• Produktbild: Ich bin nicht da
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Ich bin nicht da Roman

14

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.01.2024

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

19,2/12,6/3,8 cm

Gewicht

429 g

Farbe

Weiß / Tanne

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Ik ben er niet

Übersetzt von

Helga van Beuningen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70696-9

Beschreibung

Rezension

[...] ein herausragendes Buch, das existenzielle Tiefen berührt und einen desaströsen, kaum erträglichen Alltag spürbar werden lässt. Das ist grosses Handwerk. ("Neue Zürcher Zeitung")
hat eine intensive Eindringlichkeit und schafft einen Spannungsbogen, der bis zur letzten Seite trägt. ("Chrismon")
In diesem großartigen Roman geht es um Liebe, um Schmerz und um das, was man durchleidet, wenn der Liebste psychisch erkrankt. ("Freundin")
“Ich bin nicht da“ handelt von einer Liebe im Ausnahmezustand. Schonungslos wird hier von Schmerz und Scham erzählt, die eine psychische Krankheit auslösen. ("Deutschlandfunk Kultur")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.01.2024

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

19,2/12,6/3,8 cm

Gewicht

429 g

Farbe

Weiß / Tanne

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Ik ben er niet

Übersetzt von

Helga van Beuningen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70696-9

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

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  • G. G.

    3/5

    29.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Naja... zäh und verwirrend. Hat seine Stärken, aber die Schwächen dominieren

    Liz Spit hat in ihrem Roman "Ich bin nicht da" den psychischen Verfall von Simon und seiner Freundin bearbeitet. An sich beginnt der Roman spannend und man ahnt, dass etwas Schlimmes passieren wird, allerdings sind die Sequenzen künstlich in die Länge gezogen worden und es war vorhersehbar, was passiert. Interessant ist die Darstellung von Simons Erkrankung, denn er wirkt am Anfang bzw. in den Rückblenden normal bis seine Erkrankung ausbricht. Die Protagonistin beschreibt die Situationen, die in der Vergangenheit liegen und erzählt dann immer in Schüben wie stark sich Simon verändert bis zum Crashpoint. Fazit: Der Roman hat seine Stärken, aber die Schwächen dominieren. Für mich war das auch der Grund das Buch abzubrechen. Viele Szenen sind künstlich in die Länge gezogen, um das Geschehen "spannend" zu machen. Für mich entstand Langeweile und der Text wurde zäh. Und was mich tierisch in diesem Buch aufregt, es ist ja schier kaum auszuhalten, ist die Nähe zu den Protagonisten. Teilweise wurden Szenen beschrieben, bei denen mich das Grauen und der Ekel regelrecht vom Buch wegstießen. Spit beschreibt zum Beispiel den Reifestand von Simons ungewaschenen Ohren und vergleicht ihn mit Käse (bah, das ging mir zu weit), oder was Kinder in Simons Kindheit mit ihm angestellt haben oder wo sie und er Alkohol aus dem Nabel des jeweils anderen trinken... Der Ekel, der dadurch ausgelöst wird, nimmt dem Buch die Ernsthaftigkeit und mir den Spaß am Lesen. An sich eine tolle Idee, aber die Umsetzung scheitert und die krampfhafte Bemühung einen spannenden Roman zu schreiben geht total in die Hose. Schade, das Buch hat Potenzial, scheitert aber an der Konstruktion.

  • Bewertung

    5/5

    20.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einnehmend bis zur letzten Seite

    Lize Spit hat es wieder geschafft. Mit ihrem zweiten Roman, dieses mal zum Thema Bipolare Störung, hat sie sich vollends in meinen Kopf und mein Herz geschrieben. Wie schon ihr erster Roman, wird auch dieser in zwei Erzählsträngen wieder gegeben, von denen einer einem Countdown gleicht. Die Spannung wird unerträglich, wir wissen, dass es einen Showdown geben wird, die Seiten fliegen nur so. Das Thema wird von der Autorin authentisch dargestellt, da sie selbst Jahrelang in einer Beziehung mit einer bipolaren Person gelebt hat. Es ist faszinierend und verstörend zugleich. Bewundernswert und gleichzeitig bedrückend schildet Lize Spit den Alltag mit einem kranken Partner, der aus seiner Manie, und den Depressionen nicht herauszufinden scheint. Ein Titel, der nichts für schwache Nerven ist und eine Empfehlung für alle, die sich mit dem Thema näher auseinander setzen möchten.

  • Bewertung

    aus Bautzen

    5/5

    18.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sobald man weiß, dass das Selbstverständliche verschwindet, ist es eigentlich schon nicht mehr da.

