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Der heutige Tag Ein Stundenbuch der Liebe | »Ein Buch, in das man sich verlieben kann.« Denis Scheck

17

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.03.2023

Verlag

dtv

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19,2/12,5/3,1 cm

Gewicht

342 g

Farbe

Messing / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28319-9

Beschreibung

Rezension

Ein Buch, in das man sich verlieben kann. ("ARD Druckfrisch")
Man tritt einer friedlichen Literatur gegenüber, die eine Antwort hat auf die Frage, wie vielleicht ein gelingendes Leben sein kann. Dieses Buch gibt uns so etwas wie einen Vorschlag, wie eine gelingende Liebe verlaufen kann. ("3sat, Buchzeit")
Schubert schafft es, über die härteste Probe, die eine Ehe ertragen muss, mit so viel Licht und Zuneigung zu schreiben, dass man sich verneigen möchte. ("Brigitte")
Ein Buch voller Trost und Gottvertrauen, getragen von der Gewissheit, dass die Toten in uns weiterleben. ("Die Zeit")
Unsentimental, aber ergreifend. ("Die Zeit")
Helga Schuberts Geschichte einer unendlichen Liebe ist ganz große Literatur. ("Focus")
Ein wundersamer Seelentröster. ("Augsburger Allgemeine")
Dieses Buch lässt einen nicht mehr los. ("Stern")
Das hat man so noch nie gelesen. ("NDR Kultur")
Ein Buch, das berührt, in seiner Offenheit und seiner Liebe. ("NDR Buch des Monats")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.03.2023

Verlag

dtv

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19,2/12,5/3,1 cm

Gewicht

342 g

Farbe

Messing / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28319-9

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    10.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartiges Buch einer beeindruckenden Frau

    Ich gestehe: ich LIEBE Helga Schubert! Schon Ihr Buch „Vom Aufstehen“ ist ein absolutes Meisterwerk, also war ich gespannt auf „Der heutige Tag: Ein Stundenbuch der Liebe“. Helga Schubert schreibt davon, wie sie ihren schwerkranken Mann pflegt. Ihre Sprache ist einzigartig, ich liebe ihren Schreibstil, ihre Poesie und Wortkraft! Es ist ein sehr berührendes und persönliches Buch geworden und ich bin sehr dankbar, dass sie all das mit uns Leser*innen teilt. Ganz klare Empfehlung, unbedingt lesen!   „Auch jetzt als alte Frau, dachte ich plötzlich, habe ich ja noch richtige Lebensaufgaben zu lösen:  Es geht nämlich um das Loslassen,  das Annehmen,  es geht um das Friedenschließen,  das Einverstanden sein,  um das nicht dauernd den anderen, sich und das Leben Ändernwollen.  Wer weiß, vielleicht bestehe ich ja aus drei Frauen. Vielleicht hat er das gerade erkannt. Nur ich wusste es noch nicht.“

  • Kristall86

    aus an der Nordseeküste

    5/5

    05.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein grandioses Buch!

