Berührendes Kinderbuch über zwei ungleiche Brüder. Ab 11 Jahren.
Mo ist Mo. Mit ihm kann man Kühe im Stall verrückt machen oder das Gesicht in Ketchup tunken. Manchmal wäre Karl gern so wie er, so sorglos, so ungehemmt. Oft aber nervt es ihn auch, sich ständig um seinen geistig behinderten Bruder kümmern zu müssen, gefühlte sieben Tage die Woche. Dann möchte Karl sich freimachen von allem, einfach mit dem Rad durch die Gegend fahren. Oder Nida treffen, die er immer interessanter findet. Um sie zu sehen, lässt er Mo für ein paar Stunden allein. Als er nach Hause zurückkehrt, ist sein Bruder verschwunden ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Bewertung
5/5
23.01.2024
eBook (ePUB 3)
Verantwortung
"Sieben Tage Mo" erzählt die Geschichte über die Brüdern Mo und Karl.
Zwischen Zwillingen gibt es meist diese ganz besondere Bindung, die hier auch zu spüren ist. Karl liebt Mo und ist gerne mit ihm zusammen. Ihm fällt viel Verantwortung zu, da die Eltern beruflich sehr eingespannt sind und der zwölfjährige Karl sich deshalb täglich um seinen geistig behinderten Bruder kümmern muss.
Aber er ist jetzt in einem Alter, in dem seine eigenen Interessen an Gewicht gewinnen, Rad fahren, eigenen Hobbys nachgehen, den Tag auf seine Art erleben, die erste Verliebtheit, das erste Date...
Karl ist, auch aufgrund seines Alters und seiner eigenen Bedürfnisse, oftmals überfordert und trifft eine Entscheidung, die Folgen hat.
Kann man sie falsch nennen? Eine schwierige Frage, die aber gleichzeitig gar keine ist. Können die Eltern die Verantwortung einfach auf das Kind übertragen? Sein Leben von dem seines Bruders bestimmen lassen? Hat nicht auch Karl ein Recht auf ein eigenes, selbst bestimmtes Leben?
Ein berührendes Buch, das viel Fragen aufwirft und nachdenklich macht. Der Autor hat seinen Lesern hier tiefe und interessante Einblicke in die Familie gewährt. In den täglichen Spagat, einem behinderten Kind gerecht zu werden und die anderen dabei nicht aus den Augen zu verlieren,
Es sensibilisiert für ein Thema, dass man gerne zur Seite schiebt, nicht nur, wenn es einen nicht selbst betrifft.
Ein gutes Buch für Kinder und Erwachsene!
Kerstin Kartenwerkstatt Kreativ- und Buchblog
aus Damme
5/5
21.09.2023
eBook (ePUB 3)
Sehr emotionaler Roman, der zum Nachdenken anregt
Das Cover zeigt zwei gezeichnete Personen, die quasi aneinander lehnen. Wobei der Erste in kurzen Hosen mit verschränkten Armen eher gerade steht und der Zweite sich schief an dessen Schulter lehnt. Es zeugt von Vertrauen das Gewicht so sehr zur Seite zu verlagern. Hinter den Zweien sorgt die Sonne für langgezogene Schatten und gibt dem Bild eine gewisse Tiefe. Mir gefällt die Zeichnung und was man dort hinein interpretieren könnte.
Sieben Tage Mo von Oliver Scherz erschien im Thienemann Verlag. Es ist die Geschichte von zwei ganz unterschiedlichen Brüdern, die am gleichen Tag das Licht der Welt erblickten, dabei allerdings nicht die gleichen Vorraussetzungen hatten. Alles weitere erfährst du beim Lesen des Buches.
