Rückkehr nach Reims

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

18420

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.03.2023

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

237

Maße (L/B/H)

18,4/12,2/2,2 cm

Beschreibung

Rezension

»... das Buch der Stunde, menschlich zutiefst berührend und aufschlussreich.« ("Frankfurter Rundschau")
»Es kommt nicht so oft vor, dass man einen sozologischen Essay nicht mehr aus der Hand legen möchte, weil er sich so fesselnd liest wie ein Roman.« ("Der Tagesspiegel")
»Eribon gelingt mit seinem Werk etwas Eindrucksvolles: In der Öffentlichkeit nur in verzerrter Form präsente soziale Erfahrungen werden fassbar, unsichtbare Formen der Gewalt lesbar und sichtbar ...« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Lange nichts gelesen, was so anregt, zu Zustimmung, zu Widerspruch.« ("DIE WELT")

»
Rückkehr nach Reims
beschreibt die Ratlosigkeit der liberalen, großstädtischen Milieus im Umgang mit der rückständigen, abgehängten, rechts wählenden Provinz. Hellsichtig und düster, wütend und brillant.«
("DER SPIEGEL")
»Eribon schafft es, dass einem das komplexe Geschehen in seiner Familie und in ganz Frankreich wie ein Film vor Augen erscheint.« ("DER SPIEGEL")
»Spannend wie ein Roman ... ein menschlich tief anrührendes Stück ... eine brillante Milieustudie.« ("Aachener Zeitung")
»Superb!« ("Nürnberger Zeitung")
»In welcher Intensität sich dieser Autor zur Entfaltung seiner Argumentation vor seinem großen Lesepublikum nackt macht, berührt von der ersten bis zur letzten Seite.« ("neues deutschland")
»Es stimmt, was so viele sagen: Buch des Jahres!« ("Deutschlandfunk Kultur")

Details

Verkaufsrang

18420

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.03.2023

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

237

Maße (L/B/H)

18,4/12,2/2,2 cm

Gewicht

226 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Retour à Reims

Übersetzt von

Tobias Haberkorn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47313-9

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Horizonterweiternd

Bewertung am 18.02.2022

Bewertungsnummer: 1659607

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich schätze das Buch sehr, hat viel zu meinem Verständnis des heutigen Europa und dessen fast unüberwindlichem ,Kastensystem’ beigetragen. Ein sehr ehrliches Buch, große Empfehlung
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Horizonterweiternd

Bewertung am 18.02.2022
Bewertungsnummer: 1659607
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich schätze das Buch sehr, hat viel zu meinem Verständnis des heutigen Europa und dessen fast unüberwindlichem ,Kastensystem’ beigetragen. Ein sehr ehrliches Buch, große Empfehlung

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Ein wichtiger Beitrag zum Diskurs übrigens die europäische Entwicklung

Uwe Kirstein aus Eisenach am 21.10.2018

Bewertungsnummer: 1141280

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich halte 'Rückkehr nach Reims' für einen sehr interessanten und wichtigen Beitrag im gegenwärtig immer intensiver werdenden Diskurs über die Entwicklung in Europa. Was sind die Gründe für das Erstarken rechter Strömungen und für die zunehmende Rückwärts-Orientierung hin zum Nationalismus in etlichen europäischen Staaten. Am Beispiel seiner Heimat Frankreich beleuchtet Didier Eribon, den ich beim Internationalen Literaturfestival in Berlin im September 2018 kennenlernen durfte, die Entwicklung insbesondere in der Arbeiterklasse von der linken Tradition, die bis etwa zum Beginn der 90er Jahre andauerte, zur zunehmenden Hinwendung zum rechten Front National, insbesondere seit dieser von Marine Le Pen geführt wird. Interessant ist, dass Eribon das Themas anhand seiner eigenen Biographie bzw. der seiner eigenen Familie erläutert. Obwohl schon im Jahre 2009 geschrieben und leider erst 2016 ins Deutsche übersetzt, hat das Buch nichts an Aktualität eingebüßt, ganz im Gegenteil. Auslöser für das Buch war nach seinen Angaben der Tod des Vaters, der ihn veranlasst hat, nach vielen Jahren nach Reims zu seiner Mutter zurückzukehren. Man darf gespannt auf das nächste Buch zu diesem Thema sein, zu dem er sich jetzt nach dem Tod seiner Mutter veranlasst sieht.
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Ein wichtiger Beitrag zum Diskurs übrigens die europäische Entwicklung

