Produktbild: Der längste Tag im Leben des Pedro Fernández García

Der längste Tag im Leben des Pedro Fernández García Roman

75

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

19.08.2021

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

9576 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462303599

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

19.08.2021

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

9576 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462303599

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  • nil_liest

    aus RheinMain Gebiet

    5/5

    22.08.2021

    eBook (ePUB 3)

    Drei Männer, eine Insel, eine Idee mit Risiken

    „Der längste Tag im Leben des Pedro Fernández García“ ist der zweite Roman aus der Feder von Moritz Rinke, der teilweise auch in Spanien lebt. Im Mittelpunkt steht Pedro, der seinen Job an das Internet peu á peu verliert, denn er ist Postbote auf Lanzarote. Er hängt sehr an seinem geliebten Job mit der Honda über die Insel zu düsen und die Post zu verteilen und er ist gut darin zu verschleiern, dass er kaum noch zu tun hat fährt dann gelegentlich die Nobelpreisträgerroute, die Café-con-Leche-Route und noch einige mehr. Nun ist er nicht nur seinen Job so gut wie los, auch seine Frau verlässt ihn und mit ihm sein geliebter Sohn Miguel. Das gilt es zu verhindern und hier kommen zwei weitere Spezialisten der Insel auf die Bühne des Romans: Tenaro, dessen Vater ein bekannter Fischer war, aber er selbst mit halbseidenen Geschäften versucht einen Jackpot zu knacken und im Endeffekt ein arbeitsloser Fischer ist. Und dann ist da noch Amado, ein Gestrandeter, ohne Perspektive die Insel zu verlassen. Er ist in Freiheit und in Gefangenschaft zugleich. Und dieses Trio infernale will nun mit einem ungeheuren Plan den Pedros Sohn zu ihm holen. Der Roman ist toll geschrieben, liest sich wunderbar. Es sind unzählige Referenzen und Themen, die angeschnitten werden. Für belesene Leser:innen und Menschen mit großem Wissensschatz eine wahre Freude, ich kann mir aber auch vorstellen, dass man bei weniger Hintergrund auch an mancher Stelle Informationen vermisst. Es kommt beispielsweise der spanische Bürgerkrieg vor, Saramango, Hemingway, die Flüchtlingswelle. Ich fand es toll wie das alles hier eingeflossen ist und hat mir besondere Freude beim Lesen bereitet. DIE perfekte Urlaubslektüre, wenn man nach Lanzarote fliegen sollte, aber das ist sicherlich schon allen klar. Aber auch sonst ein sehr sehr lesenswerter Roman, kennt man die Insel schon oder auch nicht, denn sie wird ausführlich beschrieben. Taucht ein und lasst euch von Wind und Sonne von den drei Chaoten nach Lanzarote in Gedanken mitreißen!

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    5/5

    19.08.2021

    eBook (ePUB 3)

    Etwas besonderes

    Zum Inhalt: Ein Postbote auf Lanzarote, der seit der Erfindung des Internets kaum mehr Briefe verteilt und dadurch einiges an Zeit hat. Er denkt über vieles nach, seinen Sohn, seine Großvater und welche Rolle er gespielt haben könnte bei dem Deutschen, bei dem er angestellt war. Als seine Frau sich trennt und mit seinem Sohn wegzieht, entwickelt er mit seinen Freunden einen Plan, seinen Sohn zurück zu holen. Meine Meinung: Das war eins dieser besonderen Bücher, die sich zunächst sehr langsam, dann aber immer eindringlicher ins Herz schleichen. Pedro ist ein liebenswerter Kerl, der einem schnell ans Herz wächst. Was mir aber besonders gut gefallen hat ist, dass man so viel über z. B. die Vulkanausbrüche oder auch Hitler auf den Kanaren erfährt, was mir so noch nicht bekannt war. Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen. Irgendwie sehr eindringlich und doch leicht. Mir hat das Buch gut gefallen. Fazit: Etwas besonderes

  • Melanie K.

    aus Nürtingen

    4/5

    15.09.2021

    eBook (ePUB 3)

