Verheiratete Menschen sind glücklicher, gesünder und produktiver. Um den Bürgern des Vereinten Königreiches den Hafen der Ehe schmackhaft zu machen, erlässt die Regierung ein Gesetz, das Verheirateten Privilegien verschafft: bessere Schulen für die Kinder, bessere Kredite, bessere Gehälter, Häuser in besseren Wohngegenden. Alles, was man für das schöne Leben tun muss, ist einen Smart-Marriage-Vertrag zu unterschreiben. Doch was bedeutet es, wenn man seine Beziehung einem Algorithmus anvertraut? Ein Witwer versucht verzweifelt, den Tod seiner Frau zu vertuschen, weil er nicht zwangsverheiratet werden will. Eine Hausfrau und Mutter macht Karriere als Vloggerin, bringt dabei aber ihre Familie an den Rand des Ruins. Ein Serienmörder wird zum Paartherapeuten, und ein queeres Paar gerät wegen seiner smarten Ehe in tödliche Gefahr …
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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John Marrs ist inzwischen zu einem meine liebsten Autoren geworden und für The Marriage Act hat er sich wieder eine besonders spannende Prämisse ausgedacht:
Die Ehe hat positive Auswirkungen auf die Menschen, weshalb im Vereinigten Königreich die Smart Ehe eingeführt wird. Man verpflichtet sich zur Ehe und bekommt dafür sehr viele Privilegien. Diese Ehen werden durch eine KI überwacht, um Probleme frühzeitig zu erkennen. Doch das System bietet nicht nur positive Effekte, sondern birgt auch tödliche Gefahr...
The Marriage Act spielt im gleichen Universum wie The One, The Passengers oder The Wachers, das Buch kann aber auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden. John Marrs bleibt seinem Schema treu und so verfolgen wir wieder eine Vielzahl an Charakteren mit denen der Autor die verschiedenen Perspektiven auf die Smart Ehe näher beleuchtet. Die Charaktere und deren Entwicklung haben mir dabei sehr gut gefallen, ob man sie liebt oder hasst, spielt dabei keine Rolle denn sie erfüllen ihre Rollen perfekt. Es zeigt wie der Staat versucht Einfluss auf die Bürger zu nehmen und wie leicht wir ihm dabei dir Tür öffnen. Diese wieder zu schließen ist danach gar nicht mehr so leicht.
Der Schreibstil war wieder richtig toll und durch die kleinen Cliffhanger am Ende der Kapitel entsteht ein richtiger Sog der einen nicht loslässt und die Spannungskurve konstant oben hält. Auch die Gesellschaftskritik, die hier rund um die Charaktere mitschwingt, hat mir gut gefallen und am Ende verknüpfen sich die einzelnen Geschichten wieder zu einem großen Ganzen.
The Marriage Act ist ein weiterer Volltreffer von John Marrs der wie eine Folge von Black Mirror daher kommt und mich durch die tollen Charaktere und der spannenden Story überzeugen konnte.
5 von 5 Sternen
mimitatis_buecherkiste
aus Krefeld
5/5
29.12.2023
Buch (Taschenbuch)
In guten wie in schlechten Zeiten
Großbritannien in der Zukunft. Nachdem es vor geraumer Zeit gelungen ist, durch die Hilfe eines Unternehmens mittels eines DNA-Matches seine wahre Liebe zu finden, geht die britische Regierung einen Schritt weiter und erlässt ein Gesetz, das Ehepartnern viele Vorteile verschafft, um ihre Bürger dazu zu animieren, dass sie heiraten und einen sogenannten Smart-Marriage-Vertrag unterschreiben, der daraufhin den Behörden unter anderem erlaubt, bei allen Gesprächen mitzuhören und einzugreifen, falls Gründe vorliegen sollten, die auf Unstimmigkeiten zwischen den Eheleuten hinweisen. Eine KI entscheidet dann über das weitere Vorgehen, das, in mehrere Stufen gegliedert, zuletzt in der Fortführung der Ehe oder einer Scheidung, auch gegen den Willen der Beteiligten, münden kann. Nicht alle Bürger sind damit einverstanden, allerdings erwartet die Gegner dieser Maßnahmen die volle Härte der Unterstützer dieses Gesetzes, die nicht immer legal operieren.
