So forsch, so furchtlos
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Andrea Abreu

1. So forsch, so furchtlos

So forsch, so furchtlos

Roman | Der Überraschungserfolg aus Spanien (Gastland Frankfurter Buchmesse 2022)

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So forsch, so furchtlos

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Hörbuch

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Beschreibung

Details

Sprecher

Inka Löwendorf

Spieldauer

3 Stunden und 51 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Family Sharing

Ja

Erscheinungsdatum

13.09.2022

Beschreibung

Details

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Sprecher

Inka Löwendorf

Spieldauer

3 Stunden und 51 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Erscheinungsdatum

13.09.2022

Verlag

Argon Digital

Hörtyp

Lesung

Originaltitel

Panza de burro

Übersetzer

Christiane Quandt

Sprache

Deutsch

EAN

9783732406616

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Herbe-derbe Kost mit explosivem Inhalt

Lesendes Federvieh aus München am 09.08.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„So forsch, so furchtlos“ schlägt durch die Intensität dieser äußerst speziellen Coming-Of-Age Geschichte ein wie eine Bombe und spaltet die Gemüter mit der teils derbe-fäkal überfordernden Sprache, die einen engen Fokus auf Andrea Abreus Ich-Erzählerin erlaubt: Ungefiltert betrachtet man die Welt durch die Augen ihrer jungen Protagonistin „Shit“, die sich in einem öden, heißen Sommer auf Teneriffa fernab der touristischen Gebiete mit ihrer besten Freundin Isora den Tücken des Erwachsenwerdens zu stellen versucht. Beide stammen aus einfachen Verhältnissen mit komplizierten Familienkonstellationen und noch schwierigeren Beziehungen zu Gewalt, psychischer Gesundheit und sexueller Selbstbestimmung. Schon von Beginn an wird das Ungleichgewicht dieser Mädchenfreundschaft in der Idealisierung Isoras durch die namenlose Ich-Erzählerin deutlich, die mit dem Einsetzen pubertärer Einflüsse eine neue Dynamik entwickelt. Dabei steht die äußere Ereignislosigkeit konträr zu den zunehmenden, innerlich brodelnden Konflikten zwischen Verbundenheit und Distanz sowie Liebe und Anziehung, die sich ähnlich des vielbeschriebenen Motivs des Volkans mit einem lauten, alles darunter begrabenden Ausbruchs zu entladen drohen. Sind die Meinungen noch so verschieden, in einem Punkt sind wir uns alle einig: Andrea Abreus poetisch-gewaltiger Stil (grandios übersetzt von Christiane Quandt) steht der heruntergekommenen Auffälligkeit des Covers in nichts nach. Manche mögen es als herbe-derbe Kost beschreiben, da die vulgäre, in ihrer ungewohnten Explizität geradezu anstößige Sprache an der eigenen Toleranzgrenze rüttelt – meine eingeschlossen – doch zeigt dieses Romandebüt letztlich eines äußerst anschaulich: welch polarisierend aufrüttelndes wie außergewöhnliches erzählerisches Talent diese frische, mutige, spanische Stimme besitzt!