    Wunderbares Buch

    Schon das Cover hat mich mit der Melancholie, das es ausstrahlt, angesprochen - dazu der ungewöhnlich lange Titel und der Klappentext: das alles ließ auf etwas ganz Besonderes schließen und ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte über den Postboten Pedro, der darunter leidet, dass durch das Internet immer weniger Briefe verschickt werden und den dann auch noch seine große Liebe verlässt und den gemeinsamen Sohn mitnimmt, ist erzählerisch unglaublich gut gestaltet. Die Charaktere sind sehr lebendig und ich habe Pedro direkt ins Herz geschlossen und bin nur so durch die Seiten geflogen. Gut gefallen hat mir auch, wie Moritz Rinke historische Details eingebunden hat. Obwohl daneben auch viele ernsthafte Aspekte vorkommen, behält sich der Roman eine gewisse Leichtigkeit bei, die mich direkt in den Bann gezogen hat. Ein wirklich toller Roman, bei dem man auch darüber, was im Leben wichtig ist oder dieses ausmacht, nachdenken muss.

  • Bewertung

    aus Mönchengladbach

    4/5

    19.08.2021

    eBook (ePUB 3)

    Konnte mich nicht ganz begeistern

    Pedro arbeitet bei der staatlichen Post des Königreichs Spanien, auf der schönen Urlaubsinsel Lanzarote und scheint in seiner Lethargie gefangen zu sein, denn ausser Werbeprospekte gibt es seit längerer Zeit nichts mehr an Post, die verteilt werden will. Momentan verbringt er die meiste Zeit nur mit herumfahren und Kaffe con leche zu trinken oder sich um seinen Sohn Miguel zu kümmern. Dann verlässt ihn seine Lebensgefährtin Carlota und nimmt Miguel mit. Sein Leben verändert sich von heute auf morgen. Ein Roman, von dem ich mir eigentlich mehr versprochen hatte. Der Charakter Pedro passt perfekt zu der Geschichte, in der es um Liebe, Familie, Verlust, Veränderung, Flüchtlinge, Fußball und Vulkane geht. Ich fand es sehr interessant mehr über die historischen Vulkanausbrüche Lanzarotes zu erfahren. Die Schönheit der kanarischen Insel Lanzarote sowie deren Menschen kommen hier sehr gut rüber. Ich mag die Insel und ich konnte mich so in dem Roman dort sofort heimisch fühlen. Die Geschichte selbst nimmt sich vieler verschiedener Themen an, die ich auch als interessant empfand, aber nicht genug ausgearbeitet wurden sind. Der Schreibstil ist als eher ruhig zu beschreiben und manche Seiten haben sich für mich sehr gezogen, waren mir zu langatmig. Alles in allem konnte mich der Roman nicht ganz begeistern.

  • wiechmann8052

    aus Belm

    3/5

    08.08.2021

    eBook (ePUB 3)

    Fluchten

    Der liebenswerte Postbote Pedro auf Lanzarote hat kaum noch Aufgaben, niemand schreibt mehr Briefe. Er muss nur noch Rechnungen und Postwurfsendungen verteilen. Also hat er viel Zeit für seinen Sohn Miguel den er innig liebt. Er bringt ihm alles bei was er weiß, über die Heimatinsel Lanzarote, über Vulkane und die Ausbrüche, spielt mit ihm Fußball und holt ihn von der Schule ab. Dann zieht die Mutter mit dem Sohn nach Barcelona und Pedro verliert den Boden unter den Füßen. Seine Freunde versuchen einfach alles um ihm wieder aufzurichten. Bis zwei, Tenaro und Amado eine Idee haben. Das Buch beschreibt sehr ausführlich und schön die Insel und ihre Landschaft. Wenn man schon dagewesen ist erkennt man sie sofort wieder. Die Figuren sind auf der einen oder anderen Art alle liebenswert. Andererseits haben sie keine Ecken und Kannten, wäre der traurige Vater nicht, könnte man das Buch als Urlaubsroman bezeichnen. In seiner Trauer sucht er alle möglichen Ablenkungen dadurch taucht auch das Thema des spanischen Bürgerkriegs auf. Wer hat wann welche Schuld auf sich geladen. Es wird auch immer wieder zu aktuellem Geschehen Stellung genommen, dass wertet den Roman auf. Für mich hätte die Geschichte etwas straffer geschrieben werden können. Es gab öfter Variationen des gleichen Themas und dadurch wurde der Roman langatmig. Ein Gedanke ist herausragend; eine Flucht aus welchen Gründen auch immer ist eine Flucht. Das Vergangene wird der Flüchtende nie los. Sie begleitet ihn immer ob es nun gute oder böse Erinnerungen sind.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Pedros längster Tag

