Produktbild: Der Buchclub - Ein Licht in dunklen Zeiten

Der Buchclub - Ein Licht in dunklen Zeiten

11

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

78967

Erscheinungsdatum

01.11.2023

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

3378 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Sabine Längsfeld

Sprache

Deutsch

EAN

9783644016026

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

78967

Erscheinungsdatum

01.11.2023

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

3378 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Sabine Längsfeld

Sprache

Deutsch

EAN

9783644016026

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  • Bücher in meiner Hand

    4/5

    08.03.2024

    eBook (ePUB 3)

    Einfühlsam und leise

    "Der Buchclub - Ein Licht in dunklen Zeiten" ist eine eher ruhige Erzählung, in der zwar sehr viel geschieht, aber die doch sehr leise ist. Ich fand es sehr angenehm, denn die Geschehnisse sind stark und laut genug, so dass man sie nicht noch mit Trompetenwirbel schildern muss. Man kann den Roman übrigens auch nicht mit "Die Bibliothek der Hoffnung" vergleichen. Trotz Bücher und Krieg als sich überschneidende Themen sind die beiden Bücher sehr verschieden und erzählen andere Geschichten. Im Original heisst der Titel "Air Raid Bookclub", also "Luftangriff Buchclub", der mir passender erscheint, als der deutsche Titel, von dem man denkt, dass es im Roman um einen Buchclub und noch ein bisschen um das Drumherum geht. Doch es ist umgekehrt, es geht um das Drumherum, also vor allem um Gertie Bingham und ihr Umfeld. Gertie ist müde, kommt über Tod von Harry nicht hinweg und will ihre Buchhandlung aufgeben, doch dann kommt Hedy und der Krieg. Und sie macht weiter. Gertie mochte ich - eigentlich ist sie tatkräftig aus Leidenschaft und in Persona, doch der Tod ihres Mannes hat sie lebensunlustig gemacht. Glücklicherweise kann sie immer wieder dieser leichten Depressionstrauer entkommen, auch über ihren Schatten springen, wobei man spürt, welche Energie sie in sich trägt. Auch Betty, Charles Ashford und Onkel Thomas Arnold sind sehr sympathisch, Miss Snipp, ist, wie ihr Name schon sagt, schwieriger. Harry, Gerties Mann, muss wunderbar gewesen sein, man erlebt ihn nur im Prolog auf den ersten Seiten. Es kommen viele weitere Figuren dazu: junge, wilde Teens and Tweens und solche im gesetzteren ruhigen Alter. Hedy zum Beispiel, die 14jährige, die aus Deutschland geholt wird, um in England in Sicherheit zu leben. Die kinderlose Gertie fragt sich, wie das Zusammenleben mit Hedy funktionieren soll, zu Recht, aber bald verbindet sie mehr als nur die Liebe zu den Büchern. Diese Liebe zu Büchern ist bereits auf den ersten Seiten merklich spürbar und hält bis zur letzten Seite an. Einige Figuren müssen sich erst auf Bücher einlassen, innert Kürze merken jedoch alle, dass die in Büchern erzählten Geschichten vom bedrohlichen realen Leben ablenken können. Besonders während man im Schutzbunker sitzt - und da kommt der Buchtitel ins Spiel. Der Roman ist geprägt von Freundschaft und Mut. Beides brauchen alle Charaktere. Unter anderem wird eindrücklich geschildert, wie Hedy auf Lebenszeichen ihrer Eltern und ihrem Bruder wartet, und später auch alle vor Ort, als in England die Männer in die Armee eingezogen werden und niemand wird allein gelassen. Die Kapitel werden mit Zitaten aus Klassikern überschrieben, das hat mir gut gefallen. Fazit: Einfühlsamer Roman, der sich leicht lesen lässt. 4 Punkte.