Herbe-derbe Kost mit explosivem Inhalt

Lesendes Federvieh aus München am 09.08.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„So forsch, so furchtlos“ schlägt durch die Intensität dieser äußerst speziellen Coming-Of-Age Geschichte ein wie eine Bombe und spaltet die Gemüter mit der teils derbe-fäkal überfordernden Sprache, die einen engen Fokus auf Andrea Abreus Ich-Erzählerin erlaubt: Ungefiltert betrachtet man die Welt durch die Augen ihrer jungen Protagonistin „Shit“, die sich in einem öden, heißen Sommer auf Teneriffa fernab der touristischen Gebiete mit ihrer besten Freundin Isora den Tücken des Erwachsenwerdens zu stellen versucht. Beide stammen aus einfachen Verhältnissen mit komplizierten Familienkonstellationen und noch schwierigeren Beziehungen zu Gewalt, psychischer Gesundheit und sexueller Selbstbestimmung. Schon von Beginn an wird das Ungleichgewicht dieser Mädchenfreundschaft in der Idealisierung Isoras durch die namenlose Ich-Erzählerin deutlich, die mit dem Einsetzen pubertärer Einflüsse eine neue Dynamik entwickelt. Dabei steht die äußere Ereignislosigkeit konträr zu den zunehmenden, innerlich brodelnden Konflikten zwischen Verbundenheit und Distanz sowie Liebe und Anziehung, die sich ähnlich des vielbeschriebenen Motivs des Volkans mit einem lauten, alles darunter begrabenden Ausbruchs zu entladen drohen. Sind die Meinungen noch so verschieden, in einem Punkt sind wir uns alle einig: Andrea Abreus poetisch-gewaltiger Stil (grandios übersetzt von Christiane Quandt) steht der heruntergekommenen Auffälligkeit des Covers in nichts nach. Manche mögen es als herbe-derbe Kost beschreiben, da die vulgäre, in ihrer ungewohnten Explizität geradezu anstößige Sprache an der eigenen Toleranzgrenze rüttelt – meine eingeschlossen – doch zeigt dieses Romandebüt letztlich eines äußerst anschaulich: welch polarisierend aufrüttelndes wie außergewöhnliches erzählerisches Talent diese frische, mutige, spanische Stimme besitzt!

Provokantes Debüt

Bewertung am 01.08.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie ist es mit Mitte 20 ein Debüt zu schreiben und mit diesem Debüt einen Nerv zu treffen? Abreu ist es gelungen. Sie hat mit So Forsch, So Furchtlos einen fulminanten Kurzroman geschrieben, in einer besonderen Perspektive, in einem besonderen Sound, der auch in der Übersetzung funktioniert und der nur schwer zu übersetzen ist. Als der Shootingstar der spanischen Literaturszene wird Abreu gehandelt, möge dieser Stern glimmen oder noch besser sich Formen. Denn mit mehr Muße kann ich mir gut vorstellen, dass da noch gute Geschichten von ihr kommen werden. Erst einmal haben wir diesen Roman, der nicht nur wegen der Frankfurter Buchmesse Aufmerksamkeit verdient, denn direkte und explizite Coming of Age - Geschichten aus der Perspektive von Mädchen gibt es erstaunlich wenige. So Forsch, so Furchtlos, das ist die Freundin der Protagonistin, rotzig, direkt, glühend und mitziehend, mit einer Hintergründen Traurigkeit. Abseits von den Tourist:innen wachsen Sis und Isora in armen, rauhen Verhältnissen auf. Sie kommen in die Pubertät, entdecken die Sexualität, auch füreinander. Isodora ist laut, frei, neugierig. Sie nimmt sich ihre Welt und Sis, die scheinbar unsichere, zarte lässt sich mitreißen, bis sie ihren eigenen Vulkan entdeckt.

Provokantes Debüt

Bewertung am 01.08.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie ist es mit Mitte 20 ein Debüt zu schreiben und mit diesem Debüt einen Nerv zu treffen? Abreu ist es gelungen. Sie hat mit So Forsch, So Furchtlos einen fulminanten Kurzroman geschrieben, in einer besonderen Perspektive, in einem besonderen Sound, der auch in der Übersetzung funktioniert und der nur schwer zu übersetzen ist. Als der Shootingstar der spanischen Literaturszene wird Abreu gehandelt, möge dieser Stern glimmen oder noch besser sich Formen. Denn mit mehr Muße kann ich mir gut vorstellen, dass da noch gute Geschichten von ihr kommen werden. Erst einmal haben wir diesen Roman, der nicht nur wegen der Frankfurter Buchmesse Aufmerksamkeit verdient, denn direkte und explizite Coming of Age - Geschichten aus der Perspektive von Mädchen gibt es erstaunlich wenige. So Forsch, so Furchtlos, das ist die Freundin der Protagonistin, rotzig, direkt, glühend und mitziehend, mit einer Hintergründen Traurigkeit. Abseits von den Tourist:innen wachsen Sis und Isora in armen, rauhen Verhältnissen auf. Sie kommen in die Pubertät, entdecken die Sexualität, auch füreinander. Isodora ist laut, frei, neugierig. Sie nimmt sich ihre Welt und Sis, die scheinbar unsichere, zarte lässt sich mitreißen, bis sie ihren eigenen Vulkan entdeckt.