    In diesem Buch geht es um das Paar Leo und Simon. Die alles füreinander geworden sind: "Freunde, Geliebte und Familie" (S.90) Beide gehen sich gegenseitig stützend und ergänzend durch Die Welt, verfolgen Ziele und haben Träume. Im Verlauf erkrankt Simon schwer an einer bipolaren Erkrankung, wird immer manischer und psychotischer. Die Geschichte nimmt in den Fokus, wie weitreichend die Folgen der Erkrankung in Partnerschaft und Leben der beiden Hauptfiguren eingreifen. Neben Leo und Simon nehmen auch ein befreundetes Paar, eine Katze und die Abwesenheit von Eltern eine wichtige Rolle in dieser Geschichte ein. Es ist die zweite Veröffentlichung von Lize Spit und es ist mir ein Anliegen zu betonen, dass dieses literarische Werk fachlich hervorragend recherchiert ist. Der Spannungsbogen baut sich langsam, aber kontinuierlich auf. Hat mich die gesamte Zeit über dabei gehalten. Dabei nähern sich zwei Zeitachsen einander an. Zudem ermöglicht die Autorin tiefe und intime Einblicke in den Alltag des Paares. Teilweise ungeschönt und direkt werden Details in den Blick genommen, die in der Gesamtzusammenschau der Geschichte nicht bloß für sich stehen, sondern im Gesamtzusammenhang. Sie ziehen sich wie Fäden durch die Geschichte, dabei abgestimmt darauf, ein charakteristisches Bild der handelnden Figuren zu zeichnen. Dies alles lässt die Geschichte stimmungsvoll-ungeschönt, aber authentisch erscheinen. Die Umsetzung passt für mich daher sehr gut. Auch wenn man sicher an vielen Stellen vor dem beschriebenen Realismus schlucken muss. Ungeschönt und realistisch bleibt so auch die Beschreibung der bipolaren Erkrankung mit psychotischer Symptomatik. Mit anfangs vereinzelten paranoiden Ideen, Beziehungserleben, Wahnstimmungen bis hin zu einer vollumfänglichen Wahndynamik Simons und dem gegenüber die Hilflosigkeit von Leo. Beide Schicksale, das von Leo und das von Simon, werden in "Ich bin nicht da" in wunderbarer Tiefe miteinander verflochten, bis zur dramatischen Zuspitzung. Das Buch hat so viel. Es bewegt sich in einem umschriebenen Kosmos, im kleinen Kreis, es hat Tiefgang und ist sprachlich auf all das abgestimmt. Es werden detaillierte und treffsichere Metaphern verwendet, und es ist ein Spiel mit Worten, inhaltlich und handwerklich. Ein toller Stil. So geht das Buch aus meiner Sicht in allen Ebenen Hand in Hand miteinander. Es schafft Atmosphäre, nimmt den Atem und rührt zu Tränen. Klare Leseempfehlung, auch wenn das Thema sicher für viele Leser kein einfaches ist und teilweise sehr realistisch beschrieben ist - ja, teils grausame Klarheit hat.

  • Edith Berger

    aus Graz

    5/5

    07.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    geht unter die Haut

    Leo ist Drehbuchschreiberin. Die Aufträge sind spärlich. Für den Lebensunterhalt arbeitet sie in einer Boutique. Privat lebt sie seit Jahren mit Simon in einer liebevollen, glücklichen Beziehung. Als Simon eines Tages mit einer Tätowierung nach Hause kommt, beginnen Dinge zu rutschen. Er ist wie ausgewechselt und schläft kaum noch. Er schmeißt seinen Job hin, phantasiert von neuen lukrativen beruflichen Unternehmungen. Simon wird zunehmend paranoid. Leo zehrt von ihrer Liebe und klammert sich an die Vorstellung, dass alles wieder so werden kann wie vorher.

  • Bewertung

    5/5

    01.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn die Seele krank wird

    Liz Spit schrieb ein sehr emotionales und rasantes Buch zum Thema: psychische Erkrankungen. Selten wurde in einem Roman so klar und klug die Entwicklung einer Psychose bei einem jungen Mann dargestellt. Seine Freundin versucht alles, um ihm zu helfen- aber ihre Grenzen werden ihr nach und nach klar. Die Autorin hat sehr gut recherchiert und so liest man sich atemlos durch diese Achterbahnfahrt des Lebens. Ein grossartiger Roman- für alle Leserinnen und Leser ab 16 Jahren.

