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Dunkelblum

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

17408

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.08.2021

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

528

Beschreibung

Rezension

»Eva Menasse hat mit ihrem Buch ›Dunkelblum‹ ein Meisterwerk geschaffen.« ("Die Zeit")
»[Ein] Roman, der ungeheuer komplex und virtuos komponiert ist, der neben der Geschichte vom kollektiven Schweigen viele andere erzählt oder anreißt, der bohrende Fragen stellt und Antworten meidet. ›Dunkelblum‹ wühlt auf, bedrückt, reißt mit – vor allem durch seine Figuren und ist zweifelsohne eines der wichtigsten Bücher dieses Herbstes. Großartig.« ("NDR Kultur")
»Ein bemerkenswerter Roman, der sowohl unterhält, als auch nachdenklich macht.« ("Luxemburger Tageblatt")
»Ein hervorragendes Buch, das den Umgang mit unserer Geschichte zeigt, in leichter Form erzählt und dadurch betroffen macht. Es ist zum Schmunzeln und Nachdenken.« ("Kleine Zeitung")
»Die Autorin schafft es, die unausweichlichen Intimitäten und Abhängigkeiten der Bewohner eines Dorfes am Rande Österreichs so zu schildern, dass man beim Lesen in diesem Dickicht mit drinhängt.« ("Die Zeit")
»Relevant, historisch erhellend, schwarzhumorig trotz der dramatischen Vorgänge, psychologisch ausgefeilt und intelligent verschränkt.« ("Die Zeit")
»Frau Menasse beschreibt dicht und genau über menschliche Abgründe. Aber sie setzt wichtige, Hoffnung machende Gegenpole.« ("Die Zeit")
»[Menasse] findet dafür eine neue, kraftvolle Sprache, die keinen Zweifel lässt an der Brisanz des Themas – bis heute.« ("Madame")
»[S]elten ist die dunkle Seite des heiteren Alpenlandes so kunstvoll und schmerzhaft erzählt worden.« ("FAS")
»Ein herausragender Roman über die Frage, wie das Leben nach dem Holocaust weitergehen konnte.« ("Spiegel Bestseller")

Details

Verkaufsrang

17408

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.08.2021

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

21/14/4,5 cm

Gewicht

618 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-04790-5

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Ausgezeichnete Unterhaltungsliteratur

Bewertung aus Zürich am 11.07.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Etwas moralisch, teilweise mit Hang zum Oberlehrerhaften, aber sehr gut geschrieben und witzig. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, ausgezeichnete Unterhaltungsliteratur! Der Anspruch von Eva Menasse war aber wohl ein anderer…

Ausgezeichnete Unterhaltungsliteratur

Bewertung aus Zürich am 11.07.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Etwas moralisch, teilweise mit Hang zum Oberlehrerhaften, aber sehr gut geschrieben und witzig. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, ausgezeichnete Unterhaltungsliteratur! Der Anspruch von Eva Menasse war aber wohl ein anderer…

Das Schweigen eines Dorfes

bookslove1511 am 02.12.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Beim Massaker von Rechnitz wurden in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs rund 180 ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter in der Nähe der Schloss Rechnitz ermordet und ins Massengrab gegraben. Darüber gibt es einige Bücher und Dokumentarfilme, aber die Fakten sowie das Massengrab sind bis Heute nicht ins Tageslicht geschafft. Und nach Kriegszeit eröffnetes Gerichtsverfahren hatten nur wenige Ergebnisse gebracht, denn während des Prozesses wurden zwei Augenzeugen ermordet, seitdem heißt es schweigen... Über diese Schweigen erzählt Eva Menasse. Dunkelblum heißt Menasses Fiktive Ortschaft im Burgenland/Österreich. Hier sind meisten Einwohner geboren und aufgewachsen, jeder kennt jeden, aber auch für neu Zugezogenen sind deren Türen immer offen. Eine Kleinstadt nähe der Ungarische Grenze mit dunkler Vergangenheit und schrecklichen Geheimnissen. Denn acht Tage vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges ist hier ein furchtbares Verbrechen passiert. Die älteren Dunkleblumer wissen sehr wohl, was da geschehen ist, aber keiner verliert ein Wörtchen darüber. Für die jüngere und einige Außenstehende ist die Geschichte neu. Und durch Zufall entdeckte man menschliche Knochenreste, die Studenten, die einen Jüdischen Friedhof aus dem Gestrüpp befreien wollen, eine junge Frau, die plötzlich verschwindet und ein Fremdengast, der einige Postkarten kauft, aber nicht weiterschickt, macht die ganze Sache auch nicht besser. Doch was verbindet alles zusammen? „In Dunkelblum haben die Mauern Ohren, die Blüten in den Gärten haben Augen, sie drehen ihre Köpfchen hierhin und dorthin, damit ihnen nichts entgeht, und das Gras registriert mit seinen Schnurrhaaren jeden Schritt.“ S.9 Dieser erster Satz sagt einiges über Menasses Schreibstil! Denn mit brillanten, bildgewaltigen und mit schwarzem Humor verfeinerter Sprache, erzählt sie auffallend komplex aus der Vogelperspektive. Wir lernen nicht nur die Dorfbewohner, sondern jede Dunkelblume-Gasse, einschließlich ein sprachbegabter Papagei haargenau kennen. Die Fabulierkunst ist hier bis zum letzten Tropfen ausgeschöpft, doch manchmal weniger ist mehr. Obwohl ihr Mikrokosmos Dunkelblum mich gepackt hat, hatte ich trotzdem meine Probleme mit Unmengen von Figuren und immer wieder wechselnden Zeitebenen. Dieses ganze „ohne vorgewarnte“ Wechsel hat mich stellenweise verwirrt, sodass ich mir eine Skizze mit Personen und Zeitangaben machen musste. Es ist keine leichte Lektüre, welche man durch den Seiten fliegt. Hier braucht man Zeit, Geduld, Konzentration und Durchhaltevermögen! Doch nichtsdestotrotz ist es ein großartig geschriebener Roman über Verdrängung der Vergangenheit, persönliche Kriegs-Schicksale und über die Ereignisse von Zweiten Weltkrieg sowie des Mauerfall.

