosigkeit von Krieg(en) einen weiteren kleinen erschütternden Aspekt hinzufügt.

  • Bewertung

    aus Mogelsberg

    5/5

    04.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    sehr eindrücklich

    sehr realistische und spannende Schilderung der Erlebnisse des vergessenen japanischen Soldaten, eindrücklich seine Disziplin und Treue zu seinem Heimatland. Kompromisslose Pflichterfüllung

  • Juti

    aus HD

    5/5

    18.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    29jährige Robinsonade eines…

    29jährige Robinsonade eines Japaner auf den Philippinen# „Aus, aus, aus! Der Krieg ist aus!“ hat auf Lubang, der philippinischen Insel in der Bucht vor Manila niemand gerufen. Und so kämpfte Onoda nach dem chaotischen Abzug der japanischen Armee Anfang 1945 noch bis in den Mai 1974 seinen Guerillakrieg gegen die Amerikaner oder besser gegen die philippinische Armee. Anfangs hatte er noch drei Mitstreiter, einer ging bereits 1950 im Dschungel verloren, lief zum Gegner über und wollte seine ehemaligen Freunde überzeugen, dass der Krieg beendet war. Aber genau wie ausgelegte Zeitungsartikel hielt Onoda solche Versuche für Propaganda des Feindes. Seine beiden verbliebenen Mitkämpfer kamen bei Gefechten mit den Einheimischen ums Leben. Schließlich mussten die Soldaten zur Ernährung hin und wieder ein Rind der Bauern entwenden. Wie viele Einheimische die versprengten Soldaten in all den Jahren erschossen haben, ist leider bis heute nicht klar. Nicht sein Bruder, sondern erst sein Vorgesetzter machten dem Spuk ein Ende. Der Journalist, der das vermittelt hat, wollte erst Onoda, dann den Yeti und zu guter Letzt einen Pandabären sehen. Onoda hat er getroffen, doch bei der Suche nach dem Yeti kam er durch eine Lawine ums Leben. Dieses kurze Büchlein enthält kein Wort zu viel und deshalb sind 5 Sterne auch kein Stern zu viel.

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Bewertungen (7)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Timo Sieger

    Timo Sieger

    Thalia Mayersche Köln – Neumarkt

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Das hier ist eine grüne Hölle. Nein, dies hier ist auch nur ein Wald."

    Selten habe ich eine solch absurde und skurrile Geschichte gelesen. Selten war mir der Sinn und der Unsinn des Lebens, des Krieges, einer Existenz so bewusst und allgegenwärtig wie beim Rezipieren dieses Buches. Ein Soldat, gefangen im fanatischen Glauben, der Krieg, der zu Ende war, als er noch ganz jung gewesen ist, sei noch im vollen Gange. Flugblätter, die über die Kapitulation berichten, seien Fälschungen. Immerhin fliegen immer noch Bomber über seinen Kopf auf der kleinen Insel im Dickicht des grünen Urwalds hinweg. Das diese jedoch in Richtung anderer Kriege fliegen, die lange nach den Geschehnissen "seines" Krieges stattfanden, bleibt ihm vorenthalten. Jeglicher Kontakt mit Menschen oder Gegenständen könnte sich als Hinterhalt herausstellen, und lediglich die Aufforderung eines Befehlshabers, die Waffen niederzulegen, kann Hiroo Onoda vom Ende des Krieges überzeugen. Eine Geschichte, so unwirklich und bizarr, dass sie sich eben doch ganz wirklich und klar anfühlt. Und Werner Herzog erzählt hier nun mal auch eine wahre Geschichte, in einer eindrucksvollen, aber nicht anspruchsvollen Sprache, gleichwohl doch präzise und genau. Ein Buch, das verschlingend ist, wie nur ein Urwald verschlingend sein kann. Und eine Geschichte, die spektakulär ist, wie eben nur eine solche Geschichte spektakulär sein kann.
  • Zum Bewerterprofil von M. Dupré

    M. Dupré

    Thalia Trier – Trier-Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte des japanischen...

    Die Geschichte des japanischen Soldaten Hiroo Onoda, der noch bis 1974 eine winzige philippinische Insel verteidigte, in dem Glauben, der 2. Weltkrieg dauere noch an. Kurz, anspruchsvoll und sprachlich ein Genuß - ein echter Werner Herzog!
  • Zum Bewerterprofil von Ursula Kallipke

    Ursula Kallipke

    Thalia Erlangen

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein irres Buch! Schräg, literarisch,...

    Ein irres Buch! Schräg, literarisch, aus dem wahren historischen Leben gegriffen. faszinierend. Inhaltlich "ziemlich japanisch". Diese Geschichte könnte glatt auch aus der Feder von Murata oder Nakamura stammen! Außergewöhnlich!
  • Zum Bewerterprofil von Sina Hufnagel

    Sina Hufnagel

    Thalia Baden-Baden – Wagener Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte des tapferen, einsamen Soldaten

    Leutnant Onoda Hiro war ein japanischer Nachrichtenoffizier,der nach dem Ende des 2.Weltkriegs noch bis 1974 auf der philippinischen Insel Lubang als Holdout ausharrte. Trotz Flugblätter, auf denen die Kapitulation Japans verbreitet wurde, glaubte er an eine Finte. 1974 reiste der Student Suzuki Norio nach Lubang und setzte sich als Ziel Hiro zu finden. Der große Filmemacher und Autor Werner Herzog setzt diesem sinnlosen Kampf ein Denkmal. Großartig erzählt.
  • Zum Bewerterprofil von Kevin Beckmann

    Kevin Beckmann

    Thalia Mayersche Wuppertal-Barmen

    Buchhändler*in

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    4/5

    15.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Inspiriert durch ein Treffen mit...

    Inspiriert durch ein Treffen mit dem japanischen Soldaten, der lange nach Kriegsende weiterhin seine Stellung im Dschungel hielt, entschied sich Herzog dazu dessen Geschichte niederzuschreiben. Ein Buch über Einsamkeit und Pflichterfüllung, das beeindruckt.

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