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    23.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Gegen jeden Widerstand

    Gertie Bingham, die Besitzerin von Binghams Bücher, überlegt, sich zur Ruhe zu setzen. Nachdem ihr geliebter Mann Harry vor zwei Jahren gestorben ist, fällt ihr der Alltag nicht mehr so leicht. Als ihr alter Freund Charles sie darum bittet, ein jüdisches Flüchtlingskind aus München bei sich aufzunehmen, ist Gertie zuerst skeptisch, stimmt dann aber doch zu. Als gegen jede Hoffnung der Zweite Weltkrieg ausbricht, ist die junge Hedy Fischer für Gertie eine große Stütze, gemeinsam kümmern sich beide um den Buchclub, der dafür sorgt, dass die Menschen im Luftschutzbunker abgelenkt werden von dem Grauen, das draußen wütet. „Das Mädchen, das mit einem Rucksack auf dem Rücken vor ihr stand, war fast so groß wie sie. Hedy hatte schulterlange, braun gewellte Haare und melassebraune Augen. Sie trug einen marineblauen Wollmantel mit rosarotem Schal und wirkte wie ein in die Ecke getriebenes Kätzchen.“ (Seite 69) Die Geschichte von Gertie und Hedy lässt mich tief berührt zurück, obwohl es anfangs gar nicht danach aussah, da ich erst mühsam in das Buch hineingefunden habe. Dies lag ein bisschen an der zuweilen etwas altmodischen Sprache, die der damaligen Zeit, aber auch dem Umstand geschuldet war, dass die Geschichte in England spielt, was mit ein Grund für einige altmodische Begriffe gewesen ist. Nach und nach gewöhnte ich mich daran und merkte dabei gar nicht, wie ich allmählich im Buch versank; so sehr sogar, dass ich alles um mich herum vergaß. Die Persönlichkeit von Gertie hat mich für sie eingenommen, ich hatte irgendwann das Gefühl, ich würde sie ewig kennen, habe mit ihr gefühlt, gelitten und geweint, aber auch viele schöne Dinge mit ihr erlebt. Die Gräuel der Kriegszeit habe ich mit ihr durchgestanden, Krisen, Dramen und hoffnungsvolle Ereignisse haben wir miteinander hinter uns gebracht. Die Kraft der Bücher und der Geschichten, die in ihnen stecken, das Miteinander und die Hoffnung, die Menschen in schweren Zeiten eint, haben mir wunderbare Lesestunden und emotionale Momente geschenkt. Ich habe gelacht und geschmunzelt, ein paar Tränen der Rührung verdrückt, aber auch bitterlich geweint. Das Ende hat mich berührt, die letzten Seiten bewegt und so klappte ich das Buch mit einem schönen Gefühl zu, ohne traurig zu sein. Lesenswert!

  • Nicole Lehmann

    5/5

    12.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Berührend ohne Kitsch

    Dieses Buch erzählt die Geschichte von Gertie, welche nach dem Tod ihres Mannes den Buchladen aufgeben möchte. Jedoch kommen ihren Plänen Hedy, ein jüdisches Flüchtlingsmädchen, ihre Freunde und auch der Krieg dazwischen. Gertie ist eine ältere Frau. Sie steht mit beiden Beinen im Leben, hat viel erlebt und trauert unglaublich um ihren geliebten verstorbenen Mann. Sie fragt sich, ob der Buchladen ohne ihn noch nötig ist, schliesslich haben sie diesen gemeinsam aufgebaut. Gertie ist anfangs eher unscheinbar und zurückhaltend, wird aber mit Hedy wieder ins Leben katapultiert. Hedy ist schüchtern und anfangs auch etwas abweisend. Doch die Liebe zu den Büchern verbindet die zwei Frauen. Sie nähern sich langsam an, was ich sehr schön fand. Auch dass Gertie nicht die offizielle Mutterrolle übernimmt sondern eher als Freundin fungiert, mochte ich sehr. Die Autorin erzählt ganz behutsam von den Problemen der Findung der zwei Frauen. Hedy, welche ihre Familie vermisst und in ein neues Zuhause verfrachtet wurde und Gertie, welche selber nie Kinder hatte und plötzlich einen Teenager zu Hause hat. Wortkarg und abweisend. Der Alltag ist gut beschrieben und auch die verschiedenen Nebenfiguren mochte ich sehr. Die Gruppe von Fremden wächst zu Freunden heran. Man unterstützt und hilft einander, ist füreinander da und gibt sich gegenseitig Hoffnung. Der Mut, immer wieder aufzustehen und die Hoffnung nicht zu verlieren wird schön transportiert. Die Szenen im Luftschutzbunker sind tragisch aber mit den Geschichten und Büchern doch lebensbejahend beschrieben. Der Zusammenhalt in der Gruppe ist spürbar. Gegen Schluss wir das Buch unglaublich emotional und tragisch, was aber zur Geschichte gepasst hat. Dieses berührende Buch ohne Kitsch erhält von mir 4,5 von 5 Klassiker.

