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Band 1

Terra Alta Geschichte einer Rache

Aus der Reihe Terra-Alta-Trilogie
8

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.07.2023

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

18,9/12,3/3 cm

Gewicht

333 g

Farbe

Schwarz / Messing

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Susanne Lange

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70933-5

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

›Terra Alta‹ bringt alles mit, was einen spannenden Kriminalroman ausmacht. Aber Cercas gibt seinen Lesern auch darüber hinaus noch manches zu denken. ("Bayern 2 - Diwan - Das Büchermagazin")
Selbstjustiz und die Liebe zur Literatur: Javier Cercas furioser Krimi ›Terra Alta‹. ("Abendzeitung München")
Cercas gelingt ein spannender Plot mit präzise gezeichneten Charakteren, gewürzt mit Ausflügen in die Geschichte und Zeitgeschichte ("Badische Zeitung")
Dieser Kriminalroman hat durchaus literarischen Anspruch. ("NDR Kultur")
[...] sehr raffiniert gemacht. ("Radio MK")
Der Schriftsteller Javier Cercas fragt [in ›Terra Alta‹] auch nach den Ursachen von Gewalt und dem Trauma des Spanischen Bürgerkriegs. ("NZZ Online")
Spannend bis zum Schluss. ("Börsenblatt")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.07.2023

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

18,9/12,3/3 cm

Gewicht

333 g

Farbe

Schwarz / Messing

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Susanne Lange

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70933-5

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

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  • Bewertung

    5/5

    05.05.2024

    eBook (ePUB 3)

    Anders...

    Als Krimi spannend, mit überraschenden Wendungen, aber eigentlich eine überaus kluge, intelligente, wenn nicht weise Reflexion über das Leben selbst, über seine schönen Seiten, aber auch über die Abgründe und wie das alles oft scheinbar unentwirrbar miteinander verflochten sein kann. Erfreulich anders als üblich.

  • stefanb

    5/5

    12.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein falscher Böser

    „Terra Alta“ von Javier Cercas ist die Geschichte einer Rache. Und die ist wirklich toll erzählt. Dazu trägt auch der Protagonist Melchor Marín bei, der eine kriminelle Vergangenheit hat und nun bei der Polizei arbeitet. Insgesamt sticht dieses Stück Literatur aus der Masse heraus. Literatur spielt in dieser Geschichte eine große Rolle. Es wird immer wieder Bezug auf „Die Elenden“ von Victor Hugo genommen. „Das zivilisierte Leben: zu lernen, auf vernünftige Weise mit dem Scheitern zu leben. “ [138] Der Schreibstil gefällt, wie auch der kernige Protagonist, der auf der Suche nach Gerechtigkeit ist. Die Geschichte ist spannend, abwechslungsreich und intelligent geschrieben. Die Schatten der Vergangenheit, die unterschiedlichen Gefühle, die Melchor ergreifen, fesseln die Leser*innen sehr. Und immer wieder die Frage nach Gerechtigkeit. „Er hat die Gerechtigkeit in die eigene Hand genommen und sich so ins Unrecht gesetzt, denn bei der Gerechtigkeit geht es um die Form. (…) Die vollkommenste Gerechtigkeit kann zur vollkommensten aller Ungerechtigkeiten werden.“ [252] Mich hat Javier Cercas Werk positiv überrascht. Literarisch wunderbar geschrieben und auch mit   Gesellschaftskritik wird nicht gespart.

  • Miss.mesmerized

    5/5

    09.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Javier Cercas - Terra Alta

