• Produktbild: Der längste Tag im Leben des Pedro Fernández García
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Der längste Tag im Leben des Pedro Fernández García Roman

75

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.02.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

18,7/12,3/3,1 cm

Gewicht

326 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00441-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.02.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

18,7/12,3/3,1 cm

Gewicht

326 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00441-0

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    24.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Tolles Buch

    Ich war sehr neugierig auf das Buch und habe mich sehr auf die Leseprobe gefreut. Die hat mich direkt mitgenommen und ich war sofort in der Geschichte. Das Cover ist wirklich schön und sehr ansprechend. Es macht einen neugierig auf den Inhalt und die Geschichte. Lanzarote ist eine wunderschöne Insel, die zum Träumen einlädt und das wird perfekt in der Geschichte eingefangen. Die Firguren laden einem zum Träumen ein, man kann richtig mit fühlen und ist gespannt wie es Kapitel für Kapitel weiter geht. Eigentlich möchte man das Buch gar nicht mehr auf die Seite legen und durch lesen. Das ist das erste Buch, das ich von diesem Autor gelesen hab, macht aber Lust auf mehr. Für zukünftige Leser empfehle ich, sich auf einen Liegestuhl zu setzen, mit einem leckeren Getränk und dann voll und ganz in die Geschichte einzutauchen. Man wird es nicht bereuen.

  • Bewertung

    5/5

    21.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Prima Strandlektüre

    Der vorliegende Roman stammt aus der Feder von Moritz Rinke, umfasst 362 Seiten und erscheint im Sommer 2021 bei Kiepenheuer & Witsch. Als Hauptfigur wählt der Autor einen kleinen Postboten, den er völlig desillusioniert über die schöne Insel Lanzarote fahren lässt. Nicht, dass Pedro seinen Job nicht gerne macht, aber der Digitalisierung sei Dank gibt es für ihn nicht mehr wirklich viel zu tun. Da sein Alltag aber weiter wie gewohnt dahinplätschert, stört ihn das scheinbar nicht. Als ihn dann aber seine Frau verlässt und den gemeinsamen Sohn Miguel mitnimmt, gerät sein Leben doch aus der Bahn. Eine Entdeckung am Schreibtisch in seinem Büro, einem Erbstück seines Vaters, das Aufeinandertreffen mit einem Geflüchteten und der Kampf um den geliebten Sohn lassen den Roman dann doch gehörig Fahrt aufnehmen. Für mich war der Plot schlüssig und gut nachvollziehbar, neben den liebevollen Details aus Pedros Alltag gespickt mit historischen Informationen, die mir bislang nur unzureichend bekannt waren (Stichwort "Feuerzauber"). Und so kombiniert Rinke auf geschickte Art und Weise Familiendrama in malerischer Kulisse mit geschichtsrelevanten Fakten zu einem tollen Buch. Seine Sprache ist klar, unverstellt und durch viele Dialoge geprägt, was mir beim Lesen sehr entgegen kam. Das Cover ist ansprechend gestaltet und führt direkt zum Inhalt des Buches. Ein rundum gelungener Roman, der sich - nicht nur - prima für einen Strandurlaub eignet. Daher bekommt er von mir eine klare Leseempfehlung.

  • Schleni

    aus Berlin

    4/5

    30.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Gestaltung: Das Cover gefällt…

