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Demut

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Oliver Dupont

Spieldauer

14 Stunden und 14 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

07.08.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

38

Verlag

Hierax Medien

Sprache

Deutsch

EAN

9783863525675

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Oliver Dupont

Spieldauer

14 Stunden und 14 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

07.08.2022

Hörtyp

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Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

38

Verlag

Hierax Medien

Sprache

Deutsch

EAN

9783863525675

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Großartige Sprache, (im wahrsten Sinne des Wortes) krasse Handlung

Bewertung aus Suderburg am 26.05.2022

Bewertungsnummer: 1718654

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein großartiger Roman, in dem es Twardoch gelingt, die Revolution 1918/19 im Spagat der großen Weltgeschichte und dem kleinen Individuum zu beschreiben. - Eigentlich ist der Roman schwer in Worte zu fassen, weil Twardochs Erzählungen so vielschichtig und komplex sind. Einfach ein must read!

Großartige Sprache, (im wahrsten Sinne des Wortes) krasse Handlung

Bewertung aus Suderburg am 26.05.2022
Bewertungsnummer: 1718654
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein großartiger Roman, in dem es Twardoch gelingt, die Revolution 1918/19 im Spagat der großen Weltgeschichte und dem kleinen Individuum zu beschreiben. - Eigentlich ist der Roman schwer in Worte zu fassen, weil Twardochs Erzählungen so vielschichtig und komplex sind. Einfach ein must read!

Man wünscht Alois nur Gutes -...

Bewertung am 15.02.2022

Bewertungsnummer: 1657921

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Man wünscht Alois nur Gutes - daß er den Krieg überlebt, seine große Liebe endlich findet, glücklich wird. Doch für einen intelligenten Polen im dt. Kaiserreich sieht's schlecht aus. Sprachlich überzeugt das Buch und ist ein Geheimtipp.

Man wünscht Alois nur Gutes -...

Bewertung am 15.02.2022
Bewertungsnummer: 1657921
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Man wünscht Alois nur Gutes - daß er den Krieg überlebt, seine große Liebe endlich findet, glücklich wird. Doch für einen intelligenten Polen im dt. Kaiserreich sieht's schlecht aus. Sprachlich überzeugt das Buch und ist ein Geheimtipp.

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Demut

von Szczepan Twardoch

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Alex Husnik

Thalia Mayersche Lüdinghausen

Zum Portrait

5/5

Ein gewagtes, unkonventionelles Buch, das auf ganzer Linie überzeugt

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Demut“ hat alles, was ich an einem Roman schätze, v.a. das historische Setting und den außergewöhnlichen Stil. Denn der Ich-Erzähler richtet sich immer wieder in der 2. Person an eine abwesende Geliebte. Sprachlich jauchzt der Roman vor Fabulierkunst, hier wird üppig, sinnlich erzählt, man spürt die Lust des Autors an der Sprache. Manchmal klingt das schon recht artifiziell, pathetisch oder hymnisch, aber in diesem Roman ist irgendwie alles eine Spur „drüber“. Mir hat das sehr gut gefallen, das Buch macht keinen Hehl daraus, dass es ein Kunstprodukt, ein Roman im wahrsten Sinne ist und auch bewusst sein will. Es artet aber nicht so aus, wie in Twardochs Erstling „Morphin“, der sprachlich nochmal eine ganze Spur artifizieller ist. Auch die Assoziation mit Tarantino (Vergleich im Klappentext) hatte ich beim Lesen nicht, die Figuren sind hier auf subtilere Art unkoventionell und einfach großartig gezeichnet: Sei es die unerreichbare, sadistische Geliebte Agnes, die queeren Spartakuskämpfer/innen im revolutionären Berlin oder der versnobte, undurchschaubare adlige, deutschnationale Schulfreund. Auch der Protagonist ist eine bislang nie gelesene Form des Antihelden: Als Schlesier familiär in seiner Identität zwischen Polen und Deutschland gespalten, lernen wir hier einen devoten Charakter kennen, der kaum mal eine eigene Meinung hat und ständig erniedrigt und ausgenutzt wird. Er kämpft für Deutschland im 1. Weltkrieg, dann im revolutionären Berlin im Spartakusbund, danach in seiner zerrissenen Heimat Schlesien mal für die polnische, mal für die deutsche Seite. Das alles aber tut er ungewollt, ohne richtige Überzeugung, denn eigentlich möchte er bloß seine Ruhe. Dass er diese jedoch nie findet und teils auch selbst wieder zerstört, hat mitunter schon fatalistische Züge. Das ist ein Kriegs-, ein Bildungsroman, ein Coming-of-age, eine Odyssee, eine Suche nach Liebe, Identität und Zugehörigkeit, das ist ganz viel, da steckt ganz viel drin, das ist ein gewagtes, ein mutiges Buch, das auf vielen Ebenen viel riskiert, aber meiner Meinung nach auf ganzer Linie überzeugt und das mich begeistert hat.
  • Alex Husnik
  • Buchhändler/-in

