EIN HOCH AUF DEN SCHWARZWALDDies ist die Geschichte von neun jungen Köchen aus dem Hochschwarzwald, die sich als Next Generation zusammen getan haben, um alte Schwarzwälder Traditionen in eine neue Zeit zu bringen – kreativ, pfiffig und weltoffen.Ob Saltimbocca von der Schwarzwaldforelle, Wildpilzcremesuppe mit Kartoffelravioli oder Schwarzwälder Kirsch auf Vanilleschaum: Deutschlands Sehnsuchtsort Nummer eins hat eben viel mehr zu bieten als Kirschtorte und Schinken.Das beweisen die heimatverliebten Küchenprofis Aline Wimmer-You (Feldberg), Matthias Schwer (St. Märgen), Lorenz Baschnagel (Grafenhausen), Iván Lagunas Romeo (Häusern), Manuel Schwörer (Lenzkirch), Johannes Dünnebacke (Feldberg), Daniel Frech (Ühlingen), Alexander Maier (Todtmoos) und Volker Hupfer (Todtnau) mit ihren spannenden Rezepten, nehmen uns dabei mit in ihre Häuser und Familien und verraten ihre Lieblingslieferanten in der Region. Praktisch, denn so lernt der Leser ganz nebenbei die feinsten Adressen dieser besonderen Genießerecke des Schwarzwalds kennen …
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Beim Durchblättern ein Genuss für Auge und Seele, beim Ausprobieren reinste Geschmacksexplosionen!
Die Kochbücher vom team tietge umfassen für mich alles, was man sich zur Inspiration in der Küche nur wünschen kann. Genaugenommen sind es keine Kochbücher im üblichen Sinn, es sind Bilder- und Geschichtenbücher, die mit Herzblut und Liebe zum Hochschwarzwald entstanden sind. Man spürt die Hingabe zur bodenständigen Küchenkultur, aber auch die Freude am Kombinieren und Ausprobieren und so darf man über fantastische Rezepte staunen, die zum Teil sehr einfach und lupenrein sind, und dabei doch mit einer grandiosen Raffinesse punkten!
Ein ganzes Team junger und wilder Köche*Köchin hat es sich zur Aufgabe gemacht, Tradition mit Geschmacksnuancen aus aller Welt zu kombinieren oder zu verfeinern.
Allein das Durchblättern dieses wahrlich gelungenen Buches ist reinster Genuss, man kann es nicht leicht aus der Hand legen, denn auch die Storys dahinter sind so warmherzig und interessant, dass man am liebsten sofort in den Schwarzwald reisen möchte.
Dazu die umwerfenden Rezepte, von simpel und einfallsreich bis anspruchsvoll und herausfordernd, überzeugen bis ins letzte Detail und laden zum Nachkochen ein. Und das Tüpfelchen auf dem i sind die absolut fantastischen und eindrucksvollen Fotos von Dimitri Dell.
HEIMATKÜCHE ist ein weiteres, unschlagbar schönes und genussvolles Werk! Unbedingt lesen, ausprobieren und genießen!
Bewertung
5/5
03.03.2024
Buch (Paperback)
Den Schwarzwald neu entdecken
Alte Schwarzwälder Küche trifft hier auf junge kreative Köche. Und wir können an den kulinarischen Kreationen teilnehmen.
Von den neun jungen Köchen erfahre ich beim Lesen jede Menge von ihren Ideen und Inspirationen. Da begleite ich die Herstellung von Brot oder Käse, besuche einen Bio Bauernhof und ein Hotel. So bekomme ich ganz besondere Einblicke. Und die Produkte bekommen ihren großen Auftritt in den Rezepten.
Die Rezepte sind in unterschiedlichen Kategorien unterteilt und bieten für jede Gelegenheit die passende Möglichkeit. Die Beschreibungen sind ausführlich und gut verständlich. Bei manchen Gerichten sind mehrere kleine Rezepte für ein Gesamtkunstwerk. Aber das Schöne ist dabei, ich kann sie mir auch einzeln für mich aussuchen.
Die Zutaten sind nicht außergewöhnlich, Tipps nebenbei helfen auch Anfängern, und besonders schön sind die Fotografien. Auch die Fotos zu den Geschichten laden ein zum Träumen und machen Sehnsucht auf den Schwarzwald.
Minzeminze
aus Dresden
5/5
29.02.2024
Buch (Paperback)
Den modernen Schwarzwald erkochen
Das Kochbuch Heimatküche aus der Feder von Thorsten Rudolf , gefällt mir sehr gut.
Da es nicht nur moderne Schwarzwaldrezepte enthält , sondern viele tolle Bilder und Hintergrundgeschichten wird das durchblättern nie langweilig.
Es gibt immer wieder tolle Rezepte zum ausprobieren, die gut erklärt sind , Alternativen aufzeigen und tolle Bilder unterstützen die Entscheidung.
Gut gegliedert findet man für jeden Anlass bzw Gang das richtige Rezept und das ausprobieren macht viel Freude.
Ein Buch was ich gern immer wieder zu Hand nehme.
Und man erfährt wo die Köche wirken und kann so vor Ort die Rezepte aus dem Buch probieren gehen und sich weiter inspirieren lassen.
