Produktbild: Als wir an Wunder glaubten

Als wir an Wunder glaubten Roman

121

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.09.2023

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

260 (Printausgabe)

Dateigröße

1772 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783458778011

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Erscheinungsdatum

13.09.2023

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

260 (Printausgabe)

Dateigröße

1772 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783458778011

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • SnorriMan

    2/5

    04.04.2024

    eBook (ePUB)

    Wenn man Vergleiche zieht ...

    Einige Motive dieses Romans wie: die größtenteils düstere norddeutsche Landschaft, das dörfliche Leben mit seiner absoluten sozialen Kontrolle, der Kriegsheimkehrer Josef, der psychisch beeinträchtigte Willy, das Landgasthaus Penning als zentrale Begegnungsstätte des Dorfes, die geheimgehaltene frühere Affäre zwischen Edith und Josef, Weltuntergangsprophezeiungen sowie die Zerstörung einer urtümlichen Landschaft zugunsten des Fortschritts weckten bei mir sofort Assoziationen an Dörte Hansens meisterlichen Roman "Mittagsstunde". Und somit hatte "Als wir an Wunder glaubten" leider keine große Chance. Zwar spielt Helga Bürsters Roman ca. 15 Jahre früher und ist somit dichter am Zweiten Weltkrieg und dessen Nachwirkungen angesiedelt. Auch dreht sich die zentrale Thematik um Aberglaube und Verschwörungstheorien - von der Idee her interessant und aktueller denn je. Bedingt jedoch durch den o.g. Vergleich, den ich ( möglicherweise zu Unrecht) automatisch zog und leider auch nicht "ausknipsen" konnte, schneidet Helga Bürsters Roman nur sehr mittelmäßig für mich ab. Das liegt erstens am Schreibstil, den ich persönlich als flach, bisweilen sogar hölzern und ohne besonderen Tiefgang oder Wortgewaltigkeit empfand. Des Weiteren erschienen mir die Charaktere recht platt, klischeehaft und schwarz-weiß. Auch die teilweise vorhersehbare Handlung hat mich nicht besonders überzeugt. Was ich allerdings berührend und erschreckend fand ( und mir bislang in dem Maße auch nicht bewusst gewesen war), ist die Verbreitung von Aberglauben bei uns noch bis ins 20. Jahrhundert- und vermutlich in einigen Kreisen noch bis heute. Verschwörungstheorien breiten sich in der heutigen Zeit wieder aus, und so kann man den Roman auch als eine Art Weckruf betrachten.

  • Daniela Heinen

    aus Sankt Augustin

    5/5

    12.07.2024

    Hörbuch-Download (MP3)

    Hat mir sehr gut gefallen

    Dieses Hörbuch hat mir unheimlich gut gefallen. Die Sprecherin macht ihren Job sehr gut und versteht es, mit ihrer Stimme die Menschen lebendig werden zu lassen und die Stimmungen der Geschichte zu vermitteln. Wirklich wunderbar! Die Geschichte selber ist auch toll. Es geht um ein Dorf in der Nachkriegszeit, in dem durch die Verzweiflung und Haltlosigkeit nach dem dem zweiten Weltkrieg der Aberglaube immer mehr Raum einnimmt. Vieles passiert hinter verschlossenen Türen, vieles bleibt ungesagt - und dennoch verweben sich die einzelnen Erzählstränge sehr gut miteinander. Es ist wundervoll erzählt und ein Genuss zu lesen.

  • lisolino

    5/5

    20.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schauplatz des Hörbuches ist…

    Schauplatz des Hörbuches ist das kleine Dorf Unnenmoor. Dort leben die Menschen einfach und ein bisschen abgeschnitten von der Welt. Weil der Krieg fast alles, an das die Menschen geglaubt haten, zunichte gemacht hat, lebt der alte Aberglaube an Hexen wieder auf. Dabei trifft es vor allem die alte Guste, die alleine in einer Kate im Moor wohnt und Edith mit ihrer Tochter Betty. Als nicht Ediths Mann Otto, sondern dessen Freund Josef als Kriegsinvalide zurückkommt spitzt sich die Situation, auch angeheizt vom Dorfheiler Spöken Fritz, immer weiter zu. Die Geschichte wird von Katja Danowski gelesen. Ihre Stimme, mit der sie den Figuren Leben einhaucht, vermittelt eindringlich die Stimmung im Dorf. Auch die Geschichte nimmt den Zuhörer sehr mit und lässt manchmal wundern wie die Menschen nur so abergläubisch sein konnten. Wenn man genauer darüber nachdenkt ist die Geschichte aber mehr als aktuell. Immer wenn ein Sündenbock gesucht wird, wird einer gefunden. Das ist heute nicht anders als damals.