    Das Gefängnis kann den jungen Melchor Marín nicht läutern, erst der Tod seiner Mutter, der nie aufgeklärt wird und scheinbar niemanden interessiert, führt dazu, dass er sich der anderen Seite der Gerechtigkeit zuwendet und Polizist werden will. Mit der Hilfe seines Anwalts Vivales gelingt es ihm und in Terra Alta kann er sich ein Leben mit seiner Frau und der gemeinsamen Tochter aufbauen. Es passiert nicht viel in dem kleinen Ort und so richtet er sich zwischen den Diensten und der gemeinsamen Liebe zur Literatur ein. Doch dann geschieht ein grausamer Mord an dem Unternehmerpaar Adell, der auch Melchors Dasein erschüttern wird. Javier Cercas Roman spielt mit der Frage nach Recht und Gerechtigkeit und dem intensiven Gefühl von Hass, das Menschen ob der augenscheinlichen Ungerechtigkeit in sich tragen. In „Terra Alta“ werden nie wirklich verheilte Wunden wieder aufgerissen und die Figuren herausgefordert, ihre Ideale und Werte zu prüfen. Das Ganze erzählt der spanische Autor und Dozent, der 2016 mit dem Prix du livre européen ausgezeichnet wurde, auf eine spannende Weise, die einem sogleich packt. „Das ist ungefähr so, als würde man einen Becher Gift trinken, im Glauben, dass man den tötet, den man hasst.“ Melchor ist vom Hass auf jene, die seine Mutter getötet haben und jene, die den Mord nicht aufgeklärt haben, angetrieben. Er selbst will herausfinden, was in jener Nacht geschehen ist und riskiert dafür viel. Gleichermaßen geht es ihm mit den Morden an dem Ehepaar Adell, auch hier will er sich nicht mit dem Schließen der Akte, bevor ein Täter gefunden wurde, zufriedengeben. Wieder riskiert er viel und bezahlt dieses teuer. Er sucht Gerechtigkeit, die es jedoch nicht gibt, und erkennt stattdessen, was Hass mit den Menschen anrichten kann. Neben den spannenden Elementen um die Morde hat mich jedoch vor allem die Parallele zu Victor Hugos Roman „Die Elenden“ und die weiteren literarischen Anspielungen angesprochen, die geschickt integriert sind und herausstellen, was sich aus dem Lesen auch der alten Werke für das eigene Handeln ableiten lässt. Mit Melchor Marín hat er einen starken Charakter geschaffen, der vielschichtig gestaltet ist und mit widersprüchlichen Gefühlen zu kämpfen hat. Ein anspruchsvoller literarischer Krimi, der in die Abgründe der Gesellschaft und der Seele führt.

  • J. Kaiser

    5/5

    03.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Toller Krimi, wunderbare Ermittler

    Melchor Marín ist der Sohn einer Prostituierten. Sein Zuhause ist das Milieu und die Unterwelt von Barcelona. Er selber arbeitet im Drogenkartell, bis er festgenommen wird. Im Gefängnis erfährt er von der Ermordung seiner Mutter. Hier beschliesst er nach seiner Haftstrafe Polizist zu werden. Er ist in Terra Alta als bewährter Polizist im Einsatz. Hier führt er mit seiner Frau und der Tochter ein ruhiges Leben. Bis ein altes Unternehmerehepaar brutal ermordet wird. Der ermittelnde Kommissar schliesst den Fall als ungelöst ab. Jetzt recherchiert Melchor auf eine Faust weiter. Man liest einen Thriller über einen brutalen Mord. Die Geschichte ist auch mit dem Bürgerkrieg verbandelt. Der starke Protagonist wird dem Leser durch die ganze Geschichte verfolgen und man will wissen was hat er herausgefunden. Erzählt wird die Geschichte in verschiedenen Zeitebenen. Dies macht alles sehr spannend. Es ist eine Geschichte, die mich sofort gefesselt hat. Das Buch empfehle ich gerne weiter.

  • Bewertung

    5/5

    09.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unter der Sonne Kataloniens

    In der Einöde von Terra Alta versucht ein junger Polizist aus Barcelona mit dunkler Vergangenheit einen Neustart. Doch auch auf dem Land ist man vor grausamen Verbrechen nicht sicher... Der super spannende, wendungsreiche Auftakt zu einer genialen neuen Krimireihe um einen faszinierenden Ermittler. Eine düstere Geschichte um Rache, Macht und Gewalt. Das besondere Setting und die überzeugende Story mit überraschendem Ende haben mich extrem gefesselt. Bitte mehr davon! Klasse!

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Bewertungen (8)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Andrea Rauh

    Andrea Rauh

    Thalia Erlangen – Erlangen Arcaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein fast schon literarischer Krimi...

    Ein fast schon literarischer Krimi mit einem Polizisten der auf „ der anderen Seite“ aufgewachsen ist und jeden Trick kennt. Ein wenig melancholisch, authentisch und spannend bis zum Schluß. Durchaus auch ein wenig besonders, lohnt sich auf jeden Fall zu entdecken!
  • Zum Bewerterprofil von Matthias Kesper

    Matthias Kesper

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Das ist ein Mann, der das Gute mit der Flinte tut!" (Victor Hugo - Die Elenden)

