Produktbild: Tasmanien

Tasmanien Roman | Das Buch, das uns die Gegenwart erklärt

111

12,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

22.08.2023

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

280 (Printausgabe)

Dateigröße

1988 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Tasmania

Übersetzt von

Barbara Kleiner

Sprache

Deutsch

EAN

9783518777442

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Erscheinungsdatum

22.08.2023

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

280 (Printausgabe)

Dateigröße

1988 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Tasmania

Übersetzt von

Barbara Kleiner

Sprache

Deutsch

EAN

9783518777442

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  • Sabine K.

    4/5

    04.10.2023

    eBook (ePUB)

    Poetischer Erzählstil

    Der Journalist Paolo ist Anfang vierzig und seine Ehe mit Lorenza steht vor einer Krise. Sie hat beschlossen die Versuche der künstlichen Befruchtung einzustellen und somit müssen sich beide von dem Traum eines gemeinsamen Kindes verabschieden. Um sich davon abzulenken, bricht er zu einer Klimakonferenz nach Paris auf und trifft viele interessante Leute und sieht sich mit schlimmen Themen konfrontiert um sich seiner eigenen Welt nicht stellen zu müssen… Mir hat der Anfang der Geschichte sehr gut gefallen. Paolo und Lorenza und ihre Probleme wirkten auf mich authentisch und ich war gespannt darauf wie es mit ihnen weiter geht. Doch Paolo reist sehr viel in der Welt rum und trifft dort Leute und jede Begegnung konfrontiert ihn mit einem anderen schlimmen Thema wie Terror, Krieg und Klimawandel. Über seine Rastlosigkeit und ständigen Reisens habe ich zwischen drin den Faden verloren bzw. das Gefühl gehabt diese Geschichte besitzt keinen. Ich fand Paolo in seinem Tun oft recht passiv. Was man aber auch irgendwie verstehen kann, wenn er sich dauerhaft mit Atombomben beschäftigt und Menschen trifft, die Anschläge überlebt haben und mit diesen schrecklichen Folgen leben müssen. Auch wenn für mich die Geschichte streckenweise in die Länge gezogen wirkte, hat mich Paolos Geschichte doch interessiert. Die Sogwirkung, die ich bei den anderen Romanen des Autors beim lesen verspürt habe, fiel hier komplett weg. Dennoch tröstet die gewaltige Sprache und der poetische Erzählstil des Autors über diese Mängel hinweg. Man kann sich trotz der Schwere mancher Themen gut treiben lassen. Wem Sprache und Erzählstil wichtiger ist als Spannung, lege ich dieses Buch dennoch sehr ans Herz.

  • Bewertung

    2/5

    01.10.2023

    eBook (ePUB)

    Sehr anstrengend

    Also mit diesem Buch habe ich mir unendlich schwer getan. Die Kurzfassung: Es ist einfach unglaublich langweilig und langwierig. Alleine schon diese ganzen Nacherzählungen von Fakten (Atombomber, Oppenheimer, Gas lightning, Paris-Attentate…). Ich meine, wer halbwegs gebildet ist, kennt diese Fakten alle. Wenn es wenigstens spannend geschrieben wäre, aber nein. Der Ich- Erzähler ist Journalist, aber dieser Bericht oder was auch immer es sein soll, ist trocken, teilweise gestelzt und in keiner einzigen Sekunde unterhaltsam. Selbst die Interaktionen der Protagonisten untereinander werden so blutleer erzählt, dass nicht ein Hauch von Spannung aufkommt. Ein guter Roman schafft es, Ideen und Erklärungen in einem natürlichen Rhythmus unterzubringen. Hier wird einfach erklärt, trockner als ein Wikipedia-Artikel. Dazu kam bei mir auch keine Sympathie für den Erzähler oder die anderen Figuren auf. Vor allem der Erzähler hat schrecklich viele Vorurteile. Immer wieder werden schräge Vergleiche gezogen, die den Lesefluss stören und weder bereichernd für irgendwen sind, noch irgendetwas mit der Handlung zu tun haben. Auch das Ende konnte mich nicht überzeugen. Alles in allem, definitiv nicht mein Buch.