  • Bewertung

    aus Heek

    5/5

    06.11.2023

    Hörbuch-Download (MP3)

    Sehr gut

    Das Cover des Hörbuchs ist schon etwas Besonderes. Der bunte Hahn darauf sieht sehr schön aus. Die Geschichte "Als wir an Wunder glaubten" von Helga Bürster handelt von der Nachkriegszeit des zweiten Weltkriegs. Sie spielt in einem Dorf Unnenmoor im Norden von Deutschland. Die Beschreibungen dieser Zeit werden sehr anschaulich erzählt. Sehr gut kann man sich die Verzweiflung und Armut der Menschen vorstellen. Die Zeit ist nicht leicht und es gibt auch noch etliche Frauen deren Mann noch vermisst werden. Auch sind die Menschen zugänglich, wenn einer mit überzeugenden Reden kommt. Da findet auch der Glaube an Moorgeister und Hexen fruchtbaren Boden. Es ist nicht immer leicht, zu unterscheiden was wahr ist und was eher Unsinn ist. Mich hat die Handlung im Buch beeindruckt, aber auch nachdenklich gemacht. Man kann spüren, welche Folgen ein Krieg hat und wie schwer es ist mit den Folgen umzugehen.

  • Bewertung

    5/5

    30.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Töversche und der Spökenfritz

    Dieses Buch ist eines meiner Highlights des Jahres. Helga Bürster schreibt über Unnenmoor, ein kleines Dorf im ostfriesischen Moor. Während in anderen Romanen oft die Nachkriegszeit in Großstädten ein Thema ist, ist hier der Schauplatz eine winzige Gemeinde im Moor. Fernab der Zivilisation ist dort immernoch sehr viel Aberglaube verbreitet, dieser steht im absoluten Kontrast zur einsetzenden Modernisierung, wie der Trockenlegung des Moores. Auch wird deutlich, wie schnell patente, selbstbewusste und selbständige Frauen als Töversche verschrien werden und was dieses für Auswirkungen in solch einer kleinen, abgeschlossenen Gemeinde hat. Dieses Buch ist rundum gelungen. Es ist sehr atmosphärisch, es hat sehr interessante und authentische Charaktere, die deutsche Geschichte wird sehr eindrucksvoll dargestellt, auch das Grauen des Nationalsozialismus, das in diesem Dorf nicht fern war, sondern mitten vor Augen der Dorfbewohner geschah. Auch das Ende, der runde Abschluss, die Verbindung zur Gegenwart gefällt mir sehr gut.

Kundinnen und Kunden meinen

5

71

4

36

3

13

2

1

1

0

Bewertungen (121)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    10.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sumpf

    Das Moor prägte nicht nur die Landschaft, auch die Bewohner des in der Nähe gelegenen friesischen kleinen Dorfes. Aberglaube hält sich hartnäckig, wird gepflegt wie eine Religion. Dies vermischt sich auf höchst ungute Weise mit den Folgen des zweiten Weltkrieges, der vor ein paar Jahren beendet wurde. Verunsicherung, Traumata, Verluste und Unfrieden finden vom Aberglauben wohl genährten Boden. In dieser feindlich gesinnten Umgebung versucht die rothaarige Edith mit ihrer Tochter Fuß zu fassen und ihre Zukunft möglichst positiv zu gestalten. Sehr eindrücklich geschrieben und damit diesen Ausflug in die Vergangenheit wert.
  • Zum Bewerterprofil von P. Päßler

    P. Päßler

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    25.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Überraschend gut

    Ein Buch, das mir sehr gut gefallen hat und das ich allen empfehlen würde, die dieses Jahr schon "Marschlande" gelesen haben und etwas so ähnliches suchen. (Wobei ich "Marschlande" 5 Sterne geben würde und "Als wir an Wunder glaubten" so 4,5 Sterne.) Es spielt in einer Zeitebene und zwar zeitgeschichtlich etwas nach dem Krieg, ich glaube so in den 50/60er Jahren. Zwischenzeitlich kommt es einem aber so vor, als würde es wesentlich früher spielen, dadurch, dass das Leben im Moor ziemlich rückständig ist und alle gedanklich mehr oder weniger weit in der Vergangenheit festhängen. Vor allem der Glaube an die Hexe "Töversche" hat mich gedanklich immer ins Mittelalter geschickt, genauso wie Gustes Erzählungen vom Morrbauern. Gleichzeitig hält im Buch auch im Moor der Fortschritt so langsam Einzug, was ich sehr gut gemacht fand. Es liest sich gut weg, eine leicht düstere, schauerliche Herbstlektüre mit vielleicht etwas weniger Botschaft und etwas weniger Raffinesse geschrieben als Kubsovas Roman, deswegen ein halber Stern Abzug.
  • Zum Bewerterprofil von Hannelore Wolter

    Hannelore Wolter

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    02.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In Unnenmoor ist nichts mehr wie...

    In Unnenmoor ist nichts mehr wie es war. Die alten Werte zählen nicht mehr, die neue Zeit wird schwierig. Wirtschaftlich und menschlich ein Aufbruch für alle. Am Anfang etwas spröde hat mich die Geschichte dann gepackt. Ein Roman der leisen Töne....

Unsere Meinungen

Bewertungen (3)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Als wir an Wunder glaubten