Ein tolles Kochbuch.
Lunastella
5/5
28.02.2024
Buch (Paperback)
Ein Kochbuch Highlight
Auch wenn es nicht meine eigene Heimatküche ist, konnte mir dieses Kochbuch sofort die tiefe Verbundenheit zur Region Hochschwarzwald näher bringen. Man spürt als Leser die Liebe zur Heimat, die diese jungen Köche, die sich als 'Next Generation' zusammen geschlossen haben, vereint.
Die Rezepte sind sowohl traditionell, als auch kreativ und modern. Alles vereint als stimmige Gerichte. Die Heimat spielt dabei eine zentrale Rolle, vor allem auf die Regionalität der Zutaten wird viel Wert gelegt. So ist es nicht Verwunderlich, dass bekannte heimische Spezialitäten, Wildfleisch, Fisch und Wildkräuter, wichtige Bestandteile der Zutatenliste sind. Die Bilder der Gerichte sind so ansprechend, dass es schwer fällt sich festzulegen was zuerst nach gekocht wird. Aber auch die stimmungsvollen Fotos und Geschichten der Köche selbst und die Landschaftsaufnahmen haben dazu beigetragen,mir diese spannende Region näher zu bringen.
Das Kochbuch ist nicht das richtige wenn jemand neue Inspiration für die schnelle Küche im Alltag sucht, denn bei vielen Gerichten muss man eine Vorbereitungszeit berücksichtigen und auch die Zubereitung selbst nimmt meist relativ viel Zeit in Anspruch.
Für Menschen wie mich, die viel Wert auf Ästhetik legen, gerne Zeit mit Kochen verbringen, Gäste bewirten und es lieben neue geschmackliche Highlights zu entdecken, ist dieses Kochbuch perfekt.
Bewertung
aus Speyer
5/5
28.02.2024
Buch (Paperback)
Ein Hoch auf dieses Buch
Wer glaubt, in „Heimatküche“ Rezepte zur „klassischen Schwarzwälder Küche“ zu bekommen, wird sich getäuscht sehen, denn Wurstsalat oder Brägele mit Bibeliskäs sucht man hier vergeblich – wenn man das denn sucht. Denn dieses Buch führt in die Küche, Philosophie und das Leben einer jungen Generation von Köchen aus dem Hochschwarzwald ein, die sich als „Next Generation“ zusammengeschlossen hat.
Mit Aline Wimmer-You, Matthias Schwer, Lorenz Baschnagel, Iván Lagunas Romeo, Manuel Schwörer, Johannes Dünnebacke, Daniel Frech, Alexander Maier und Volker Hupfer wird der Bogen von Feldberg über Todtmoos, Todtnau, Häusern, Grafenhausen, Ühlingen nach Lenzkirch und St. Märgen geschlagen. Jeder Koch und jedes Haus bzw. Konzept werden eingehend vorgestellt. Darüber hinaus erfährt man, wo man im Hochschwarzwald richtig gut einkauft. Die Rezepte sind nach Kategorien wie Häpple, Veggie, Süpple, Fisch, Vesper oder Desserts gegliedert. Dazwischen gestreut werden Kapitel zu guten Bekannten der Neun, wie einem Imker, einer Brauerei oder einer Chocolatiére usw. Auf den ersten Blick mag das die Rezeptkapitel unterbrechen, aber irgendwie fügt sich alles, weil ein entscheidendes Element dieses Buches die Fotos sind: von den Köchen und ihren Gerichten (bei denen einem das Wasser im Munde zusammenläuft und man nur noch in die Küche spurten will), von der Landschaft und ihren Produkten, von Menschen beim Genießen.
Da meine Wurzeln im Hotzenwald liegen und die meiner Familie in Freiburg, war ich begeistert, als ich das Buch entdeckte – und das Buch zu erkunden, machte noch mehr Spaß, zumal ich feststellen durfte, dass einige der Restaurants in beinah unmittelbarer Nähe meines Heimatortes liegen und ich bei einem der Neun sogar schon gegessen habe: Ich wurde nicht enttäuscht – vom Essen damals und vom Buch. Denn obwohl die Next Generation auf einem sehr ordentlichen Niveau kocht und einige der Rezepte dementsprechend recht anspruchsvoll sind – sowohl in puncto Zutaten als auch Zubereitung – gibt es auch einfache Rezepte, sodass man sich langsam an die Küche „herankochen“ kann. Auf meiner Sobald-als-möglich-ausprobieren-Liste sind gelandet: Ziegenfrischkäse an Gurke, Brombeere und Zitronenmarmelade, Bandnudeln an Bärlauch-Brennnessel-Pesto und Apfeltarte mit Zitronen-Crumble und Karamell-Meersalz-Eis. Dass darüber hinaus der Ansatz, sich zusammenzuschließen und sich nicht (ausschließlich) als Konkurrenz zu sehen, sympathisch ist, rundet das Buch dann „nur noch“ ab. Für mich ist „Heimatküche“ ein gelungenes Regio-Kochbuch, das zwar mit hergebrachten Klischees aufräumt, aber doch in der Tradition des Hochschwarzwalds wurzelt.
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