Nach den beiden Büchern The One: Finde dein perfektes Match und The Passengers: Du entscheidest über Leben und Tod, die sich bereits mit der Künstlichen Intelligenz, selbstfahrenden Autos und natürlich der Liebe beschäftigt haben, folgt nun folgerichtig eines über eine mögliche Zukunft, in der es mit Privilegien verbunden ist, zu heiraten und im Zuge dessen dem Staat gegenüber jede Privatsphäre aufzugeben. Der gläserne Mensch im Kampf mit der KI und einer handvoll Mächtiger, die ihre Stellung nicht immer im Sinne der Bürger ausnutzen. Kann dieses Thema funktionieren? Es kann und ergibt einen großartigen Science-Fiction-Roman, der spannender und erschreckender nicht sein könnte, den ich an zwei Nachmittagen ausgelesen und nicht mehr aus der Hand gelegt habe.
Aus verschiedenen Blickwinkeln konnte ich der Geschichte folgen, der Autor hat hierfür diverse Charaktere geschaffen mit unterschiedlichen Motiven und Hintergründen. Natürlich waren darunter nicht nur gute Menschen und ganz typisch für ihn hat er den Personen Prüfungen auferlegt, die nicht ohne waren, damit es nicht langweilig wird. Hierbei hat er so manchen Charakter etwas erleben lassen, das ich diesem gerne erspart hätte. Wie üblich machte John Marrs vor fiesen Aktionen bei keiner seiner Buchfiguren halt, so unfair und böse diese auch sein könnten. Dies machte einen großen Reiz aus, denn nie konnte ich sicher sein, welche der Personen ein Fiasko unbeschadet überstehen würde und welche nicht. Die Auflösung war stimmig, der Abschluss hat mich mitgenommen und tatsächlich noch einmal überrascht. Wieder ein Buch des Autors, das vor Einfallsreichtum nur so strotzte und mich sehr gut unterhalten konnte. Gerne vergebe ich dafür die volle Punktzahl und empfehle es weiter.
Die Welt der Bücher-Maus
aus Damme
5/5
26.10.2023
Buch (Taschenbuch)
Zukunftsaussichten die Angst machen
Die Bücher von John Marrs sind immer etwas speziell, zeigen sie doch Ausblicke in die Zukunft die uns tatsächlich bevorstehen könnte.
Klar kann man sagen, es sind Bücher und alles ist erfunden. Stimmt, aber autonom fahrende Autos gibt es inzwischen. Daher kann es gut sein, das irgendwann unsere Welt so aussieht wie in diesem Buch. Das wäre krass und sehr traurig. Ich möchte mir nicht vorstellen in einr Welt zu leben in der Ehepaare besser gestellt sind, als alle anderen. Obwohl mir selbst auffällt, das man als Single bedauert wird, weil man ja soooo alleine ist. Allerdings fragt keiner ein Paar ob es glücklich ist. Nur wem geht es jetzt besser? Diese Frage stellt sich niemand.
Die Geschichte von Arthur fand ich am traurigsten und doch konnte ich ihn am besten von allen handelten Personen verstehen.
Die Bücher von John Marrs entführen mich jedesmal in eine ganz andere Welt, man muss sich darauf einlassen, aber dann packen einen die Geschichten soviel mehr als manch andere.
Lines Books
aus Nentershausen
5/5
17.09.2023
Buch (Taschenbuch)
Schockierend, beängstigend und sehr realistisch
John Marrs konnte mich bisher mit jedem Buch überzeugen. Daher freute ich mich schon riesig auf "The Marriage Act - Bis der Tod euch scheidet". Dieses Buch ist im Sci-Fi angesiedelt und es war definitiv beängstigend wie realistisch das Ganze war.
Der Einstieg ins Buch fiel mir sehr leicht. Allerdings wusste ich zu Beginn nicht was mich wirklich erwarten würde. John Marrs nimmt sich viel Zeit mit den Charakteren die ich so sehr genau kennen lernte. Jeder einzelne Charakter und seine Geschichte bewegten mich sehr. Doch erst im Verlauf der Story wurde mir die ganze Tragödie jedes einzelnen bewusst. Keine leichte Kost, definitiv nicht.
Der Schreibstil des Autoren ist fesselnd und einnehmend, außerdem schreibt er unglaublich bildhaft. Bereits nach wenigen Seiten war ich vollends in der Geschichte versunken. Es war wie eine Sucht!