  • Renas Wortwelt

    5/5

    06.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Schmöker, wie er im Buche steht – berührend, spannend, herzerwärmend

    Was für ein Buch! Eine Überraschung geradezu, hatte ich doch nicht wirklich erwartet, dass mich dieser Roman derart in seinen Bann zieht. So sehr, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Um fünf Uhr nachmittags begann ich die Lektüre und um halb elf am Abend war das Ende erreicht. Und dass ich das Ende der Geschichte erreicht hatte, stimmte mich fast traurig. Man mag die Figuren dieses Romans, diese liebenswerten Charaktere nicht verlassen, so sehr wachsen sie ans Herz, während man ihren Abenteuern, ihrem Schicksal folgt. Worum geht es: Gertie Bingham, knapp sechzig, ist seit etwa zwei Jahren Witwe und vermisst ihren geliebten Mann Harry immer noch schmerzlich. So sehr, dass sie erwägt, die gemeinsame Buchhandlung, die sie dreißig Jahre geführt haben, aufzugeben. Obwohl ihr die Trennung von den Büchern schwer fallen würde, an denen sie so sehr hängt. Gertie ist der Überzeugung, dass Bücher für fast alles eine Lösung bieten. Doch ihre Pläne werden über den Haufen geworfen. Es ist das Jahr 1939 und auch in London hat man von dem gehört, was die Nazis in Deutschland den Juden antun. Daher holen entsprechende Organisationen jüdische Kinder nach England in Sicherheit. Und Gertie erklärt sich bereit, ein solches jüdisches Mädchen bei sich aufzunehmen. Obwohl sie selbst nie Kinder hatte und auch keinerlei Erfahrung mit Kindern hat. So dauert es auch eine ganze Weile, bis sich die ältere Frau und das vierzehnjährige Mädchen anfreunden und miteinander zurechtkommen. Zumal Hedy, so der Name des Kindes, sehr unter der Trennung von ihren Eltern leidet und vor allem auch darunter, dass sie so wenig über deren Schicksal erfährt. Als der Krieg beginnt und damit die Bombardierungen Englands, muss Gertie unter der Buchhandlung einen Luftschutzraum erschaffen. Da kommt ihr die Idee, einen „Luftschutzbuchclub“ zu gründen. So kommt es dazu, dass immer mehr Menschen sich während der Angriffe dort versammeln, während Gertie oder Hedy aus den Büchern vorlesen. All die Menschen aus der Straße und dem Viertel rund um den Buchladen, die alle ihre Päckchen zu tragen haben, die alle ihre Eigenheiten und Marotten haben, sie alle halten schließlich ganz fest zusammen, helfen sich gegenseitig in all dem Schrecken und den Gefahren. Das alles erzählt Annie Lyons mit viel Emotion und Empathie, aber ohne Kitsch oder Schmalz. Die Figuren, die sie erschafft, sind voller Leben und Liebe. Sie alle lernen, dass durch Zusammenhalt vieles, fast alles überwunden werden kann. Dass Liebe und Freundschaft helfen, Trauer zu besiegen, ebenso wie Sehnsucht, dass Wärme und Geborgenheit aus Zusammenhalt entstehen können. Ein ganz wunderbarer, gefühlvoller Roman, der berührt, ohne tränenrührig zu sein. Annie Lyons - Der Buchclub: Ein Licht in dunklen Zeiten aus dem Englischen von Sabine Längsfeld rororo, November 2023 Taschenbuch, 430 Seiten, 12,00 €

  • Marlen

    aus Dresden

    5/5

    17.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Herzerwärmend!