Ich hatte mich vom Titel direkt angesprochen gefühlt, da ich dabei an mein ältestes Patenkind denken musste. Der wird von seinen kleinen Brüdern auch oft Mo genannt. Allerdings ist dies die einzige Gemeinsamkeit mit der Figur im Buch. Die Geschichte wird von Mos Bruder Karl erzählt. Er ist 12 Jahre alt und der Zwillingsbruder von Moritz kurz Mo genannt. Als Ich- Erzähler gibt Karl seinen ganzen Frust, aber auch seine Bewunderung und Freude an den Leser weiter. Beim Lesen hatte ich die ganze Zeit den Wunsch, dem Jungen zur Seite zu stehen. Zwischen den Zeilen klingt die finanzielle Situation der Familie durch und so ist Karl schon in jungen Jahren für seinen Bruder verantwortlich. Er wird so zum Teil um seine Jugend gebracht. Karl führt mir als Leser seine Situation samt aller widersprüchlichen Gefühle sehr gut vors Auge. Damit bekommt die Geschichte eine gewisse Tiefe und Ernsthaftigkeit, die ich im ersten Moment bei einem Kinder- und Jugendbuch so nicht erwartet habe.
Der Roman zeigt sehr deutlich, wie viel Energie und Fürsorge für einen einzelnen Menschen mit Behinderung benötigt wird, aber auch wie viel Karl als Bruder von Mo zurückbekommt. Es ist ein täglicher Spagat zwischen dem eigenen Glück und der Liebe zum Zwilling. Und so zeigt der Erzähler über Wut, Trauer und Verzweiflung auch ganz viel Liebe und Fröhlichkeit. Gerade bei den Emotionen musste ich über den beschriebenen Lupenblick von Mo schmunzeln, der ein ganz spezielles Gespür für Emotionen und Wahrheiten zeigt und dabei einfach einen ganz eigenen Weg im Leben geht.
Für mich war es ein sehr emotionaler Roman, der mich zum Nachdenken bringt. Wir haben im Freundes- bzw. Bekanntenkreis Familien mit entsprechenden Kindern, die meinen ganz persönlichen Respekt genießen, wie sie mit der Situation umgehen. Ich weiß nicht ob ich das könnte. Aber wie mit so vielem im Leben, man stellt sich der Situation wenn es so weit ist. Ich finde ein jeder ob groß oder klein ab 11 Jahren sollte dieses Buch lesen. Um einfach die Tragweite und Situation besser verstehen zu können, warum vielleicht ein Freund nicht jeden Tag Zeit hat mit zum Fußball zu kommen. Es ist Zeit die Augen zu öffnen und alle Menschen gleichermaßen in der Gesellschaft wahrzunehmen ganz ohne Berührungsängste, wie es in meiner Jugend leider noch viel zu sehr der Fall war. Wir sind auf dem richtigen Weg. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.
LaberLili
5/5
01.09.2023
eBook (ePUB 3)
Ein Kind, das ebenfalls gerne noch Kind sein möchte
Mental Load. Ein Ausdruck reicht aus, um zu beschreiben, was dieses Buch widerspiegelt.
Überrascht war ich, dass es sich bei Karl und Mo tatsächlich um Zwillinge handelt. Nicht, weil einer von ihnen behindert und einer eben nicht ist, sondern weil ich damit gerechnet hatte, dass Mo der jüngere Bruder wäre, mit dessen "Babysitting" Karl ab und an beauftragt ist - ich hätte nie erwartet, dass man einzig und alleine einem 12Jährigen nach Schulschluss die Betreuung eines geistig behinderten Gleichaltrigen überlässt, der noch dazu sehr fordernd ist.
"Sieben Tage Mo", aus der Perspektive Karls erzählt, zeugt auch genau von der Überforderung, die sich daraus ergibt, und den für ihn schwierigen Spagat zwischen den Bedürfnissen seines Bruders, den er zweifelsohne liebt, und seinen eigenen Bedürfnissen. Die Mutter ist zwar vor Ort, aber berufstätig, während der Vater jobbedingt ständig auf Reisen ist, woraus folgt, dass sich beide Söhne von ihrem Vater vernachlässigt fühlen, dessen Vorname von Mo inzwischen als Schimpfwort genutzt wird, um damit alles zu belegen, was ihm missfällt. Für mich einer der bedrückendsten Fakten in diesem Buch, da dieses "Synonym" offenbar längst alltäglich geworden ist.