    Yaiza, im Norden der Vulkaninsel Lanzarote. Pedro Fernández Gracia wohnt mit seiner großen Liebe Carlota und dem gemeinsamen Sohn Miguel im Haus seiner Familie. Wie schon sein Vater und Großvater, ist Pedro Inselpostbote, nach dem Sortieren im Büro fährt er täglich die Post aus. Bis Miguel aus der Schule kommt, bleibt ihm viel Zeit für einen Café con Leche am Strand und so manchen Plausch. Doch Pedro blickt sorgenvoll in die Zukunft. Immer mehr Menschen kommunizieren via Internet - sein Beruf wird aussterben. Und plötzlich liegt auch noch sein Privatleben in Scherben - Carlota ist mit ihrem gemeinsamen Leben unzufrieden und zieht mit Miguel nach Barcelona. Pedro vermisst seinen Sohn schmerzlich. Um ihn endlich wiedersehen zu können, schmiedet er gemeinsam mit seinem Freund, dem arbeitslosen Fischer Tenaro, einen wahnwitzigen Plan. Ein eindrucksvolles Cover, verheißungsvolle Kapitelüberschriften, großartige Naturbeschreibungen und ganz unterschiedliche Elemente wie Zeitgeschichte, Spannung, subtilen Humor und psychologische Tiefe fügt Moritz Rink zu dieser originellen und dichten, sehr lesenswerten Geschichte zusammen. Großes Lob!
  • Zum Bewerterprofil von Tobias Groß

    Tobias Groß

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Postbote & sein tragikomischer Kampf um seinen Sohn

    Die Zeit scheint zu rasen, Stillstand gibt es nicht mehr. Ständig erblicken neue Dinge die Welt, die diese einerseits einfacher machen, andererseits jedoch eine Gefahr für das Bestehende sind. Ein gutes Beispiel dafür ist unsere schriftliche Kommunikation, welche mehrheitlich über e-Mails und Messenger stattfindet. Briefe sind dementsprechend fast obsolet geworden, was eine reelle Gefahr für den Fortbestand des Berufs des*der klassischen Briefträger*in darstellt. Diese schmerzhafte Erfahrung muss der Protagonist in »Der längste Tag im Leben des Pedro Fernández García« machen. Der titelgebende Held in Moritz Rinkes Roman ist Postbote auf der kanarischen Insel Lanzarote. Dieser kämpft mit dem Bedeutungsverlust seines Berufes, was sich stark auf sein Privatleben auswirkt und zur Folge hat, dass seine Lebensgefährtin ihn verlässt - und mit dem gemeinsamen Sohn Miguel nach Barcelona flüchtet, um in den Armen eines reichen Hoteliers ein neues Leben zu beginnen. Pedro Fernández García stürzt dieses Ereignis in eine tiefe Lebenskrise, aus welcher er versucht zu entkommen. Mit Hilfe eines alten Freundes kämpft er um seinen Sohn Miguel, er will ihn zu sich nach Lanzarote zurückholen - mit allen Mitteln. Egal, wie seltsam und grotesk sie auch sein mögen. Moritz Rinke ist mit dem großartigen »Der längste Tag im Leben des Pedro Fernández García« ein unglaublich skurriler Roman gelungen, welcher hochpolitisch und aktuell ist. Denn die toll erzählte Geschichte um den Briefträger Pedro Fernández García thematisiert all die Probleme, welche das Land Spanien im 21. Jahrhundert ergriffen haben: Rassismus, Identitätskonflikte, Korruption und die nicht aufgearbeitete historische Vergangenheit. So gibt der Roman tiefe Einblicke in die spanische Kultur (falls es diese überhaupt gibt) und liefert ein komplexes Bild der Gesellschaft. Mitunter ist die Story zwar sehr abstrus, die sympathischen Charaktere und der herzzerreißende Kampf eines Postboten um seinen Sohn, machen die leichte Hyperaktivität der tragikomischen Geschichte jedoch mehr als wett. »Der längste Tag im Leben des Pedro Fernández García« ist ein sehr lesenswertes Buch für alle, welche das Land Spanien und seine Kultur lieben. Und auch deren sehr großen Widersprüche.

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