    Gestaltung: Das Cover gefällt mir gut, weil es dezent wirkt und so einen Gegensatz zu dem markanten, langen Titel schafft. Das Buch an sich ist in fünf Teile unterteilt und die einzelnen Kapitel sind überwiegend kurz gehalten, so dass man zwischendurch die Möglichkeit hat, noch schnell mal ein Kapitel einzuschieben. Auf den letzten Seiten ist das Inhaltsverzeichnis zu finden, sowie ein Quellenverzeichnis zu Zitaten und Bildern. Inhalt & Orte: Man begleitet Pedro Fernández García, einen Postboten auf Lanzarote und nebst den oben angesprochenen Bildern, die in den Text eingebaut sind, kann man viele Orte entdecken, die man vielleicht selbst schon mal besucht hat. Das hat mir sehr gut gefallen. Durch den Beruf Garcías hat sich der Autor die Möglichkeit geschaffen, eine Bandbreite an Kurzgeschichten und Erzählungen über die Anwohner zusammenzustellen, die Abwechslung garantierten. Besonders gelungen ist dem Autor z. B. die Einbindungen von geologischen, historischen und kulturellen Fakten. Charaktere: Die Qualität der ausgearbeiteten Charaktere war durchwachsen. Es gab ein bis zwei Figuren, die zweifelsfrei beliebig ausgetauscht hätten werden können. Ansonsten hat mir die Authentizität der übrigen Charaktere gefallen. Pedros große Liebe Carlota kommt in diesem Roman nicht gut weg: Ihre anfänglichen Übertreibungen respektive ihre Entscheidungen konnte ich weder emotional noch rational nachvollziehen. Man konnte sich von Anfang an denken, worum es geht, dennoch fand ich sie anstrengend und Pedro sogar etwas naiv. Schreibstil: Die Erzählweise war entspannt, teilweise mit tragikomischen Momenten gespickt. Fazit: Ich wurde für eine 5-Sterne-Bewertung nicht vollends überzeugt. Manchmal war es mir etwas zu überspitzt dargestellt. Und da die Geschichte auf das nicht nachvollziehbaren Verhalten Carlotas aufgebaut wurde, war es anfänglich nicht ganz rund für mich. Auch die Sexszenen und erotischen Momente / Gedanken hätten weggelassen werden können, da sie für die Geschichte unwichtig sind. Dennoch ist es ein kurzweiliger Roman, den ich als lesenswert erachte.

  • Bewertung

    aus Neu-Ulm

    5/5

    22.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tragisch

    aber das Buch alles andere als langweilig. Ich habe mich nach den ersten Seiten abgeholt gefühlt und hatte viel Lust das Buch weiterzulesen. Der Schreibstil ist genau meins. Die Geschichte des einsamen Postbote Pedro Fernàndez Garcia auf Lanzarote. Auch eine Geschichte über ein Flüchtlingsschicksal, wenn man auf einer kanarischen Insel landet und keine Perspektive sieht. Das Buch ist vielschichtig und vereint viele Geschichten in einem Buch. Nicht nur Cover berühren, das Buch kann ich wärmstens weiterempfehlen. Schön wie sich alle auf die Reise machen Miguel zurückzuholen. Eine Reise mit Hürden. Das Kapitel das Amado "zurückflüchten" möchte hat mich sehr mitgenommen. Wie verzeifelt muss man in seinem neuen erhofften Freiheit/Heimat fühlen....selbst lesen. es packt einen.

  • Bewertung

    5/5

    20.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Reise über Lanzarote und zu sich selbst

    "Der längste Tag im Leben des Pedro Fernandez Garcia" ist eine Hommage an die Insel Lanzarote und gleichzeitig eine Reise in unsere zeitkritische Geschichte. Es behandelt gesellschaftskritische Themen wie Flüchtlingskrise und die Veränderung durch die neuen Medien, die oft Einsamkeit mit sich bringt. Hier im Buch sogar bildlich. Pedro, der Inselpostbote ist eigentlich überflüssig, denn im Zeitalter des Internets werden kaum noch Briefe geschrieben. Krampfhaft versucht er seine Arbeit aufrecht zu erhalten, indem er mit seiner Diensthonda krampfhaft Kilometer abfährt, um beweisen zu können, dass er arbeitet. Dabei besteht seine Arbeit längst nur noch aus Werbeprospekten und Kaffeetrinken bei seinen Freunden. Und dann beginnt seine Welt zu bröckeln, denn plötzlich verliert er seinen Sohn, weil seine Frau aufs Festland zieht. Er nimmt den Kampf auf und möchte seinen Sohn zurückholen. Deshalb macht er sich auf eine geheimnisvolle Reise über die Insel und wird dort mit der dunklen Geschichte seiner Vergangenheit konfrontiert.