Aber Karl, von seiner Mutter in die Rolle des "häuslichen Pflegers" gepresst, fühlt sich ferner als Kind weithin von der Mutter ignoriert und hat nun ein schlechtes Gewissen, dass er ebenfalls das Bedürfnis nach elterlicher Fürsorge hat, obschon sein Bruder doch eindeutig hilfsbedürftiger ist - und er zudem klar erkennt, dass seine Mutter auch ständig unter Strom steht und ihre Zeit abseits der Arbeit in der Pflege weiterhin davon geprägt ist, ferner die medizinische und therapeutische Betreuung des behinderten Sohnes sicherzustellen, so dass ihr Job eigentlich nie endet.
"Sieben Tage Mo" erzählt nun von einem kurzen Zeitraum im Leben Karls, der von eben diesem Frust geprägt ist, der sich allmählich Bahn bricht; es ist ein bedrückendes Zeugnis eines sehr reflektierten Jungen, der auch als eigenständige Person wahrgenommen werden will und der sich nicht nur mehr als einen freien Nachmittag in der Woche wünscht, sondern generell etwas mehr Beistand und Entlastung. Was mir zudem sehr gut gefallen hat, war die Darstellung der "Außenwelt", die dem behinderten Mo, vor Allem in der Gruppe, völlig anders begegnet als Karl, was diesem zusätzlichen Frust bereitet. Generell ist "Sieben Tage Mo" ein Buch, das ich definitiv in der sechsten oder siebten Klasse auch gerne in der Schule gelesen (die kürzere Länge ist da optimal auch für Nicht-Leseratten) und besprochen hätte; ich halte den Inhalt aber ebenso für ein älteres Publikum noch für mehr als lesenswert, da es, wie eingangs erwähnt, ganz besonders deutlich zeigt, was ein, noch dazu überbordender, Mental Load bedeutet und meines Erachtens weiterhin dazu animieren kann, zu überlegen, wem in seinem Umfeld man ggf. bestimmte Aufgaben einfach mal abnehmen oder leichter machen kann. Oder wem man einfach mal sagen sollte, dass er etwas echt gut macht. Ein eindrückliches Plädoyer für mehr Unterstützung sowie Anerkennung untereinander!
Anika F./Nikas Lesewahnsinn
aus Kronshagen
3/5
09.10.2023
eBook (ePUB 3)
Sieben Tage Mo
Bei diesem Buch handelt es sich um ein Kinderbuch mit einer sehr berührenden Geschwistergeschichte. Das Lesealter ist mit 11 Jahren angegeben, was ich absolut korrekt finde.
Oliver Scherz hat das Buch in kurze Kapitel gegliedert und gut strukturiert.
Der Schreibstil ist Kinderbuchkonform. Die Sätze sind nicht kompliziert und man kann der Handlung flüssig folgen. Die Gefühle und Gedanken werden mit treffenden Adjektiven untermalt und kommen gut beim Lesenden an.
In diesem Buch geht es um ein ungleiches Geschwisterpaar. Karl und Mo sind 12 Jahre alt und Zwillinge. Sie sind unzertrennlich und machen alles zusammen. Doch Mo ist nicht auf dem Stand eines 12 jährigen und Karl sieht sich in der Pflicht seinem kranken Bruder gegenüber. Denn oftmals ist Mo unberechenbar und auch unaufhaltsam. Wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat, ist es super schwer ihn wieder einzufangen. Karl verzweifelt des Öfteren daran und wünscht sich mehr Unterstützung von seinen Eltern. Sie laden nämlich unfassbar viel ihrer Verantwortung auf Karl ab. Papa ist ständig unterwegs und lange Zeit von zu Hause weg und Mama arbeitet im Krankenhaus und springt ständig ein. So kommt es das Karl Mittagessen kocht, für die Nachmittagsbespassung sorgt und immer Mo im Schlepptau hat. Doch wo bleibt seine Freiheit und seine Möglichkeiten auf Zeit für sich?
Sieben Tage die Woche ist er in der Verantwortung.
Als er mal die Nase voll hat und mal etwas für sich machen möchte, eskaliert die Situation zu Hause.
Wie werden die Eltern reagieren? Geht es Mo gut? Wird Karl sich Gehör verschaffen?
