Produktbild: Dunkelblum

Dunkelblum Roman

22

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.06.2023

Verlag

btb

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

18,5/12,4/3,1 cm

Gewicht

394 g

Farbe

Schwarz / Cool Grey

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77281-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.06.2023

Verlag

btb

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

18,5/12,4/3,1 cm

Gewicht

394 g

Farbe

Schwarz / Cool Grey

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77281-0

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Auf den ersten Blick ist Dunkelblum...

Bewertung am 08.02.2022

Bewertungsnummer: 1653292

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auf den ersten Blick ist Dunkelblum ein ganz normales Dorf, doch hinter der idylischen Fassade verbirgt sich ein dunkles Geheimnis das herabreicht in die Abgründe der deutschen Geschichte. Sprachlich grandios geschrieben und ein Plot wie ein Labyrinth. Großartig!

Auf den ersten Blick ist Dunkelblum...

Bewertung am 08.02.2022
Bewertungsnummer: 1653292
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auf den ersten Blick ist Dunkelblum ein ganz normales Dorf, doch hinter der idylischen Fassade verbirgt sich ein dunkles Geheimnis das herabreicht in die Abgründe der deutschen Geschichte. Sprachlich grandios geschrieben und ein Plot wie ein Labyrinth. Großartig!

Geheimnis? Nie gehört!

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 19.11.2021

Bewertungsnummer: 1609765

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „Auf den ersten Blick ist Dunkelblum eine Kleinstadt wie jede andere. Doch hinter der Fassade der österreichischen Gemeinde verbirgt sich die Geschichte eines furchtbaren Verbrechens. Ihr Wissen um das Ereignis verbindet die älteren Dunkelblumer seit Jahrzehnten – genauso wie ihr Schweigen über Tat und Täter. In den Spätsommertagen des Jahres 1989, während hinter der nahegelegenen Grenze zu Ungarn bereits Hunderte DDR-Flüchtlinge warten, trifft ein rätselhafter Besucher in der Stadt ein. Da geraten die Dinge plötzlich in Bewegung: Auf einer Wiese am Stadtrand wird ein Skelett ausgegraben und eine junge Frau verschwindet. Wie in einem Spuk tauchen Spuren des alten Verbrechens auf – und konfrontieren die Dunkelblumer mit einer Vergangenheit, die sie längst für erledigt hielten.“ Autorin Eva Menasse nimmt den Leser hier mit nach Dunkelblum - ein Ort, in dem ein dunkles Geheimnis von allen gehütet wird…Das dieses Geheimnis irgendwann bricht und an die Oberfläche will, ahnt man und man verfolgt diese Geschichte sehr genau. Menasse hat einen speziellen Sprachstil und Ausdruck. Ich persönlich mag dies sehr und find dies zu ihrer Geschichte mehr als passend, aber ich denke, es wird Leser geben, die sich damit schwer tun. Eva Menasse beleuchtet hier wieder ein Stück Weltpolitik und hält mit vielen Fakten auch einfach nicht hinter‘m Berg. Die Art und Weise wie sie die Bewohner zeichnet und wie sie dieses Geheimnis eingewoben hat, ist großartig. Hier geht es um Schuld und Sühne, um Schweigen und die Frage, ob dies so richtig war und gerechtfertigt. Dieses Geheimnis sitzt auf den Seelen der Dorfbewohner wie ein Fluch und die langsame Auflösung, nicht nur beim Leser, bringt ein gewisses Bild, ein gewisses Licht ins Dunkel. Der Spannungsbogen ist hier enorm und hat mich echt begeistert. Hier steht: nichts hören, nichts sehen, nichts sagen - was ich nicht sage, kann niemand kennen und wissen, was ich nicht weiß, können andere auch nicht wissen. Dunkelblum nimmt einen ein und man muss gewaltig aufpassen, nicht in die Fänge der Dorfbewohner zu gelangen…Denn hier stellt sich die Frage, was passiert wohl wenn das Geheimnis gelüftet wird?? Ach ja! Welches Geheimnis? Haben Sie etwas von einem Geheimnis gelesen? Doch nicht in Dunkelblum! Ich vergebe 5 von 5 Sterne.

Geheimnis? Nie gehört!