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5/5

Ein gewagtes, unkonventionelles Buch, das auf ganzer Linie überzeugt

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Demut“ hat alles, was ich an einem Roman schätze, v.a. das historische Setting und den außergewöhnlichen Stil. Denn der Ich-Erzähler richtet sich immer wieder in der 2. Person an eine abwesende Geliebte. Sprachlich jauchzt der Roman vor Fabulierkunst, hier wird üppig, sinnlich erzählt, man spürt die Lust des Autors an der Sprache. Manchmal klingt das schon recht artifiziell, pathetisch oder hymnisch, aber in diesem Roman ist irgendwie alles eine Spur „drüber“. Mir hat das sehr gut gefallen, das Buch macht keinen Hehl daraus, dass es ein Kunstprodukt, ein Roman im wahrsten Sinne ist und auch bewusst sein will. Es artet aber nicht so aus, wie in Twardochs Erstling „Morphin“, der sprachlich nochmal eine ganze Spur artifizieller ist. Auch die Assoziation mit Tarantino (Vergleich im Klappentext) hatte ich beim Lesen nicht, die Figuren sind hier auf subtilere Art unkoventionell und einfach großartig gezeichnet: Sei es die unerreichbare, sadistische Geliebte Agnes, die queeren Spartakuskämpfer/innen im revolutionären Berlin oder der versnobte, undurchschaubare adlige, deutschnationale Schulfreund. Auch der Protagonist ist eine bislang nie gelesene Form des Antihelden: Als Schlesier familiär in seiner Identität zwischen Polen und Deutschland gespalten, lernen wir hier einen devoten Charakter kennen, der kaum mal eine eigene Meinung hat und ständig erniedrigt und ausgenutzt wird. Er kämpft für Deutschland im 1. Weltkrieg, dann im revolutionären Berlin im Spartakusbund, danach in seiner zerrissenen Heimat Schlesien mal für die polnische, mal für die deutsche Seite. Das alles aber tut er ungewollt, ohne richtige Überzeugung, denn eigentlich möchte er bloß seine Ruhe. Dass er diese jedoch nie findet und teils auch selbst wieder zerstört, hat mitunter schon fatalistische Züge. Das ist ein Kriegs-, ein Bildungsroman, ein Coming-of-age, eine Odyssee, eine Suche nach Liebe, Identität und Zugehörigkeit, das ist ganz viel, da steckt ganz viel drin, das ist ein gewagtes, ein mutiges Buch, das auf vielen Ebenen viel riskiert, aber meiner Meinung nach auf ganzer Linie überzeugt und das mich begeistert hat.

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Sabine Schmidt

Thalia Korbach

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5/5

Ein Buch, das man nicht so schnell vergisst....

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

'Demut' ist ein Antikriegsroman, der unter die Haut geht und noch lange nachklingt. Sein Protagonist Alois Pokora ist gewiss kein Held. Er ist jemand, der vom Schlachtfeld des ersten Weltkrieges verletzt in Berlin und dort direkt in der Novemberrevolution landet, der nie wieder eine Waffe tragen wollte und doch für den Spartakusbund tötet, jemand der um sein Leben fleht und kämpft und sich dennoch klein und nirgends zugehörig fühlt. Szepan Twardoch zeigt uns Lesern durch die Augen Alois Pokoras die völlige Sinnlosigkeit und Monstrosität von Krieg und sorgt so dafür, daß man dieses Buch nicht so schnell vergisst.
  • Sabine Schmidt
  • Buchhändler/-in

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5/5

Ein Buch, das man nicht so schnell vergisst....

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

'Demut' ist ein Antikriegsroman, der unter die Haut geht und noch lange nachklingt. Sein Protagonist Alois Pokora ist gewiss kein Held. Er ist jemand, der vom Schlachtfeld des ersten Weltkrieges verletzt in Berlin und dort direkt in der Novemberrevolution landet, der nie wieder eine Waffe tragen wollte und doch für den Spartakusbund tötet, jemand der um sein Leben fleht und kämpft und sich dennoch klein und nirgends zugehörig fühlt. Szepan Twardoch zeigt uns Lesern durch die Augen Alois Pokoras die völlige Sinnlosigkeit und Monstrosität von Krieg und sorgt so dafür, daß man dieses Buch nicht so schnell vergisst.

Meinung aus der Buchhandlung

Demut

von Szczepan Twardoch

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