Produktbild: Spitzweg
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Eckhart Nickel

1. Spitzweg

Spitzweg

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Andreas Hutzel

Spieldauer

7 Stunden und 3 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

08.08.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

24

Verlag

Speak Low

Sprache

Deutsch

EAN

9783948674793

Beschreibung

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Ja

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Andreas Hutzel

Spieldauer

7 Stunden und 3 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

08.08.2022

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Fassung

ungekürzt

Medium

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Anzahl Dateien

24

Verlag

Speak Low

Sprache

Deutsch

EAN

9783948674793

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  • www.susanne-eichholz.de

    aus Frankfurt

    4/5

    16.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Es ist ein rätselhaftes Buch…

    Es ist ein rätselhaftes Buch zur Suche nach der eigenen Identität und Selbstvergewisserung junger Menschen, das vieles offen lässt, schwer einzuordnen ist und gerade daraus seinen Charme zieht. Der Leser erfährt beispielsweise nicht, in welcher Zeit der Roman spielt, wohl aber, dass die erwähnten romantischen Gemälde die handelnden Personen stark beeinflussen. Gegen Ende nimmt das eigenwillige und seltsam zeitlose Buch richtig Fahrt auf. Es steckt voller kauziger Elemente, überrascht bis zum Schluss und ist aus meiner Sicht ein vertracktes Lesevergnügen.

  • Aischa

    aus Kissing

    4/5

    12.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kunstvoll aus der Zeit gefallen

    Nur extrem selten breche ich die Lektüre eines Buches ab; selbst wenn es mir gar nicht liegt, pflege ich beim Lesen eine Art Grundoptimismus: Ich gehe immer davon aus, dass es noch besser werden kann, ja eigentlich besser werden muss, ich mag schlichtweg nicht glauben, dass sich jemand die Mühe gemacht hat, etwas wirklich Schlechtes zwischen zwei Buchdeckel zu pressen. Leider wurde ich schon ab und an eines Besseren belehrt ... Im Fall von "Spitzweg" jedoch hat sich mein Durchhaltevermögen ausbezahlt. Zwar konnte ich das erste Drittel des Romans nicht wirklich genießen, zu sehr nervten mich die extrem überzeichneten Figuren, und auch der Plot nahm mich nicht sonderlich für sich ein. Zu abstrus und surreal schien mir alles. Richtiggehend genervt war ich vom überkandidelten, dandyhaften Gymnasialfreund des jugendlichen Ich-Erzählers, der völlig aus der Zeit gefallen ist. Sowohl im äußerer Erscheinung als auch vom Sprachduktus her passt er eher in die Epoche des von ihm hochverehrten spätromantischen Malers Carl Spitzweg als in die Gegenwart. Doch schließlich befreite ich mich von meinem Realitätsanspruch, und überraschenderweise wurde ich prompt äußerst angenehm, humorvoll und clever unterhalten. Nickels Text strotzt förmlich vor Reminiszenzen, Zitaten und Querverweisen auf Kunst und Literatur, von denen ich mangels Studium der Kunstgeschichte und auch sonstiger humanistischer Bildung sicher etliche übersehen habe. Es bleiben schöne Einsichten darin, was Kunst vermag sowie die Gewissheit, diesen Roman in einiger Zeit mit Genuss erneut lesen zu werden.

  • yellowdog

    4/5

    30.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    er war so exaltiert, because er hatte Flair.

    Eckhart Nickels Spitzweg ist ein Roman über Kunst und Gesellschaft, der mich im Ansatz an frühe Bücher Hermann Hesses erinnert, z.B. Demian. Es spielt im Schulmilieu. Auch hier trifft der Icherzähler als Schüler einen anderen, der ihn beeindruckt. Carl ist selbstbewusst, leicht elitär, manchmal auch exaltiert. Dritte im Bund ist Kerstin. Eckart Nickel hat seinen eigenständigen Ton, zu dem viel Wortwitz gehört. Das Buch ist amüsant und ausgefallen, meistens interessant. Allerdings zerfasert die Handlung mit der Zeit und die anfängliche Spannung lässt nach. Dafür gibt es einen Stern Abzug.