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 19.11.2021
Bewertungsnummer: 1609765
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „Auf den ersten Blick ist Dunkelblum eine Kleinstadt wie jede andere. Doch hinter der Fassade der österreichischen Gemeinde verbirgt sich die Geschichte eines furchtbaren Verbrechens. Ihr Wissen um das Ereignis verbindet die älteren Dunkelblumer seit Jahrzehnten – genauso wie ihr Schweigen über Tat und Täter. In den Spätsommertagen des Jahres 1989, während hinter der nahegelegenen Grenze zu Ungarn bereits Hunderte DDR-Flüchtlinge warten, trifft ein rätselhafter Besucher in der Stadt ein. Da geraten die Dinge plötzlich in Bewegung: Auf einer Wiese am Stadtrand wird ein Skelett ausgegraben und eine junge Frau verschwindet. Wie in einem Spuk tauchen Spuren des alten Verbrechens auf – und konfrontieren die Dunkelblumer mit einer Vergangenheit, die sie längst für erledigt hielten.“ Autorin Eva Menasse nimmt den Leser hier mit nach Dunkelblum - ein Ort, in dem ein dunkles Geheimnis von allen gehütet wird…Das dieses Geheimnis irgendwann bricht und an die Oberfläche will, ahnt man und man verfolgt diese Geschichte sehr genau. Menasse hat einen speziellen Sprachstil und Ausdruck. Ich persönlich mag dies sehr und find dies zu ihrer Geschichte mehr als passend, aber ich denke, es wird Leser geben, die sich damit schwer tun. Eva Menasse beleuchtet hier wieder ein Stück Weltpolitik und hält mit vielen Fakten auch einfach nicht hinter‘m Berg. Die Art und Weise wie sie die Bewohner zeichnet und wie sie dieses Geheimnis eingewoben hat, ist großartig. Hier geht es um Schuld und Sühne, um Schweigen und die Frage, ob dies so richtig war und gerechtfertigt. Dieses Geheimnis sitzt auf den Seelen der Dorfbewohner wie ein Fluch und die langsame Auflösung, nicht nur beim Leser, bringt ein gewisses Bild, ein gewisses Licht ins Dunkel. Der Spannungsbogen ist hier enorm und hat mich echt begeistert. Hier steht: nichts hören, nichts sehen, nichts sagen - was ich nicht sage, kann niemand kennen und wissen, was ich nicht weiß, können andere auch nicht wissen. Dunkelblum nimmt einen ein und man muss gewaltig aufpassen, nicht in die Fänge der Dorfbewohner zu gelangen…Denn hier stellt sich die Frage, was passiert wohl wenn das Geheimnis gelüftet wird?? Ach ja! Welches Geheimnis? Haben Sie etwas von einem Geheimnis gelesen? Doch nicht in Dunkelblum! Ich vergebe 5 von 5 Sterne.

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Dunkelblum

von Eva Menasse

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Alex Husnik

Thalia Mayersche Lüdinghausen

Zum Portrait

5/5

Die dunklen Flecken der Vergangenheit

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dies ist die Geschichte einer Zeitenwende, dafür steht schon das Jahr 1989, in dem der Roman handelt. Doch um den Fall des Eisernen Vorhangs, von dem das fiktive Dorf Dunkelblum unmittelbar betroffen ist (es liegt direkt an der ungarischen Grenze), geht es hier nicht in erster Linie. Denn gleichzeitig kommen aufgrund verschiedener Ereignisse Verbrechen aus der Nazizeit ans Licht, die bislang systematisch verschwiegen und verdrängt wurden, teils mit drastischen Mitteln. 1989 leben noch viele Täter, Opfer und Mitwisser; Menasse erzählt überzeugend von deren Befindlichkeiten, Erinnerungen und Verdrängungsmechanismen. Die Einstellung, das Vergangene ruhen zu lassen und die Angst vor einem schlechten Leumund überwiegen und verhindern eine konkrete Aufklärung. Gleichzeitig existiert jedoch eine Minderheit meist jüngerer Bürger, welche Fragen zu stellen beginnt. Auch hierin markiert der Roman eine Zeitenwende - der Anfang eines Prozesses der Aufarbeitung, der gleichzeitig jedoch neue Probleme mit sich bringt, wie das Aufkommen einer neuen Rechten - sozusagen als Gegenbewegung. Auch in diesem Buch wird der Mikrokosmos eines abgelegenen Dorfes dargestellt, seit einigen Jahren ein beliebtes Thema in der deutschsprachigen Literatur. Es hat mich stark an Juli Zehs „Unterleuten“ erinnert, besonders die Verflechtungen der Figuren miteinander, die sich in jenem überschaubaren Dorfkosmos natürlich alle kennen, lieben, hassen, beneiden, belauern und misstrauen. Eben ein perfektes Szenario für einen üppigen Roman. Besonders gut gefallen haben mir deshalb auch die vielen kleinen Details und Geschichten des Ortes und seiner Bewohner, die den Leser das Dorfleben in der österreichischen Provinz der 80er Jahre erfahren lassen. Dabei ist das Buch aufgrund der Thematik freilich ernster und dunkler als „Unterleuten“, weist aber dennoch genug Skurrilitäten auf. Stark finde ich auch, dass vieles vage und offen bleibt, somit geht Menasse auch sensibel mit jenem zentralen Massaker um, das nie plump und voyeuristisch in Szene gesetzt wird. Darüber hinaus ist der Roman von Stil und Sprache her sehr österreichisch, was entschieden zur Atmosphäre beiträgt und wofür ich sowieso ein großes Faible habe.
  • Alex Husnik
  • Buchhändler/-in