    !ein Lesehighlight 2023! Klappentext: „Über fünfzig Jahre lang teilen sie ihr Leben. Doch nun ist der Mann schwer krank. Lange schon palliativ umsorgt, wird sein Radius immer eingeschränkter, der Besuch weniger, die Abhängigkeiten größer. Entlang der Stunden eines Tages erzählt Helga Schubert davon, wie man in solchen Umständen selbst den Verstand und der andere die Würde behält, wie es ist, mit einem todkranken Menschen durch dessen Zwischenwelten zu wandeln. Und davon, wie Liebe zu Erbarmen wird. Die Texte mäandern in der gemeinsamen und der eigenen Vergangenheit, sind von zartem Humor und frei von Pathos. Eine rührende Liebeserklärung an den Mann an ihrer Seite und all die Dinge, die das Leben inmitten der Widrigkeiten des Alters lebenswert machen.“ Autorin Helga Schubert ist mir durch viele andere wundervolle Bücher bereits ein Begriff. In meinem persönlichen Autoren-Ranking ist sie ganz weit oben, da sie immer den Kern der Sache trifft und Dinge benennt, vor denen man gerne davonläuft. Im Buch „Der heutige Tag - Ein Stundenbuch der Liebe“ zeigt sie dem Leser die begrenzte Zeit des Lebens auf und wie es ist, wenn man kurz davor steht aus dem Leben zu scheiden. Egal ob als Angehöriger oder Freunde, ist das zählen der Stunden in Schuberts Buch fast kaum auszuhalten. Sie schreibt unverblümt klar und offen und ja, sie trifft genau dort den Punkt wo es richtig schmerzt. Schubert meinte, es sei schwer in diesen Fällen noch selbst den Verstand zu behalten und ich kann ihr dabei nur zustimmen. Durch so einige persönliche Fälle ist es einfach nur grausam wenn man in den letzten Stunden dabei ist. Man kennt den Zeitpunkt des Ablebens nicht aber man weiß das es unausweichlich ist. Die Fragen nach dem Warum, Wieso, Weshalb kommen unaufhörlich mit großen Schritten und kleben an einem wie ein nerviger Kaugummi am Schuh. Schubert zeigt aber auch was es heißt tatsächlich zu lieben. Hier brachen bei mir alle Dämme, denn genau diese Beschreibungen sprechen mir tief aus dem Herzen. Jede Stunde zusammen muss man genießen, jede bescheidene Situation belächeln denn anders ist es nicht erträglich und Krankheiten bleiben vor der Tür. Diese zerstören selbst die stärkste Liebe nicht. Helga Schubert hat hier ein enorm wichtiges und so tiefgründiges Buch verfasst, welches mir tief unter die Haut ging. Dank einer guten Freundin (U.) bin ich auf dieses Buch aufmerksam gemacht worden und ihr unglaublich dankbar! Schubert ist ein Garant für grandiose Bücher mit extrem unliebsamen Inhalten. Sich davor zu verstecken gilt nicht, man muss sie betrachten und sich damit befassen, sonst laufen einen die Stunden nur so davon. Ich vergebe mir großer Ehrfurcht vor dieser Autorin 5 geniale Sterne!

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    25.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Stundenbuch der Liebe...