    Ein Buchclub in den dunkelsten Stunden europäischer Geschichte, eine Londoner Buchhandlung und ein junges jüdisches Mädchen, das in einer völlig fremden Welt seinen Platz finden muss - das ist die Geschichte des „Air raid book club“ (so der englische Originaltitel, der in etwa so viel heißt wie „Luftschutz-Buchclub“). Doch bevor dieser ganz spezielle Buchclub seine Pforten öffnet, begleiten wir zunächst Gertie Bingham in den Jahren 1938/39. Sie und ihr Mann Harry waren seit Jahrzehnten die Inhaber von Binghams Books - doch seit Harry tot ist, hat Gertie keinen Elan mehr für die Buchhandlung. Mehr schlecht als recht führt sie den kleinen Shop und ist froh, dass ihre Angestellten sich weitgehend darum kümmern. Da kommt der beste Freund ihres verstorbenen Mannes mit einer ungewöhnlichen Bitte auf sie zu: es werden Personen gesucht, die jüdische Kinder oder Jugendliche aus Deutschland aufnehmen. (vielleicht sind dem einen oder anderen die „Kinderverschickungen“ ein Begriff). So kommt es, dass Gertie plötzlich die 15jährige Hedy Fischer im Haus hat - scheu und wortkarg und irgendwie so gar nicht das, was sich Gertie für ihr viel zu stilles Haus erhofft hat. Doch als abzusehen ist, dass Hedys Eltern nicht wie geplant nach England nachkommen können und Hedys Aufenthalt zur langfristigen Angelegenheit wird, raufen sich die beiden zusammen. In den langen Nächten im Luftschutzraum werden aus Fremden Freunde und ein neuer Buchclub wird geboren - er spendet sowohl Gertie und Hedy als auch vielen Nachbarn und Kunden der Buchhandlung Trost in diesen schwierigen Zeiten und wird zum Dreh- und Angelpunkt der Nachbarschaft. Annie Lyons ist mit diesem Roman eine wunderbar herzerwärmende Geschichte gelungen, die das Schicksal der von ihren Eltern getrennten „Verschickungskinder“ beleuchtet und gleichzeitig die Liebe zu Büchern feiert. Jeder, der Bücher liebt, wird in dieser Geschichte rührende Momente erleben, sei es mit John Steinbeck oder Winnie Puuh :) Die Protagonisten Gertie und Hedy sind für einen Unterhaltungsroman erstaunlich gut und tiefgründig ausgearbeitet - sie sind nicht nur Romanheldinnen, sondern dürfen auch ihre schwachen Momente haben, mal ungerecht sein oder voreingenommen. All das macht sie zu nahbaren Figuren, die man gern im wirklichen Leben kennengelernt hätte. Selbst die Nebenfiguren haben ihren eigenen Charme, sei es die resolute Margery Fortescue, der ungestüme Nachbarsjunge Billy oder der gutmütige Labrador Hemingway. Und trotz aller Tragik, die in diesem Buch eine Rolle spielt, scheinen auch immer wieder glückliche Momente durch, man leidet und hofft mit den Charakteren und bangt, dass sie alle den Krieg unbeschadet überstehen mögen. Dieses Mitfühlen macht für mich ein gutes Buch aus und deshalb vergebe ich hier liebend gern 5 Sterne und eine große Leseempfehlung! PS. Wer „Die Bibliothek der Hoffnung“ mochte, wird den Buchclub lieben!

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Bewertungen (11)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Anja Lindenau

    Anja Lindenau

    Thalia Moers

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Literatur hilft!