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Bewertungen (14)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Stefanie Uersfeld

    Stefanie Uersfeld

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Einfach nur Wow, Chapeau und Applaus!

    Der jungen, belgischen Autorin wünsche ich unglaublich viele Leser. Schon ihr erster Roman "Und es schmilzt" hat mir sehr gefallen, dieses jedoch ist noch viel besser, da ihr etwas gelingt, was nicht leicht zu vereinen ist: einen zugleich spannenden, schockierenden, aber auch überaus sensiblen Roman zu schreiben. Für Leo ist Simon der wichtigste, naheste Mensch in ihrem Leben. Als Simon eines Tages völlig wesensverändert nach Hause kommt, ahnt Leo nicht, was geschehen ist und was auf beide zukommt ... Lize Spit nähert sich dem Thema schwere psychische Erkrankung ohne Stigmatisierung und Vorurteile, dafür liebe ich dieses Buch, auch wenn es einen sehr oft schlucken lässt. Sie zeigt offen und schonungslos, wie fragil die menschliche Psyche sein kann. Sie werden es nicht aus den Händen legen können.
  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Wichmann

    Kerstin Wichmann

    Thalia Recklinghausen – Palais Vest

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich bin nicht da

    In einer klaren und eindringlichen Sprache beschreibt die flämische Autorin das Abrutschen einer bipolaren Persönlichkeit in eine manische Phase und die darauffolgende Depression. Spannend und berührend beleuchtet sie auch das Erleben der Menschen im Umkreis des Protagonisten. Sehr aufwühlend!
  • Zum Bewerterprofil von Sabine Schmidt

    Sabine Schmidt

    Thalia Korbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein beeindruckender Roman von einer ganz und gar außergewöhnlichen Autorin

    Schon in ihrem Debütroman 'Und es schmilzt' hat mich diese junge Autorin aus Flandern, mit ihrer Art zu schreiben, zutiefst beeindruckt. Auch ihr neuer Roman vibriert, durch ihren unvergleichlichen Erzählstil, vor Intensität und Lebendigkeit, trotz des schweren Themas: Leo und Simon sind schon viele Jahre ein Paar, als Simon von heute auf morgen, ohne ein Wort darüber zu verlieren, seinen Job kündigt, um sich selbständig zu machen. Seine anfängliche Euphorie steigert sich nach für nach in Appetit-und Schlaflosigkeit, wachsendes Misstrauen gegenüber ihren gemeinsamen Freunden bishin zu einer handfesten Psychose. Die Diagnose des psychiatrischen Notdienstes ergibt: Simon ist bipolar. Wir begleiten Leo auf ihrem langen Weg an Simons Seite , von der ersten Ahnung einer Erkrankung bis zur vermeintlichen Katastrophe. Das ist manchmal schmerzhaft und dennoch ist dies ein durch und durch lesensweter und bemerkenswerter Roman.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Mkirech

    Simone Mkirech

    Thalia Magdeburg – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Leben ist unberechenbar...

    Leo führt mit ihrem Partner Simon ein glückliches Leben, bis es sich plötzlich verändert.Der Alltag mit seinen intimsten Momenten wird zur Zerreissprobe.Lize Spit schreibt kompromisslos und lebendig,über Liebe, Enttäuschung, Krankheit, Freundschaft.So dicht an ihren Figuren, dass man fast das Atmen vergisst, ständig zwischen Hoffen und Bangen schwankt.Eine geniale Autorin mit einem unfassbar guten Lesestoff, wenn man sich darauf einlässt.
  • Zum Bewerterprofil von Miriam Effertz

    Miriam Effertz

    Thalia Mayersche Bergheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das geht unter die Haut...

    Schon "Und es schmilzt" war eins unserer "Lieblingsbücher". Wenn man das so sagen kann, bei einem Buch, das einen in Atem hält, sich unter die Haut bohrt und nicht gut ausgeht. Lize Spit hat die Gabe furchtbare Geschichten schonungslos und beklemmend gut zu schreiben. Diesmal geht es um Simon, der eine bipolare Störung hat. Zehn Jahre lebt er schon mit Leo zusammen, bisher war die Krankheit nicht auffällig. Jetzt schlägt sie aber mit Wucht zu, er entwickelt Verschwörungstheorien gegen Freunde, ist eine Gefahr für sich und andere. Wer mit der Realität solcher Betroffenen umgehen kann, wer es aushält, eine schlimme Geschichte mitzuerleben, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Es ist toll erzählt, es entwickelt einen Sog, es ist wie eine Achterbahnfahrt bei der man nur froh sein kann, dass man wirklich angeschnallt ist.

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