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5/5

Die dunklen Flecken der Vergangenheit

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dies ist die Geschichte einer Zeitenwende, dafür steht schon das Jahr 1989, in dem der Roman handelt. Doch um den Fall des Eisernen Vorhangs, von dem das fiktive Dorf Dunkelblum unmittelbar betroffen ist (es liegt direkt an der ungarischen Grenze), geht es hier nicht in erster Linie. Denn gleichzeitig kommen aufgrund verschiedener Ereignisse Verbrechen aus der Nazizeit ans Licht, die bislang systematisch verschwiegen und verdrängt wurden, teils mit drastischen Mitteln. 1989 leben noch viele Täter, Opfer und Mitwisser; Menasse erzählt überzeugend von deren Befindlichkeiten, Erinnerungen und Verdrängungsmechanismen. Die Einstellung, das Vergangene ruhen zu lassen und die Angst vor einem schlechten Leumund überwiegen und verhindern eine konkrete Aufklärung. Gleichzeitig existiert jedoch eine Minderheit meist jüngerer Bürger, welche Fragen zu stellen beginnt. Auch hierin markiert der Roman eine Zeitenwende - der Anfang eines Prozesses der Aufarbeitung, der gleichzeitig jedoch neue Probleme mit sich bringt, wie das Aufkommen einer neuen Rechten - sozusagen als Gegenbewegung. Auch in diesem Buch wird der Mikrokosmos eines abgelegenen Dorfes dargestellt, seit einigen Jahren ein beliebtes Thema in der deutschsprachigen Literatur. Es hat mich stark an Juli Zehs „Unterleuten“ erinnert, besonders die Verflechtungen der Figuren miteinander, die sich in jenem überschaubaren Dorfkosmos natürlich alle kennen, lieben, hassen, beneiden, belauern und misstrauen. Eben ein perfektes Szenario für einen üppigen Roman. Besonders gut gefallen haben mir deshalb auch die vielen kleinen Details und Geschichten des Ortes und seiner Bewohner, die den Leser das Dorfleben in der österreichischen Provinz der 80er Jahre erfahren lassen. Dabei ist das Buch aufgrund der Thematik freilich ernster und dunkler als „Unterleuten“, weist aber dennoch genug Skurrilitäten auf. Stark finde ich auch, dass vieles vage und offen bleibt, somit geht Menasse auch sensibel mit jenem zentralen Massaker um, das nie plump und voyeuristisch in Szene gesetzt wird. Darüber hinaus ist der Roman von Stil und Sprache her sehr österreichisch, was entschieden zur Atmosphäre beiträgt und wofür ich sowieso ein großes Faible habe.

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Christina Schürmann

Thalia Lingen – Clubstraße

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5/5

Vielschichtig, komplex, mit „Schmäh“

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1989: Im österreichischen Dunkelblum nahe der ungarischen Grenze wird seit Jahrzehnten ein grausames Verbrechen verschwiegen. Als der Eiserne Vorhang erste Risse bekommt, setzen die Bewohner mittels Sturheit und Korruption alles daran, das vermeintliche Idyll des Städtchens und vor allem sich selbst zu schützen. Dieser bedeutende Roman liest sich beinahe wie ein Krimi, und ist angelehnt an ein wahres Verbrechen.
  • Christina Schürmann
  • Buchhändler/-in

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5/5

Vielschichtig, komplex, mit „Schmäh“

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1989: Im österreichischen Dunkelblum nahe der ungarischen Grenze wird seit Jahrzehnten ein grausames Verbrechen verschwiegen. Als der Eiserne Vorhang erste Risse bekommt, setzen die Bewohner mittels Sturheit und Korruption alles daran, das vermeintliche Idyll des Städtchens und vor allem sich selbst zu schützen. Dieser bedeutende Roman liest sich beinahe wie ein Krimi, und ist angelehnt an ein wahres Verbrechen.

Meinung aus der Buchhandlung

Dunkelblum

von Eva Menasse

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