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Ulrike Ackermann

Thalia Erlangen

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2/5

Heftig derb und provokant

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Cover sehr provokant und mich auch sehr neugierig machend, habe ich vor einiger Zeit dieses Buch gelesen und wurde überrascht von einer oft derben Fäkalsprache und einer oft ebenso derben Handlung - auf Teneriffa spielend. Zwei ungleiche Freundinnen in der Pubertät, die einem Schlankheitsideal nacheifern und sich irgendwann näher als erwartet kommen. Wie kann man diesen Roman einordnen? Ich weiß es nicht! Im Nachhinein habe ich aber feststellen können, dass Inhalt und Sprache wahrscheinlich genau das ausdrücken, was sie sollen. Auf jeden Fall ein etwas anderer Roman, der mich persönlich aber nicht überzeugen konnte.
2/5

Heftig derb und provokant

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Cover sehr provokant und mich auch sehr neugierig machend, habe ich vor einiger Zeit dieses Buch gelesen und wurde überrascht von einer oft derben Fäkalsprache und einer oft ebenso derben Handlung - auf Teneriffa spielend. Zwei ungleiche Freundinnen in der Pubertät, die einem Schlankheitsideal nacheifern und sich irgendwann näher als erwartet kommen. Wie kann man diesen Roman einordnen? Ich weiß es nicht! Im Nachhinein habe ich aber feststellen können, dass Inhalt und Sprache wahrscheinlich genau das ausdrücken, was sie sollen. Auf jeden Fall ein etwas anderer Roman, der mich persönlich aber nicht überzeugen konnte.

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Ulrike Zimmermann

Mayersche Köln-Mülheim

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3/5

Blick hinter die Kulissen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Abreu eröffnet uns eine ganz neuen Blick auf die schöne Insel, quasi aus seinem Inneren heraus. Direkt, derb, ungeschönt, manchmal sogar witzig, kommt diese Geschichte über das Erwachsenwerden daher. Mit der Landkarte in der Hand habe ich sie verfolgt. Zwei ungleiche Mädchen, eine tiefe Freundschaft, denen die Unwägbarkeiten der Pubertät in die Quere kommt. Ein offenes Ende. Auch wenn sich dieses Büchlein gut lesen lässt, erschien es mir nicht rund. Es fehlte etwas, ohne dass ich es recht benennen kann. Als großer Liebhaber der Kanarischen Inseln musste ich es natürlich lesen, doch so schwer begeistert hat mich die Lektüre dann leider doch nicht.
3/5

Blick hinter die Kulissen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Abreu eröffnet uns eine ganz neuen Blick auf die schöne Insel, quasi aus seinem Inneren heraus. Direkt, derb, ungeschönt, manchmal sogar witzig, kommt diese Geschichte über das Erwachsenwerden daher. Mit der Landkarte in der Hand habe ich sie verfolgt. Zwei ungleiche Mädchen, eine tiefe Freundschaft, denen die Unwägbarkeiten der Pubertät in die Quere kommt. Ein offenes Ende. Auch wenn sich dieses Büchlein gut lesen lässt, erschien es mir nicht rund. Es fehlte etwas, ohne dass ich es recht benennen kann. Als großer Liebhaber der Kanarischen Inseln musste ich es natürlich lesen, doch so schwer begeistert hat mich die Lektüre dann leider doch nicht.

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