  • BücherBummler

    3/5

    30.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eckhart Nickel - Spitzweg

    Schon länger ist der namenlose Ich-Erzähler heimlich in seine Klassenkameradin Kirsten verliebt. Darum ist er, als diese von der Kunstlehrerin so gekränkt wird, dass sie aus der Klasse rennt, gleich dabei, als der neue charismatische Mitschüler Carl beschließt, dass Kirsten gerächt werden muss. Carls Plan beinhaltet, Kirsten bei sich zu verstecken und den Eindruck zu erwecken, der Kommentar der Lehrerin hätte sie womöglich in den Selbstmord getrieben. Doch dann verschwindet Kirsten aus dem Versteck und aus der gespielten wird eine echte Suche. „Spitzweg“ von Eckhart Nickel hat mich in vielfältiger Hinsicht verwirrt. Da wäre zum einen die Sprache, die aus einem anderen Jahrhundert zu stammen scheint. Rein von ihrem Klang her wäre Carl als erstes in Form eines junger Stutzers aus besserem Hause vor meinem inneren Auge erschienen. Einem intelligenten, aber besserwisserischen jungen Mannes, der durch die Salons des 19. Jahrhunderts schlendert, und seine Zuhörer amüsiert oder entsetzlich nervt. Aber man findet schon bald heraus, dass sich nicht nur Carl, dem man es noch zugetraut hätte, dieses Tonfalls bedient, sondern schlicht jede Figur des Romans über das gleiche Maß an antiquiertem Wortschatz und, zu meinem großen Erstaunen, einem beeindruckenden Grundwissen auf allen Kunstgebieten, zu verfügen scheint. Und sich diesen ununterbrochen bedient. Ein anderes Rätsel ist das permanente Gefühl, sich in einer surrealen Atmosphäre zu bewegen, ohne dass etwas in letzter Konsequenz surreales passieren würde. Sicher liegt es zum einen an der oben schon erwähnten Ausdrucksweise, aber auch an den Situationen und den Verhaltensweisen der Handelnden an sich, die einem nur selten ein Gefühl von Realitätsnähe geben. Und dann wäre da die Handlung, die völlig im stilistischen Enigma versinkt. Man könnte meinen, der Autor hätte vor lauter Auslebung seiner künstlerischen Ader vergessen, was er eigentlich erzählen wollte. Für den Stringenz liebenden Leser, wie ich einer bin, kein leichtes Spiel. In der Konsequenz habe ich das Buch mit gespannter Begeisterung begonnen, um am Ende ernüchtert, irritiert und leicht gelangweilt zurückzubleiben. Wenn dieser Roman ein symbolisches Rätsel war, dann hat es bei mir nicht den Ehrgeiz, es zu lösen, wach kitzeln können. Ich war nicht mal in der Lage, die angekündigte „Kritik an der Bildvergötterung der sozial verwahrlosten Digitalgesellschaft“ zu entdecken. Was ich allerdings entdeckt habe, ist ein Interesse für Spitzwegs Werk. So gesehen war die Zeit, die der Roman und ich zusammen verbracht haben, dann doch keine ganz verlorene Liebesmüh. Nickel hat mir nicht nur die Augen für noch unentdeckte Kunstbereiche geöffnet, er hat auch meinen Respekt als Schriftsteller. Zwar konnte ich mit der Diskrepanz zwischen oder dem Spiel mit Schein und Sein nicht umgehen, aber andere Leser werden gerade das sicher zu schätzen wissen. Eine Nominierung für die Shortlist des Deutschen Literaturpreises kriegt man ja auch nicht grundlos.

  • Bewertung

    3/5

    25.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kunst und Leben

    Auch dieser Titel hat es ins finale des deutschen Buchpreises geschafft. Es ist eine Dreiecksgeschichte, die schon in der Schulzeit beginnt, zwischen dem namenlosen Erzähler ( kein Kunstfreund), Carl ( Caspar David Friedrich Fan) und Kirsten ( künstlerisch begabt). Und es geht viel um Kunst und um freundschaft. Drei personen, drei Individualitäten sehr besonderer Art. aber es verbindet sie trotz allem, die Kunst. Doch reicht das für den Buchpreis? Das Buch hat einige gute Phasen, aber auch längen. Möge die KunstMacht mit ihm sein.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (6)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Katrin Michaelis

    Katrin Michaelis

    Thalia Zwickau

    Buchhändler*in

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    4/5

    21.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein kunstvoller philosophischer...