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Bewertungen (75)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Pedros längster Tag

    Yaiza, im Norden der Vulkaninsel Lanzarote. Pedro Fernández Gracia wohnt mit seiner großen Liebe Carlota und dem gemeinsamen Sohn Miguel im Haus seiner Familie. Wie schon sein Vater und Großvater, ist Pedro Inselpostbote, nach dem Sortieren im Büro fährt er täglich die Post aus. Bis Miguel aus der Schule kommt, bleibt ihm viel Zeit für einen Café con Leche am Strand und so manchen Plausch. Doch Pedro blickt sorgenvoll in die Zukunft. Immer mehr Menschen kommunizieren via Internet - sein Beruf wird aussterben. Und plötzlich liegt auch noch sein Privatleben in Scherben - Carlota ist mit ihrem gemeinsamen Leben unzufrieden und zieht mit Miguel nach Barcelona. Pedro vermisst seinen Sohn schmerzlich. Um ihn endlich wiedersehen zu können, schmiedet er gemeinsam mit seinem Freund, dem arbeitslosen Fischer Tenaro, einen wahnwitzigen Plan. Ein eindrucksvolles Cover, verheißungsvolle Kapitelüberschriften, großartige Naturbeschreibungen und ganz unterschiedliche Elemente wie Zeitgeschichte, Spannung, subtilen Humor und psychologische Tiefe fügt Moritz Rink zu dieser originellen und dichten, sehr lesenswerten Geschichte zusammen. Großes Lob!
  • Zum Bewerterprofil von Tobias Groß

    Tobias Groß

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Postbote & sein tragikomischer Kampf um seinen Sohn

    Die Zeit scheint zu rasen, Stillstand gibt es nicht mehr. Ständig erblicken neue Dinge die Welt, die diese einerseits einfacher machen, andererseits jedoch eine Gefahr für das Bestehende sind. Ein gutes Beispiel dafür ist unsere schriftliche Kommunikation, welche mehrheitlich über e-Mails und Messenger stattfindet. Briefe sind dementsprechend fast obsolet geworden, was eine reelle Gefahr für den Fortbestand des Berufs des*der klassischen Briefträger*in darstellt. Diese schmerzhafte Erfahrung muss der Protagonist in »Der längste Tag im Leben des Pedro Fernández García« machen. Der titelgebende Held in Moritz Rinkes Roman ist Postbote auf der kanarischen Insel Lanzarote. Dieser kämpft mit dem Bedeutungsverlust seines Berufes, was sich stark auf sein Privatleben auswirkt und zur Folge hat, dass seine Lebensgefährtin ihn verlässt - und mit dem gemeinsamen Sohn Miguel nach Barcelona flüchtet, um in den Armen eines reichen Hoteliers ein neues Leben zu beginnen. Pedro Fernández García stürzt dieses Ereignis in eine tiefe Lebenskrise, aus welcher er versucht zu entkommen. Mit Hilfe eines alten Freundes kämpft er um seinen Sohn Miguel, er will ihn zu sich nach Lanzarote zurückholen - mit allen Mitteln. Egal, wie seltsam und grotesk sie auch sein mögen. Moritz Rinke ist mit dem großartigen »Der längste Tag im Leben des Pedro Fernández García« ein unglaublich skurriler Roman gelungen, welcher hochpolitisch und aktuell ist. Denn die toll erzählte Geschichte um den Briefträger Pedro Fernández García thematisiert all die Probleme, welche das Land Spanien im 21. Jahrhundert ergriffen haben: Rassismus, Identitätskonflikte, Korruption und die nicht aufgearbeitete historische Vergangenheit. So gibt der Roman tiefe Einblicke in die spanische Kultur (falls es diese überhaupt gibt) und liefert ein komplexes Bild der Gesellschaft. Mitunter ist die Story zwar sehr abstrus, die sympathischen Charaktere und der herzzerreißende Kampf eines Postboten um seinen Sohn, machen die leichte Hyperaktivität der tragikomischen Geschichte jedoch mehr als wett. »Der längste Tag im Leben des Pedro Fernández García« ist ein sehr lesenswertes Buch für alle, welche das Land Spanien und seine Kultur lieben. Und auch deren sehr großen Widersprüche.

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