Die Geschichte rund um die Brüder war für mich sehr gut beschrieben. Doch ich muss sagen, dass die Eltern absolut nicht meinen Nerv getroffen haben und Karl mit der Verantwortung gänzlich allein lassen. Auch als es zum Knall kommt, bleiben mir die Eltern viel zu dünn und zu inaktiv.
Leider hat mir das Ende gar nicht gefallen. Für mich endete die Geschichte viel zu abrupt. Karl und Mo haben für mich ein tolles Ende gefunden, doch mir fehlt da auch wieder der elterliche Part und eine Moral/erklärende Zusammenfassung oder ein schneidendes Signal der Eltern. Es bleibt für mich viel zu viel offen, unbeantwortet und unbehandelt.
Mein Kind meinte auch nur zu mir, Mama und jetzt?
Die Story hat viel Potenzial mit dem Thema Inklusion, Diversität, erwachsen werden, Verantwortung, Familie und Kindsein. Doch mir wurde da nicht alles ausgeschöpft.
Wir haben uns hier darauf geeinigt, das unter Betrachtung aller Aspekte das Buch 3 von 5 Sterne bekommt.
Bewertung
5/5
13.07.2024
Hörbuch-Download
Sieben Tage Mo
Inhalt siehe Klappentext.
Ich habe "Sieben Tage Mo" von Oliver Scherz als Hörbuch gehört, parallel dazu ein paar Abschnitte im eBook gelesen. In 2:47 Stunden (ich habe in 1,25-facher Geschwindigkeit gehört) bringt Sprecher Jens Wawrczeck dem Hörer näher, wie es für den 12-jährigen Karl ist, mit seinem geistig behinderten Zwillingsbruder Mo(ritz) zu leben, für ihn da zu sein und - in meinen Augen viel zu viel - Verantwortung zu übernehmen. Der Vater arbeitet außerhalb, die Mutter arbeitet in der Klinik und ist immer im Einsatz, es gilt ein Haus abzubezahlen, Verpflichtungen zu haben - andererseits hat sie zwei Kinder, um die sie sich kümmern muss, nicht einen Sohn, der sich um den anderen kümmert. Wie Kinder diesen Zustand auffassen, kann ich nicht beurteilen, als Mutter weiß ich, man kann sich nicht zerteilen, selbst wenn man es möchte, aber in dieser Situation finde ich, es bleibt aufgrund der Abwesenheit des Vaters zu viel an der Mutter hängen, diese gibt einen Großteil an Karl ab und das ist nicht in Ordnung. Ich kann ihn verstehen, wenn er auch mal für sich oder mit der Freundin sein möchte, nicht immer nur "Mo an der Backe haben will". Seine Eltern sollten besser kommunizieren, dann braucht man eben eine andere Betreuungsmöglichkeit für Mo, schließlich sollen beide Jungs ihre Freiheit haben und tun dürfen, was sie wollen. Mo macht, was er will, er kennt es nicht anders. Karl tut das, was Mo macht - was bleibt ihm anderes übrig? Man hört an einigen Stellen, dass Mo eine Einschränkung hat (aber den Vater scheint er richtig einzuschätzen), verursacht durch den Sauerstoffmangel bei der Geburt; die Erklärung, wie es dazu kam, finde ich für Kinder ausreichend. Mo scheint absolut lebenslustig zu sein, Karl dagegen braucht auch mal ein Tief, dann wieder ein Hoch, um er selbst zu sein. Für mich ist in "Sieben Tage Mo", denn es sich ja nicht nur sieben Tage, sondern sieben Tage pro Woche, nicht Mo der "Eingeschränkte", sondern Karl und das kreide ich einfach den Eltern an. Gut gefallen hat mir, dass Nida, Karls neue Freundin, Mo so nimmt, wie er ist; Karls Freunde dagegen, außer "Hannanas" sind eher abweisend, weil Mo etwas lauter, wilder, eben anders reagiert, als sie es gewohnt sind. Eine Geschichte über zwei ungleiche Brüder, aber dennoch aus dem Leben gegriffen, der man gerne zuhört, die nachdenklich macht und 4,5-5 Sterne von mir bekommt.