    Ein kunstvoller philosophischer Schelmenroman. Geschrieben in der Ich-Perspektive nimmt uns das Buch mit in eine sehr verworrene aber doch unglaublich spannende Geschichte über Liebe, eine Entführung und die Gemälde von Spitzweg.
  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Hahne

    Kerstin Hahne

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    3/5

    04.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    besonders oder nur schräg = Absicht...?

    Eine Schüler-Dreiecksgeschichte und ein Gemälderaub in einer Handlung, die nur langsam vom Fleck kam, da sie sich immer wieder in ausführlichsten Kunstbetrachtungen verlor, haben es mir nicht direkt leicht gemacht, diesen Roman zu lesen. Autor Nickels "Flirt mit dem Biedermeier" in allen Ehren, aber sein dandyhafter Quasi-Abiturient Carl mit seinen ausufernden, besserwisserischen Diskursen über Spitzweg+die Kunst im allgemeinen, fand ich relativ nervig und dessem Teenager-Alter nicht angemessen(eben irgendwie aus der Zeit gefallen),sprich : ich musste mich immer wieder erinnern, das Nickels "Schreibe" dies bewirkte - spielen tut die Geschichte ja im 20.Jahrhundert. Trotzdem hat mich seine Erzählung um Kunst, Obsession, erste Verliebheit und Bild-Diebstahl in einigen Szenen gut unterhalten UND mich dazu gebracht, mir die Präraffaeliten sowie Spitzwegs Bilder mal wieder genauer anzuschauen - etwas Gutes hatte das Buch also schon. ;-)
  • Zum Bewerterprofil von Annette W.

    Annette W.

    Thalia Berlin – Alexa

    Buchhändler*in

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    3/5

    26.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Buch, im Irgendwas zwischen...

    Das Buch, im Irgendwas zwischen besonders und sonderbar, ich musste mich erstmal einlesen. Ansichten aus der Kunst und Zitate aus der Weltliteratur ergänzen die Geschichte wunderbar. Ich fand es stellenweise etwas wirr, aber das Buch wird seine Leser und Liebhaber finden.
  • Zum Bewerterprofil von Tobias Groß

    Tobias Groß

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    3/5

    08.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Willkommen in einer Kunstwelt

    Fast könnte man beim Lesen dieses Romans denken, dass wir uns nicht im 21. Jahrhundert, sondern in Zeiten der Hochromantik befinden. Der Grund dafür ist jedoch nicht Geschichte, schließlich spielt diese in unseren Tagen. Vielmehr ist es die Sprache, welche Eckhart Nickels »Spitzweg« auszeichnet und auf eine gewisse Art und Weise besonders macht. Allerdings nicht im positiven Sinne. Damit ein Roman gut wird, braucht es vor allem eine Geschichte, denn Sprache allein reicht einfach nicht. Eckhart Nickel erzählt in »Spitzweg« die Story eines aus der Zeit gefallenen Trios, welches in einer grenzwertigen Abneigung des Hier und Jetzt vereint ist und in einer Kunstwelt lebt. Um sich an ihrer Kunstlehrerin (die der Generation der 68er angehört) für eine Ungerechtigkeit zu rächen, täuschen die drei ein Verschwinden vor - das schlussendlich mit Pauken und Trompeten scheitert und in einem “dramatischen” Finale ein Ende findet. Mehr geschieht nicht. »Spitzweg« ist ein Bildungsroman, der eindeutig von seiner schwülstig-romantischen Sprache lebt und dessen (schwache) Handlung einen zwiespältigen Nachgeschmack hinterlässt. Einerseits ragt dieser Roman aufgrund seiner allgemeinen Originalität aus der Masse der zeitgenössischen Literatur heraus, andererseits werden sich viele Leser:innen fragen, in welch geistige Sphären sie bei der Lektüre eingetaucht sind. Eine Erklärung werden wohl die Allerwenigsten finden. »Spitzweg« ist eine auf die Wahrhaftigkeit der Kunst fixierte Abrechnung mit der Moderne, welches sich in vergangene Zeiten zurückwünscht. Die so jedoch nie existiert haben.

Unsere Meinungen

Bewertungen (4)

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