Die Thematik ist was völlig neues. Unser komplettes leben wird immer smarter. Technik und KI sind nicht mehr weg zu denken. Und genau das macht dieses Buch so beängstigend. Es geht um Kontrolle und Macht. Es gibt nichts was nicht kontrolliert wird. Und um diese Kontrolle aufrecht zu halten wird sogar gemordet. John Marrs zeichnet hier eine beängstigende Zukunftsvision die sehr realistisch ist.
Fazit:
Mit "The Marriage Act - Bis der Tod euch scheidet" gelingt John Marrs ein beängstigender und spannender Thriller.
Bewertung
5/5
07.09.2023
Buch (Taschenbuch)
Wieder ein Meisterwerk von John Marrs
John Marrs hat mich bisher noch nie enttäuscht und auch diesmal ist sein neuestes Werk unglaublich gut und beängstigend. Habe das Buch innerhalb von einem Tag verschlungen. Finde besonders gut, dass immer Mal wieder kleine Anspielungen auf seine vorherigen Bücher gemacht werden (trotzdem muss man die Bücher dafür nicht gelesen haben). Wirklich sehr zu empfehlen
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5/5
10.12.2023
Buch (Taschenbuch)
Big Brother is watching you...
John Marrs ist wahrlich der König der düsteren Zukunfsthriller für mich! Schon mit "The One" hat er mich total gefesselt und auch bei "The Marriage Act" flogen die Seiten wieder nur so dahin.
Worum geht's?
Großbritannien ein paar Jahre in der Zukunft: die Regierung hat ein Gesetz erlassen, welches verheiratete Paare durch eine sogenannte Smartehe von "normal" Verheirateten abhebt. Als alleinstehende Person hat man sowieso verloren. Der Preis scheint gering: flux wird ein kleines Gerät, ein Audite, im Haus verbaut, was alle Gespräche aufzeichnet und Alarm schlägt, sollten Gespräche hitzig werden. Dafür ist man überall besser gestellt: luxuriöse Häuser in exklusiven Wohngebieten, fantastische Karrierechancen und die besten Schulen für die lieben Kleinen. Ausserdem vorrangige ärztliche Behandlung.
Marrs führt gleich zu Anfang mehrere Personen ins Feld, die kapitelweise abwechselnd ihre Geheimnisse preisgeben. Immer wenn man denkt: oh Mann, jetzt kann es nicht noch schlimmer kommen/unangenehm werden, passiert genau das.
Ich hoffe sehr, dass diese Zukunftsvision niemals Wirklichkeit wird!
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5/5
21.08.2023
Buch (Taschenbuch)
John Marrs hat es schon wieder...
John Marrs hat es schon wieder getan. Wer seine anderen Bücher kennt weiß, hier steht Spannung und Nervenkitzel an erster Stelle.
So auch in diesem Buch, das in einer Welt spielt, in der die Ehe schon fast Gesetz ist.
Viele Plot Twists, viel Spannung und garantiert Omg-Momente.
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4/5
05.11.2023
eBook (ePUB)
Spannend, wenn sich manchmal nicht ganz nachvollziehbar in der Psychologie
"The Marriage Act" ist eine moderne Dystopie mit einer interessanten Grundannahme: Jede Person hat einen perfekten DNA-Match (dabei ist das Geschlecht irrelevant), und anhand einiger Studien ist es für die Gesellschaft besser, wenn Menschen verheiratet sind. Um das zu fördern, gibt es das Modell der Smart Ehe, die zwar Einschränkungen der Privatsphäre, aber auch einige Privilegien mit sich bringen.
Geht das eine Menge schief? Natürlich - und John Marrs präsentiert ein Panorama an Leuten, die sich fast alle eher an Rand der Moralität bewegen. So gibt es einige sehr starke Charaktermomente, aber auch einige wilde Situationen, in denen die Beweggründe der Figuren etwas unklar bleiben und nur mit einer recht sensationalisierenden Psychologie nachvollziehbar wirken.
Trotzdem reißt mich "The Marriage Act" weit mehr mit als der durchschnittliche Thriller.
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4/5
04.11.2023
Buch (Taschenbuch)
Leider nicht der beste Thriller...
Leider nicht der beste Thriller von John Marrs.
Er schafft es zwar durch seine gute Erzählweise, dass man immer weiterliest, aber an seine Vorgänger kommt er bei bei weitem nicht ran.
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