  • herrzett

    aus lübeck

    5/5

    25.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Tasmanien" ist ein sehr…

    "Tasmanien" ist ein sehr interessanter, informativer und aktueller Roman, den ich gerne vielen empfehlen würde und zeitgleich ist es mir bewusst, dass dieses stets mitschwingende, verstärkende Gefühl der Verlorenheit und Überforderung nicht gerade ein angenehmes Lesevergnügen bietet. Er ist mehr so ein vorgehaltener Spiegel. Wir wissen vieles, sollten durch Entwicklungen, Gespräche mit Experten und unsere Geschichte einiges gelernt haben, machen uns sehr viele Gedanken, suchen nach Lösungen und steuern doch häufig nur von einem Dilemma zum Nächsten. Oder greifen in entscheidenden Momenten nicht ein, sind wie gelähmt, schauen nur zu oder laufen gar weg, um nicht negativ aufzufallen oder jemanden zu enttäuschen und doch sind wir am Ende mehr oder weniger allein. Vielleicht liegt es in der Natur des Menschen, dass wir versuchen alles zu überblicken und dabei das Wesentliche aus den Augen verlieren? Anfangs war ich wirklich überrascht wie klimalastig dieser Roman ist und gleichzeitig schaffte Giordano es mich binnen kürzester Zeit genau dafür zu begeistern. Ich googelte nach Wolkenformationen und Pflanzen, Phänomene oder Klimakonferenzen und machte mir Gedanken über die Auswirkungen der Globalisierung und den Einfluss der Nachrichten auf uns Menschen. Das beschriebene Schicksal eines seiner Studenten hat mich dabei sehr getroffen und mich lange über die Frage "Ist es möglich [...], dass ein Wissensgebiet Oberhand über dich gewinnt?" grübeln lassen. Diese entstehenden Gedanken und Erklärungen sind eindrucksvoll und gleichzeitig so gewaltig, überfordernd. Genau dies zeigt Giordano auch an seiner Figur in diesem Roman. Ich kann nicht sagen ob er mir dadurch nun sympathischer oder unsympathischer geworden ist. Einerseits hätte ich mir bei vielen Problemen oder in einigen der beschriebenen Situationen etwas mehr Einsatz, Stärke und Positionierung erhofft. Andererseits entspricht das Beschriebene der heutigen Zeit, unserem eigenen Verhalten und dem Versuch Dilemmas zu umgehen in der Hoffnung, dass sich alles schon wieder zurechtrüttelt. Und das in einer Welt, die ganz viele Baustellen unterschiedlichster Themen bereithält.

  • Bewertung

    5/5

    25.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein sehr informatives, aufrüttelndes Buch

    "Tasmanien" ist ein sehr interessanter, informativer und aktueller Roman, den ich gerne vielen empfehlen würde und zeitgleich ist es mir bewusst, dass dieses stets mitschwingende, verstärkende Gefühl der Verlorenheit und Überforderung nicht gerade ein angenehmes Lesevergnügen bietet. Er ist mehr so ein vorgehaltener Spiegel. Wir wissen vieles, sollten durch Entwicklungen, Gespräche mit Experten und unsere Geschichte einiges gelernt haben, machen uns sehr viele Gedanken, suchen nach Lösungen und steuern doch häufig nur von einem Dilemma zum Nächsten. Oder greifen in entscheidenden Momenten nicht ein, sind wie gelähmt, schauen nur zu oder laufen gar weg, um nicht negativ aufzufallen oder jemanden zu enttäuschen und doch sind wir am Ende mehr oder weniger allein. Vielleicht liegt es in der Natur des Menschen, dass wir versuchen alles zu überblicken und dabei das Wesentliche aus den Augen verlieren? Anfangs war ich wirklich überrascht wie klimalastig dieser Roman ist und gleichzeitig schaffte Giordano es mich binnen kürzester Zeit genau dafür zu begeistern. Ich googelte nach Wolkenformationen und Pflanzen, Phänomene oder Klimakonferenzen und machte mir Gedanken über die Auswirkungen der Globalisierung und den Einfluss der Nachrichten auf uns Menschen. Das beschriebene Schicksal eines seiner Studenten hat mich dabei sehr getroffen und mich lange über die Frage "Ist es möglich [...], dass ein Wissensgebiet Oberhand über dich gewinnt?" grübeln lassen. Diese entstehenden Gedanken und Erklärungen sind eindrucksvoll und gleichzeitig so gewaltig, überfordernd. Genau dies zeigt Giordano auch an seiner Figur in diesem Roman. Ich kann nicht sagen ob er mir dadurch nun sympathischer oder unsympathischer geworden ist. Einerseits hätte ich mir bei vielen Problemen oder in einigen der beschriebenen Situationen etwas mehr Einsatz, Stärke und Positionierung erhofft. Andererseits entspricht das Beschriebene der heutigen Zeit, unserem eigenen Verhalten und dem Versuch Dilemmas zu umgehen in der Hoffnung, dass sich alles schon wieder zurechtrüttelt. Und das in einer Welt, die ganz viele Baustellen unterschiedlichster Themen bereithält.