    Ein großer Unterschied zwischen deutscher und anderer europäischer Literatur ist nach wie vor der Tatsache geschuldet, dass im "Land der Dichter und Denker" kaum aufzulösende Grenzen zwischen "U" und "E" bstehen. Klingt im ersten Moment seltsam, heißt aber nichts weiter, als dass Unterhaltung von Ernsten getrennt gehört, und damit auch Spannungsliteratur von seröseren Romanen fern zu halten ist, aus einem Cross-Over der Genres wird niemals etwas Gutes erwachsen! Oder so. oder was auch immer :-) Vielleicht geht uns hier aber auch einfach die nötige Leichtigkeit für so etwas ein ganz klein wenig ab? Ein John le Carre´, selbst ein Edgar Allan Poe oder ein Charles Dickens, sind deutsch nur schwer vorstellbar... Dem Fischer Verlag muss erneut ein großes Lob ausgesprochen werden: Nach der fulminanten Trilogie von Eva Garcia Saenz um Inspektor Ayala legt der Verlag jetzt die ziemlich genialen Romane von Javier Cercas auf deutsch vor, einem Autor, der mit diversen Literaturpreisen ausgezeichnet wurde, dessen Werke zum Besten der modernen spanischen Literatur zählen. "U" oder "E"? Die Frage stellt sich gar nicht, einfach nur extrem gut! "Terra Alta", im Untertitel als die Geschichte einer Rache benannt, ist ein Krimi auf höchstem Niveau, eine gelungene Analyse der politischen Zerrissenheit Spaniens und eine Liebeserklärung an die Kraft der Literatur. Zum Inhalt nur soviel: Melchor Martin war gegen Ende seiner Pubertät auf einem guten Weg nach oben, dummerweise innerhalb des organisierten Verbrechens. Sein Weg vorgezeichnet, in nicht weit entfernter Zukunft wartete auf ihn eine lebenslängliche Gefängnisstrafe, vielleicht auch einfach eine Kugel. Während er seine erste Jugendstrafe absitzt, wird seine Mutter brutal erschlagen, vermutlich von einem Freier, oder mehreren, der Fall wird nicht aufgeklärt, besonders viel Energie setzt die Polizei allerdings auch nicht ein, eine ermordete Prostituierte mehr oder weniger, wen kümmert`s? Der am Boden zerstörte Melchor wird von einem Mitgefangenen aufgepäppelt. Er lernt, dank ihm, die heilenden Kräfte der Literatur kennen, ein Werk aber wird von nun an sein Leben bestimmen, Hugos "Die Elenden". Martin holt Schul- und Studienabschlüsse nach, er wird nach Verbüßung seiner Strafe, sogar Polizist, immer auf der Suche nach den Mördern seiner Mutter. Während der Ermittlungen in einem sadistischen Mordfall an einem alten Unternehmerpaar zerbricht auch Melchors private Welt. Kann er mit dieser Situation zurecht kommen? Und wenn ja, wie? Im Ranking der besten Bücher 2021 steht für mich "Terra Alta" sehr weit oben, das Buch ist sprachlich einfach ein Hochgenuss, inhaltlich über jeden Zweifel erhaben. Keine billige Effekthascherei, sondern ein imponierendes Gesamt-Kunstwerk. Ich bin mir sicher, dass hier sowohl die anspruchsvollen Krimi-Fans als auch die Liebhaber zeitgenössischer Literatur voll auf ihre Kosten kommen - "U" und "E" perfekt vereint! Geht doch...
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Zimmermann

    Ulrike Zimmermann

    Thalia Mayersche Köln-Mülheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mein kriminalistisches Jahreshighlight! Atmosphärisch dicht mit klarer literarischer Note.

    Für mich stand nach dem Beenden dieses Krimis sofort fest: Das ist mein Jahreshighlight! Ein Polizist, der alle Empathie auf sich zieht. Eine großartig konstruierte und erzählte Story, die so viel zu bieten hat, dass man Kinosäle füllen könnte. Ich kann schwer aufhören zu schwärmen. Diesen Krimi kann ich wirklich nur jedem empfehlen, der gute Sprache liebt, kluge und atmosphärische Geschichten mit authentischen Protagonisten. Dieses Buch liest man nicht nur, man ist einfach drin in der Geschichte und nach Beendigung klingt es noch lange nach. Lesen, lesen, lesen!!!
  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Klein

    Dagmar Klein

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    4/5

    03.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ungewöhnlich erzählt, mit kühler,...

    Ungewöhnlich erzählt, mit kühler, knapper Sprache, nimmt sich dieser düstere Krimi viel Zeit für die private Geschichte des Ermittlers und kommt erst sehr langsam in Fahrt, nach und nach bin ich jedoch immer tiefer in das Buch eingetaucht. Keine schnelle Krimikost.

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