Uwe Kirstein aus Eisenach am 21.10.2018
Bewertungsnummer: 1141280
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich halte 'Rückkehr nach Reims' für einen sehr interessanten und wichtigen Beitrag im gegenwärtig immer intensiver werdenden Diskurs über die Entwicklung in Europa. Was sind die Gründe für das Erstarken rechter Strömungen und für die zunehmende Rückwärts-Orientierung hin zum Nationalismus in etlichen europäischen Staaten. Am Beispiel seiner Heimat Frankreich beleuchtet Didier Eribon, den ich beim Internationalen Literaturfestival in Berlin im September 2018 kennenlernen durfte, die Entwicklung insbesondere in der Arbeiterklasse von der linken Tradition, die bis etwa zum Beginn der 90er Jahre andauerte, zur zunehmenden Hinwendung zum rechten Front National, insbesondere seit dieser von Marine Le Pen geführt wird. Interessant ist, dass Eribon das Themas anhand seiner eigenen Biographie bzw. der seiner eigenen Familie erläutert. Obwohl schon im Jahre 2009 geschrieben und leider erst 2016 ins Deutsche übersetzt, hat das Buch nichts an Aktualität eingebüßt, ganz im Gegenteil. Auslöser für das Buch war nach seinen Angaben der Tod des Vaters, der ihn veranlasst hat, nach vielen Jahren nach Reims zu seiner Mutter zurückzukehren. Man darf gespannt auf das nächste Buch zu diesem Thema sein, zu dem er sich jetzt nach dem Tod seiner Mutter veranlasst sieht.

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Gabriel Bernklau

Mayersche Köln – Neumarkt

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5/5

Vom Arbeitersohn zum Star-Soziologen

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der französische Autor und Philosoph schildert seinen Weg als den eines Außenseiters: vom schwulen Sohn einer Arbeiterfamilie zu einem der führenden Intellektuellen nicht nur Frankreichs – engagiert, (selbst-)kritisch und mit Blick auf die Veränderungen der Gesellschaft. Didier Eribons autobiografischer Text ist schon jetzt ein Klassiker der Soziologie. Wenn Sie Annie Ernaux und Edouard Louis gerne gelesen haben, ist dieses Buch auf jeden Fall ein Muss
5/5

Vom Arbeitersohn zum Star-Soziologen

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der französische Autor und Philosoph schildert seinen Weg als den eines Außenseiters: vom schwulen Sohn einer Arbeiterfamilie zu einem der führenden Intellektuellen nicht nur Frankreichs – engagiert, (selbst-)kritisch und mit Blick auf die Veränderungen der Gesellschaft. Didier Eribons autobiografischer Text ist schon jetzt ein Klassiker der Soziologie. Wenn Sie Annie Ernaux und Edouard Louis gerne gelesen haben, ist dieses Buch auf jeden Fall ein Muss

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Matthias Unger

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5/5

Ein moderner Klassiker für alle die sich näher mit den sozialen Missständen unserer Gesellschaft befassen wollen

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Diese aus autobiografischer Sicht erzählte Milieustudie hat sich ja mittlerweile neben Büchern wie Bourdieus „Die feinen Unterschiede“ als festes Standardwerk etabliert für alle die einen Einblick bekommen wollen in die prekären Lebensumstände des Teils der französischen Bevölkerung, der trotz harter Arbeit der Sprung in die Wohlstands- und aufgeklärter Bildungselite größtenteils verwehrt bleibt. Perspektivlosigkeit, Tristesse und eine immer radikalere Abspaltung haben hier den Nährboden geschaffen für eine neue Form von Populismus. Eribon, einer der wenigen der dem Sprung gelang, blickt hier zurück auf seine Kindheit, Jugend sowie des Leben seiner Eltern. Dabei gelingt es ihm wie kaum ein anderen, diesen Scham über die eigene Herkunft, die inneren Zwiespalte und die sehr bedrückenden retrospektiven Eindrücke zu umschreiben. Dieses Buch funktioniert nicht nur als hervorragende aufklärerische Analogie, sondern ist zudem auch ein sehr eindrucksvoll literarisches Essay.
5/5

Ein moderner Klassiker für alle die sich näher mit den sozialen Missständen unserer Gesellschaft befassen wollen

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Diese aus autobiografischer Sicht erzählte Milieustudie hat sich ja mittlerweile neben Büchern wie Bourdieus „Die feinen Unterschiede“ als festes Standardwerk etabliert für alle die einen Einblick bekommen wollen in die prekären Lebensumstände des Teils der französischen Bevölkerung, der trotz harter Arbeit der Sprung in die Wohlstands- und aufgeklärter Bildungselite größtenteils verwehrt bleibt. Perspektivlosigkeit, Tristesse und eine immer radikalere Abspaltung haben hier den Nährboden geschaffen für eine neue Form von Populismus. Eribon, einer der wenigen der dem Sprung gelang, blickt hier zurück auf seine Kindheit, Jugend sowie des Leben seiner Eltern. Dabei gelingt es ihm wie kaum ein anderen, diesen Scham über die eigene Herkunft, die inneren Zwiespalte und die sehr bedrückenden retrospektiven Eindrücke zu umschreiben. Dieses Buch funktioniert nicht nur als hervorragende aufklärerische Analogie, sondern ist zudem auch ein sehr eindrucksvoll literarisches Essay.

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