  • Dominik Alexander

    5/5

    24.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tasmanien ruht im Auge des Sturms unserer Zeit

    Auf den ersten Blick plätschert das Buch leise und sanft vor sich hin. Paolo Giordano erzählt ruhig, in einer Sprache, die hineinzieht ins Geschehen, ohne handgreiflich zu werden. Doch bereits das Cover suggeriert die Brüchigkeit des Lebens, die Lücken, die sich auftun, wenn das eigene Dasein eben nicht nach Plan verläuft und man sich erneut auf die Suche begeben muss. Alles beginnt damit, dass Paolos Frau ihm mit Anfang Vierzig ihre Entscheidung mitteilt, alle Versuche, doch noch ein Kind mit ihm zu bekommen, einstellen will. Mutter, Vater, Kind - das war bisher ihre Idee vom gemeinsamen Glück gewesen. Ein Kind für die eigene Zukunft. Doch wenn das Kind unmöglich ist, gibt es dann überhaupt noch eine gemeinsame Zukunft? Diese Frage schwebt im Roman über den weiteren Worten, über den Reisen, die Paolo unternimmt. Er will seinen Freund unterstützen, dessen Ehe gerade zerbrochen ist - trotz Kind - und um dessen Umgangsrecht sich der Freund nun vor Gericht bemühen muss. Mal beiläufig, mal zentriert stolpert Paolo über die großen Fragen und Hürden der Gegenwart: islamistischer Terror, Klimawandel, Kriege, zwischenmenschliche Sprachlosigkeit. Das mag viel erscheinen, ist jedoch wohl dosiert und regt zum Nachdenken an statt zur Überforderung. Fazit: Tasmanien ist ein interessanter Report über die Gegenwart, die mich gewiss lange nicht loslassen wird. Er ermutigt, mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen, anstatt sich immer weiter zurückzuziehen. Große Lesefreude!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (111)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Claudius Kaboth

    Claudius Kaboth

    Thalia Mannheim – Planken

    Buchhändler*in

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    4/5

    22.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Literarische Bestandsaufnahme...

    Literarische Bestandsaufnahme unserer Gegenwart, lakonisches autofiktionales Beziehungsdrama und das Grauen der Atombombe, vom promovierten Physiker Giordano (Die Einsamkeit der Primzahlen) mit schmerzhafter Ehrlichkeit geschrieben.
  • Zum Bewerterprofil von G. Knollmann-Wachsmuth

    G. Knollmann-Wachsmuth

    Thalia Bad Salzuflen

    Buchhändler*in

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    4/5

    11.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vielleicht treffen wir uns bald...

    Vielleicht treffen wir uns bald in Tasmanien? Kurzweiliger Lebensbericht der uns nebenbei aus der Vergangenheit und einer möglichen Zukunft berichtet. Ich mag dieses Buch sehr!
  • Zum Bewerterprofil von Laura Frank

    Laura Frank

    Thalia Leipzig

    Buchhändler*in

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    3/5

    23.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tasmanien

    Paolo ist Journalist und steht an einem kritischen Punkt in seiner Ehe. Anstatt sich dem Problem zu stellen, flieht er von einer Stadt in die nächste, einer Krise nach der anderen hinterher. Er möchte ein Buch über die Atombombe schreiben, kommt aber nicht voran, versucht seine Freunde bei ihren eigenen Krisenpunkten zu unterstützen, kommt aber auch dort nicht vorwärts. Ein Roman, der durch die Augen des eher pessimistischen Protagonisten die aktuellen (2017-2021) Ereignisse im weltweiten und privaten Leben darstellt. Giordano hat einen etwas gewöhnungsbedürftigen Schreibstil, bei dem es mir persönlich etwas an Emotionalität gefehlt hat.
  • Zum Bewerterprofil von P. Päßler

    P. Päßler

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

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    1/5

    11.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Da habe ich etwas ganz Anderes erwartet!

    Tasmanien ist eins der ganz wenigen Bücher, wo ich mich richtig hart vergriffen habe. Das Cover verspricht einen sommerlichen Roman, der Klappentext hat etwas melancholiches und erwartet habe ich eine männliche Perspektive auf (ungewollte) Kinderlosigkeit und den Klimawandel. Tja und dann werden in dem Buch einfach nur alle Widerwärtigkeiten der Welt lang und breit ausgeschlachtet. Der Protagonist schaut Videos von Enthauptungen, wie andere Leute über lustige Kätzchen und er schreibt ein Buch über die Auswirkungen der Atombombe in Hiroshima und Nagasaki... An sich hätte ich auch kein Problem, ein Buch über die gesundheitlichen Auswirkungen radioaktiver Strahlung zu lesen. Das habe ich schon getan und werde es in Zukunft sicher wieder tun. Aber dann möchte ich das vorher wissen, woher ich mich einlasse. Tatsächlich habe ich diesen Roman nach ca. 60 Seiten abgebrochen und will mir gar nicht vorstellen, welche Grausamkeiten sich auf den folgenden Seiten noch verbergen. Außerdem ist die Sprache auch sehr anstrengend. Es ist eins dieser Bücher, in denen wörtliche Rede nicht durch "" gekennzeichnet ist - wenn das hohe Literatur sein soll, dann bleibe ich doch lieber beim literarisch nicht so wertvollen Krimi. Da weiß ich, was mich erwartet und viele von denen sind stilistisch besser als dieser Roman!

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