Das Schweigen eines Dorfes

bookslove1511 am 02.12.2021
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Beim Massaker von Rechnitz wurden in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs rund 180 ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter in der Nähe der Schloss Rechnitz ermordet und ins Massengrab gegraben. Darüber gibt es einige Bücher und Dokumentarfilme, aber die Fakten sowie das Massengrab sind bis Heute nicht ins Tageslicht geschafft. Und nach Kriegszeit eröffnetes Gerichtsverfahren hatten nur wenige Ergebnisse gebracht, denn während des Prozesses wurden zwei Augenzeugen ermordet, seitdem heißt es schweigen... Über diese Schweigen erzählt Eva Menasse. Dunkelblum heißt Menasses Fiktive Ortschaft im Burgenland/Österreich. Hier sind meisten Einwohner geboren und aufgewachsen, jeder kennt jeden, aber auch für neu Zugezogenen sind deren Türen immer offen. Eine Kleinstadt nähe der Ungarische Grenze mit dunkler Vergangenheit und schrecklichen Geheimnissen. Denn acht Tage vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges ist hier ein furchtbares Verbrechen passiert. Die älteren Dunkleblumer wissen sehr wohl, was da geschehen ist, aber keiner verliert ein Wörtchen darüber. Für die jüngere und einige Außenstehende ist die Geschichte neu. Und durch Zufall entdeckte man menschliche Knochenreste, die Studenten, die einen Jüdischen Friedhof aus dem Gestrüpp befreien wollen, eine junge Frau, die plötzlich verschwindet und ein Fremdengast, der einige Postkarten kauft, aber nicht weiterschickt, macht die ganze Sache auch nicht besser. Doch was verbindet alles zusammen? „In Dunkelblum haben die Mauern Ohren, die Blüten in den Gärten haben Augen, sie drehen ihre Köpfchen hierhin und dorthin, damit ihnen nichts entgeht, und das Gras registriert mit seinen Schnurrhaaren jeden Schritt.“ S.9 Dieser erster Satz sagt einiges über Menasses Schreibstil! Denn mit brillanten, bildgewaltigen und mit schwarzem Humor verfeinerter Sprache, erzählt sie auffallend komplex aus der Vogelperspektive. Wir lernen nicht nur die Dorfbewohner, sondern jede Dunkelblume-Gasse, einschließlich ein sprachbegabter Papagei haargenau kennen. Die Fabulierkunst ist hier bis zum letzten Tropfen ausgeschöpft, doch manchmal weniger ist mehr. Obwohl ihr Mikrokosmos Dunkelblum mich gepackt hat, hatte ich trotzdem meine Probleme mit Unmengen von Figuren und immer wieder wechselnden Zeitebenen. Dieses ganze „ohne vorgewarnte“ Wechsel hat mich stellenweise verwirrt, sodass ich mir eine Skizze mit Personen und Zeitangaben machen musste. Es ist keine leichte Lektüre, welche man durch den Seiten fliegt. Hier braucht man Zeit, Geduld, Konzentration und Durchhaltevermögen! Doch nichtsdestotrotz ist es ein großartig geschriebener Roman über Verdrängung der Vergangenheit, persönliche Kriegs-Schicksale und über die Ereignisse von Zweiten Weltkrieg sowie des Mauerfall.

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Kerstin Wichmann

Thalia Recklinghausen - Palais Vest

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Das Massaker von Rechnitz

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eva Menasse hat mit diesem Titel einen bitterbösen Thriller der Vergangenheitsaufarbeitung voller differenzierter Figuren geschrieben, der lange nachwirkt. Dem Roman liegt das Massaker von Rechnitz 1945 zugrunde, das Elfriede Jelinek schon vor ein paar Jahren dramaturgisch umgesetzt hat. Sehr lesenswert!
5/5

Das Massaker von Rechnitz

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

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Mayersche Castrop-Rauxel

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Was ist die ganze Wahrheit?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eva Menasse hat sich die kleine Stadt Dunkelblum ausgesucht, um zu schildern, wie alteingesessene Bewohner nach schrecklichen Verbrechen die Tatsachen verdrängen und einfach so weiterleben wie bisher. Alles wird vertuscht, jeder kennt nur einen Teil der Wahrheit und alle sind erstaunt, dass nach Jahrzehnten die Vergangenheit wieder aufgedeckt werden soll. Weil natürlich diejenigen, die alles noch genauer wissen müssten, schon längst gestorben sind, kann man nur erahnen, was damals wirklich passiert ist. Hiermit ist Eva Menasse ein guter Roman gelungen, den ich genauso gerne gelesen habe wie "Unterleuten" von Juli Zeh.
5/5

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