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5/5
14.05.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Buch über Verantwortung, Enge, Einschränkungen und Geschwisterliebe
Wieder ein Buchtipp, der lesenswert, aber auch nicht so leicht zu verdauen ist.
Karl und sein Bruder sind Zwillinge. Leider hat Mo bei der Geburt einen Sauerstoffmangel erlitten und dadurch nun geistige Einschränkungen.
Der Papa ist meist beruflich unterwegs, die Mama arbeitet im Krankenhaus. Somit muss Karl auf seinen Bruder nachmittags aufpassen, ihn versorgen und Sorge tragen. Eigene Freundschaften, Termine, spontane Treffen sind dadurch nicht möglich. Irgendwie wächst Karl das alles über den Kopf: Diese ständige Verantwortung. Er liebt seinen Bruder, vermisst aber auch seine Freiheit und die ungeteilte Aufmerksamkeit seiner Eltern. Immer geht es nur darum, wie es Mo geht. Und irgendwann wird es Karl einfach zu viel...
Das Buch enthält viele Emotionen, quasi eine Gefühlsachterbahn und ganz viel Geschwisterliebe. Man fühlt mit, spürt die Enge, die Karl begleitet, seine Liebe zu seinem Bruder und seinen stillen Hilferuf.
Und trotzdem lässt es den Lesenden mit einem guten Gefühl am Ende zurück.
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5/5
13.04.2024
Hörbuch-Download
Geschwisterliebe und Verantwortung
Der Vater ist beruflich lange weg und Karls Mutter muss oft viel arbeiten. So liegt es nach der Schule in Karls Verantwortung, sich um Mo zu kümmern. Doch der Umgang mit Mo ist oft nicht einfach, da fliegt Ketchup durch die Küche oder der Hund der Nachbarin macht nicht das, was Mo will...
Kein Wunder, dass es dem 12jährigen Karl auch mal zu viel wird, er Zeit für sich haben will - Fußball spielen oder ein nettes Mädchen näher kennen lernen...
Sieben Tage Mo ist absolut wunderbar! Geschwisterliebe, Verantwortung für jemanden und die erst zarte Liebe sind Themen, die sehr schön nahe gebracht werden!
Mit seiner Stimme bringt Jens Wawrzeck die "Macken" von Mo besonders zur Geltung. So werden einige Situationen, trotz ihrer Schwere, ungewollt sehr komisch! Nicht umsonst ist "Sieben Tage Mo" zum besten Hörbuch im Bereich Kinderbuch gekürt worden!
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5/5
16.02.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Zwei Brüder die füreinander so...
Zwei Brüder die füreinander so wichtig sind. Karls Bruder Mo hat eine geistige Behinderung, doch Karl versucht so gut er kann für ihn da zu sein. Ein sehr berührender Roman.
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5/5
12.01.2024
Hörbuch-Download
Brüder
Das Kinderbuch „Sieben Tage Mo“ ist nominiert für den Deutschen Hörbuchpreis 2024, da wollte ich einfach mal reinhören. Die Geschichte um die 12- jährigen Zwillinge Karl und Mo nimmt sogleich gefangen. Mo wird unter Sauerstoffmangel geboren, hat eine geistige Behinderung. Während die Eltern arbeiten, muss Karl am Nachmittag viel zu oft die Verantwortung für seinen Bruder tragen, ist davon zusehends genervt, schwankt zwischen Überforderung und Zuneigung. Wie soll Karl seinen Eltern darlegen, dass er auch Zeit für eigene Belange braucht? Der Autor erzählt einfühlsam in lebendigen Bildern, oft nachdenklich machend, das ist wunderbar gelesen von Jens Wawrczeck und somit doppelt zu empfehlen.
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5/5
24.11.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Brüder sind laut, nerven, und...
Brüder sind laut, nerven, und oft möchte man sie auf den Mond schießen! Jeder, der einen Bruder hat, wird dies bestätigen. Aber manchmal sind sie anders und man muss auf sie achten. Eine berührende und wahrhaftige Geschichte über den besten Freund der Welt für ab 10 Jahren.
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