    Der Titel dieses Romans trifft genau den Ton dieser warmherzigen und trostvollen Gecshichte. Die Liebe zu Büchern und der Literatur liest sich fast auf jeder Seite. Obwohl wir die charkterstarken Personen in der düsteren Zeit des Zweiten Weltkriegs begleiten, dürfen wir mit ihnen immer wieder neue Hoffnung schöpfen und den Neuanfang wagen. Echte Freundschaft und die Kraft der Literatur machen vieles wieder hell. Auch wenn ab und zu ein Tränchen fließt, schließt man das Buch mit einem glücklichen Seufzen, und hat nicht nur Gertie und Hedy für immer ins Herz geschlossen.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    "Die besten Dinge im Leben beginnen unweigerlich mit einem Buch"

    Binghams Bücher im Londoner Vorort Beechwood war der gemeinsame Traum von Gertie und Harry, sogar ein Buchclub traf sich regelmäßig in den Räumlichkeiten. Nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes will Gertie sich zur Ruhe setzen und die Buchhandlung in jüngere Hände geben. Als dann aber der zweite Weltkrieg ausbricht, ändert Gertie ihre Pläne und nimmt das junge jüdische Mädchen Hedy bei sich auf. Literatur baut eine Brücke zwischen den beiden Frauen und hilft Hedy anzukommen in der neuen Heimat. Ein eindrucksvoller Roman für alle, die Buchhandlungen und Bücher lieben mit einem feinen Gespür für die Atmosphäre und Nöte zu jener Zeit. Annie Lyons bedient sich einer gepflegten Sprache, die Geschichte weckt Neugierde auf englische Klassiker. Wunderbar!
  • Zum Bewerterprofil von Melanie Winkler

    Melanie Winkler

    Thalia Norderstedt – Herold-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Gegen das Vergessen: 2. Weltkrieg...

    Gegen das Vergessen: 2. Weltkrieg in England. Eine Vorstadt Londons und ihre Bewohner. Eine Buchhandlung. Und ein jüdisches Flüchtlingsmädchen, dem hier Obhut gewährt wird. Erinnert an "Der Frauenchor von Chilbury". Ein feiner Roman, der tiefe Liebe zur Literatur atmet. Lesen!
  • Zum Bewerterprofil von Inka Beermann

    Inka Beermann

    Thalia Herdecke

    Buchhändler*in

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    4/5

    30.10.2025

    eBook (ePUB 3)

    Ein Hoch auf Leseclubs!

    "Der Buchclub“ von Annie Lyon ist ein charmantes und warmherziges Buch über Freundschaft, Literatur und die Kraft von Gemeinschaft. Die Geschichte dreht sich um eine Gruppe von Frauen, die sich regelmäßig treffen, um Bücher zu diskutieren, aber dabei feststellen, dass die wirkliche Bedeutung ihrer Zusammenkünfte weit über das Lesen der Romane hinausgeht. Inmitten von Alltagsproblemen, familiären Herausforderungen und persönlichen Wünschen finden die Frauen des Buchclubs beienander Halt und Unterstützung.
  • Zum Bewerterprofil von Denise Winter

    Denise Winter

    Thalia Delmenhorst

    Buchhändler*in

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    4/5

    26.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Von Büchern und ihren Menschen

    Ich mag Bücher über Menschen, die Bücher genauso gern lieben wie ich. Menschen, die in Bibliotheken herumstöbern und den Duft staubigen Papiers einatmen, auf Flohmärkten auf Schatzsuche gehen, die in fremden Buchhandlungen ein achtlos liegengelassenes Buch an seinen für ihn vorgesehen Platz stellen, damit es "gefunden” werden kann. So ein Mensch ist Gertie Bingham, die Ende der 30er Jahre ihre geliebte Buchhandlung in London schließen möchte, um sich zur Ruhe zu setzen. Doch es sind turbulente Zeiten in Europa, Menschen werden wegen ihres Glaubens verfolgt. Ein Krieg steht vor der Tür. So kommt es, dass Gertie entgegen allen Plänen nicht nur ihre Buchhandlung behält, sondern einen Buchclub gründet und ein 14jähriges Mädchen bei sich aufnimmt, die aus ihrer Heimat fliehen musste. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten gelingt es beiden, Vertrauen, Respekt und Anteilnahme zu entwickeln, bevor ihnen ihre wohl schwerste Prüfung bevorsteht. Dieser Roman, obwohl rein fiktiver Natur, ist ein Beispiel für Mitmenschlichkeit, Vernunft und Nächstenliebe, die wir in unserer heutigen Zeit so bitter nötig haben. Ein Buch, über Bücher und die Menschen, die Bücher lieben, was könnte es Schöneres geben?

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