    Über fünfzig Jahre lang teilen sie ihr Leben. Doch nun ist der Mann schwer krank. Lange schon palliativ umsorgt, wird sein Radius immer eingeschränkter, der Besuch weniger, die Abhängigkeiten größer. Entlang der Stunden eines Tages erzählt Helga Schubert davon, wie man in solchen Umständen selbst den Verstand und der andere die Würde behält, wie es ist, mit einem todkranken Menschen durch dessen Zwischenwelten zu wandeln. Und davon, wie Liebe zu Erbarmen wird. Die Texte mäandern in der gemeinsamen und der eigenen Vergangenheit, sind von zartem Humor und frei von Pathos. Eine rührende Liebeserklärung an den Mann an ihrer Seite und all die Dinge, die das Leben inmitten der Widrigkeiten des Alters lebenswert machen. (Klappentext) Mit dem Begriff “Stundenbuch” konnte ich zunächst nichts anfangen - wenig verwunderlich, weil ich nicht katholisch bin. Wer wie ich keine Ahnung hat, worum es sich dabei handelt, dem sei an dieser Stelle verraten, es handelt sich dabei um ein im Aufbau dem Brevier der römisch-katholischen Kirche nachempfundenes Gebet- und Andachtsbuch für das Stundengebet. Der Untertitel dieses so poetischen wie bitteren Buches lautet “Stundenbuch der Liebe” und verrät schon, dass der Glaube für Helga Schubert eine große Bedeutung hat. Zärtlich und schonungslos zugleich schildert die Autorin ihren eigenen Alltag mit ihrem demenzkranken Mann, er 13 Jahre älter als sie, pflegebedürftig und an zahllosen Krankheiten leidend, aber lebensfroh. Die Schilderung der Gegenwart ist mit Erinnerungen durchflochten, an das Kennenlernen der beiden, an ihre frische Liebe, an das Verhältnis zu den Kindern, die beide mit in die Ehe brachten. Über weite Strecken dominiert bewundernswerterweise die positive Einstellung der mittlerweile 83jährigen Autorin im Umgang mit ihrem Mann, auch wenn es nicht nur leichte Situationen gibt. Manchmal brechen sich aber auch Verzweiflung und Ratlosigkeit Bahn oder Gedanken daran, wie es sein wird, wenn Derden - so nennt sie iheren Mann hier (der, den ich liebe) - nicht mehr da sein wird. Auch die Einsamkeit, in der das Ehepaar letztlich da in ihrem dörflichen Haus in Mecklenburg-Vorpommern lebt, auch wenn Ärzte und Pflegedienst immer wieder kurz vorbeischauen, wird hier deutlich. Der Wunsch nach Entlastung ist kaum einmal möglich, die Kinder entziehen sich, eine gelegentliche Tagespflege lehnt Derden kategorisch ab, auch wenn Helga Schubert deswegen immer wieder Lesungen absagen muss. Das Bemühen, die Bitterkeit nicht zu sehr hochkommen zu lassen, ist den kurzen Erzählschnipseln anzumerken. Und doch gibt es - absolut verständlicherweise - auch diese Gefühle:   “Manchmal trauere ich nur um mich, diese Traurigkeit ist einsam und kalt. Sie ist voll Vorwurf und Enttäuschung und Bitterkeit.” (S. 56)   Die Gedanken über den Tod sind in dem Roman (und im Leben von Helga Schubert) allgegenwärtig, was der Situation ihres Mannes aber auch der Tatsache ihres eigenen Alters zuzuschreiben ist. Das deprimiert manchmal ein wenig beim Lesen, weil es so gebündelt daher kommt. Aber es gibt hier so viel Allgemeingültiges, da findet jeder Parallelen zu seinem Leben und/oder zu dem von Angehörigen oder Freunden. Das macht das Buch schon zu etwas Besonderem, kann für den ein oder anderen sicherlich auch tröstlich sein, weil es hier keinen Gedanken gibt, kein Gefühl, das nicht nachvollziehbar ist. Ein zutiefst menschliches Buch, das einen nicht unberührt lässt, aber auch nicht völlig niederdrückt. Es nennt die Dinge beim Namen, verschweigt nichts, verbreitet aber keine Hoffnunglosigkeit. Ob man selbst auch den Langmut hätte, das Bestreben, die Würde des anderen aufrechtzuhalten bei allem was kommt, nicht zu verzagen? Berührend auch die kleinen Gesten der gegenseitigen Liebe und Achtung unter den Eheleuten, auch wenn die Demenz immer mehr Tage überschattet - und die Fähigkeit der beiden, vollkommen offen über alles zu reden. Bewundernswert. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!   © Parden

  • Bewertung

    5/5

    01.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    'Ich muss ein Mittel gegen die Verzweiflung finden'

    Helga Schubert, DDR-Autorin und Freundin von Sarah Kirsch und Christa Wolf, erzählt in ihrem neuen Buch vom Alltag mit ihrem pflegebedürftigen Mann. Unsentimental, aber ergreifend schreibt sie von der Liebe zu ihm und der Einsamkeit in Neu Meteln.

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    22.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    …aber die Liebe ist die größte unter ihnen

    „Das Absurde, das Erbarmungswürdige, das Rührende, das Furchterregende, das Komische, das Egoistische, das unmaskiert in mein Leben einbrach.“ (Seite 238) In diesem Buch beschreibt Helga Helm unter ihrem Pseudonym Schubert den Alltag mit ihrem schwerkranken Mann. Über fünfzig Jahre sind die beiden verheiratet, kennen sich aber viel länger. Siebzehn Jahre alt war die Schriftstellerin, als sie ihre Lebensliebe traf. Ganze dreizehn Jahre älter ist ihr Mann und die große Liebe ihres Lebens. Die Pflege zu Hause durch Angehörige ist ein Thema, das uns immer wieder begegnet. Was es aber wirklich heißt, sich um einen kranken Menschen zu kümmern, der zudem allmählich den Bezug zur Realität verliert durch Krankheit und Medikamente, das wissen nur die Betroffenen selbst. Zu Beginn war ich so gerührt über die Liebe, Hingabe und Zärtlichkeit, die aus jedem Satz, jeder Seite des Buches sickert, dass es mich erschüttert hat. Ich war so bewegt, dass ich das Buch kurz an die Seite legen und darüber nachdenken musste, ob ich es lesen kann und will. Ich konnte und wollte, bin im Nachhinein glücklich darüber, diesem Stundenbuch der Liebe, wie der Zusatz zum Titel so schön sagt, beigewohnt, fühle mich bereichert, es gelesen zu haben. In vielen Zeilen war die Last der Verantwortung, die Verzweiflung und der Kummer zu spüren, da war aber auch viel Mut, Hoffnung, Zuversicht und so viel Liebe, dass ich große Hochachtung und größten Respekt vor der Leistung der Autorin kundtun möchte. „Manchmal trauere ich nur um mich, diese Traurigkeit ist einsam und kalt. Sie ist voll Vorwurf und Enttäuschung und Bitterkeit.“ (Seite 56) Die Rückblicke auf das Leben des Paares, die schriftstellerische Tätigkeit der Autorin, der Werdegang ihres Mannes als Maler, die Patchworksituation mit den Kindern und vieles mehr fand in dieser Geschichte Platz. Ich bin dankbar für diesen Einblick, dankbar dafür, dass ich dieses wunderbare Buch lesen durfte, so intim und persönlich, tragisch schön und berührend. Eine Lösung bietet das Buch nicht, aber es ist sicherlich tröstlich, macht Hoffnung und Mut, es zeigt, das das Leben immer noch lebenswert ist, wenn nach den guten die schweren Zeiten kommen.

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Bewertungen (17)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Dorothea Bereswill

    Dorothea Bereswill

    Thalia Sindelfingen – Breuningerland

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mit großer Ehrlichkeit und Geradlinigkeit...

    Mit großer Ehrlichkeit und Geradlinigkeit lässt uns Helga Schubert auch an diesem für sie schwierigen und harten Lebensabschnitt teilhaben. Leben als Paar, das gemeinsam altert, aber einer von beiden erkrankt schwer. Leben, das sich verschmälert. Für beide. Ein klarer Blick.
  • Zum Bewerterprofil von H. Steinert

    H. Steinert

    Thalia Radebeul

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So berührend! Wie groß die Liebe...

    So berührend! Wie groß die Liebe auch noch nach fünfzig Jahren des Zusammenlebens sein kann! Trotz Höhen und Tiefen, Pflegebedürftigkeit und Demenz des Partners.
  • Zum Bewerterprofil von Julia Weßbecher

    Julia Weßbecher

    Thalia Karlsruhe

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieses Buch hat mich erneut von...

    Dieses Buch hat mich erneut von der Autorin überzeugt. Wunderbar!
  • Zum Bewerterprofil von N. Saupe

    N. Saupe

    Thalia Hamburg – MERCADO

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Ich rette mich durch das Schreiben" H. Schubert

    Das ist wohl ihr intimstes und berührenste Buch. Und gleichzeitig ist es eine wundervolle Liebeserklärung an ihren Mann, mit dem sie eine mehr als fünf Jahrzehnte lange Beziehung verbindet. Mich hat es sehr nachhaltig beeindruckt.
  • Zum Bewerterprofil von Elke Meißner

    Elke Meißner

    Thalia Leipzig

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liebe

    berührend - emotional - ehrlich - zu Tränen rührend - mutig - literarisch und poetisch- voller Leben und Traurigkeit - voller Hoffnung und Liebe - großartig

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